Du wolltest doch auf Polemik verzichten. Dieses Posting ist aber äußerst polemisch.
Wie gesagt: die Konzepte stehen und sie waren auch schon mal beschlossen. Man muss sie nur umsetzen wollen. Die schwarz-gelbe Regierung hat sich anders entschieden. Aber das heißt noch lange nicht, dass es als Alternative zum eifrigen Bemühen die Profite der Energieriesen zu maximieren, nur die Alternative gäbe Kerzen als Energiequelle zu nutzen.
Man muss kein Überlebenskünstler sein, um alternative Energien weiter zu fördern, die Energieeffizienz voranzutreiben sowie die alten Atommeiler wie geplant stufenweise vom Netz zu nehmen.
Deutschland exportiert (!) Strom; das Licht wird nicht ausgehen, die Überlebenskünste werden nicht gefordert werden, wenn wir Konsequenzen aus dem ziehen, was "Restrisiko" tatsächlich bedeutet.
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Thema: Die Ereignisse in Japan
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14.03.2011, 10:59Inaktiver User
AW: Die Ereignisse in Japan
Geändert von Inaktiver User (14.03.2011 um 11:03 Uhr)
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14.03.2011, 11:07Inaktiver User
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14.03.2011, 11:12Inaktiver User
AW: Die Ereignisse in Japan
Wenn wir denn Konsequenzen ziehen.
Sind ja nun überall Wahlen dieses Jahr - vielleicht zeigt sich da doch der Unmut des Volkes?! Ich hoffe es sehr.
Für den Notfall schon mal den Koffer bereitstellen?
Wir in Bremen haben um uns rum genug Meiler stehen - ich glaube nicht, dass wir weg müßten. Nur raus auf die Strasse, damit wir schnell genug Strahlung abbekommen.
Die Berichte der letzten Tage über das was damals in Tschnernobyl tatsächlich passiert ist, die Bergleute die vor Ort die Schächte frei gemacht haben etc. pp - damals kam davon ja nichts an die Öffentlichkeit - aber heute?
Wir haben Japan ja nun direkt vor Augen - lernen wir was draus?
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14.03.2011, 11:20Inaktiver User
AW: Die Ereignisse in Japan
Hat mal jemand gegengerechnet (vorzugsweise ein unparteiischer Mathematiker), ob die benötigten Energiemengen heute auf alternativem Wege zu beschaffen und zu bezahlen sind?
Für den Normalbürger, wie gesagt, die Industrie hat daran eh kein Interesse.
Die Sache ist, dass es hierzu keinen Problelauf und auch keinen Langzeitversuch gibt.
Soweit der Plan. Gefördert wird ja auch.Man muss kein Überlebenskünstler sein, um alternative Energien weiter zu fördern, die Energieeffizienz voranzutreiben sowie die alten Atommeiler wie geplant stufenweise vom Netz zu nehmen.
Aber noch ist es nicht soweit, dass mit alternativer Energie der Bedarf gedeckt werden kann.
Bei alternativer Energie ist man zudem von einer Menge äußerer Faktoren abhängig.
Solarenergie: bei unserer Anzahl an Sonnenstunden ...
Windenergie: okay, in flachen Küstenregionen, aber die Bereiche, die z.B. durch Gebirge abgeschirmt sind ...
Energie durch Verbrennung ... siehe Treibhauseffekt.
Effektiv, emsissionsffrei und bezahlbar wäre das Ziel der richtigen Alternative.
Die Naturwissenschaftler sind fleißig, aber das sind Aspekte, die sich bis dato nicht so ohne weiteres lösen lassen.
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14.03.2011, 11:22
AW: Die Ereignisse in Japan
Der Verschuldungsgrad ist in der Tat höher, aber schon über Jahrzehnte.
Das hängt maßgeblich mit den Bilanzierungsregeln der Japaner zusammen.
Die Unternehmen sind unermesslich reich, die halten in Größenordnungen amerikanische Staatsanleihen in Dollar.
Die nachlaufenden Schäden die durch die AKW verursacht werden, sind die große Unbekannte.
In den Küstenregionen befanden sich nicht so große Industriebtriebe.
Alle Schäden entstanden durch das Wasser, in Tokio ist gar nix.
