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    AW: Viele Zeitarbeitsfirmen vor dem aus.

    @Streuner
    Die Zeitarbeit investiert in Zeitungsannoncen, Werbung usw....um das Personal herbei zu schaffen, was die Unternehmen benötigen. Auch dieses Geld muss wieder erwirtschaftet werden. Gebe es keine zeitarbeitsunternehmen, würde es wesentlich mehr Unternehmen ins billige Ausland ziehen, um dort zu produzieren. Das ist Fakt und wird immer und immer wieder bestätigt.

    @Mantis
    Die Zeitarbeitsunternehmen, die "einigermaßen fair gehandelt" haben, betrifft es nicht. Die "fairen" zeitarbeitsunternehmen unterliegen dem BZA / IGZ Manteltarifvertrag und diesen ZA`s erwarten keine Nachzahlungen. Dieser sind dem DGB angeschlossen. Es trifft also NUR die Bösen.

    @Ina
    Das "Delegationsrecht" der Zeitarbeit von den Gutstunden beträgt im Monat 14 Stunden. Alles darüber muss der Mitarbeiter nehmen. Der Urlaub ist für Erholung gedacht und nicht erzwingbar.

    @niederrheiner
    Das Zeitkonto ist kein verlorenes Geld, sondern für "Notfälle" gedacht. Das Gesetz verpflichtet in JEDEM Manteltarifvertrag ( die guten genauso wie die schlechten ) ein Zeitkonto zu erstellen. Gesetzeswidrig ist es, wenn es dem nicht so ist. Das Geld wird ja dem Mitarbeiter ausgezahlt, wenn er übernommen wird oder das Unternehmen anderweitig verlässt. Die ZA`s arbeiten nicht mit dem Zeitkontogeld. Das sind Rücklagen und sind auf einem separaten Konto

    @Frank60
    das "Equal Pay" hat nichts mit dem Mindestlohn in der zeitarbeit zu tun. Ab Mai 2011 muss ein Leiharbeiter mindestens 7,79 € / h die Stunde verdienen. Der interne Mitarbeiter mit der selben Arbeit kann/darf trotz allem weiterhin mehr verdienen. Nicht verwechseln.
    Wie wenig ist am Ende der Lebensbahn daran gelegen, was wir erlebten, und wie unendlich viel, was wir daraus machten.

    @Wilhelm von Humboldt

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    AW: Viele Zeitarbeitsfirmen vor dem aus.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Oh eins noch: ich war mal Disponentin in einer Zeitarbeitsfirma und da war es meine Aufgabe für die MA immer einen Anschlußeinsatz zu haben!

    Aber das wollt ihr sicher nicht hören...

    [ ...edit ... ]

    Und damit´s nicht ganz OT ist: Ich war mal Finanz- und Lohnbuchhalterin in einem "bösen" Zeitarbeitsunternehmen .
    Geändert von Inaktiver User (01.03.2011 um 23:28 Uhr) Grund: Crossposting dieser Art ist in dieser Community nicht erwünscht.

  3. Inaktiver User

    AW: Viele Zeitarbeitsfirmen vor dem aus.

    Zitat Zitat von dieandere.1976 Beitrag anzeigen
    @Streuner
    Die Zeitarbeit investiert in Zeitungsannoncen, Werbung usw....um das Personal herbei zu schaffen, was die Unternehmen benötigen. Auch dieses Geld muss wieder erwirtschaftet werden. Gebe es keine zeitarbeitsunternehmen, würde es wesentlich mehr Unternehmen ins billige Ausland ziehen, um dort zu produzieren. Das ist Fakt und wird immer und immer wieder bestätigt.
    Tja, das ist halt der Preis, wenn sich Unternehmen die Kosten für die Personalabteilung und das Mitarbeiterrecruting sparen.

    @Ina
    Das "Delegationsrecht" der Zeitarbeit von den Gutstunden beträgt im Monat 14 Stunden. Alles darüber muss der Mitarbeiter nehmen. Der Urlaub ist für Erholung gedacht und nicht erzwingbar.
    Schön wärs, wenns so wäre. Die Praxis sieht anders aus. Man muss Urlaub nehmen, darf aber nicht wegfahren, weil man jeden Tag verfügbar sein muss.

