Wikipedia schreibt was anderes:
"Die Europäische Kommission hat einen Grenzwert von 600 Becquerel pro Kilogramm für den grenzüberschreitenden Verkehr von Nahrungsmitteln festgelegt. In Deutschland gilt er für alle Lebensmittel. Für Milch und Babynahrung sind es 370 Becquerel pro Kilogramm."
Da sieht man wieder einmal, dass man kaum noch jemandem trauen kann.![]()
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Thema: Die Ereignisse in Japan
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21.03.2011, 17:29Inaktiver User
AW: Die Ereignisse in Japan
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21.03.2011, 17:33
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21.03.2011, 17:34Inaktiver User
AW: Die Ereignisse in Japan
Offensichtlich haben Japan, EU und Deutschland unterschiedliche Grenzwerte.
Die Grenzwerte in diesem Dorf nahe Fukushima liegen aber deutlich über sämtlichen genannten Grenzwerten.
P.S.: Das Schöne an einem solchen Grenzwert ist, dass er völlig willkürlich festgelegt und bei Bedarf (d.h. wenn er ziemlich ausgeschöpft ist) auch angehoben werden kann.
Fukushima ist weit weg, aber mich würde z.B. interessieren, ob die Krabben in der Nähe der Wiederaufbereitungsanlage La Hague tatsächlich die geltenden Grenzwerte (welche auch immer) einhalten. Die Umweltschützer in Frankreich bezweifeln das.Geändert von Inaktiver User (21.03.2011 um 17:42 Uhr)
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21.03.2011, 17:35Inaktiver User
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21.03.2011, 17:36
AW: Die Ereignisse in Japan
bedenklich an dem Wikipedia Artikel ist,
dass einiges Schwarzwild in Süddeutschland so belastet ist, dass es nicht verzehrt werden sollte.
Wie kommt das nur? Doch nicht etwa durch AKW's ?! *ironieaus*
punkix
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21.03.2011, 17:42
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21.03.2011, 17:49
AW: Die Ereignisse in Japan
Ganz ohne Grund werden die Krebserkrankungen ja nicht ansteigen.
Und Grenzwerte sind Grenzwerte, d. h. ja nicht dass ein Schädigung auf Dauer trotzdem bei jedem ausgeschlossen ist.
Bei der Mehrheit sollte halt nichts passieren . . .
Und man darf nicht vergessen, wer auch immer diese Grenzwerte festlegt, hat keine oder kaum ERfahrungswerte und wahrscheinlich 2 Meinungsbilder die nicht verfeindeter sein könnten.
punkix
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21.03.2011, 17:54Inaktiver User
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21.03.2011, 18:02
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21.03.2011, 18:14
AW: Die Ereignisse in Japan
In den am stärksten belasteten Gebieten Deutschlands, im Südosten von Bayern, lagen die Bodenkontaminationen bei bis zu 2 Ci /km² (74 kBq/m²) Cs-137. Diese Landkreise hätten auch in Weißrussland, Russland und der Ukraine den Status der kontaminierten Zone erhalten. So sind beispielsweise auch heute noch in einigen Regionen Deutschlands, insbesondere im Süden, Pilze, Waldbeeren und Wildtiere hoch belastet. Laut Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) ist die Kontamination dort rund zehnmal höher als im Norden Deutschlands. Im Muskelfleisch von Wildschweinen wurden in Deutschland Cäsium-137-Werte von bis zu 40.000 Bq/kg gemessen. Der Durchschnittswert betrug 6.800 Bq/kg und damit mehr als das Zehnfache des EU-Grenzwertes von 600 Bq/kg.
Katastrophe von Tschernobyl ? Wikipedia
Pilze, Waldbeeren, Wildschweine (und vermutlich anderes Wild), okay, das sind nicht gerade Grundnahrungsmittel des alltäglichen Verzehrs, aber da würde mich z.B. auch interessieren, ob das systematisch geprüft wird.
Auch wäre mir nicht bekannt, daß die belasteten Gebiete in Bayern für landwirtschaftlichen Anbau in irgendeiner Weise "gesperrt" wären - vermutlich sind ja Äckerboden/Weiden auch nach wie vor caesiumbelastet, oder?
lg lenita



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