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    AW: Die Ereignisse in Japan

    @punkix.
    Danke - es gilt wohl abwarten
    Und klar, Bayern ist ja nicht soweit von der Ukraine weg... und klar ist der Wind erstmal ausschlaggebend.

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    AW: Die Ereignisse in Japan

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn Greenpeace das sagt, muss die japanische Regierung das selbstverständlich sofort tun. Ganz klar.

    Du hast aber schon mitgekriegt, dass IAEA und französische Atomenergiebehörde diesen Unfall zeitweise deutlich unterschiedlich eingeordnet haben, sich "der Westen" also auch untereinander nicht einig war/ist?
    Wer ist die IAEA?

    Was sagt Wikipedia:

    ...

    Allgemeine Kritik [Bearbeiten]

    Der deutsche Politikwissenschaftler Lutz Mez wies im März 2011 darauf hin, die IAEO sei in einer Zeit entstanden, als man Atomstrom „als Lösung aller Menschheitsfragen“ betrachtet habe. Sie habe ihre Haltung auch nach Tschernobyl 1986 kaum geändert; das Hauptziel der Organisation, den Beitrag der Atomenergie zu Frieden, Gesundheit und Wohlstand zu vergrößern, sei unverändert. Das 1997 unter der Schirmherrschaft der IAEO geschlossene Atommüllabkommen sehe keinerlei Sanktionen vor. Über hundert IAEO-Mitgliedstaaten besäßen bis heute keine innerstaatlichen Sicherheitsstrukturen zur Kontrolle solcher Standards. Die IAEO habe noch 2004 damit gerechnet, dass der Anteil der Atomenergie an der weltweiten Stromversorgung bis 2050 auf über 50 % steigen werde.[10]

    ...

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    AW: Die Ereignisse in Japan

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn du dich besser informieren und z.B. meine Links lesen würdest, würdest du das vielleicht nicht fragen.
    In Harrisburg hat es mehrere Jahre gedauert, bis man den Reaktor öffnen und wirklich "hineinsehen" konnte.

    .
    und genau so wird es in Fukushima auch laufen. Es ist auch für Menschen nicht möglich, da hineinzugehen im Moment, weil sie sofort verstrahlt wären und sterben würden. Evtl. könnten Roboter eingesetzt werden, gibt aber evtl. Probleme mit der Hitze.

    Japan kann im Moment nur kühlen und hoffen, dass ihnen nicht noch alle Reaktorblöcke explodieren, obwohl dies kann die ganze Welt hoffen...

    punkix

  4. Inaktiver User

    AW: Die Ereignisse in Japan

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Meldungen im japanischen Fernsehen (zitiert aus Spiegel-Online):



    Nach Angaben des Kraftwerksbetreibers Tepco wurde an mehreren Stellen außerhalb des Meilers Plutonium entdeckt.

    Es gebe Hinweise darauf, dass die Radioaktivität von beschädigten Brennstäben stamme, sagte Regierungssprecher Yukio Edano am Dienstag. "Die Situation ist sehr ernst", so Edano. "Wir tun unser Möglichstes, um den Schaden zu begrenzen."

    Es sei bedauerlich, dass es nicht gelungen sei, einen Austritt radioaktiver Substanzen aus dem Kraftwerk zu verhindern, sagte Hidehiko Nishiyama, ein Sprecher der Atomsicherheitsbehörde.

    Die Lage ist weiterhin "unvorhersehbar", sagte der japanische Ministerpräsident Naoto Kan am Dienstag vor dem Haushaltsausschuss des Oberhauses. Er werde weiter mit "äußerster Anspannung" damit umgehen.

    Die Regierung hatte zuvor eingeräumt, dass im Reaktor 2 in den vergangenen zwei Wochen vermutlich eine Kernschmelze eingesetzt hatte. Man glaube, dass der Prozess mittlerweile gestoppt sei. Was genau in dem Problem-Meiler abläuft, ist aber immer noch unklar.

