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  1. Inaktiver User

    AW: Viele Zeitarbeitsfirmen vor dem aus.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wie immer. Alles beim Alten.

    Wobei ich das als Ausnutzung für diese Menschen empfinde. Ich selber würde nie einen zeitbedingten Job annehmen. Wobei das je nach Qualifikation und Alter, Region usw. einigen leider nicht erstpart bleibt.

    Viele wurden für alle möglichen Tätigkeiten eingesetzt, 1€ jobber zum Müll wegräumen, sauber machen etc. u.a. in Behörden.
    Bei den Zeitarbeitern sehe ich diese Begrenztheit des Arbeitens als psychische Zumutung an. Vor allem für Leute mit Familie. Alles nur um Arbeitslosenzahlen zu schönigen.
    Es ist inzwischen gang und gäbe, daß auch im normalen Angestelltendasein befristete Verträge angeboten werden. Ich empfinde es eher als psychsische Belastung, arbeitslos zu sein oder - noch schlimmer - kurz vor HartzIV zu stehen. Bei einem befristeten Vertrag hat man immerhin das Wissen, wann das ganze zu Ende ist und kann sich dementsprechend frühzeitig kümmern. Ob das klappt, steht auf einem anderen Blatt Papier.

    Ich will damit das Prinzip der Zeitarbeit nicht schönreden, und die miese Bezahlung und die Bedingungen erst recht nicht, aber ich finde, es gibt schlimmeres als diese Befristungen.

  2. Inaktiver User

    AW: Viele Zeitarbeitsfirmen vor dem aus.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich will damit das Prinzip der Zeitarbeit nicht schönreden, und die miese Bezahlung und die Bedingungen erst recht nicht, aber ich finde, es gibt schlimmeres als diese Befristungen.
    Das trifft alle unterschiedlich. Ein hochqualifizierter, fachlich geforderter junger Mensch hat zum Beispiel weniger Probleme damit, zeitlich befristet zu arbeiten. Er / sie würde jederzeit eine neue Stelle finden. Andererseits muss diese Personengruppe fast nie zeitbegrenzt arbeiten, sondern entscheidet eher selbst, wann der Arbeitgeber gewechselt wird.

    Ein alter Familienvater der gesundheitlich angeschlagen ist, arbeiten will und wohlmöglich für seine Kinder dies auch gern länger täte, wird so lang benutzt, bis sie ihn nicht mehr brauchen. Zukunftsängste bei der gesamten Familie, zu Lasten der Kinder.

    Ich halte langfristige Beschäftigungen für wesentlich sozialer und verträglicher, als dieses Ausnutzen.

    So weit ich weiß gab es Einschränkungen bei der Zeitarbeit. Sie sollte eingeschränkt werden, kein Wunder dass die Firmen vor dem Aus stehen. Grund war vor allem die Benutzung der Arbeiter für alle Arbeiten, die die Beschäftigten nicht machen wollten. Müll wegräumen, sauber machen usw. Dazu kamen ungerecht niedrige Bezahlungen.
    Geändert von Inaktiver User (19.03.2011 um 21:06 Uhr)

  3. Inaktiver User

    AW: Viele Zeitarbeitsfirmen vor dem aus.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das trifft alle unterschiedlich. Ein hochqualifizierter, fachlich geforderter junger Mensch hat zum Beispiel weniger Probleme damit, zeitlich befristet zu arbeiten. Er / sie würde jederzeit eine neue Stelle finden. Andererseits muss diese Personengruppe fast nie zeitbegrenzt arbeiten, sondern entscheidet eher selbst, wann der Arbeitgeber gewechselt wird.
    Das ist so nicht richtig. In der Wissenschaft z.B. arbeiten so gut wie alle, die nicht Professor sind oder das Glück haben, auf einer Ratsstelle zu sitzen, immer und überall befristet.
    Diese Leute sind hochqualifiziert, häufig promoviert, und werden sich ihr Leben lang, wenn sie "Glück" haben, von Befristung zu Befristung hangeln.
    Von eigener Entscheidung über den Wechsel kann da keine Rede sein.

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