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    AW: Über Wirtschaftsordnung, und wohin mit der Potenz

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Also bitte! "Herausragend" in dieser Hinsicht ist doch wohl der Kapitalismus. Es dreht sich bei dem ganzen Modell um nichts Anderes, als genau diese Eigenschaften rauszukitzeln.
    Natürlich kann man darüber nachdenken psychologisch einfühlsam (manipulativ quasi) die wilden ,wenig sozial ausgerichteten,Ego-Antriebe nutzbar zu machen. Nicht daß alle "Naturhaft-Bösen" gleich angesichts meiner harten Spielregeln ständig die Strafbank drücken müssen. Sprich: Anreize sich individuell herauszuheben lasse ich zu.
    Beispiel: Man darf weiter theoretisch unbeschränkt viel Geld einsammeln, jedoch bei wirklich hart packenden progressiven Steuern: Je mehr sich jemand herausheben möchte, je höher soll der Preis an die Allgemeinheit sein. Der soziale Preis.

    Bis 15000€ p.a. steuerfrei, dann erst langsam, später schneller ansteigend. Bis Spitzensteuersatz 100% bzw 99% zb.. (Bevor sich jemand unnütz mokiert frage er bitte erst nach den Schwellwerten )

    Weil das Wettbewerb und Leistung stimulieren soll. Daß dies zu massiven Exzessen führt, ist klar. Diese Exzesse sind weitaus subtiler und kommen durch die Hintertür, wirken auch nicht so sensationell - und genau das macht sie so gefährlich. Vieles wirkt leider wie ein Tarnumhang, der eine Verortung stark erschwert.
    Nunja, bei 99% Spitzensteuersatz (nach vorausgegangener Vermögensreform) werden die Exzesse sich möglicherweise im Rahmen halten.
    Aber nicht vergessen: Exzessiver Spitzensteuersatz ist nur eine billige Notbremsmassnahme.
    Wichtiger sind Regeln des Wirtschaftens, die die Leute fair entlohnen. Dann wird es automatisch wenig Exzesse geben.

    Spitzensteuerzahler könnten offiziell geehrt und hoch angesehen werden +
    Orden, Ehrendoktorwürden etc verliehen bekommen ... das kostet vglweise wenig.


    Ich frage mich inzwischen schon, ob die Idee des Bürgergeldes nicht nicht finanzierbar ist, sondern eigentlich nur dazu dient, den status quo aufrecht zu erhalten. Z.B das überaus bequeme Paradoxon installiert zu lassen, wonach sich Meinung zur Ausbeutung im Kapitalismus seltsamerweise so kanalisieren läßt, daß die insgesamt teilnehmenden Individuen negativ (unangenehm) wahrgenommen werden, das gesamte System aber ganz toll sein soll. Bemerkenswert!
    Nunja, so lautet quasi die (Gegen)Verheißung des Kapitalismus(Teuflischen):

    1, Rigorose katechistische Erziehungsmassnahmen wirken am Kinde.
    (Strenge Erziehung zum Zwecke der Vorspannung des Freiheitsdranges)

    2, Heranwachsen dieser sich so massiv ihrer individuellen Freiheitswünsche beschnitten sehenden Kinder. Heranwaschen eines ebenso massiven Ausbruchwunsches.

    3, Angebot an den jungen Erwachsenen durch die kapitalistische Ideologie und Gesellschaft diesen Ausbruchwunsch zu erfüllen. Plötzlich darf und SOLL er sogar egoistisch sein!
    Daß dies normalerweise sogar zum Wohle aller beitragen würde, erlaubt dem Ausbrecher den radikalen Bruch mit der Kinderwelt zu vermeiden.
    Klar, daß er es verlockend findet glauben zu dürfen, daß Gegenverheißung und Erstverheißung vereinbar koexistieren könnten.

    Bigottsein nennen es die anderen.
    Geändert von hombre (31.01.2011 um 13:20 Uhr)

  2. Inaktiver User

    AW: Über Wirtschaftsordnung, und wohin mit der Potenz

    Zitat Zitat von Inspirom Beitrag anzeigen
    Das erklär doch bitte mal genauer, ich versteh nicht ganz wie du das meinst. Nehmen wir doch mal das Beispiel der Allerreichsten: die Gebrüder Albrecht, die haben in D die meisten Milliarden gerafft.

