@punkix.
Danke - es gilt wohl abwarten
Und klar, Bayern ist ja nicht soweit von der Ukraine weg... und klar ist der Wind erstmal ausschlaggebend.
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Thema: Die Ereignisse in Japan
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29.03.2011, 09:36
AW: Die Ereignisse in Japan
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29.03.2011, 09:38
AW: Die Ereignisse in Japan
Wer ist die IAEA?
Was sagt Wikipedia:
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Allgemeine Kritik [Bearbeiten]
Der deutsche Politikwissenschaftler Lutz Mez wies im März 2011 darauf hin, die IAEO sei in einer Zeit entstanden, als man Atomstrom „als Lösung aller Menschheitsfragen“ betrachtet habe. Sie habe ihre Haltung auch nach Tschernobyl 1986 kaum geändert; das Hauptziel der Organisation, den Beitrag der Atomenergie zu Frieden, Gesundheit und Wohlstand zu vergrößern, sei unverändert. Das 1997 unter der Schirmherrschaft der IAEO geschlossene Atommüllabkommen sehe keinerlei Sanktionen vor. Über hundert IAEO-Mitgliedstaaten besäßen bis heute keine innerstaatlichen Sicherheitsstrukturen zur Kontrolle solcher Standards. Die IAEO habe noch 2004 damit gerechnet, dass der Anteil der Atomenergie an der weltweiten Stromversorgung bis 2050 auf über 50 % steigen werde.[10]
...
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29.03.2011, 09:39
AW: Die Ereignisse in Japan
und genau so wird es in Fukushima auch laufen. Es ist auch für Menschen nicht möglich, da hineinzugehen im Moment, weil sie sofort verstrahlt wären und sterben würden. Evtl. könnten Roboter eingesetzt werden, gibt aber evtl. Probleme mit der Hitze.
Japan kann im Moment nur kühlen und hoffen, dass ihnen nicht noch alle Reaktorblöcke explodieren, obwohl dies kann die ganze Welt hoffen...
punkix
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29.03.2011, 09:39Inaktiver User
AW: Die Ereignisse in Japan
Zum Beispiel hier: "Man glaube, dass der Prozess mittlerweile gestoppt sei".
Zusätzlich noch:
Kritik eines Botschaftsmitgliedes an der japanischen Regierung zum Thema Hilfsgüter:
"Auch mehr als zwei Wochen nach der verheerenden Katastrophe kommen Hilfsgüter aus dem Ausland nur zögerlich bei den Flüchtlingen an. Ein Mitarbeiter einer Botschaft in Tokio kritisierte in der Zeitung «Yomiuri»: «Wenn wir mehr konkrete Informationen von der japanischen Regierung bekommen würden, welche Hilfen in bestimmten Gebieten benötigt werden, könnten wir effizienter helfen». Dem Bericht zufolge lagern in einigen Botschaften in Tokio Hilfsgüter aus dem Ausland, die allerdings nicht verteilt werden könnten, da Informationen von der japanischen Regierung ausblieben."
Lage in Fukushima bleibt «unvorhersehbar» | Politik - Frankfurter Neue Presse - Frankfurt
Immerhin wird inzwischen eine Verstaatlichung des Konzerns Tepco in Erwägung gezogen.
Atomkatastrophe in Japan: Plutonium-Leck alarmiert Japans Regierung - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - PanoramaGeändert von Inaktiver User (29.03.2011 um 10:13 Uhr) Grund: "Verstattlichung" in "Verstaatlichung" geändert
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29.03.2011, 09:41
AW: Die Ereignisse in Japan
Das sehe ich gar nicht so!!! Jeder hier fand die Info-Politik Frankreichs eine Katastrophe und hat auch Deutschland kritisiert.... schau Dir doch mal die Wahlergebnisse an!
Allerdings findet von dem meisten usern hier auch keine Verherrlichung Japans, der Japaner, deren Organisation und Einstellung statt. Sondern das Verhalten der REgierung und Tepcos wird eben kritisch hinterfragt - was ich auch als wichtig erachte.
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29.03.2011, 09:42
AW: Die Ereignisse in Japan
Blautanne, zur Info-Politik ein Beispiel, das schon mal hier genannt wurde. Z.B. amerikanische und französische Experten raten der japanischen Regierung, in weit höherem Radius zu evakuieren als bisher geschehen, weil die Strahlenwerte zu hoch seien.
Frage hierzu: Veröffentlicht die japanische Regierung die Strahlenwerte, oder lässt sie es lieber sein? Wenn veröffentlicht wird, folgt womöglich ein Millionen-Exodus aus der Region.
Man belässt es (so kommt es mir vor, vielleicht stimmt es auch nicht) bei einem Statement, ohne konkrete Zahlen zu nennen, und danach beruhigt man, indem man sagt, es sei alles nicht so dramatisch.
Z.B. Plutonium in der Erde: kein Problem. Radioaktive Küsten: Kein Problem. Radioaktivität im Trinkwasser: Kein Problem, für Kleinkinder gibts eben Wasser aus Flaschen.....Ich bin, also denke ich
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29.03.2011, 09:47Inaktiver User
AW: Die Ereignisse in Japan
Das ist nicht richtig.
Teilweise sind Gegenden in 40-45 km Entfernung weit stärker betroffen als Gegenden in der unmittelbaren Nähe des Reaktors.
Das ist ein Flickenteppich, der auch mit meteorologischen Beobachtungen nicht gänzlich vorhergesehen werden kann.
War übrigens nach Tschernobyl genauso. Es gab kleine Stellen nahe dem Königsee, in Bayern, die stärker verstrahlt waren als einzelne kleine Stellen in der Umgebung von Tschernobyl. Auch hier ein Flickenteppich unterschiedlicher radioaktiver Belastungen.
Diese Information stammt übrigens nicht aus Geheimgesprächen, sondern aus dem ARD-Brennpunkt.
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29.03.2011, 09:49Inaktiver User
AW: Die Ereignisse in Japan
Ich weiß, wer die IAEA ist. Und was von ihr zu halten ist, weiß ich seit der Tschernobyl-Dokumentation auf Phoenix.
Ich weiß auch, dass deren Generaldirektor vor "Panikmache" und vor "überstürzten" Entscheidungen contra Atomkraft "gewarnt" hat.
Ändert nichts daran, dass sie die internationale Organisation ist, die für solche Dinge zuständig ist.
Es gibt nicht viele Atomwissenschaftler, die der Atomtechnik objektiv gegenüber stehen.
Vielleicht sollte man das auch einfach mal als Fakt anerkennen und sich nicht ständig wundern, dass fast jeder, der sich zu Fukushima derzeit äußert, seine eigenen Interessen dabei mit im Auge hat.
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29.03.2011, 09:50
AW: Die Ereignisse in Japan
@ Blautanne
glaub ich gerne, dass es so ist.
Bedeutet für mich aber immer mehr, dass endlich evakuiert werden muss!
punkix
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29.03.2011, 09:52



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