+++ Credit Suisse Japan: Schäden von bis zu 180 Milliarden Dollar +++
[9.47 Uhr] Die japanische Niederlassung der Schweizer Großbank Credit Suisse schätzt die wirtschaftlichen Schäden der Katastrophe auf rund 170 bis 180 Milliarden Dollar. Der Chefvolkswirt von Credit Suisse Japan, Hiromichi Shirakawa, kam nach einem Vergleich mit dem schweren Erdbeben in der japanischen Stadt Kobe 1995 zu dem Schluss, dass die jüngste Katastrophe knapp 40 Prozent der wirtschaftlichen Schäden von damals verursacht haben dürfte. In Nordjapan habe es weniger Bürogebäude, Fabriken und Autobahnen gegeben als damals in Kobe.
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,750629,00.htmlGeändert von frank60 (14.03.2011 um 11:27 Uhr)
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14.03.2011, 11:26
AW: Die Ereignisse in Japan
Provokante Frage: Wo wären wir heute ohne die Grünen? Verhältnisse wie in Frankreich?
Immer dieses Totschlagargument man könne nicht rechnen! Warum hat eine Linke soviel Zulauf? Der Oskar ist ja auch ein Utopist. Sorry, wir brauchen Utopisten, wir brauchen Opposition! Und ich denke mal sie haben den Zulauf von Leuten, die rechnen MÜSSEN.
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14.03.2011, 11:30Inaktiver User
AW: Die Ereignisse in Japan
Herles hatte die Rolle des Trolls des Abends.
Will mit ihrem Spott und schlechten Witzen machte auf "Alles ist gut" - ich nehme an, sie bekommt bald so eine Sendung wie "Leute heute".
Röttgen kündigte einen Quantensprung des Denkens an und sprang nicht.
Es ist ihm immer noch zu hoch, wo andere Zeitgenossen schon seit Jahrzehnten sind.
An Yogeshwars Stelle käme ich mir recht verarscht vor.
Für mich war das eine verschleppte Karnevalssitzung.
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14.03.2011, 11:36Inaktiver User
AW: Die Ereignisse in Japan
Die überzeugten Linken, die ich persönlich kenne, zeichnen sich nicht durch nennenswerte naturwissenschaftliche Kenntnisse aus, sondern dadurch, dass sie ein Dasein als Dauerstudent im gesellschaftswissenschaftlichen Bereich pflegen oder arbeitslos sind (natürlich stets aufgrund höherer Gewalt).
Klingt nach Klischée, ist aber so. Vielleicht habe ich auch nur einen unrepräsentativen Schnitt erwischt.
Ist aber jetzt ein anderes Thema.
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14.03.2011, 11:38
AW: Die Ereignisse in Japan
Und der Normalo-Politiker ist Jurist. Ist das etwa besser
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14.03.2011, 11:45Inaktiver User
AW: Die Ereignisse in Japan
Wie gesagt: es ist durchgerechnet. War sogar schon mal beschlossen.
Was mich aber bei dieser Gelegenheit interessieren würde:
hat mal jemand gegengerechnet (vorzugsweise ein unparteiischer Mathematiker), was ein GAU in Deutschland kosten würde?
Du meinst, man könne nicht umstellen, weil es noch keine Langzeitversuche mit Umstellungen gibt?Die Sache ist, dass es hierzu keinen Problelauf und auch keinen Langzeitversuch gibt.
Hmm. Und wie kommen wir aus solcher Logik wieder raus?
Wie gesagt:Soweit der Plan. Gefördert wird ja auch.
Aber noch ist es nicht soweit, dass mit alternativer Energie der Bedarf gedeckt werden kann.
Bei alternativer Energie ist man zudem von einer Menge äußerer Faktoren abhängig.
Solarenergie: bei unserer Anzahl an Sonnenstunden ...
Windenergie: okay, in flachen Küstenregionen, aber die Bereiche, die z.B. durch Gebirge abgeschirmt sind ...
Energie durch Verbrennung ... siehe Treibhauseffekt.
Effektiv, emsissionsffrei und bezahlbar wäre das Ziel der richtigen Alternative.
Die Naturwissenschaftler sind fleißig, aber das sind Aspekte, die sich bis dato nicht so ohne weiteres lösen lassen.
Es wurde komplett durchgerechnet und durchgeplant, dass und wann und wie die alten Atommeiler vom Netz gehen können.Geändert von Inaktiver User (14.03.2011 um 11:50 Uhr)



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