Okay, dann habe ich etwas andere Informationen, allerdings auch aus zweiter Hand. Wahrscheinlich ist dies aber sicher auch eine Sache der Sensibilität der Berichterstatter und inwieweit sie sich noch zusätzlich über das Internet informieren und nicht nur aus den offiziellen Quellen.
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Thema: Die Ereignisse in Japan
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15.03.2011, 12:18Inaktiver User
AW: Die Ereignisse in Japan
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15.03.2011, 12:19
AW: Die Ereignisse in Japan
das einzige, was in der Pressekonferenz gesagt wurde, war: Die AKW werden bis zum 15 Juni heruntergefahren. In diesen 3 Monaten wird man sich überlegen, was zu tun ist.
Hoffentlich gibt es wenigstens ein paar Prozent CDU-Wähler, die diesen plumpen Trick durchschauen. Hoffentlich.Ich bin, also denke ich
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15.03.2011, 12:20Inaktiver User
AW: Die Ereignisse in Japan
In dem Artikel heißt es:
"Brüderle betonte, es gebe auch ohne die sieben Anlagen eine hinreichende Versorgungssicherheit in Deutschland."
Wie wollen sie nach diesem Satz in 3 Monaten, also nach dem Moratorium, eigentlich die Beibehaltung der Laufzeitverlängerung rechtfertigen?
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15.03.2011, 12:20Inaktiver User
AW: Die Ereignisse in Japan
Leda, ganz im Ernst: glaubst du bei uns wird in einem Katastrophenfall wesentlich anders kommuniziert? Sorry, aber das ist doch naiv zu glauben. Auch wir bekämen nur das Mindeste zu wissen. Ich denke nur an die Klein-'Katastrophe' KTzG als ein hervorragendes Beispiel der Salamitaktik.
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15.03.2011, 12:27
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15.03.2011, 12:28
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15.03.2011, 12:29
AW: Die Ereignisse in Japan
Blautanne, Du Optimistin!
Das war doch schon vor der Verlängerung der Laufzeiten bekannt.
Was ich bei der Verlängerung nicht verstanden habe, ist, warum man für eine Verlängerung Gesetze benötigt. Warum reicht nicht ein Vertrag aus?
Ja, klar, einen Vertrag kann man vielleicht kündigen. Eine Gesetzesänderung ist ungleich schwieriger. Dagegen können die AKW-Betreiber klagen und verzögern, so bekommen wir auf jeden Fall noch ein paar Jahre Laufzeitverlängerung.Gruß dingsda
Die wichtigste Stunde ist immer die Gegenwart.
Der bedeutendste Mensch ist immer der, der Dir gegenübersteht.
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15.03.2011, 12:29Inaktiver User
AW: Die Ereignisse in Japan
Man kriegt ja auch so einiges mit:
So wurde die Evakuierungszone inzwischen auf 30 km erweitert. Und der Wind hat sich in Richtung Tokio gedreht.
Aber auch die Regierung ist ja auf die Informationen des Kraftwerkbetreibers angewiesen, und der hatte schon in der Vergangenheit eine mehr als fragwürdige Informationspolitik.
Die Leute erinnern sich jetzt natürlich verstärkt an die Skandale mit gefälschten Unterlagen, Verheimlichung von Störfällen und dergleichen.
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15.03.2011, 12:31
AW: Die Ereignisse in Japan
Ich kann mir auch gut vorstellen, dass in der Provinz Miyagi grad so gut wie keine Info durchkommt, einfach mangels Strom und nicht intakter Infrastruktur.
Ich hörte heute von einem Australier aus der Nähe von Sendai, der bisher täglich 2 Stunden fuhr, um ein Mobilfunksignal zu bekommen. Das geht nun auch nicht mehr, da kein Sprit mehr vorhanden ist."I don't want to be part of a world where being kind is a weakness" - Keanu Reeves
Moderatorin in den Reiseforen und bei der Eifersucht, bei den Selbständigen, Arbeiten im Ausland und im Kunstforum.
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15.03.2011, 12:55Inaktiver User
AW: Die Ereignisse in Japan
KTzG war hauptsächlich eine regierungsinterne Katastrophe.
Dafür bestand kein behördlich vorgeschriebenes Prozedere.
Und dafür war recht viel Selbstorganisiertes los, wie ich finde: s. z.B. die Diss-Prüfung im Internet.
Wenn bei uns bei einem AKW das Dach weg fliegen würde, würde sich wenigstens Greenpeace drüber abseilen und eine selbstorganisierte Geigerzählertruppe würde die von offiziellen Stellen genannten Werte verifizieren. Ranga Yogeshwar würde die AKW-Animationen verfeinern und wir wüssten, was es heißt, den Reaktor mit Meerwasser zu kühlen zu versuchen. Röttgen könnte nicht innerhalb von 6 Stunden eine Kernschmelze an und absagen. Und auch nicht, dass die Brennstäbe 2 Stunden trocken lagen und dann .... oh Wunder .... doch wieder im Wasser stehen.
Bin ich von überzeugt.



. Wahrscheinlich ist dies aber sicher auch eine Sache der Sensibilität der Berichterstatter und inwieweit sie sich noch zusätzlich über das Internet informieren und nicht nur aus den offiziellen Quellen.
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