"Selbst nach der Abschaltung von Kernkraftwerken besteht in Deutschland ein Risiko. Wie in Fukushima liegen auch in deutschen Meilern hoch radioaktive Brennelemente in Abklingbecken."
Wie sicher sind die Brennelemente in Abklingbecken? report MÜNCHEN-Blog
Der komplette Ausstieg aus der Kernenergie kann also nicht früh genug geschehen.
Die Bochumer Linke fordert z. B.: Verzicht auf Atomstrom
DIE LINKE. Fraktion Bochum: Verzicht auf Atomstrom bei Stadtwerken und RWE
Und auch die Bochumer SPD will Atomstrom zu Vergangenheit machen:
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Thema: Die Ereignisse in Japan
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29.03.2011, 09:59Inaktiver User
AW: Die Ereignisse in Japan
Geändert von Inaktiver User (29.03.2011 um 10:15 Uhr)
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29.03.2011, 10:01
AW: Die Ereignisse in Japan
@ little miss sun
seh ich auch so, wahrscheinlich hängt es auch damit zusammen, an welchen Stellen wiederum regelrecht Partikel und Staub mit runterkommen und den Boden kontamieren und wo nicht.
Wo können sich die Stoffe besonders gut einlagern und wo wieder nicht?
Trotzdem dürtfe diese Katastrophe ganz Japan betreffen.
punkix
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29.03.2011, 10:05Inaktiver User
AW: Die Ereignisse in Japan
Roboter sind eine feine Sache, und die Japaner in Robotertechnik führend. Deshalb hat man sich auch gewundert, weshalb bisher keine Roboter dafür verwendet werden.
Können vor Lachen.
Hast du gesehen, wie es da drinnen aussieht. Es gab doch Fotos von dem Chaos innerhalb des Reaktors - du erinnerst dich sicher an die Arbeiter mit Taschenlampen, die über vom Tsunami angeschwemmten oder verursachten Müll gestiegen sind.
Wie soll man da Roboter einsetzen?
Roboter sind im Grund ziemlich dumme Dinger. Sie können nicht alles, sie können nur das Bisschen, wofür sie gebaut werden. Ändere eine Kleinigkeit an der Situation, räume z.B. Müll in den Weg, und schon sind diese Dinger hilflos.
Sie kämpfen und kämpfen, gegen eine fast aussichtslose Situation und ständig neue Probleme.Japan kann im Moment nur kühlen und hoffen, dass ihnen nicht noch alle Reaktorblöcke explodieren, obwohl dies kann die ganze Welt hoffen...
Man kann nur hoffen, und falls man gläubig ist, beten.
Und hinterher dem Tepco-Management den Kopf abreißen.
Sobald man dafür Zeit und Nerven hat.
Und nachdenken über Alternativen, über erneuerbare Energien, über Atomaufsicht und über Laufzeiten vorhandener Atomkraftwerke.
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29.03.2011, 10:10
AW: Die Ereignisse in Japan
Was mich wundert:
TEPCO dürfte wohl pleite sein. Die Kosten haben wahrscheinlich Ausmaße erreicht, dass selbst große Konzerne zerbröseln würden. Daher wundert mich, dass Tepco-Manager gegen eine Verstaatlichung sind. Kann doch egal sein, die Firma hat ein solches Minus, dass sie sowieso insolvent ist (sofern es gedenkt, die Schäden etc. zu zahlen)Ich bin, also denke ich
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29.03.2011, 10:11Inaktiver User
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29.03.2011, 10:13Inaktiver User
AW: Die Ereignisse in Japan
Wobei die Amis von einem 80-km-Radius, also von schlappen 2 Millionen Menschen sprechen, die zusätzlich zu den Hunderttausenden an Tsunami-Opfern evakuiert werden müssten ..
.. während Greenpeace von einem 40-km-Radius spricht ..
.. und während die japanische Regierung die bereits evakuierten Menschen davor warnt in diese Gebiete zurückzukehren, was sie aber trotzdem tun.
Gegenfrage: woher hat Ranga Yogeshwar seine Messdaten?Frage hierzu: Veröffentlicht die japanische Regierung die Strahlenwerte, oder lässt sie es lieber sein?
Ranga Yogeshwar hat nicht nur konkrete Messdaten genannt, sondern sie auch in Beziehung gesetzt zu Daten aus Bayern nach Tschernobyl.Man belässt es (so kommt es mir vor, vielleicht stimmt es auch nicht) bei einem Statement, ohne konkrete Zahlen zu nennen, und danach beruhigt man, indem man sagt, es sei alles nicht so dramatisch.
Z.B. Plutonium in der Erde: kein Problem. Radioaktive Küsten: Kein Problem. Radioaktivität im Trinkwasser: Kein Problem, für Kleinkinder gibts eben Wasser aus Flaschen.....
Demnach ist in einigen Gebieten die radioaktive Verstrahlung hochproblematisch, während sie in anderen Gebieten seiner Auffassung nach tatsächlich nicht allzu dramatisch ist.
Im übrigen kann man nicht von "kein Problem" sprechen, wenn die Regierung ausdrücklich davor warnt Kindernahrung aus Leistungswasser zuzubereiten.
Interessant ist übrigens noch etwas anderes in diesem Zusammenhang:
Wenn ich mich nicht sehr täusche, sind die gesetzlich erlaubten Grenzwerte für Lebensmittel und Trinkwasser in Japan deutlich strenger als in der EU. Daraus ließe sich trefflich schließen, dass - wenn Brüssel zu bestimmen hätte - so manches für "völlig unbedenklich" erklärt werden würde, was für Tokio keineswegs "unbedenklich" ist.
P.S.: Hat sich eigentlich von euch schon mal jemand gefragt, was dabei herauskommen wird, wenn man europäisch einheitliche Sicherheitsstandards für AKW einführen will?
Das Ergebnis ist m.E. vorhersehbar. Und mich wundert auch überhaupt nicht, dass die Kraftwerksbetreiber für einen solchen europäischen Standard sind.Geändert von Inaktiver User (29.03.2011 um 11:22 Uhr)
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29.03.2011, 10:19
AW: Die Ereignisse in Japan
die neuen Roboter sind schon ziemlich intelligent. Und es gibt auch Räum-Roboter, die könnte man zuerst los schicken. ..
Ich denke, dass es aus welchen Gründen auch immer, nicht geht. Ich wollte damit auch nur verdeutlichen, dass Menschen im Moment diese Reaktorkerne nicht betreten können. Evtl. kann man (auch in absehbarer Zeit) Roboter rein schicken, um sich eingenaueres Bild von der Lage zu machen. Wobei da schon die erste große Frage ist, wie bekommt man sie rein???
punkix
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29.03.2011, 10:22
AW: Die Ereignisse in Japan
Das Leben ist wie ein Duschvorhang. Kann schimmeln, muss aber nicht.
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29.03.2011, 10:26
AW: Die Ereignisse in Japan
Der Artikel stand im Feuilleton - da darf schon mal was närrisches stehen.....
(geklaut von ... http://www.nachdenkseiten.de/?p=8872#h10)
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29.03.2011, 10:27
AW: Die Ereignisse in Japan
Hier der Link zum ARD-Brennpunkt von gestern abend. *Klick*
So ab Minute 7 kommen die Schautafeln zur Ortsdosisleistung Fukushima jetzt und Bayern 1986.Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert. Albert Einstein



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