    Wem genau haben sie denn geschadet mit ihrer Gier?
    Diese Riesengewinne sind geschuldet den Mitarbeitern die für Aldi arbeiten. Wer einmal beobachtet wieviel Stress die Mitarbeiter dort haben weil bewusst zu wenig Mitarbeiter eingestellt werden (= Gewinnmaximierung durch Personaleinsparung), der sollte sich auch fragen was dieser Job an Lohn wert sein müsste und was die Mitarbeiter tatsächlich verdienen. Das gilt natürlich nicht nur für Aldi und es gibt noch schlimmere Sklaventreiber- um nur mal Schlecker, Lidl usw zu nennen. Ist es nicht Gier wenn ein Unternehmen riesige Gewinne macht und gleichzeitig die Mitarbeiter ausbeutet? Das hat ja inzwischen schon Normalität.

    Da wir von Formen des Kapitalismus, Sozialismus und Demokratie diskutieren kann ich mit demselben Titel ein interessantes Buch von Joseph Schumpeter empfehlen.


    Ich als Hesse, der für seine eigenen Kinder Kindergartengebühren bezahlen musste, fühle mich ausgebeutet, wenn ich Mitbürgern in Berlin, RP, usw. kostenlosen Kindergartenbesuch finanziere.
    Wer ermöglicht denn daß das so ist ? Die Mitbürger in Berlin usw. nehmen nur in Anspruch was man ihnen bietet und ermöglicht haben ihnen dies die regierenden Politiker die ebenso entscheiden daß die Einwohner von Hessen, Baden-Württemberg und Bayern diese Transferleistung leisten sollen.

    Ich fühle mich von meiner Nachbarin ausgebeutet, die mehrmals im Monat krankfeiert (ÖD), und ich dann sehe, dass sie in ihrer Krankheit immer den Hausputz und die Wäsche erledigt.
    Was hat dies nun mit Sozialismus zu tun ?

    Ich fühle mich ausgebeutet, wenn bei uns komplette Großfamilien von Transferleistungen leben, um in der freien Zeit kriminellen Geschäften nachzugehen.
    Diesen Großfamilien wird dies nicht durch irgendwelchen Sozialismus ermöglicht, oder haben wir diesen etwa? Sondern eher daß diesen inzwischen zu lange und zuviel Macht zugestanden wurde, ihnen deshalb von Seiten der ARGE kein Widerstand mehr entgegen gebracht wird. Der Weg des geringsten Widerstandes?

    Ich fühle mich ausgebeutet, wenn Bergleute subventioniert werden. Ich arbeite in der Elektronikindustrie, die die gesamte Produktion schon vor zig Jahren nach Fernost verlagerte und frage mich, warum wird nicht die Elektronikindustrie subventioniert?
    Und wieder frag ich dich - wie ist die Regierungsform die das ermöglicht hat ?

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    AW: Über Wirtschaftsordnung, und wohin mit der Potenz

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und wieder frag ich dich - wie ist die Regierungsform die das ermöglicht hat ?
    Meine Güte, jetzt verstehe ich dich erst. Dir geht es nicht darum, dass andere Parteien regieren. Dir geht es um Umwandlung der Regierungsform von Demokratie in sozialistische Diktatur. Danke für die Klarstellung.

    Dann ist die Diskussion hiermit beendet. Mit Antidemokraten rede ich nicht.

  4. Inaktiver User

    AW: Über Wirtschaftsordnung, und wohin mit der Potenz

    Zitat Zitat von Inspirom Beitrag anzeigen
    Meine Güte, jetzt verstehe ich dich erst. Dir geht es nicht darum, dass andere Parteien regieren. Dir geht es um Umwandlung der Regierungsform von Demokratie in sozialistische Diktatur. Danke für die Klarstellung.

