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  1. Inaktiver User

    AW: Bananenrepublik Deutschland

    Vermutlich sollte da eigentlich Herr Schröder sitzen, um bestehende Kontakte zu nutzen.
    Das hätte aber vielleicht Probleme gegeben?

  2. Inaktiver User

    AW: Bananenrepublik Deutschland

    Herr Berggruen mag als Eigentümer in den Aufsichtsrat berufen, wen er mag. Was mich irritiert: Er beruft die Ehefrau von Altbundeskanzler Schröder. Das hat ein Geschmäckle in Richtung Käuflichkeit. Die Wirkungen des Amtes gehen ja auch über das Amtsende hinaus. Amtsträgern ist auch nach Beendigung der Amtszeit die Annahme von Vergünstigungen in Bezug auf das Amt verwehrt. Und Herr Berggruen hat nicht den Altbundeskanzler in den Aufsichtsrat berufen, sondern dessen Ehefrau, deren Qualifikation ich nicht sehe. Das lässt mich zweifeln.

  3. Inaktiver User

    AW: Bananenrepublik Deutschland

    Dann zweifle.

    Wird aber zu Recht niemanden stören.

    Und wenn er Herrn Schröder berufen hätte, wäre auch dies völlig in Ordnung. Denn es gibt keinen Grund, warum der - so viele Jahre nach seiner Amtszeit - nicht für eine Firma oder Organisation als Aufsichtsrat, Mitarbeiter oder Berater tätig werden sollte.

    Es sei denn, wir sind bereit, allen unseren Politikernein lebenslanges Gehalt zu zahlen unter der Bedingung, dass sie für den Rest ihres Leben die Hände in den Schoß legen.

    Bei Firmen gibt es eine Konkurrenzklausel für leitende Mitarbeiter, die besagt, dass nach der Kündigung bestimmte Tätigkeiten nicht aufgenommen werden dürfen. Dafür muss der alte Arbeitgeber allerdings zahlen - zu Recht.

    Und das tun wir bei unseren Politikern nicht.



    Aber eine entsprechende Regelung für Politiker würde nur dazu führen, dass noch weniger kompetente Leute in die Politik gehen würden: In meiner alten Firma konnte ein Bereichsleiter mehr verdienen als ein Kanzler - die Gehälter von Vorständen liegen in einer völlig anderen Liga.

    Warum sollte sich also jemand, der fähig ist ein großes Unternehmen zu leiten, den Stress der Politik antun, wo er ständig von Bild-Reporten und Bricom-Teilnehmern angepinkelt wird, wenn er nicht wenigstens nach seinem Abschied gutes Geld machen darf?

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    AW: Bananenrepublik Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Herr Berggruen mag als Eigentümer in den Aufsichtsrat berufen, wen er mag. Was mich irritiert: Er beruft die Ehefrau von Altbundeskanzler Schröder. Das hat ein Geschmäckle in Richtung Käuflichkeit. Die Wirkungen des Amtes gehen ja auch über das Amtsende hinaus. Amtsträgern ist auch nach Beendigung der Amtszeit die Annahme von Vergünstigungen in Bezug auf das Amt verwehrt. Und Herr Berggruen hat nicht den Altbundeskanzler in den Aufsichtsrat berufen, sondern dessen Ehefrau, deren Qualifikation ich nicht sehe. Das lässt mich zweifeln.
    Das ist doch dann Berggruens Problem, wenn sie die Qualifikation nicht mitbringt.
    Ich sehe nicht, inwiefern das irgendwas mit Käuflichkeit zu tun haben könnte.

  5. Inaktiver User

    AW: Bananenrepublik Deutschland

    Soweit ich weiss, hat Frau Schröder-Köpf ein Studium der Publizistik
    und Politik (?) absolviert ?
    Ob sie das zur Aufsichtsrätin bei Karstadt befähigt, oder es eher Name und background sind, sei mal dahin gestellt. Da müsste man genau ihre
    Aufgaben kennen.Man kann nur hoffen das das ganze Projekt nicht wieder in einem Desaster endet....
    Abgesehen davon halte ich Politiker/innen nicht grundsätzlich für unterbezahlt, zumal je nach Dienstzeit erhebliche Versorgungsanprüche entstehen.NUR wegen des Geldes sollte keiner in die Politik gehen.

  6. Inaktiver User

    AW: Bananenrepublik Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Abgesehen davon halte ich Politiker/innen nicht grundsätzlich für unterbezahlt, zumal je nach Dienstzeit erhebliche Versorgungsanprüche entstehen
    So dolle ist das auch nicht mehr immerhin müssen sie 4 Jahre im Amt sein und erst dann haben sie ihren Lebensanspruch auf fürstliche Pensionen erreicht .

  7. Inaktiver User

    AW: Bananenrepublik Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    So dolle ist das auch nicht mehr immerhin müssen sie 4 Jahre im Amt sein und erst dann haben sie ihren Lebensanspruch auf fürstliche Pensionen erreicht .
    DAS ist nun wirklich mal tragisch........

  8. Inaktiver User

    AW: Bananenrepublik Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    DAS ist nun wirklich mal tragisch........
    Ja, es ist wirklich tragisch daß Politiker egal wieviel sie geschadet, in den Sand gesetzt, durch Unfähigkeit sich hervorgetan haben, nach 4 Monaten Amtszeit und ohne je in die Rentenkasse eingezahlt zu haben Rentenansprüche haben.
    Wenn sie dann noch aus verschiedenen Ämtern mehrere Renten bekommen wirds richtig interessant für einen Politiker. Mein Mitleid über das "niedrige" Salär hält sich da in Grenzen, zumal man Zweifel haben darf ob der bestimmungsgemäßen Erfüllung ihrer Aufgaben.

