Da wird so viel gelogen und betrogen: Warum werden die Verantwortlichen eigentlich nicht bestraft?
Nicht nur das: Sollte man wirklich mal vorhaben, diese "illegale!" strahlende wilde Müllkippe sauberzumachen, muss man, wahrscheinlich ähnlich wie in Japan, die Arbeiter belügen, und relative Sicherheit vorgaukeln. Sonst rührt dort keiner einen Finger.
Aber das ist ja sowieso so geplant: Diese Müllkippe wird irgendwann mal (samt Inhalt) geschlossen, und kein Wort mehr. Sollen die Umweltschützer doch motzen wie sie wollen, da ist nix mehr zu machen.
Hier im Schwarzwald wäre das sogar ratsam, nicht wegen der holländischen AKWs sondern wg. der Fahrkünste der holländischen Wohnwagenfahrer.
Vielleicht könnte man ja den Gouda boykottieren. Aber ich ess sowieso lieber frz. und ital. Käse. Und die Franzosen sind auch nicht gerade zimperlich mit AKWs
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Thema: Die Ereignisse in Japan
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15.04.2011, 09:51
AW: Die Ereignisse in Japan
Ich bin, also denke ich
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15.04.2011, 10:45Inaktiver User
AW: Die Ereignisse in Japan
Ich verstehe nichts von Juristerei und Rechtsstaat. Da muß man unsere Spezialisten hier im Forum mal konsultieren. Seltsam ist das natürlich schon irgendwie.
Die entstehenden Kosten - wären die zu den Kosten des Atomstroms dazuzurechen? Mittelradioaktiv kann ja nicht alles aus der Medizintechnik stammen. Ich kann mich nur wiederholen: Mein Nachbar meint, daß Abfall- und Entsorgerwirtschaft (grade wenn es um Gifte geht) eine zum Teil hochkriminelle, mafiös organisierte und arbeitende Branche ist. Sowas wie die Asse werte ich als halboffizielle Bestätigung, daß er recht hat.Nicht nur das: Sollte man wirklich mal vorhaben, diese "illegale!" strahlende wilde Müllkippe sauberzumachen, muss man, wahrscheinlich ähnlich wie in Japan, die Arbeiter belügen, und relative Sicherheit vorgaukeln. Sonst rührt dort keiner einen Finger.
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15.04.2011, 13:23
AW: Die Ereignisse in Japan
Bei allem Respekt, Blautanne2, vermute ich bei dir eine lokale aber tiefgehende Japan-Blindheit in diesem Fall.
Man muss eher die Russen und Ukrainer in Schutz nehmen, sie hatten nicht den Super-GAU als reale Vorlage gehabt, auf den sie 25 Jahre Zeit gehabt hatten sich einzustellen.
Andere Unternehmen mitsamt Kataschutz in anderen Ländern hätten zwar wohl auch versagt, aber in Japan stimmt diesbezüglich offenbar was ganz gewaltig nicht!?
In D hätte man wohl zumindest sensibler reagiert, d.h.schneller, prophylaktischer. Neben der Philosophischen auch eine Frage der Informationskultur.
In Stufe 7 war spätestens nach 3 Tagen einzusortieren, was den Ernst der Lage für alle Welt sichtbar gemacht hätte. Ansonst wars wichtiger die richtigen Gegenmassnahmen zu ergreifen, auch klar. Und da hat man versagt weil man kaum einen Plan hatte...fast so wie bei DeepWaterHorizon.
Man hat den GAU (weiltweit) verdrängt indem man sich auf Angaben verließ wie "1x GAU in 100 Millionen Jahren" oder so. Seiner eigenen reinen Propagandaangabe "vertraute"
Und noch schlimmer: Man hat sogar verdrängt Handlungsanweisungen festzulegen um einen GAU zu verhindern für alle erdenklichen Unfall- und Schadensszenarien. Gemäß der Logik: Was nie eintreten wird, muss ich auch nicht verhindern! Nur noch irre das ganze. Auf akademisch höchstbezahltem Niveau halt.