    Dann ist die Diskussion hiermit beendet. Mit Antidemokraten rede ich nicht.
    Ohjee ohjee gehts denn noch stupider, du hast überhaupt gar nichts verstanden.

    ....wenns eben nicht ins eigene Bild passt ....

    Dann nochmal für Verbohrte:

    Das alles was du so beklagt hast, wurde ermöglicht durch das was wir gegenwärtig haben und das ist das was du Demokratie nennst und was für mich näher an Diktatur ist. Unter Demokratie verstehe ich die ursprüngliche Form und wie es auch in unserem Grundgesetz festgelegt ist. Leider halten sich die seit den letzten 15/20 Jahren Regierenden mehr und mehr nicht mehr daran. Das Grundgesetz mißachtend.

    Da du offensichtlich die ursprüngliche Definition von DEMOKRATIE nicht kennst, hier die ursprüngliche der ich mich anschließe:

    Demokratie.... bezeichnet das Ideal einer durch die Zustimmung der Mehrheit der Bürger und die Beteiligung der Bürger legitimierten Regierungsform.....den Respekt politischer Opposition, Verfassungsmäßigkeit und den Schutz der Grundrechte (bzw. nur den Staatsbürgern vorbehaltene Bürgerrechte) auszeichnen.....In der unmittelbaren bzw. direkten Demokratie nimmt das Volk unmittelbar und unvertretbar durch Abstimmungen über Sachfragen am Staatsgeschehen teil.
    Auszüge aus Wikipedia

    Artikel 20 Abs 1 + 2 des Grundgesetzes
    (1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.
    (2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus.

    Geht sie denn vom Volke aus ? Denk mal drüber nach ob dies so ist.

    Wurde das deutsche Volk oder das Parlament gefragt ob sie das 100erte Milliarden Banken-Rettungs-Paket möchte? Was ja weitreichende Folgen für die Bevölkerung über Jahrzehnte haben wird.
    Wurde das deutsche Volk oder das Parlament gefragt als die Teilnahme am Afghanistankrieg beschlossen wurde ?
    Wurde das Volk oder das Parlament befragt als es um das Kartell der Energiekonzerne und die Atomlaufzeitverlängerung beschlossen wurde ?

    Empfehlenswert wäre noch Kenntnis zu haben über den Verstoß gegen Art. 26 GG im Zusammenhang mit dem Afghanistankrieg

    Schön wäre es wenn sich auch die CDU noch an ihr Ahlener Programm erinnern könnten. Dem würde ich mich vollinhaltlich nach meinem Demokratieverständnis anschließen. Ein Auszug daraus:

    „Das kapitalistische Wirtschaftssystem ist den staatlichen und sozialen Lebensinteressen des deutschen Volkes nicht gerecht geworden. (…) Inhalt und Ziel (einer) sozialen und wirtschaftlichen Neuordnung kann nicht mehr das kapitalistische Gewinn- und Machtstreben, sondern nur das Wohlergehen unseres Volkes sein. Durch eine gemeinschaftliche Ordnung soll das deutsche Volk eine Wirtschafts- und Sozialverfassung erhalten, die dem Recht und der Würde des Menschen entspricht, dem geistigen und materiellen Aufbau unseres Volkes dient und den inneren und äußeren Frieden sichert.“

    – CDU: Ahlener Programm 1947

    Offensichtlich geht es dir nicht darum dich mit unserem Rechtssystem auseinander zu setzen, sonst müsstest du nicht wieder und wieder die sozialistische Diktatur Keule schwingen. Von der von meiner Seite noch mit keinem Wort die Rede war, nicht einmal in Ansätzen, es ist lediglich deine hilflose und unsachliche Interpretation mangels Kenntnis.

    Ich bitte daher derlei Unterstellungen zukünftig zu unterlassen.
    Geändert von Inaktiver User (27.01.2011 um 09:16 Uhr)

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    AW: Über Wirtschaftsordnung, und wohin mit der Potenz

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dem würde ich mich vollinhaltlich nach meinem Demokratieverständnis anschließen.
    Du kannst dir aber nicht einfach deine eigene "Wunsch-Demokratie" zusammenbasteln. Wir haben eine parlamentarische Demokratie und das ist gut so.

