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  1. Inaktiver User

    AW: Die Ereignisse in Japan

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ein komplettes Dorf in der Präfektur darf außerdem kein Leitungswasser mehr trinken. Messungen im Trinkwasser des Dorfes Iitate rund 30 Kilometer vom AKW Fukushima Eins entfernt ergaben einen deutlich erhöhten Wert von 965 Becquerel Jod pro Liter Leitungswasser, wie Kyodo unter Berufung auf das Gesundheitsministerium berichtete. Der Grenzwert liegt bei 300 Becquerel. Das berichtet hingegen die Financial Times Deutschland, ebenso der Stern, der Spiegel und die Neue Zürcher Zeitung.
    Wikipedia schreibt was anderes:

    "Die Europäische Kommission hat einen Grenzwert von 600 Becquerel pro Kilogramm für den grenzüberschreitenden Verkehr von Nahrungsmitteln festgelegt. In Deutschland gilt er für alle Lebensmittel. Für Milch und Babynahrung sind es 370 Becquerel pro Kilogramm."

    Da sieht man wieder einmal, dass man kaum noch jemandem trauen kann.

  2. Inaktiver User

    AW: Die Ereignisse in Japan

    Zitat Zitat von boriba Beitrag anzeigen
    Trinkwasser in Tokio verseucht!


    Die Fakten: Gemessene Werte am 21.03.2011 in Tokio - 2,5 Bequerel pro KG Leitungswasser

    Grenzwerte in Japan: 300 Bequerel pro KG Lebensmittel und Wasser
    Grenzwerte in Deutschland für Babynahrung pro KG Lebensmittel 370 Bequerel
    Grenzwerte in der EU: 600 Bequerel pro KG Lebensmittel

    In Deutschland sind zBsp. Heidelbeermarmelade mit 125 Bequerel oder Honig mit 78 Bequerel (teilweise von Bio-Herstellern) frei verkäuflich. Mineralwasser enthält ohne zusätzliche Kontaminierung auch schon 0,3 Bequerel - es gibt aber auch Mineralquellen mit deutlich höherer "Verstrahlung".
    Heißt für uns: Absolut unbedenklich.

  3. Inaktiver User

    AW: Die Ereignisse in Japan

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wikipedia schreibt was anderes:

    "Die Europäische Kommission hat einen Grenzwert von 600 Becquerel pro Kilogramm für den grenzüberschreitenden Verkehr von Nahrungsmitteln festgelegt. In Deutschland gilt er für alle Lebensmittel. Für Milch und Babynahrung sind es 370 Becquerel pro Kilogramm."

    Da sieht man wieder einmal, dass man kaum noch jemandem trauen kann.
    Offensichtlich haben Japan, EU und Deutschland unterschiedliche Grenzwerte.
    Die Grenzwerte in diesem Dorf nahe Fukushima liegen aber deutlich über sämtlichen genannten Grenzwerten.


    P.S.: Das Schöne an einem solchen Grenzwert ist, dass er völlig willkürlich festgelegt und bei Bedarf (d.h. wenn er ziemlich ausgeschöpft ist) auch angehoben werden kann.

    Fukushima ist weit weg, aber mich würde z.B. interessieren, ob die Krabben in der Nähe der Wiederaufbereitungsanlage La Hague tatsächlich die geltenden Grenzwerte (welche auch immer) einhalten. Die Umweltschützer in Frankreich bezweifeln das.
    Geändert von Inaktiver User (21.03.2011 um 17:42 Uhr)

  4. Inaktiver User

    AW: Die Ereignisse in Japan

    Zitat Zitat von hombre Beitrag anzeigen
    Ja, das so hochgeschätzte Pellegrino zb....naja,gibt auch Leutz, die für spontane Mutationen dankbar sein könnten, grade im Hirnbereich zb , nicht wahr Nadine..., ähm @boriba ?

    Der entscheidende Umstand hat sich deinem nach wie vor stabil mittelmässig arbeitenden internen Rechenwerk möglicherweise garnicht erschlossen....: Die erhöhte Strahlung in Tokios Trinkwasser resultiert aus radioaktivem JOD! Das sich unglücklicherweise in Schilddrüsen einnistet.
    Jod hat eine sehr geringe Halbwertszeit von acht Tagen. Von daher... halb so wild.

    Ich halte die Rechnungen von Boriba auch für ziemlich daneben.