An Thema Asse will in D keiner ran, nicht nur weil es sich so unappetitlich anhört. Dabei ists nur ein kleiner Vorgeschmack auf Brennstäbeendlager.
Taugt Salzlauge nicht trefflich als Rostbeschleuniger ?
An schwarzem Humor mangelt es der herrschenden Klasse auch in D wahrlich nicht, schon witzig anzusehen was sie so alles zu fabrizieren imstande war und ist. Realsarkasten.
Man lasse sich das Wort auf Zunge und in Gehörgangen und Hirn zerrinnen... bei mir meldet sich der nächste Schmelzzustand zb mit Realsargkasten .Geändert von hombre (15.04.2011 um 14:31 Uhr)
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15.04.2011, 14:01
AW: Die Ereignisse in Japan
Obiger Link war schon wiederholt hier eingestellt worden falls ich mich nicht irre?
Lest ihr das nicht, Blautanne2 & Co ?
Den Arbeitsschritt Klicken kann ich noch abnehmen, lesen müsst ihr selbst
Ich fasse vergleichend zusammen, daß Cer-144 in Tschernobyl kaum austrat, weil alles im trockenen vonstatten ging, kein verseuchtes Wasser ins Meer gelangte.
Zitat von Inaktiver User
Während in Fukushima man sozusagen den Dreck herauslöst aus dem Reaktor und ins Meer spült
Falls das Absicht wäre (was natürlich nicht zu hoffen) könnte man sarkastisch anmerken, daß die Japaner bereits mit ökonomischem Weitblick vorgehen... wo wenig an Spaltmaterial mehr zurückbleibt muss auch weniger zubetoniert und bewacht werden.
Mit diesem letzten Abschnitt will ich mal auf die Problematik des "Messens" aufmerksam machen.Noch stärker als Jod-131 strahlt in der Probe aus Block 3 von Fukushima aber Cer-144, mit 2,2 Milliarden Becquerel pro Liter. Da Cer-144 eine Halbwertszeit von ca. neuneinhalb Monaten hat, wird dessen radioaktive Strahlung auch nur langsam zurückgehen. Zwar ist Cer-144 selber ein vergleichsweise "weicher" Beta-Strahler (die Zerfallsenergie beträgt 0,319 MeV, im Vergleich zu 0,971 MeV bei Jod-131), der allerdings zu Praseodym-144 zerfällt, das mit kurzer Halbwertszeit (knapp über 17 Minuten) und hoher Energie (2,997 MeV) weiterzerfällt.
Praseodym-144 ist in der Analyse nicht gesondert aufgeführt; wahrscheinlich wurde es von dem verwendeten Analyse-Gerät aufgrund seiner kurzen Halbwertszeit mit Cer-144 zu einer Signatur zusammengefasst. Aufgrund seiner hohen Zerfallsrate und der zusammen mit dem Tochternuklid Praseodym-144 sehr hohen Zerfallsenergie ist Cer-144 in der genannten Wasserprobe das mit Abstand dominierende Radionuklid.
Es ist nicht damit getan, daß man einen einfachen Geigerzähler nimmt, der dann zählt wie oft es Klick macht. Die Frequenz der Klicks(Anzahl je Sekunde) gibt man in den vielbenannten Bequerel an.
Über die Art und den Energieinhalt der Strahlung und von welchen der vielen möglichen Radionuklide sie herrührt, sagt das erstmal nichts.
Die immerwieder aufgetretenen Fehlangaben aus Japan werden verständlich wenn man versucht sich den Analysevorgang en detail vorzustellen. Viele Messungen mit vielen verschiedenen Messgeräten sind da nötig, die zudem abgeglichen werden wollen, um ein "Messendergebnis" zu bekommen.
Das Wissen darüber, ob man gerade Zerfälle von Jod131 oder von Cäsium137 zählt/misst, ist aber von essentieller Bedeutung.
