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    AW: Die Ereignisse in Japan

    die traurige wahrheit über das ausmass der atomkatastrophe in japan:
    Nuclear plant chief weeps as Japanese finally admit that radiation leak is serious enough to kill people | Mail Online


    alte menschen in der evakuierungszone rund um den reaktor, wurden vom betreuungspersonal dem sicheren tod überlassen, gefunden:
    Elderly hospital patients left to die in Japan's nuclear zone as more than 400,000 fight to survive in tsunami humanitarian crisis | Mail Online
    lg
    legrain

  2. Inaktiver User

    AW: Die Ereignisse in Japan

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und dann habe ich noch eine Frage an die Japan-Kenner:
    Sind die Japaner gastfreundlich?
    Hilfsbereit?
    Wie ist das als Tourist in Japan??
    Wenn Du als Tourist kein Japanisch beherrschst, hast Du keine Möglichkeit, dies festzustellen. Japaner lernen zwar Englisch, nur beschränkt sich das bestenfalls auf geschriebenes Englisch. Für eine Unterhaltung, die diese Bezeichnung verdient, reicht in der Regel der Wortschatz selbst bei den jüngeren Menschen nicht aus.

    Hilfsbereit? Auf der Strasse wird man angerempelt, wenn man im Weg steht, wenn etwas herunterfällt, hilft niemand beim aufsammeln (auch Japaner untereinander nicht).

  3. Inaktiver User

    AW: Die Ereignisse in Japan

    2.22 Uhr: Die Arbeiter am havarierten Atomkraftwerk Fukushima Eins bekommen bei ihrem Einsatz immer mehr radioaktive Strahlung ab. Der AKW-Betreiber Tepco erhöhte die Obergrenze erneut auf nun 150 Millisievert pro Noteinsatz, wie der TV-Sender NHK berichtet. Vorher waren 100 Millisievert pro Schicht das Limit gewesen – die Arbeiter überschritten diesen Wert aber regelmäßig
    Ich möchte eine Korrektur zu meinem geschriebenen hinzufügen: Die Arbeiter werden, jeder Einzelne, pro Stunde um 150 Millisievert oder mehr weiter verstrahlt.

    Mit anderen Worten: Mehr als ein paar Wochen übeleben die Arbeiter nicht mehr und je mehr sie arbeiten, desto weiter sinkt diese Lebenserwartung.

    Dabei steigen die Symptome der Strahlenkrankheit, ich nenne sie Tod, exponentiell zu ihrer Verstrahlung. Kein Wunder dass der Betreiberchef in Tränen ausbricht. Ich will nicht wissen, was er vor Ort sieht. Genau wie die japanische Regierung. Egal wohin sie ihren Finger bewegen, sie haben Dreck am stecken. Unabhängig was sie entscheiden, es ist verkehrt in die eine oder andere Richtung.

    zu der Hilfs- oder nicht Hilfsbereitschaft der Japaner: Die interessiert mich in solchen Momenten der Verwüstung, der Zerstörung und Verzweiflung nicht.

    Zu dem Post unter mir: Sie sind Krisengewöhnt und wissen dass Massenhysterie nicht gut ist. Wie wir es hier (leider) hätten.
    Geändert von Inaktiver User (19.03.2011 um 07:15 Uhr)

  4. Inaktiver User

    AW: Die Ereignisse in Japan


  5. Inaktiver User

    AW: Die Ereignisse in Japan

    @ Senf

    Der Einsatz der Arbeiter ist "alternativlos". Tepco wollte sie bereits Montag abziehen, dann hätte man jegliche Chance vertan und das Schlimmste wäre bereits eingetroffen.

  6. Inaktiver User

    AW: Die Ereignisse in Japan

    Richtig. Allerdings sind die Arbeiter nun lebende Leichen in der Walking Ghost Phase.

  7. Inaktiver User

    AW: Die Ereignisse in Japan

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Richtig. Allerdings sind die Arbeiter nun lebende Leichen in der Walking Ghost Phase.
    Mag herzlos klingen aber das kümmert mich nicht, weil es um eine größere Sache geht.

  8. Inaktiver User

    AW: Die Ereignisse in Japan

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Mag herzlos klingen aber das kümmert mich nicht, weil es um eine größere Sache geht.
    Es ist im Idealfall eine selbstlose Aufopferung, vor der man nur größten Respekt haben kann. Jeder Dank kann nur unvollkommen bleiben.

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    AW: Die Ereignisse in Japan

    Zitat Zitat von boriba Beitrag anzeigen
    #zitronenmund
    Immer wieder schön... bescheuert...

    ...Kosten, die durch die "sichere" Lagerung des Atommülls entstehen?...

    Diese Kosten tragen EINDEUTIG und allein die Verursacher! Die Unternehmen zahlen die Kastoren, deren Zwischenlagerung, Transport und die Zwischen- und Endlagerung! Allerdings müssen sie schon von der Politik ein Endlager gestellt bekommen.
    Ach was?
    Der Bund ist zuständig dafür, ein Endlager für hoch radioaktive Stoffe zu stellen?
    Warum gibt es das eigentlich immer noch nicht?
    Wie kann man was produzieren lassen, dessen Müll überhaupt nicht zu entsorgen ist?

    Für die Entsorgung und Lagerung ist der Bund zuständig. Die Kosten dafür holt er sich zu einem niedlichen Prozentsatz von den Produzenten zurück. Aufwand und Entschädigung stehen in keinem gerechten Verhältnis.

    Die Atomlobby hat unsere Regierungen, alle, stets fest im Griff.
    Geändert von _Zitronenmond_ (19.03.2011 um 09:21 Uhr)
    Das Leben ist wie ein Duschvorhang. Kann schimmeln, muss aber nicht.

  10. User Info Menu

    AW: Die Ereignisse in Japan

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    lebende Leichen
    Das finde ich respektlos formuliert.
    Das Leben ist wie ein Duschvorhang. Kann schimmeln, muss aber nicht.

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