    Wegen einer hohen Strahlenbelastung im Wasser an Block 2 hatten die Helfer die Wassermenge verringert, die zur Kühlung auf den Reaktorblock gesprüht wurde. Deshalb könnte die Temperatur im Innern wieder ansteigen. Am Dienstag sollten die Geräte überprüft werden, die zur Wiederherstellung der Kühlsysteme in den Reaktoren notwendig seien, berichtete Jiji.





    Frage: Wo wird hier verharmlost? Könntet ihr bitte auf den Satz deuten, in dem steht, dass alles paletti sei? Ich sehe ihn nämlich nicht.
    Zum Beispiel hier: "Man glaube, dass der Prozess mittlerweile gestoppt sei".

    Zusätzlich noch:
    Kritik eines Botschaftsmitgliedes an der japanischen Regierung zum Thema Hilfsgüter:

    "Auch mehr als zwei Wochen nach der verheerenden Katastrophe kommen Hilfsgüter aus dem Ausland nur zögerlich bei den Flüchtlingen an. Ein Mitarbeiter einer Botschaft in Tokio kritisierte in der Zeitung «Yomiuri»: «Wenn wir mehr konkrete Informationen von der japanischen Regierung bekommen würden, welche Hilfen in bestimmten Gebieten benötigt werden, könnten wir effizienter helfen». Dem Bericht zufolge lagern in einigen Botschaften in Tokio Hilfsgüter aus dem Ausland, die allerdings nicht verteilt werden könnten, da Informationen von der japanischen Regierung ausblieben."

    Lage in Fukushima bleibt «unvorhersehbar» | Politik - Frankfurter Neue Presse - Frankfurt

    Immerhin wird inzwischen eine Verstaatlichung des Konzerns Tepco in Erwägung gezogen.

    Atomkatastrophe in Japan: Plutonium-Leck alarmiert Japans Regierung - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Panorama
    Geändert von Inaktiver User (29.03.2011 um 10:13 Uhr) Grund: "Verstattlichung" in "Verstaatlichung" geändert

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    AW: Die Ereignisse in Japan

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn du dich besser informieren und z.B. meine Links lesen würdest, würdest du das vielleicht nicht fragen.
    Sorry, aber ich teile Deine Meinung halt nicht immer. Und doch - ich frage es trotzdem.
    In Harrisburg hat es mehrere Jahre gedauert, bis man den Reaktor öffnen und wirklich "hineinsehen" konnte.

    Was die Kritiker an der japanischen Herangehensweise anscheinend partout nicht begreifen wollen: diese Technologie ist, wie sie ist: undurchsichtig, hoch gefährlich, vom Menschen, einmal in Gang gesetzt, nicht beherrschbar.
    Während man sich das Maul über Japan zerreißt, läuft unterschwellig immer die Behauptung mit: [I]also wir würden das ganz anders managen[/I].
    Ja, toll. Und als die Wolke von Tschernobyl über Mitteleuropa zog, hat der zuständige Minister in Frankreich behauptet, sie wäre nicht über Frankreich gekommen. Erst jetzt, 25 Jahre später, erfahren die Franzosen, dass das eine Lüge war.
    Das sehe ich gar nicht so!!! Jeder hier fand die Info-Politik Frankreichs eine Katastrophe und hat auch Deutschland kritisiert.... schau Dir doch mal die Wahlergebnisse an!
    Allerdings findet von dem meisten usern hier auch keine Verherrlichung Japans, der Japaner, deren Organisation und Einstellung statt. Sondern das Verhalten der REgierung und Tepcos wird eben kritisch hinterfragt - was ich auch als wichtig erachte.