Cer-144 ..kein Spass, und durch Fukushima vermutlich erstmals in nennenswerter Menge in Umlauf gebracht.Geändert von hombre (15.04.2011 um 14:10 Uhr)
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15.04.2011, 14:02
AW: Die Ereignisse in Japan
Das Leben ist wie ein Duschvorhang. Kann schimmeln, muss aber nicht.
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21.04.2011, 16:40
AW: Die Ereignisse in Japan
Zum Thema Asse kann ich das aktuell am Kiosk ausliegende Exemplar von Greenpeace-Magazin zu 5,70€ empfehlen.
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Wie beschränkt die Halbwertszeit unserere (medialen) Aufmerksamkeit ist, kann man angesichts 1 Woche Funkstille hier schonmal abzuschätzen wagen
aber
zunächst will ich auf manipulative Medien zu sprechen kommen, die in höchst seriösem Gewand daherkommen, am Beispiel F.A.S. (F.A.Z- Verlag)
Was ich dort am 10.4.11 zu lesen bekam, ließe sich trefflich einreihen in die Folge "BILD, BamS,WELT, WamS, ..."
Auf S.35 erdreistet sich tatsächlich ein Autor in der Rubrik WIRTSCHAFT Atomstrom in einer Grafik mit gelisteten 9 Stromerzeugungsarten als die Billigste erscheinen zu lassen (mit 5,2Ct /kwh).
Auf den Inhalt will ich nicht näher eingehen.Nihct ohne daß mich jemand herausfordert dazu.
Er enthält geschätzt zu 99% korrekte Fakten und schafft es dennoch völlig daneben zu liegen in seinem Resument. Gewollt und manipulativ danebenzuliegen, da bin ich fast sicher, Titel " Die falsche Rechnung der Kernkraftgegner"
Noch eine Etage höher vom Anspruch her angesiedelt lese ich auf
S.55 , dort unter WISSENSCHAFT wie folgt:
In diesem Ausschnitt des Artikels (wie auch im weiteren) finden sich unbestreitbar viele interessante Fakten."Die Irische See wurde in den siebziger Jahren regelrecht mit Radionukliden aus Sellafield vollgepumpt", sagt auch Michael Karcher. Durch die dort herrschenden Strömungen gelangten diese dann über die Nordsee bis in weite Teile des Nordpolarmeers. Immerhin ging der Ausstoß von Sellafield nach Protesten Anfang der achtziger Jahre deutlich zurück. Die radioaktiven Altlasten des damals verseuchten Sediments sorgen allerdings heute noch für einen steten Nachschub von Cäsium und Plutonium, der den Neueintrag aus der Anlage inzwischen übersteigt. Sellafield leitete in seinen schlimmsten Zeiten Ende der siebziger Jahre Tag für Tag und ganz legal mehr als zehn Billionen Becquerel Cäsium-137 ins Meer. Nach Schätzungen der Deutschen Gesellschaft für Reaktorsicherheit lag das etwa in der Größenordnung der bislang bei Fukushima ins Meer gelangten Aktivitätsmenge. Zu solchen anthropogenen Belastungen kommt im Meer die natürliche Hintergrundstrahlung hinzu. Sie lässt sich im Wesentlichen auf radioaktives Kalium-40 zurückführen, dessen Aktivität nach Schätzungen der Woods Hole Oceanographic Institution in Massachusetts immerhin rund 10 000 Mal höher liegt als der gesamte bisherige Cäsium-137-Eintrag aus Kernwaffentests, Reaktorkatastrophen und sonstigen Einleitungen zusammen. Allerdings tritt die Hintergrundstrahlung gleichförmig verteilt auf, während die auf künstlichem Wege freigesetzte Radioaktivität sich lokal zu bedenklich hohen Werten konzentrieren kann.
Das gilt insbesondere für solche Elemente, die im Gegensatz zu Cäsium nicht gut wasserlöslich sind. Plutonium beispielsweise kommt im Meer nicht allzu weit, weil es sich sehr schnell an Schwebstoffe anlagert und mit diesen zu Boden sinkt. Das trifft auch auf einige natürliche Radionuklide wie Thorium-234 oder Protactinium-231 zu, die beim Zerfall von gut löslichen Uran-Isotopen entstehen. Aus den Mengenverhältnissen von Mutter- und Tochterisotopen können Ozeanographen dann Rückschlüsse auf die durchschnittliche Partikelfracht und die Sedimentationsgeschwindigkeit eines Meeresgebietes ziehen oder das Alter von Sedimenten bestimmen.