    @niederrheiner
    Das Zeitkonto ist kein verlorenes Geld, sondern für "Notfälle" gedacht. Das Gesetz verpflichtet in JEDEM Manteltarifvertrag ( die guten genauso wie die schlechten ) ein Zeitkonto zu erstellen. Gesetzeswidrig ist es, wenn es dem nicht so ist. Das Geld wird ja dem Mitarbeiter ausgezahlt, wenn er übernommen wird oder das Unternehmen anderweitig verlässt. Die ZA`s arbeiten nicht mit dem Zeitkontogeld. Das sind Rücklagen und sind auf einem separaten Konto
    Man kann aber nicht gezwungen werden, Stunden auf dem Zeitkonto zu sammeln. Das wusste ich erst auch nicht. Und man darf die Stunden auch vorher abbummeln, nicht erst, wenn 200 Stunden erreicht sind. Das haben sie mir nämlich auch weissmachen wollen.
    @Frank60
    das "Equal Pay" hat nichts mit dem Mindestlohn in der zeitarbeit zu tun. Ab Mai 2011 muss ein Leiharbeiter mindestens 7,79 € / h die Stunde verdienen. Der interne Mitarbeiter mit der selben Arbeit kann/darf trotz allem weiterhin mehr verdienen. Nicht verwechseln.
    Schön wärs mit dem Stundenlohn. Das würde ja wenigstens 1000 Euro netto im Monat bei 40 Stundenwoche machen. Tuts aber meistens auch nicht. Entweder, es wird ein geringerer Stundenlohn vereinbart und der Rest mit "Auslöse" ausgeglichen, auf die auch keine Sozialabgaben gezahlt werden muss. Die Auslöse gibts selbstverständlich bei Urlaub, Krankheit, Überstundenabbummeln und Nichteinsatz nicht. Deshalb wird man solche Zeiten tunlichst vermeiden, weil man nämlich bei drei Wochen Urlaub nur mit 500€ nach Hause geht.
    Oder man bekommt die 40 Stunden in der Woche gar nicht zusammen, dann nutzt einem der exorbitant hohe Stundenlohn von 7,79 € auch nix.
    Zumal die meisten Leiharbeiter ja auch noch grosse Strecken pendeln oder auf Montage sind und von ihrem sagenhaften Lohn noch Zweitwohnung und Fahrtkosten bezahlen müssen.

  4. User Info Menu

    AW: Viele Zeitarbeitsfirmen vor dem aus.

    Fakt ist liebe Ina, das dieser Stundenlohn von 7,79 € / h Gesetz ist ab Mai 2011. Das ist vor kurzem beschlossen worden und nicht daran zu rütteln. Unabhängig von Auslösesummen oder VMA oder was weiß ich.

    Fahrtkosten oder Auslösesummen werden häufig erstattet.

    Thema Zeitkonto : Hier hat wohl jede Zeitarbeitsfirma seine eigene Summe, die er gerne ansammeln möchte, unabhängig davon, das ihn alle Manteltarifverträge auffordern, das er sammeln MUSS. Viele machen 105, die nächsten 150, leider gibt es sogar welche mit 250 Zeitkontostunden.

    Du redest zu einseitig und nur von Deiner Erfahrung liebe Ina. Und vielleicht noch diese und jene Freundin, die das selbe mit gemacht hat.
    Fakt ist aber, das auch hier Gut und Böse zu unterscheiden sind.....Urlaub ist Urlaub. Es gibt wiederum auch Zeitarbeitsfirmen, die es ihren türkischen Mitarbeitern erlauben, 5 Wochen im Sommer in die Heimat zu fahren.
    Wie wenig ist am Ende der Lebensbahn daran gelegen, was wir erlebten, und wie unendlich viel, was wir daraus machten.

    @Wilhelm von Humboldt

  5. Inaktiver User

    AW: Viele Zeitarbeitsfirmen vor dem aus.

    das "Equal Pay" hat nichts mit dem Mindestlohn in der zeitarbeit zu tun. Ab Mai 2011 muss ein Leiharbeiter mindestens 7,79 € / h die Stunde verdienen.
    Unglaublich dafür würd ich ehrlich gesagt morgens nicht aufstehen . Verständlich daß dabei Schattenwirtschaft und Sozialbetrug zunehmen .

  6. Inaktiver User

    AW: Viele Zeitarbeitsfirmen vor dem aus.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ach Frank weißt du wenn wir nun alle in den Knast gehen - da ist Essen und Logis ja frei, Sportstudio inclusive. Freigang an frischer Luft und jede Menge Zeit zur Meditation.

    Sollen doch die Grünen mit ihrem Lohn für alle und dem Grundgehalt für alle sehen wo sie bleiben.

