Dann finde ich deine Aussage missverständlich.
Es jammert so ziemlich jeder über zu hohe Energiepreise, und davon sind Atomkraftgegner nicht ausgenommen. Man kann sich vorstellen, wie die Entrüstung dann demnächst ausfällt.Bei alternativen Energien habe ich noch nie das Preisargument gehört.
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Thema: Die Ereignisse in Japan
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14.03.2011, 13:23Inaktiver User
AW: Die Ereignisse in Japan
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14.03.2011, 13:26
AW: Die Ereignisse in Japan
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14.03.2011, 13:27Inaktiver User
AW: Die Ereignisse in Japan
Geändert von Inaktiver User (14.03.2011 um 13:31 Uhr)
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14.03.2011, 13:33
AW: Die Ereignisse in Japan
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Geändert von _Zitronenmond_ (14.03.2011 um 13:36 Uhr)
Das Leben ist wie ein Duschvorhang. Kann schimmeln, muss aber nicht.
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14.03.2011, 13:40Inaktiver User
AW: Die Ereignisse in Japan
Die Situation in Fukushima-I wird immer dramatischer:
Wasserstoffexplosion in Block 3,
nun gibt es eine dramatische Entwicklung in Komplex 2 des AKW Fukushima I: Nach Angaben der Betreiberfirma, der Tokyo Electric Power Company (Tepco), sind die Brennstäbe komplett ohne Wasser, der Druck im Reaktor steigt. Der Betreiber hält für möglich, dass es zu einer partiellen Kernschmelze im Reaktor 2 gekommen ist. Dies teilte die Betreiberfirma Tepco laut der Nachrichtenagentur Kyodo mit.
Quelle
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14.03.2011, 13:46Inaktiver User
AW: Die Ereignisse in Japan
+++ USA ziehen Schiffe und Flugzeuge von Fukushima zurück +++
[8.35 Uhr] Die U.S. Navy hat ihre Schiffe und Flugzeuge den Kurs ändern lassen. Man habe sie zurückgezogen, nachdem der Flugzeugträger "Ronald Reagan" rund 160 Kilometer vor der Küste Radioaktivität gemessen habe, teilte die siebte Flotte mit. Die Menge der Strahlung habe ungefähr der Menge entsprochen, der man in einer normalen Umgebung in einem Monat ausgesetzt sei.
Aus Spiegel-Online Ticker.
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14.03.2011, 13:51Inaktiver User
AW: Die Ereignisse in Japan
Die Unsicherheit ob es nun zum Gau kommt oder doch nicht geht mir gehörig auf die Nerven!

DPA Eilmeldung: Kernschmelze in 3 Reaktoren möglich....Geändert von Inaktiver User (14.03.2011 um 13:58 Uhr)
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14.03.2011, 13:58Inaktiver User
AW: Die Ereignisse in Japan
Interessante Politikeräußerungen in Deutschland :
*klick*
(nicht nur die Überschrift lesen)
.
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14.03.2011, 14:03Inaktiver User
AW: Die Ereignisse in Japan
jenau so isses.
aktiv wird man meist nur dann, wenn es einem "auf die pelle rückt", sprich ein akw od. atomendlager in der nähe (geplant) ist, atommülltransporte anstehen.
was bei der ganzen atomkraftdiskussion oft vergessen wird, ist dass es bereits ein ganz akutes problem gibt - den atommüll. der stetig anwächst und von dem man bis heute noch nicht weiß, wie man in tatsächlich sicher lagern kann.
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14.03.2011, 14:17Inaktiver User
AW: Die Ereignisse in Japan
Eigentlich lief alles auf eine «Renaissance der Atomenergie» zu: Deutschland verlängerte die Laufzeiten seiner Atommeiler, US-Präsident Barack Obama kündigte in seiner State-of-the-Union-Rede eine 36-Milliarden-Dollar-Bürgschaft für den Bau von 20 weiteren Atomkraftwerken an, in Finnland wird demnächst ein Werk der neuesten Generation ans Netz gehen und in Asien schien sich geradezu ein A-Kraftwerk-Boom abzuzeichnen. Wegen des drohenden Klimawandels war die Atomenergie auch im Begriff, wieder salonfähig zu werden.
(...)
Nicht nur irrationale Angst, auch ökonomische Vernunft spricht gegen die Atomenergie. Die angebliche Renaissance stand stets auf wirtschaftlich tönernen Füssen. Bereits vor der Katastrophe in Japan mehrten sich die Anzeichen, dass sie mehr Wunschdenken als betriebwirtschaftliches Kalkül war. So machte das neue Werk in Finnland vor allem mit massiven Kostenüberschreitungen und zahllosen Pannen von sich reden. In den USA sind von 16 bewilligten neuen Atomkraftwerken gerade mal zwei in Bau. Die meisten Projekte sind bereits wieder gestrichen worden – nicht aus ökologischen, sondern aus ökonomischen Gründen.
Trotzdem pflegten Befürworter bisher wie folgt zu argumentieren: Atomenergie liefert billige und saubere Energie und sichert so Wohlstand und Arbeitsplätze. Diese Argumentation war schon lange schief, jetzt ist sie nur noch peinlich: Denn die Atomenergie war stets bloss als Übergang zu einer Welt mit erneuerbarer Energie gedacht. Selbst die Stromwirtschaft spricht deshalb von einer «Brückentechnologie». Nach Japan werden sich die Kosten für diese «Brücke» nochmals kräftig erhöhen. Nun stellt sich die Frage, ob es sinnvoll ist, sie überhaupt noch zu bauen, zumal der Kostentrend klar gegen die Atomenergie spricht. «Wir können derzeit mit der bestehenden Solarzellentechnologie auf dem Dach Strom zu Kosten produzieren, die nicht mehr weit von dem entfernt sind, was wir üblicherweise bezahlen», sagt Franz Baumgartner, Professor für erneuerbare Energien an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften.
Die Atomkatastrophe in Japan wird dazu führen, dass die politischen Widerstände gegen die Förderung von nachhaltigen Energien, hauptsächlich Solar- und Windenergie, abnehmen. Das wiederum wird dazu führen, dass diese Energien billiger werden, während umgekehrt sich die Atomenergie wegen steigender Sicherheitsauflagen verteuern wird. Nach Adam Riese wird deshalb die erneuerbare Energie bald günstiger sein als Atomenergie. Und dann ist endgültig Schluss mit der «Renaissance der Atomenergie».
Quelle: Tagesanzeiger (Schweiz)



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