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Thema: Die Ereignisse in Japan
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25.03.2011, 12:58Inaktiver User
AW: Die Ereignisse in Japan
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25.03.2011, 13:00Inaktiver User
AW: Die Ereignisse in Japan
Ich bin nicht vom Fach, aber die These der Atomkraftgegner ist, dass ab einem bestimmten Punkt und bei einem bestimmten Zusammentreffen von unglücklichen Faktoren niemand das noch wirklich im Griff hat.
Bisher sieht es nicht so aus, als würden sie sich so sehr getäuscht haben.
Wenn man allein daran denkt, dass es für diese Technologie praktisch keine experimentelle Wissenschaft gibt und geben kann.
Zum Beispiel hieß es bezüglich der Versuche, die Containments mit Meerwasser zu kühlen, ganz lapidar: "Das steht nicht im Handbuch. Was das bringt, ist ungewiss."
Aber anscheinend hatte auch niemand eine bessere Idee.
Trial-and-Error.
Das ist das Prinzip dieser fast hundertprozentig sicheren Technologie, mit seinem so winzigen Restrisiko, dass ein schwerer Reaktorunfall einmal alle Millionen Jahre mal denkbar ist.
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25.03.2011, 13:20Inaktiver User
AW: Die Ereignisse in Japan
Nein ich meine Menschen weiter verhungern lassen und weiter nur auf die aktuelle Katastrophe schauen und bei dieser alle möglichen Schritte, ob notwendig oder nicht, durchzuführen.
Selbstverständlich sollte die Atomkraft abgeschaltet werden, zerstört schließlich Leben. Am besten weltweit.
Ist die Meinung so zufriedenstellend?
Die wissenschaftliche Stellungnahme war alles andere als seriös, wie auch, schildert dieser Bericht die Lage, ohne sich klar zu beziehen. Steht dort was gegen die Grüne emotionale, sachlich verkehrte Politik, heißt es gleich: Unseriöser Artikel, weil pro Atomkraft.
Mir geht dieses Extreme dafür oder dagegen extrem auf die Nerven. Es gibt auch Meinungen jenseits von schwarz-weiß Atomkraft ja oder nein.
Bei mir heißt das: Atomkraft ja, weil sie derzeit gebraucht wird und erneuerbare Energien Zeit benötigen. Das heißt aber nicht, dass ich Atomkraft grundsätzlich gut heiße. Hat beides Vor- und Nachteile.Geändert von Inaktiver User (25.03.2011 um 13:36 Uhr)
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25.03.2011, 13:30
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25.03.2011, 13:34
AW: Die Ereignisse in Japan
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25.03.2011, 13:35
AW: Die Ereignisse in Japan
Senf, das Problem ist, dass man vor Unfällen und Terroranschlägen immer nur soweit geschützt ist, wie man selber denkt, soweit das menschliche Ermessen reicht. Das Problem ist, dass eben immer auch Dinge eintreten können, die nicht bedacht wurden. Und, dass die Absicherung gegen manche Risiken schlicht nicht möglich ist. Dem vermeintlich billigen Strom steht also immer das Risiko gegenüber, das Millionen Menschen Sterben, Verstrahlt werden, Dahinsichen und/oder ihr Hab und Gut verlieren.
Die Frage ist, ob man dieses Risiko eingehen möchte, und nicht, für wie Unwahrscheinlich man das Eintreten dieses Falles hält!
Denn bisher haben sich die Rechengrundlagen dieser Berechnungen als falsch erwiesen. Warum sollte das in Zukunft anders sein? Menschen haben sich nunmal als zu mangelhaft erwiesen für den Umgang mit dieser Technik - und es gibt keinen Hinweis darauf, dass die Menschen nun plötzlich andere wären.
Ich bin erstaunt. Diese Erkenntnis schienst Du vor ca. hundert Beiträgen doch gehabt zu haben. Nun wieder die Rückwärtsrolle?
Desweiteren sind Deine Informationen auch nicht besser und weniger manipuliert, als die der Kernkraftgegner. Wie kommst Du darauf? Langsam wittert die Atomlobby wieder Morgenduft und lässt Artikelschreiben a la: "Strahlenkrankheit ist gar nicht so schlimm und heilbar", oder "Ohne AKWs geht nun doch plötzlich das Licht aus". - Und manche fallen dann drauf rein.Geändert von Ahab (25.03.2011 um 13:42 Uhr)
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25.03.2011, 13:40Inaktiver User
AW: Die Ereignisse in Japan
Strahlenschutz/Luftmessungen: Geringe Spuren von Radioaktivität aus Japan sind nicht gesundheitsgefährdend
Quelle: BMU Pressedienst Nr. 045/11 -- Strahlenschutz/LuftmessungenAm Donnerstagabend ist erstmals – wie erwartet – an drei höchstempfindlichen Messstellen in Deutschland radioaktives Jod in der Luft gemessen worden, das aus dem Reaktorunglück in Japan stammt. Es konnten geringste Spuren, ein fünftausendstel Becquerel Jod pro Kubikmeter Luft, nachgewiesen werden. Nach Ein-schätzung der Strahlenschutzkommission (SSK) sind diese Spuren an Radioaktivität für die Bevölkerung in Deutschland gesundheitlich unbedenklich.
Die aus den geringen Spuren von Radioaktivität resultierende Dosis ist mehr als eine Million Mal niedriger als die Dosis, die ein Mensch durch die natürliche Strahlung pro Jahr erhält. Die Spuren von radioaktivem Jod wurden an den Messstellen des Deutschen Wetterdienstes, des Bundesamtes für Strahlenschutz sowie der Physikalisch Technischen Bundesanstalt in Potsdam, Offenbach, Braunschweig und Schauinsland gemessen.
Die Messdaten sind im Internet zu finden unter www.bfs.de.
Vielleicht ist das ja jetzt eine verlässliche Grundlage für eine wahlentscheidende Hysterie.
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25.03.2011, 13:42Inaktiver User
AW: Die Ereignisse in Japan
Mich regen schlicht die einseitigen Stellungnahmen auf.
AKWs aus und alles ist gut gibt es nicht. Die Folgen wären verherrend. Daher schreibe ich mitlerweile für Atomkraft, weil die Nachteile übertrieben ins Rampenlicht geraten.
Die Nachteile der Atomkraft sind unbestritten da und die Technik ist nur eingeschränkt zu kontrollieren. Das stimmt weiterhin. Aber weder die einseitigen Berichte zu: Alle AKWs aus oder die: Atomkraft super sind nicht mal ansatzweise zu verstehen.
Warum müssen alle übertreiben?
Das ist eine politische Irrenhaus-Achterbahnfahrt bar jeglicher Vernunft.
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25.03.2011, 13:46Inaktiver User
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25.03.2011, 13:51Inaktiver User



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