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    AW: Die Ereignisse in Japan

    bedenklich an dem Wikipedia Artikel ist,
    dass einiges Schwarzwild in Süddeutschland so belastet ist, dass es nicht verzehrt werden sollte.

    Wie kommt das nur? Doch nicht etwa durch AKW's ?! *ironieaus*

    punkix

  6. Inaktiver User

    AW: Die Ereignisse in Japan

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ja aber was ist in ein paar Wochen? Ich fürchte in dieser Zeit relativiert sich für Viele einiges....
    Leider.

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    AW: Die Ereignisse in Japan

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Offensichtlich haben Japan, EU und Deutschland unterschiedliche Grenzwerte.
    Die Grenzwerte in diesem Dorf nahe Fukushima liegen aber deutlich über sämtlichen genannten Grenzwerten.


    P.S.: Das Schöne an einem solchen Grenzwert ist, dass er völlig willkürlich festgelegt und bei Bedarf (d.h. wenn er ziemlich ausgeschöpft ist) auch angehoben werden kann.

    Fukushima ist weit weg, aber mich würde z.B. interessieren, ob die Krabben in der Nähe der Wiederaufbereitungsanlage La Hague tatsächlich die geltenden Grenzwerte (welche auch immer) einhalten. Die Umweltschützer in Frankreich bezweifeln das.
    Ganz ohne Grund werden die Krebserkrankungen ja nicht ansteigen.
    Und Grenzwerte sind Grenzwerte, d. h. ja nicht dass ein Schädigung auf Dauer trotzdem bei jedem ausgeschlossen ist.
    Bei der Mehrheit sollte halt nichts passieren . . .

    Und man darf nicht vergessen, wer auch immer diese Grenzwerte festlegt, hat keine oder kaum ERfahrungswerte und wahrscheinlich 2 Meinungsbilder die nicht verfeindeter sein könnten.

    punkix

  8. Inaktiver User

    AW: Die Ereignisse in Japan

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Offensichtlich haben Japan, EU und Deutschland unterschiedliche Grenzwerte.
    Oh, das habe ich übersehen.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    P.S.: Das Schöne an einem solchen Grenzwert ist, dass er völlig willkürlich festgelegt [...]
    Ähnlich wie bei Cholesterin.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Fukushima ist weit weg, aber mich würde z.B. interessieren, ob die Krabben in der Nähe der Atomaufbereitungsanlage La Hague tatsächlich die geltenden Grenzwerte (welche auch immer) einhalten. Die Umweltschützer in Frankreich bezweifeln das.
    Wird das nicht geprüft?

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    AW: Die Ereignisse in Japan

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Oh, das habe ich übersehen.

    Ähnlich wie bei Cholesterin.

    Wird das nicht geprüft?
    nur wenn's passt, würde der Zyniker jetzt sagen.

    punkix

  10. User Info Menu

    AW: Die Ereignisse in Japan

    In den am stärksten belasteten Gebieten Deutschlands, im Südosten von Bayern, lagen die Bodenkontaminationen bei bis zu 2 Ci /km² (74 kBq/m²) Cs-137. Diese Landkreise hätten auch in Weißrussland, Russland und der Ukraine den Status der kontaminierten Zone erhalten. So sind beispielsweise auch heute noch in einigen Regionen Deutschlands, insbesondere im Süden, Pilze, Waldbeeren und Wildtiere hoch belastet. Laut Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) ist die Kontamination dort rund zehnmal höher als im Norden Deutschlands. Im Muskelfleisch von Wildschweinen wurden in Deutschland Cäsium-137-Werte von bis zu 40.000 Bq/kg gemessen. Der Durchschnittswert betrug 6.800 Bq/kg und damit mehr als das Zehnfache des EU-Grenzwertes von 600 Bq/kg.
    Katastrophe von Tschernobyl ? Wikipedia

    Pilze, Waldbeeren, Wildschweine (und vermutlich anderes Wild), okay, das sind nicht gerade Grundnahrungsmittel des alltäglichen Verzehrs, aber da würde mich z.B. auch interessieren, ob das systematisch geprüft wird.
    Auch wäre mir nicht bekannt, daß die belasteten Gebiete in Bayern für landwirtschaftlichen Anbau in irgendeiner Weise "gesperrt" wären - vermutlich sind ja Äckerboden/Weiden auch nach wie vor caesiumbelastet, oder?

    lg lenita

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