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  1. Inaktiver User

    AW: Die Ereignisse in Japan

    Zitat Zitat von VanDyck Beitrag anzeigen
    Aktuell höre ich nun von N24 und NTV, dass auch die japanische Atomenergiebehörde davon ausgeht, dass der Reaktorkern in Block 3 beschädigt ist ... 10.000-fach erhöhte Strahlung ... schleichender SuperGau - alles läuft immer noch weiter aus dem Ruder ------es wird eben doch ganz übel ausgehen ---- und ich denke: wir alle scheinen uns irgendwie in diesem Zuge schleichend dran 'gewöhnen' ... die wahren Horrormeldungen werden erst noch kommen und man wird sie gar nicht mehr so wahrnehmen wie noch am Anfang, als noch HOffnung war, aber evtl. täusche ich mich.
    Natürlich ist es ein schleichender Super-GAU. Man kann mit Meerwasser einen Atomreaktor kühlen, aber wie naiv ist es zu glauben, man kann mit Meerwasser eine aus dem Ruder geratene Kernreaktion stoppen.

  2. Inaktiver User

    AW: Die Ereignisse in Japan

    Zitat Zitat von DerJunge82 Beitrag anzeigen
    Tepco hat das ganze wohl nicht wirklich im Griff. Man kann nur beten, dass es doch nicht so schlimm ist wie ich vermute.
    Ich bin nicht vom Fach, aber die These der Atomkraftgegner ist, dass ab einem bestimmten Punkt und bei einem bestimmten Zusammentreffen von unglücklichen Faktoren niemand das noch wirklich im Griff hat.
    Bisher sieht es nicht so aus, als würden sie sich so sehr getäuscht haben.

    Wenn man allein daran denkt, dass es für diese Technologie praktisch keine experimentelle Wissenschaft gibt und geben kann.
    Zum Beispiel hieß es bezüglich der Versuche, die Containments mit Meerwasser zu kühlen, ganz lapidar: "Das steht nicht im Handbuch. Was das bringt, ist ungewiss."
    Aber anscheinend hatte auch niemand eine bessere Idee.

    Trial-and-Error.
    Das ist das Prinzip dieser fast hundertprozentig sicheren Technologie, mit seinem so winzigen Restrisiko, dass ein schwerer Reaktorunfall einmal alle Millionen Jahre mal denkbar ist.

  3. Inaktiver User

    AW: Die Ereignisse in Japan

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Du meinst also, man solle lieber verhungernden Menschen helfen als Geld in "übertriebene" Risikovorsorge bei AKW zu stecken. - Habe ich dich richtig verstanden?
    .
    Nein ich meine Menschen weiter verhungern lassen und weiter nur auf die aktuelle Katastrophe schauen und bei dieser alle möglichen Schritte, ob notwendig oder nicht, durchzuführen.

    Selbstverständlich sollte die Atomkraft abgeschaltet werden, zerstört schließlich Leben. Am besten weltweit.

    Ist die Meinung so zufriedenstellend?

    Die wissenschaftliche Stellungnahme war alles andere als seriös, wie auch, schildert dieser Bericht die Lage, ohne sich klar zu beziehen. Steht dort was gegen die Grüne emotionale, sachlich verkehrte Politik, heißt es gleich: Unseriöser Artikel, weil pro Atomkraft.

    Mir geht dieses Extreme dafür oder dagegen extrem auf die Nerven. Es gibt auch Meinungen jenseits von schwarz-weiß Atomkraft ja oder nein.

    Bei mir heißt das: Atomkraft ja, weil sie derzeit gebraucht wird und erneuerbare Energien Zeit benötigen. Das heißt aber nicht, dass ich Atomkraft grundsätzlich gut heiße. Hat beides Vor- und Nachteile.
    Geändert von Inaktiver User (25.03.2011 um 13:36 Uhr)

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    AW: Die Ereignisse in Japan

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich bin nicht vom Fach, aber die These der Atomkraftgegner ist, dass ab einem bestimmten Punkt und bei einem bestimmten Zusammentreffen von unglücklichen Faktoren niemand das noch wirklich im Griff hat.
    Bisher sieht es nicht so aus, als würden sie sich so sehr getäuscht haben.

    Wenn man allein daran denkt, dass es für diese Technologie praktisch keine experimentelle Wissenschaft gibt und geben kann.
    Zum Beispiel hieß es bezüglich der Versuche, die Containments mit Meerwasser zu kühlen, ganz lapidar: "Das steht nicht im Handbuch. Was das bringt, ist ungewiss."
    Aber anscheinend hatte auch niemand eine bessere Idee.

    Trial-and-Error.
    Das ist das Prinzip dieser fast hundertprozentig sicheren Technologie, mit seinem so winzigen Restrisiko, dass ein schwerer Reaktorunfall einmal alle Millionen Jahre mal denkbar ist.
    Da stimme ich dir zu.
    Die Kommunikation kann man in solch einem Fall aber schon im Griff haben.

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    AW: Die Ereignisse in Japan

    Zitat Zitat von VanDyck Beitrag anzeigen
    Tja - mit den Konservativ-Liberalen ist es schon ein Graus: die einen wissen nicht mehr, was sie geschrieben haben und die anderen nicht mehr, was sie gesagt haben:

    => Atom-Moratorium: BDI-Präsidiumsmitglied widerspricht Brüderle <=
    Atom-Patzer: BDI-Spitzenmann tritt wegen Brüderle-Affäre zurück - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik


  6. User Info Menu

    AW: Die Ereignisse in Japan

    Senf, das Problem ist, dass man vor Unfällen und Terroranschlägen immer nur soweit geschützt ist, wie man selber denkt, soweit das menschliche Ermessen reicht. Das Problem ist, dass eben immer auch Dinge eintreten können, die nicht bedacht wurden. Und, dass die Absicherung gegen manche Risiken schlicht nicht möglich ist. Dem vermeintlich billigen Strom steht also immer das Risiko gegenüber, das Millionen Menschen Sterben, Verstrahlt werden, Dahinsichen und/oder ihr Hab und Gut verlieren.

