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  1. Inaktiver User

    AW: Die Ereignisse in Japan

    Zitat Zitat von lenita Beitrag anzeigen
    In den am stärksten belasteten Gebieten Deutschlands, im Südosten von Bayern, lagen die Bodenkontaminationen bei bis zu 2 Ci /km² (74 kBq/m²) Cs-137. Diese Landkreise hätten auch in Weißrussland, Russland und der Ukraine den Status der kontaminierten Zone erhalten. So sind beispielsweise auch heute noch in einigen Regionen Deutschlands, insbesondere im Süden, Pilze, Waldbeeren und Wildtiere hoch belastet. Laut Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) ist die Kontamination dort rund zehnmal höher als im Norden Deutschlands. Im Muskelfleisch von Wildschweinen wurden in Deutschland Cäsium-137-Werte von bis zu 40.000 Bq/kg gemessen. Der Durchschnittswert betrug 6.800 Bq/kg und damit mehr als das Zehnfache des EU-Grenzwertes von 600 Bq/kg.
    Katastrophe von Tschernobyl ? Wikipedia

    Pilze, Waldbeeren, Wildschweine (und vermutlich anderes Wild), okay, das sind nicht gerade Grundnahrungsmittel des alltäglichen Verzehrs, aber da würde mich z.B. auch interessieren, ob das systematisch geprüft wird.
    Auch wäre mir nicht bekannt, daß die belasteten Gebiete in Bayern für landwirtschaftlichen Anbau in irgendeiner Weise "gesperrt" wären - vermutlich sind ja Äckerboden/Weiden auch nach wie vor caesiumbelastet, oder?

    lg lenita
    Dafür gibt es Lebensmittelkontrollen. Es ist überhaupt nicht einzuschätzen, wo genau das Cäsium lagert.

    Nebenbei ist Fukushima nicht mit Tschernobyl vergleichbar, da ist Fukushima noch harmlos dagegen.

    Tschernobyl kann für uns übrigens immer noch wesentlich gefährlicher werden als Fukushima derzeit.

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    AW: Die Ereignisse in Japan

    Zitat Zitat von punkix Beitrag anzeigen
    i

    Denn es strahlt dort so stark, dass es bereits in Lebensmitteln und Trinkwasser nachweisbar ist.

    punkix
    Offzielle Anweisung der Regierung gegen radioaktiven Niederschlag. Regenschirm benutzen. Sollte man trotzdem nass geworden sein. Duschen. Mit Trinkwasser ist ja nun auch nicht optimal. Hoffen wir mal das die Japaner Regenwasser sammeln, eh...geht ja nun auch nicht..........

  3. Inaktiver User

    AW: Die Ereignisse in Japan

    Verstrahltes Grundwasser ist wirklich bitter. Wobei es sich zum Glück nur um Jod handelt. Da zerfällt die Hälfte der Strahlenmenge nach acht Tagen.

    Schlimmer wäre es, wenn Cäsium oder Plutonium im Grundwasser wären. Beides geht nicht aus dem Grundwasser und eins davon ist hochtoxisch. Von daher haben die Japaner noch Glück im Unglück.

  4. User Info Menu

    AW: Die Ereignisse in Japan

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dafür gibt es Lebensmittelkontrollen.
    Nun ja, aber da ist schon auch die Frage, wie engmaschig da gearbeitet wird.
    Wie mit Grenzwerten auch "gespielt" wird.
    Und außerdem: vielleicht erinnert sich ja noch jemand an den "Dioxin-Skandal" in Eiern und Schweinefleisch (ist ja immerhin schon ca. 2 Monate her)...

    Und dann ist ja auch noch die Frage der "Inumlaufbringung". Auf Märkten werden ja vielleicht auch vom Anbieter selbst gesammelte Waldpilze oder vom Jäger geschossenes Wildfleisch angeboten.
    Ob da Kontrollen so greifen wie bei Supermarktware (wo es ja auch schon nicht immer zuverlässig funktioniert?)

    lg lenita

  5. Inaktiver User

    AW: Die Ereignisse in Japan

    Zitat Zitat von boriba Beitrag anzeigen
    Und wieder ein Panikpusch ...
    "Verstrahlung".
    @boriba,
    warum gehst du eigentlich nicht nach Fukushima helfen? Du könntest als Heldin ganz groß rauskommen. Bei der von dir angenommenen Harmlosigkeit kommst du nie billiger an so viel Status!