  6. Inaktiver User

    AW: Über Wirtschaftsordnung, und wohin mit der Potenz

    Zitat Zitat von Inspirom Beitrag anzeigen
    Du kannst dir aber nicht einfach deine eigene "Wunsch-Demokratie" zusammenbasteln. Wir haben eine parlamentarische Demokratie und das ist gut so.
    Ich zitiere mich noch einmal.
    Wurde das deutsche Volk oder das Parlament gefragt ob sie das 100erte Milliarden Banken-Rettungs-Paket möchte? Was ja weitreichende Folgen für die Bevölkerung über Jahrzehnte haben wird.
    Wurde das deutsche Volk oder das Parlament gefragt als die Teilnahme am Afghanistankrieg beschlossen wurde ?
    Wurde das Volk oder das Parlament befragt als es um das Kartell der Energiekonzerne und die Atomlaufzeitverlängerung beschlossen wurde ?

    Parlamentarische Demokratie bedeutet nicht daß -ausserhalb des Parlaments- eine Handvoll Politiker in einer Nacht und Nebelaktion mit den Lobbyisten Verträge ausküngeln, die zum nachhaltigen Schaden des Volkes - nicht nur das das sie gewählt hat - aushandeln.

    Erst danach sickerten Einzelheiten durch, welche Ausmaße an Schaden diese Verträge nach sich ziehen - und welcher Art Freibrief für unendliche Gewinne zum Schaden des Fußvolkes diesen Banken und Konzernen ausgestellt wurden.

    DAS ist aktuelle Demokratie und das findest du gut so ! BRAVO ! Das zum Thema Wunschdemokratie.
    Geändert von Inaktiver User (27.01.2011 um 22:13 Uhr)

  7. Inaktiver User

    AW: Über Wirtschaftsordnung, und wohin mit der Potenz

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Wurde das deutsche Volk oder das Parlament gefragt als die Teilnahme am Afghanistankrieg beschlossen wurde ?
    JA... wurde es.

    Nach den Terroranschlägen am 11. September 2001 ließ die Regierung Schröder am 16. November 2001 im Bundestag über den Antrag Einsatz bewaffneter deutscher Streitkräfte bei der Unterstützung der gemeinsamen Reaktion auf terroristische Angriffe gegen die USA[9] abstimmen und verband die Abstimmung mit der Vertrauensfrage. Der Antrag wurde knapp angenommen. Damit beteiligte sich Deutschland an der Operation Enduring Freedom, was einen deutschen Beitrag in Afghanistan mit beinhaltete. Mit der Abstimmung des Bundestages am 22. Dezember 2001 über den Antrag Beteiligung bewaffneter deutscher Streitkräfte an dem Einsatz einer Internationalen Sicherheitsunterstützungstruppe in Afghanistan auf Grundlage der Resolutionen 1386 (2001), 1383 (2001) und 1378 (2001) des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen war die Entsendung der Bundeswehr im Rahmen der ISAF verbunden.
    Quelle

    Das erinnert wieder an einen unfähigen Kanzler, der Sachfragen stets mit seiner Person verband und vor wichtigen Abstimmungen wiederholt mit Rücktritt drohte.

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    AW: Über Wirtschaftsordnung, und wohin mit der Potenz

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das erinnert wieder an einen unfähigen Kanzler, der Sachfragen stets mit seiner Person verband und vor wichtigen Abstimmungen wiederholt mit Rücktritt drohte.
    *amkopfkratz* Der Ehrenbimbes war damals doch schon längst weg.










  9. Inaktiver User

    AW: Über Wirtschaftsordnung, und wohin mit der Potenz

    Zitat Zitat von Ahab Beitrag anzeigen
    *amkopfkratz* Der Ehrenbimbes war damals doch schon längst weg.










    Schröders Rücktrittsdrohungen:


    März 1999

    Erstmals gibt es Gerüchte um eine Rücktrittsdrohung Schröders: Er soll im Kabinett die Minister Oskar Lafontaine (Finanzen), Jürgen Trittin (Umwelt) und Christine Bergmann (Familie) wegen einer Politik gegen die Bevölkerungsmehrheit und die Wirtschaft heftig attackiert haben. Dabei brachte er Presseberichten zufolge seinen Amtsverzicht ins Spiel. Das Kanzleramt dementiert. Lafontaine tritt zurück.