    Wäre schön wenn ich aus diversen langjährigen Jobs auch mehrere Rentenansprüche übereinander hätte...davon träumt jeder Rentenbeitragszahler.

    Bereits 1968 wurden die Grundlagen gelegt zum ungehinderten Politikergriff in die Rentenkasse:
    Tarnen und Täuschen

    Damals deckte der Spiegel noch weitgehend unmanipuliert auf...

    Mehr als 100 Millionen Euro lassen sich Bund und Länder jedes Jahr die steuerfinanzierte Altersversorgung von Abgeordneten und Ministern kosten.Am teuersten zu stehen kommt den Steuerzahler das Pensionswerk Deutscher Bundestag: 30,5 Millionen pro Jahr.

    Ein Durchschnittsverdiener (2464 Euro brutto im Monat) müsste fast 140 Jahre lang in die Rentenkasse einzahlen, damit er die Ansprüche hätte, auf die etwa Friedrich Merz kommt. Der 50-jährige CDU-Politiker sammelt seit 17 Jahren Pensionsansprüche und könnte wegen seiner langen Parlamentskarriere laut Steuerzahlerbund bereits in fünf Jahren mit 3575 Euro Rente rechnen. Nebenbei bezieht er als Top-Anwalt ein Top-Honorar.
    Quelle Aktuelle Nachrichten aus München, Bayern und der Welt

    Ach und übrigens: Auch die deutsche Rentenversicherung ist vom Finanzcrash betroffen, sie legte 44,5 Millionen Rentengelder bei Lehman Brothers an...

  9. Inaktiver User

    AW: Bananenrepublik Deutschland

    Was ich auch immer nicht begreifen kann, das Expolitiker/innen
    quasi in einer Art Automatismus an lukrative Posten herankommen, oder diese "aufgenötigt" bekommen, gleich ob sie von der Materie Ahnung haben oder nicht.Da scheinen allein der Name und die Connections viel Geld wert
    zu sein, so kommt es jedenfalls rüber.
    Das Argument: das Politiker durch ihre Leistungen als Abgeordnete und Minister oder dergleichen ja am "richtig Geld verdienen" gehindert waren, leuchtet mir auch nicht richtig ein.Sie hätten ja in der Wirtschaft den goldenen Handschlag haben können, wenn sie denn so fähig in ihrem Beruf waren, hinderte sie keiner daran. Das sie das aus reiner
    "Liebe zu deutschen Volk " taten, sich in der Politik aufopfern für "kleines Geld" , statt die dicke Kohle in der Wirtschaft zu verdienen, ist doch ein Märchen.
    Da war doch gerade die Politik, die Ämter, das Sprungbrett überhaupt in diese Positionen zu kommen:Welche Firma hätte Joschka Fischer zB. als "Berater" eingestellt, wäre er nicht mal ein bekannter Politiker gewesen ?!
    Gelernt hat der doch nichts.Ausser eben seiner Laufbahn, ok, das schafft auch nicht jeder.....
    Nein, da sitzen zu viele bestens bezahlte "Frühstücksdirektoren" in den Firmen rum, die nicht wirklich unentbehrlich sind, aber irgend einen Sinn wird es schon machen für die Firmen und Aktionäre.
    Bei uns gab es einen ehemligen Minister, der war schon als Aufsichtsrat in der öffentlichen Wasserversorgung "überfordert" , seine Amtshandlungen bestanden vornehmlich darin sich und den anderen Vorständen die Bezüge zu verdoppeln und sich selber von öffentlichen Geldern Familienfeiern finanzieren zu lassen
    Das Schlimme ist, dass sich solche Leute in diesen Posten oft unangreifbar fühlen,man kaum die Möglichkeit hat, sie raus zu werfen.Und wenn, kassieren sie fürs Nichtstun weiter, wie Herr Sarrazin, der für die Bundesbank untragbar wurde,aber weiter fürstlich bezahlt wird.Er, der doch Hartz IV- Empfängern so gern Schmarotzertum vorwirft....
    Solche Posten sind kaum aufgrund wirklicher ehrlicher Leistung vergeben worden,an Expolitiker.Das Prinzip " er ist sein Geld wert", ist da eher zweitranging, bzw. aus anderen Gründen ist er sein Geld wert.
    Mein Bruder zB. ist Molekularbiologe bei einem grossen Konzern und verdient auch viel Geld.Er hat dafür aber lange studiert, promoviert,
    musste immer wieder im Ausland arbeiten, hat seiner Firma schon
    mehrere Patente "erworben" ( mit seinem Team), also "verdient" er sein Geld.
    Das sehe ich bei diesen hochbezahlten Expolitikern leider nicht;Schröder ist bei mir unten durch, seit er Putin als "lupenreinen Demokraten" titulierte,
    wie weit geht er noch, um an lukrative Jobs zu kommen ?!
    Wenn man die Bücher von Jürgen Roth liest, glaubt man an die Bananen-
    republik Deutschland, aber klar, anderswo ist es auch nicht wirklich besser, warum also bei uns ?!

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    AW: Bananenrepublik Deutschland

    So etwas gibt es doch immer wieder und auf der ganzen Welt. Auch Unternehmen wollen ihre Neztwerke ausbauen und ihren guten Draht nach oben ausbauen. In jedem Karriereberater ist viel von Netzwerken die Rede. Man kann nicht erwarten, dass es solche Dinge nicht gibt. Woanders läuft das mit der Vetternwirtschaft und Kumpanei viel schlimmer. Das macht es natürlich nicht besser.

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