Jedoch was bleibt haften frag ich mich.
Ich denke sowas wie die Aussage aus dem ersten von mir unterstrichenen Satz
ala "Sellafield war fast genauso schlimm wie Fukushima, und das Jahr für Jahr, Tag für Tag, und seht her: wir leben alle noch aufs trefflichste!"
Hier wird aber brutalstmöglich falsch mit Fakten gespielt.
Wie wir längst gelernt haben strahlte 1 Liter Meerwasser vor Fukushima bereits mit 2,2 Milliarden Bq, alleine von Cer-144 stammender Strahlung.
Cer-144 nicht ungefährlicher als Cs137.
Nach Adam Riese heisst das, daß bereits 5 Kubikmeter solch verdünnten Meerwassers vor Fukushima soviel Radioaktivitätseintrag aufweisen wie die Tagesmenge von Sellafield, angegeben mit 10 Billionen Bq.
Nun stelle man sich bitte vor welcher Bruchteil 5 Kubikmeter sind aus dem Meer um Fukushima !!
Dann ist es nicht weit zur gänzlich entgegengesetzten Aussage zu der des F.A.S.Artikels von Georg Rüschemeyer zu kommen.
Man könnte nämlich dann stark vermuten daß bereits jetzt durch Fukushima mehr Radioaktivität, auch langlebige und gefährliche, ins Meer gelangte als während 20 Jahren Sellafield-Einleitung von 1965-1985, die wiederum bis heute im Nordpolarmeer deutlich nachweisbar ist und Fisch aus dem gesamten Raum belastet.
Der besagte Beitrag aus F.A.S. beginnt übrigens so:und es gelingt ihm so mathematisch einigermaßen konsistent zu seinen eigenen verharmlosenden späteren Vergleichen....Doch die vom Betreiber Tepco veröffentlichten Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: In der Nähe des Kühlwasserauslasses wurden in den vergangenen Tagen und Wochen Konzentrationen von bis zu 180 000 Becquerel (Bq) pro Liter für Jod-131 sowie 47 000 Bq für Cäsium-137 und sein kurzlebigeres Schwesterisotop Cs-134 gemessen.
Vom 25.3.11 datiert aber unser Standard-Info-Link
,
der bereits mit über 3 Milliarden Bq/liter das Meerwasser hatte strahlen lassen.
Rund 10000mal stärker also.
Da fragt man sich dann halt unweigerlich welchen Zweck solche "wissenschaftlichen Beiträge" verfolgen ?Geändert von hombre (21.04.2011 um 16:44 Uhr)
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21.04.2011, 16:50
AW: Die Ereignisse in Japan
Danke für den Tipp.
Nee, das kannst du nicht automatisch schließen.Wie beschränkt die Halbwertszeit unserere (medialen) Aufmerksamkeit ist, kann man angesichts 1 Woche Funkstille hier schonmal abzuschätzen wagen
Manche kümmern sich aktiv um etwas, was damit zu tun hat und was vielleicht sinniger ist, als hier zu posten.
Geschockt war ich gestern Abend von "hart aber fair".
So idiotisch habe ich Plasberg noch nie wahrgenommen.
Die fette Bräsigkeit, mit der er "ich will Tempo 180 fahren", "Strommasten ja, aber nicht bei mir im Garten", "ich will auf keinen Luxus verzichten" und weiteren Schmonzes als ganz normal menschlich dargestellt wurden, hat mich sprachlos gemacht...
Da hat die Mittelschicht noch nicht begriffen, dass es bald vorbei ist mit lustig, oder wie?
Den Sprit zum 200-fahren kann sich eh bald keiner mehr leisten.