    November 2001

    Der geplante Kampfeinsatz der Bundeswehr im Anti- Terrorkrieg gerät zur bis dahin stärksten Zerreißprobe von Rot-Grün: Schröder wirft sein Amt in die Waagschale und stellt im Bundestag die Vertrauensfrage. Er gewinnt - mit zwei Stimmen mehr als erforderlich.


    Dezember 2002

    Die Regierung steckt in einem historischen Umfrage-Tief. Die Partei zeigt sich in der Öffentlichkeit uneinig. Der Kanzler beklagt, er sei nicht bereit, das andauernde Stimmengewirr weiter zu tolerieren: "Wer glaubt, dass er es besser kann, der soll es machen", sagt er in der SPD-Vorstandssitzung. Schröder er will diese Worte später nicht als Rücktrittsdrohung verstanden wissen.


    April 2003

    Erste Rücktrittsdrohung im Zusammenhang mit den geplanten Sozialreformen: "Wer etwas anderes beschließen will, der muss wissen, dass er meiner Regierungsarbeit die Grundlage entzieht und mich zu Konsequenzen zwingt", sagt Schröder den Medien unverhohlen vor den Beratungen der SPD-Spitzengremien. Diese Ankündigung wirkt: Mit großer Mehrheit billigen Partei- und Fraktionsvorstand die geplanten Einschnitte beim Arbeitslosen- und Krankengeld.


    Mai 2003

    Die zweite Drohung in Verbindung mit den Sozialreformen: Wenn die ständigen Debatten in der SPD so weiter gingen, könne sich die Partei einen neuen Kanzler suchen, kündigt der Kanzler in der Sitzung der Parteispitze an. Unter dem Eindruck dieser Worte wird der Leitantrag mit großer Mehrheit verabschiedet.


    Juni 2003

    Während eines Sonderparteitag in Berlin erhält Schröder für seine "Agenda 2010" zu Sozialreformen in der Schlussabstimmung zwar eine große Mehrheit. Nach einer "verklausulierten aber deutlichen" Vertrauensfrage (FAZ) Schröders waren zuvor zwei Initiativanträge der Linken zum Arbeitslosen- und Krankengeld abgewiesen worden.


    September 2003

    Im Zusammenhang mit der ersten Abstimmung über die geplante Gesundheitsreform im Bundestag verlangt Schröder unabhängig von den Stimmen der Union eine eigene Mehrheit der rot-grünen Koalition. "Wenn wir heute die Mehrheit verfehlen, wird das auf das Ende der Koalition hinauslaufen", sagte Schröder während einer Sondersitzung der SPD-Fraktion.

    Quelle - Die Auflistung datiert vom 26.09.2003 und lund lässt sich recherchiert sicher noch erweitern.

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    AW: Über Wirtschaftsordnung, und wohin mit der Potenz

    Wer Vertrauensfragen für persönliche Eitelkeit hält, hat ganz Grundlegendes der parlamentarischen Demokratie nicht verstanden, insbesondere wenn es um Richtungsentscheide mit knappen Mehrheiten geht.

    Aber, das ist ja auch völlig o.T., und ausserdem brillieren ja jetzt FDP und CDU. Da sieht man nach der Durststrecke rot/grün und grosse Koalition endlich wie Kanzlerschaft und Regierungsarbeit auch aussehen können!

    Wie aus einem Sparprogramm von 8,5 Mrd MEHRKOSTEN von 1,2Mrd werden können z.B., das hat mir immer noch keiner erklärt, und wird offenbar auch von den Medien nicht aufgegriffen, weil die es offenbar wichtiger finden Dinge zu skandalieren, für die die amtierende Regierung tatsächlich nichts kann, Somit ihr auch nicht wirklich Schaden kann, und die auch keinen wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung dieses Landes haben. Aber, ich schweife ab.

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