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Thema: Die Ereignisse in Japan
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06.04.2011, 12:33
AW: Die Ereignisse in Japan
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06.04.2011, 12:35Inaktiver User
AW: Die Ereignisse in Japan
Ja, im kleinen schon. Aber es wird ganz sicher nicht reichen. (wie man jetzt in Japan ja sehr "schön" sieht)
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06.04.2011, 17:12Inaktiver User
AW: Die Ereignisse in Japan
In der ZEIT liest sich das folgendermaßen:
Das Leck in Reaktor 2 ist dicht
Mit Flüssigglas ist es gelungen, das Leck im AKW Fukushima-1 zu schließen.
Aus dem havarierten Atomkraftwerk Fukushima in Japan fließt nach Angaben des Betreibers kein hochradioaktives Wasser mehr ins Meer. Das Leck sei mit Hilfe von Flüssigglas (auch als Wasserglas bekannt) geschlossen worden, teilte Tepco mit. Bereits am Dienstag hatte die Firma verlauten lassen, dass weniger Wasser aus dem Leck austrete, nachdem zusätzlich zum Wasserglas ein Härtungsmittel eingesetzt worden sei. "Nun tritt kein Wasser mehr aus."
Techniker von Tokyo Electric Power (Tepco) hatten sich seit Tagen bemüht, Risse in einem Betonschacht zu schließen. Dabei füllten sie Beton sowie eine Mischung aus Sägespänen, Zeitungen und Kunstharz in den Schacht. Der Durchbruch gelang, als sie Wasserglas in den Boden unterhalb des Schachts pressten. Die gallertartige Masse hat die Eigenschaft selbst unter Wasser auszuhärten. Mit heißem Glas, das entsprechend erhitzt wurde, um sich zu verflüssigen, hat es wenig gemein. Ob die Abdichtung auch langfristig Stand hält, ist noch ungewiss.
Quelle sowie weitere detaillierte Statusmeldungen: *klick*
Interessant ist z.B. auch Folgendes:
Tepco plant nun, Tanks zu bauen, die so viel Wasser aufnehmen können wie sechs Olympia-Schwimmbecken. Zudem soll ein Schwimmtank umgebaut und eingesetzt werden. (...) Frage nach der Aufbewahrung immer dringender, insbesondere nun, da das Wasser offenbar nicht mehr ins Meer entweichen kann. Langfristig muss es aufwändig dekontaminiert werden: Strahlende Partikel lassen sich mit speziellen Filtern und Ionenaustauschern aus dem Wasser filtern. Diese Geräte müssen anschließend als Strahlen-Müll entsorgt werden.
.Geändert von Inaktiver User (06.04.2011 um 17:49 Uhr)
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06.04.2011, 17:22
AW: Die Ereignisse in Japan
Es ist jedenfalls noch lange nicht vorbei.
Japans Katastrophen-AKW: US-Experten warnen vor versteckten Fukushima-Risiken - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft
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06.04.2011, 17:27
AW: Die Ereignisse in Japan
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06.04.2011, 17:38Inaktiver User
AW: Die Ereignisse in Japan
Das ganz sicher nicht. Es ist ein Improvisieren und Sich-Abkämpfen, und jeder Etappensieg ist nicht mehr als ein kleiner Lichtblick. Es wird Monate dauern, mindestens, und dann wird man erst wissen, wie groß der Schaden war und was an Kosten für Dekontaminierung, Sicherung (Betonsarkophag?) etc. auf Japan zukommt, und wie viele Menschen wie schlimm verstrahlt wurden.
Ich habe es aus zwei Gründen zitiert und verlinkt:
Zum einen, weil dieser Artikel sehr detaillierte Informationen bietet - was bemerkenswert ist, angesichts dessen, dass die Informationspolitik angeblich so schlecht ist
zum anderen, weil es die Vorwürfe des hilflosen Dilettantismus ein Stück weit widerlegt.
Nur weil wir, die wir mit Dampfkochtopf-Vergleichen operieren und von den vielfältigen Problemen der Arbeiter und Ingenieure vor Ort keine Ahnung haben, nicht verstehen was die Leute dort treiben, heißt das eben noch lange nicht, dass dort nur Volldeppen zugange sind.
Auch ich hab von der Sache wirklich keinen Schimmer von Ahnung, aber einfach ein Stück Vertrauen. Und nicht zu vergessen: Hochachtung für diejenigen, die bis an die Grenzen ihrer körperlichen und seelischen Leistungsfähigkeit gegen diesen unsichtbaren Feind kämpfen.
Was menschenmöglich ist, werden sie tun.
Ob es ihnen gelingt, das steht freilich auf einem ganz anderen Blatt.Geändert von Inaktiver User (06.04.2011 um 17:47 Uhr)
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06.04.2011, 17:41Inaktiver User
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06.04.2011, 17:43
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06.04.2011, 17:48
AW: Die Ereignisse in Japan
Langsam zeigt sich, dass sie voran kommen und eine annähernde Einschätzung über die Lage bekommen. Nicht zuletzt über ausländische Forscher.
Was ich interessant fand, war ein Bericht über einen japanischen Arbeiter der "Fukushima 50". Dieser hatte eine E-Mail veröffentlichen lassen. Dort stand: TEPCO sei Schuld an dem Unglück, das hätte vermieden werden können. Die Arbeiter würden offenbar die Grünen wählen.
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06.04.2011, 17:59Inaktiver User
AW: Die Ereignisse in Japan
Bericht eines jungen Japaners.
Es lebe Japan.




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zu schließen. Ohne Erfolg. Das Reaktorpersonal hat keine Gummistiefel, sondern zieht sich Plastiktüten über die normalen Schuhe. Das soll eine Hightech-Nation sein! Ich kann es nicht glauben!