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    AW: Die Ereignisse in Japan

    Blautanne, zur Info-Politik ein Beispiel, das schon mal hier genannt wurde. Z.B. amerikanische und französische Experten raten der japanischen Regierung, in weit höherem Radius zu evakuieren als bisher geschehen, weil die Strahlenwerte zu hoch seien.
    Frage hierzu: Veröffentlicht die japanische Regierung die Strahlenwerte, oder lässt sie es lieber sein? Wenn veröffentlicht wird, folgt womöglich ein Millionen-Exodus aus der Region.
    Man belässt es (so kommt es mir vor, vielleicht stimmt es auch nicht) bei einem Statement, ohne konkrete Zahlen zu nennen, und danach beruhigt man, indem man sagt, es sei alles nicht so dramatisch.
    Z.B. Plutonium in der Erde: kein Problem. Radioaktive Küsten: Kein Problem. Radioaktivität im Trinkwasser: Kein Problem, für Kleinkinder gibts eben Wasser aus Flaschen.....
    Ich bin, also denke ich

  7. Inaktiver User

    AW: Die Ereignisse in Japan

    Zitat Zitat von punkix Beitrag anzeigen
    @little miss sun

    die unmittelbare Umgebung wird am ärgsten betroffen sein.
    Das ist nicht richtig.
    Teilweise sind Gegenden in 40-45 km Entfernung weit stärker betroffen als Gegenden in der unmittelbaren Nähe des Reaktors.
    Das ist ein Flickenteppich, der auch mit meteorologischen Beobachtungen nicht gänzlich vorhergesehen werden kann.
    War übrigens nach Tschernobyl genauso. Es gab kleine Stellen nahe dem Königsee, in Bayern, die stärker verstrahlt waren als einzelne kleine Stellen in der Umgebung von Tschernobyl. Auch hier ein Flickenteppich unterschiedlicher radioaktiver Belastungen.

    Diese Information stammt übrigens nicht aus Geheimgesprächen, sondern aus dem ARD-Brennpunkt.

  8. Inaktiver User

    AW: Die Ereignisse in Japan

    Zitat Zitat von utopia_2020 Beitrag anzeigen
    Wer ist die IAEA?
    Ich weiß, wer die IAEA ist. Und was von ihr zu halten ist, weiß ich seit der Tschernobyl-Dokumentation auf Phoenix.
    Ich weiß auch, dass deren Generaldirektor vor "Panikmache" und vor "überstürzten" Entscheidungen contra Atomkraft "gewarnt" hat.

    Ändert nichts daran, dass sie die internationale Organisation ist, die für solche Dinge zuständig ist.
    Es gibt nicht viele Atomwissenschaftler, die der Atomtechnik objektiv gegenüber stehen.
    Vielleicht sollte man das auch einfach mal als Fakt anerkennen und sich nicht ständig wundern, dass fast jeder, der sich zu Fukushima derzeit äußert, seine eigenen Interessen dabei mit im Auge hat.

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    AW: Die Ereignisse in Japan

    @ Blautanne

    glaub ich gerne, dass es so ist.

    Bedeutet für mich aber immer mehr, dass endlich evakuiert werden muss!

    punkix

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    AW: Die Ereignisse in Japan

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das ist nicht richtig.
    Teilweise sind Gegenden in 40-45 km Entfernung weit stärker betroffen als Gegenden in der unmittelbaren Nähe des Reaktors.
    Das ist ein Flickenteppich, der auch mit meteorologischen Beobachtungen nicht gänzlich vorhergesehen werden kann.
    War übrigens nach Tschernobyl genauso. Es gab kleine Stellen nahe dem Königsee, in Bayern, die stärker verstrahlt waren als einzelne kleine Stellen in der Umgebung von Tschernobyl. Auch hier ein Flickenteppich unterschiedlicher radioaktiver Belastungen.

    Diese Information stammt übrigens nicht aus Geheimgesprächen, sondern aus dem ARD-Brennpunkt.
    Nun gut, aber sind 40-45km nicht auch noch unmittelbare Nähe wenn man von einem ganzen Land spricht?
    Von der Verstrahlung in Bayern hatten wir hier ja bereits ausgiebig gesprochen.

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