  6. Inaktiver User

    AW: Die Ereignisse in Japan

    Zitat Zitat von lenita Beitrag anzeigen
    ... vom Anbieter selbst gesammelte Waldpilze oder vom Jäger geschossenes Wildfleisch angeboten.
    Ob da Kontrollen so greifen wie bei Supermarktware (wo es ja auch schon nicht immer zuverlässig funktioniert?)

    lg lenita
    Nein da greifen keine Kontrollen. Allerdings ist Verzehr in geringen Mengen alles andere als gefährdend. Selbst wenn die Richtlinien für Strahlenschutz in dem Essen zu hoch sind, bei nicht dauerhaftem Verzehr sind die Schäden minimalst.

  7. Inaktiver User

    AW: Die Ereignisse in Japan

    Zitat Zitat von lenita Beitrag anzeigen
    Nun ja, aber da ist schon auch die Frage, wie engmaschig da gearbeitet wird.
    Wie mit Grenzwerten auch "gespielt" wird.
    Und außerdem: vielleicht erinnert sich ja noch jemand an den "Dioxin-Skandal" in Eiern und Schweinefleisch (ist ja immerhin schon ca. 2 Monate her)...

    Und dann ist ja auch noch die Frage der "Inumlaufbringung". Auf Märkten werden ja vielleicht auch vom Anbieter selbst gesammelte Waldpilze oder vom Jäger geschossenes Wildfleisch angeboten.

    Na ja, Jäger haben Jagdreviere für die sie verantwortlich sind. Und soweit ich die Tage im Fernsehen gesehen habe, wird jedes geschossene Wild in den betroffenen Gebieten kontrolliert. Vor allem die Wildschweine sind stark belastet und müssen entsorgt werden...
    Wie das bei den Pilzen ist weiß ich nicht.


    Ob da Kontrollen so greifen wie bei Supermarktware (wo es ja auch schon nicht immer zuverlässig funktioniert?)

    lg lenita
    .....

  8. Inaktiver User

    AW: Die Ereignisse in Japan

    Zitat Zitat von lenita Beitrag anzeigen
    Pilze, Waldbeeren, Wildschweine (und vermutlich anderes Wild), okay, das sind nicht gerade Grundnahrungsmittel des alltäglichen Verzehrs, aber da würde mich z.B. auch interessieren, ob das systematisch geprüft wird.
    Mich auch, zumal ich während der Saison gern Pilze, Wild und Wildgeflügel esse. Und auch Nordseekrabben, um auf La Hague zurückzukommen.

    Südkorea hat übrigens radioaktiv belastete Bohnen aus Südjapan (Kyushu) entdeckt. Das kann aber eigentlich nicht aus der aktuellen Fukushima-Katastrophe stammen.
    Korea hat bisher japanische Lebensmittel wohl nicht oder jedenfalls nicht systematisch getestet; deshalb ist es nicht aufgefallen.

    Da fragt sich doch, ob und was bei uns eigentlich systematisch getestet wird und ob wirklich ausgeschlossen ist, dass belastete Lebensmittel in den Handel kommen. Immerhin haben die radioaktiven Isotope, die aus Tschernobyl zu uns gekommen sind, eine derartig lange Halbwertzeit, dass das Thema fast genauso aktuell sein müsste wie vor 25 Jahren.
    Geändert von Inaktiver User (21.03.2011 um 19:46 Uhr)

  9. Inaktiver User

    AW: Die Ereignisse in Japan

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nein da greifen keine Kontrollen.
    Wildschweine werden kontrolliert und gegebenfalls vernichtet. Jedenfalls in Bayern. Ich habe vor ein paar Tagen einen TV-Bericht gesehen.


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