Wir leben in einer Gesellschaft, in der ein normal verdienender Elektriker sich die Arbeitsstunde eines Elektrikers, oder Tischlers oder oder nicht mehr privat leisten kann.
Die Art, wie wir Energie verbrauchen, kann nicht ewig so weitergehen, schon gar nicht, wenn jetzt noch viele viele Länder dazukommen, die sich wirtschaftlich uns angleichen.
Parallel dazu gab es Nachrichten von der Automesse in China - ein inzwischen brisant wichtiger Termin für unsere Autobauer.
Und Plasberg tut so, als wäre das ganz normal,so einen egoistischen Durchmarsch zu starten wie er selbst es offenbar tut. Dass er dabei diejenigen, die versuchen, ressoucensparam zu leben, als "Helden" veralbert, fand ich so etwas von daneben, blasiert und nichtscheckig. Er zählt sich anscheinend nicht mehr zur Mittel- sondern zur Oberoberschicht. Die wird sich den Sprit natürlich immer leisten können.Das Leben ist wie ein Duschvorhang. Kann schimmeln, muss aber nicht.
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21.04.2011, 16:58
AW: Die Ereignisse in Japan
Die Parolen blühen.
Großmann gestern.
Plasberg gestern.
Noch so ein Willi in der Talkrunde gestern.
Jutta Ditfurth hat irgendwann den Kopf auf die Tischplatte gesenkt.
Sie ist nicht immer die geschickteste Diskutantin, weil es im TV nicht machbar ist, über die Meta-Ebene einer Diskussion zu sprechen (da können die meisten eh nicht folgen), aber in dem Fall kann ich sie verstehen.
Die AKW-Befürworter, bzw. "Brücken"technologiefans, haben sich ja anscheinend verabredet zur einheitlichen Linie:
1. Wir waren schon immer dafür, aus der Atomkraft auszusteigen
2. Wir können besser rechnen als die romantischen Gefühlsausleber in Biosandalen
3. Wir sind Realisten und kennen die menschliche Natur
4. Wir sind diejenigen, die wissen, wie das jetzt zu laufen hat
Im Ergebnis so wie immer.
Grauslig.
Eine reine Frage der Macht.
Über Fukushima selbst mag ich gar nicht mehr nachdenken.Das Leben ist wie ein Duschvorhang. Kann schimmeln, muss aber nicht.
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21.04.2011, 17:49
AW: Die Ereignisse in Japan
Stimmt, aber ich mag sie, weil sie sehr intelligent und gradlinig ist.
Putzig war ja Jean Pütz, der gegen den Atomausstieg ist, weil er fürchtet, damit würde Frankreich wieder zu unserem Erbfeind. Dieser Mann ist Wissenschaftsjournalist.
Ja.Im Ergebnis so wie immer.
Grauslig.Gruß dingsda
Die wichtigste Stunde ist immer die Gegenwart.
Der bedeutendste Mensch ist immer der, der Dir gegenübersteht.
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21.04.2011, 17:58
AW: Die Ereignisse in Japan
du warst nun grade am allerwenigsten angesprochen, liebes Zitronenmond.
aber ist halt einfach psychologische Realität, daß es diese Halbwertszeit der Aufmerksamkeit gibt. Man könnte eher sagen Einhundertstel-Zeit.
Gut charakterisiertDie AKW-Befürworter, bzw. "Brücken"technologiefans, haben sich ja anscheinend verabredet zur einheitlichen Linie:
1. Wir waren schon immer dafür, aus der Atomkraft auszusteigen
2. Wir können besser rechnen als die romantischen Gefühlsausleber in Biosandalen
3. Wir sind Realisten und kennen die menschliche Natur
4. Wir sind diejenigen, die wissen, wie das jetzt zu laufen hat
..wenngleich es chronische Besserwisser natürlich allerorten hat.
Einige verstehen sich nur zusätzlich immer auch als Ich(einzig ich)-ziehe/entscheide-schneller-Kerle. (...selbst wenn ich schon jahrzehntelang daneben schoß.)
Originär männliches Problem wohl.



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