    Die Frage ist, ob man dieses Risiko eingehen möchte, und nicht, für wie Unwahrscheinlich man das Eintreten dieses Falles hält!

    Denn bisher haben sich die Rechengrundlagen dieser Berechnungen als falsch erwiesen. Warum sollte das in Zukunft anders sein? Menschen haben sich nunmal als zu mangelhaft erwiesen für den Umgang mit dieser Technik - und es gibt keinen Hinweis darauf, dass die Menschen nun plötzlich andere wären.


    Ich bin erstaunt. Diese Erkenntnis schienst Du vor ca. hundert Beiträgen doch gehabt zu haben. Nun wieder die Rückwärtsrolle?


    Desweiteren sind Deine Informationen auch nicht besser und weniger manipuliert, als die der Kernkraftgegner. Wie kommst Du darauf? Langsam wittert die Atomlobby wieder Morgenduft und lässt Artikelschreiben a la: "Strahlenkrankheit ist gar nicht so schlimm und heilbar", oder "Ohne AKWs geht nun doch plötzlich das Licht aus". - Und manche fallen dann drauf rein.
    Geändert von Ahab (25.03.2011 um 13:42 Uhr)

  7. Inaktiver User

    AW: Die Ereignisse in Japan

    Strahlenschutz/Luftmessungen: Geringe Spuren von Radioaktivität aus Japan sind nicht gesundheitsgefährdend

    Am Donnerstagabend ist erstmals – wie erwartet – an drei höchstempfindlichen Messstellen in Deutschland radioaktives Jod in der Luft gemessen worden, das aus dem Reaktorunglück in Japan stammt. Es konnten geringste Spuren, ein fünftausendstel Becquerel Jod pro Kubikmeter Luft, nachgewiesen werden. Nach Ein-schätzung der Strahlenschutzkommission (SSK) sind diese Spuren an Radioaktivität für die Bevölkerung in Deutschland gesundheitlich unbedenklich.

    Die aus den geringen Spuren von Radioaktivität resultierende Dosis ist mehr als eine Million Mal niedriger als die Dosis, die ein Mensch durch die natürliche Strahlung pro Jahr erhält. Die Spuren von radioaktivem Jod wurden an den Messstellen des Deutschen Wetterdienstes, des Bundesamtes für Strahlenschutz sowie der Physikalisch Technischen Bundesanstalt in Potsdam, Offenbach, Braunschweig und Schauinsland gemessen.

    Die Messdaten sind im Internet zu finden unter www.bfs.de.
    Quelle: BMU Pressedienst Nr. 045/11 -- Strahlenschutz/Luftmessungen

    Vielleicht ist das ja jetzt eine verlässliche Grundlage für eine wahlentscheidende Hysterie.

  8. Inaktiver User

    AW: Die Ereignisse in Japan

    Zitat Zitat von Ahab Beitrag anzeigen
    Ich bin erstaunt. Diese Erkenntnis schienst Du vor ca. hundert Beiträgen doch gehabt zu haben. Nun wieder die Rückwärtsrolle?

    Desweiteren sind Deine Informationen auch nicht besser und weniger manipuliert, als die der Kernkraftgegner. Wie kommst Du darauf? Langsam wittert die Atomlobby wieder Morgenduft und lässt Artikelschreiben a la: "Strahlenkrankheit ist gar nicht so schlimm und heilbar", oder "Ohne AKWs geht nun doch plötzlich das Licht aus". - Und manche fallen dann drauf rein.
    Mich regen schlicht die einseitigen Stellungnahmen auf.

    AKWs aus und alles ist gut gibt es nicht. Die Folgen wären verherrend. Daher schreibe ich mitlerweile für Atomkraft, weil die Nachteile übertrieben ins Rampenlicht geraten.

    Die Nachteile der Atomkraft sind unbestritten da und die Technik ist nur eingeschränkt zu kontrollieren. Das stimmt weiterhin. Aber weder die einseitigen Berichte zu: Alle AKWs aus oder die: Atomkraft super sind nicht mal ansatzweise zu verstehen.

    Warum müssen alle übertreiben?

    Das ist eine politische Irrenhaus-Achterbahnfahrt bar jeglicher Vernunft.

  9. Inaktiver User

    AW: Die Ereignisse in Japan

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Warum müssen alle übertreiben?

    Das ist eine politische Irrenhaus-Achterbahnfahrt bar jeglicher Vernunft.
    Wer ist "alle"?

    Frau Merkel und ihr Moratoriumschor?
    Der hat doch eh keiner geglaubt.

    Schreib doch bitte besser gleich ans BuKa-Amt.

  10. Inaktiver User

    AW: Die Ereignisse in Japan

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wer ist "alle"?
    Alle sind alle.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Frau Merkel und ihr Moratoriumschor?
    Der hat doch eh keiner geglaubt.

    Schreib doch bitte besser gleich ans BuKa-Amt.
    Auf Deutschland bezogen. Das Ausland reagiert da vernünftiger.
    Geändert von Inaktiver User (25.03.2011 um 13:56 Uhr)

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