    Wahrscheinlich haben die einen Gelddrucker im Keller.

    Armes Deutschland - es dauert nicht mehr lange, dann lassen Länder wie China bei uns Produzieren - wie in anderen Billiglohnländern.

    Vielleicht sollten wir Kinderarbeit fördern?
    Erneut frage ich mich bei Ihren phantasievoll mäandernden Aussagen: Was genau wollen Sie eigentlich mitteilen?

  7. Inaktiver User

    AW: Viele Zeitarbeitsfirmen vor dem aus.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Unglaublich dafür würd ich ehrlich gesagt morgens nicht aufstehen . Verständlich daß dabei Schattenwirtschaft und Sozialbetrug zunehmen .
    kannste mal sehen. da gibts Leute, die machen Luftsprünge wenn sie denn endlich soviel verdienen. Meine Schwägerin hat 1000€ Brutto bei 40 Stunden, da kommen netto 700 bei raus. Die würde sich über 7,79 freuen. Das wären nämlich über 2 Euro mehr in der Stunde und ca. 300 mehr im Monat.
    Und es gibt immer wieder welche, die sagen, dass das doch immer noch viel zu viel ist und die Unternehmen in den Abgrund reisst. Denen wäre 50 Cent Stundenlohn noch viel zu viel.

  8. gesperrt

    User Info Menu

    AW: Viele Zeitarbeitsfirmen vor dem aus.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Oh eins noch: ich war mal Disponentin in einer Zeitarbeitsfirma und da war es meine Aufgabe für die MA immer einen Anschlußeinsatz zu haben!

    Aber das wollt ihr sicher nicht hören...
    Doch, ich wollte es eher lesen .

    Ich habe mich bei einigen ZA-Firmen beworben, habe 30zig Jahre Berufserfahrung, habe 3 Berufsabschlüsse, war gaaanz wenig vor 20 Jahren arbeitslos, bin aus dem Kinderbekomm-Alter raus, sehe jünger aus als ich bin und, habe auch viel mit Personalarbeit zu tun und habe eine einzige unproffessionell gschriebene Absage erhalten, ansonsten keine Rückmeldung. Meine Bewerbungsunterlagen waren klasse gemacht, habe mir dabei helfen lassen.

    Entweder gibt es im Bürobereich/Buchhaltung noch zu viele Arbeitssuchende, oder man sucht eher Eierlegende-Wollmich-Säue zu H4-Gehältern, die höchsten 30 Jahre alt sind und mindestens 20 Jahre Berufserfahrung haben , oder.... ich bin tatächlich zu alt, mit 47 Jahren ?

    Wildblume

  9. Inaktiver User

    AW: Viele Zeitarbeitsfirmen vor dem aus.

    Zitat Zitat von Wildblume2008 Beitrag anzeigen
    oder.... ich bin tatächlich zu alt, mit 47 Jahren ?
    Nein, daran wird's nicht liegen, sondern

    1.) daran, dass Du eine Frau bist... viele Zeitarbeitsfirmen vermitteln zum Großteil sehr anstrengende Produktions-, Lager- und Transportjobs

    2.) dass Du wahrscheinlich schlicht überqualifiziert bist.

    Danke Dharma für's aus- und ansprechen. Mein Mann ist zur Zeit ebenfalls Disponent in so einer furchtbar bösen Firma.
    Obwohl... da es bei denen bis jetzt noch keinerlei Anzeichen gibt, dass sie zu machen müssen, vermute ich mal, dass sie sooo böse gar nicht sein können

  10. Inaktiver User

    AW: Viele Zeitarbeitsfirmen vor dem aus.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Danke Dharma für's aus- und ansprechen. Mein Mann ist zur Zeit ebenfalls Disponent in so einer furchtbar bösen Firma.
    Obwohl... da es bei denen bis jetzt noch keinerlei Anzeichen gibt, dass sie zu machen müssen, vermute ich mal, dass sie sooo böse gar nicht sein können
    Um die geht es ja auch nicht in dem Artikel und die werden auch nicht pleite gehen.
    Die Zeitarbeitsfirmen, die dem BZA angehören und folglich auch den Tarifvertrag des BZA unterzeichnet haben, gehören nicht zu denen, die pleite gehen werden.
    Reich wird man sicher nicht, aber es ist allemal besser als von ALG 2 zu leben.

    Dass es nun etliche schwarze Schafe treffen wird, freut mich jedenfalls sehr.

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