Wenn Du dem Strang gefolgt wärst, dann hättest Du gemerkt, dass es um etwas anderes ging, und ich auch nichts von Vermögenszehrenden Vermögenssteuern halte. Es ging ausschliesslich darum, dass jemand der beispielsweise 150 000 Einkommensteuer mit Soli bezahlt nun plötzlich wegen 15 000 zusätzlicher Vermögenssteuer das Land verlässt. Denn im Vergleich zu den 150 000, die ihn nicht dazu bewegt haben, das Land zu verlassen sind die 15 000 "Peanuts".
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Thema: Initiative Vermögensabgabe
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17.01.2011, 12:08
AW: Initiative Vermögensabgabe
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17.01.2011, 13:33Inaktiver User
AW: Initiative Vermögensabgabe
Nichts gegen eine Vermögenssteuer oder meinetwegen auch eine komplette Enteigung ab einer bestimmten Summe X die nutzlos auf irgendwelchen Konten rumliegt und nicht reinvestiert wird . Du glaubst aber doch nicht allen Ernstes das mit der enteigneten Kohle etwas vernünftiges passiert .
Mir wäre jetzt gerade nicht erinnerlich daß z.B. die BAB Gebühr zweckgebunden eingesetzt wird um unser Autobahnnetz einigermassen in Schuss zu halten genausowenig wie die Ökosteuer in Umweltschutz investiert wurde .
Egal welches und wieviel Geld nach Berlin fliesst es wird für irgendwelchen Unfug zusätzlich verballert , sei es angeblich systemrelevante Banken zu sanieren . Daher sind zusätzliche Steuern völlig inakzeptabel egal welchen Namen man dem Kind gibt .
Bräuchte man das Geld wirklich zweckgebunden und möchte man etwas sinnvolles damit anstellen kann man andere Wege gehen um relativ einfach und freiwillig an das Vermögen der Bürger zu kommen .
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17.01.2011, 14:23Inaktiver User
AW: Initiative Vermögensabgabe
...von einer kompletten Enteigung ab einer bestimmten Summe X die nutzlos auf irgendwelchen Konten rumliegt und nicht reinvestiert wird halte ich ebenso wenig.
Zur Schaffung von genügend Arbeitsplätzen die es ermöglichen davon leben zu können, Entwicklung von Möglichkeiten dies zu erreichen, wäre sicher eine der sinnvollsten Verwendungen.
Wenn das Parlament als Ganzes bestimmungsgemäß eine entsprechende Verwendung beschließen würde, könnte etwas Vernünftiges damit geschehen... unser Parteiensystem verhindert dies ganz offensichtlich.Du glaubst aber doch nicht allen Ernstes das mit der (enteigneten) Kohle etwas vernünftiges passiert .
Da gebe ich dir uneingeschränkt recht, leider....auch da würde ich mir wünschen daß das Parlament bestimmungsgemäß handeln könnte bzw. eingesetzt und gehört würde.Mir wäre jetzt gerade nicht erinnerlich daß z.B. die BAB Gebühr zweckgebunden eingesetzt wird um unser Autobahnnetz einigermassen in Schuss zu halten genausowenig wie die Ökosteuer in Umweltschutz investiert wurde .
So z.B. (Wikipedia)
Das deutsche Parlament auf Bundesebene ist der Deutsche Bundestag. Der Bundesrat ist das Verfassungsorgan, durch welches die deutschen Länder gemäß Artikel 50 des Grundgesetzes an der Gesetzgebung und Verwaltung des Bundes beteiligt sind. Weitere deutsche Parlamente sind die Landesparlamente (Landtage). Darüber hinaus ist das Volk nicht nur durch die Wahl der Landtagsabgeordneten, sondern auch durch Volksentscheid und Volksbegehren an der Ausübung der Staatsgewalt beteiligt.
Schön wärs.....
.Egal welches und wieviel Geld nach Berlin fliesst es wird für irgendwelchen Unfug zusätzlich verballert , sei es angeblich systemrelevante Banken zu sanieren
Das ist so - leider, aber muss nicht so sein ......Frage: WER und welche Parteien handhaben dies aktuell so ? Wer hat hinter verschlossenen Türen über systemrelevante Banken und deren Rettung entschieden ? Das Parlament als solches wurde ja ebenso vor vollendete Tatsachen gestellt wie bei der Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken.
Brauchen tut man es durchaus - man bräuchte es aber nicht wenn man es nicht wie du ganz richtig angemerkt hast - verballert hätte und weiterhin tut, sondern wenn manBräuchte man das Geld wirklich zweckgebunden und möchte man etwas sinnvolles damit anstellen kann man andere Wege gehen um relativ einfach und freiwillig an das Vermögen der Bürger zu kommen
"Zum Wohle des deutschen Volkes" entschieden hätte es zu verwenden und das grundsätzlich tun würde.Geändert von Inaktiver User (17.01.2011 um 14:26 Uhr)
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17.01.2011, 14:48Inaktiver User
AW: Initiative Vermögensabgabe
" Hätt der Hund nicht geschissen, hätt er die Katz erwischt " sozusagen
M.M braucht man es nicht wirklich wenn man z.B 400 Mio am Nürburgring versenkt ( sorry für den Peanutsbetrag ) , hat man einfach genug davon . Daher wäre es eher gefährlich noch mehr Steuern zu erheben . Diese Steuergelder werden i.d.R nutzlos verbrannt ohne realen Gegenwert sei es drum die Sicherheit im Lande noch mehr zu erhöhen oder sich die Diäten mal wieder zweistellig zu erhöhen .
Enteignung (man muss es ja nicht so nennen ) wäre auf lange Sicht allemal humaner und gesellschaftlich erträglicher als daß Szenario was in Zukunft zu befürchten ist , wenn Millionen Renter jahrzehntelang auf der Strasse vegetieren und sich aus Papierkörben ernähren müssen .
Ausserdem und überhaupt ( zuviel ) gebunkertes Geld auf irgendwelchen Bankkonten ist nutzlos das muss zwangsweise in den Kreislauf und das letzte Hemd hat bekanntlich keine Taschen .Geändert von Inaktiver User (17.01.2011 um 14:56 Uhr)
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17.01.2011, 15:13
AW: Initiative Vermögensabgabe
Mit Zwang erreicht man nichts! Investoren brauchen Vertrauen, sonst würden sie nicht oder nur das Nötigste investieren. Deshalb wird in Ländern, die Zwangs- oder Verteilungsmassnahmen anwenden, eben weniger investiert. In Solarenergie wird NUR deshalb investiert, weil die Erträge 20 Jahre festgeschrieben sind.
Übrigens sollten die Politiker überhaupt aufhören "Wirtschaftspolitik" zu spielen. Damit meine ich auch Subventionen IN Wirtschaftsbetriebe.
Was ist denn passiert als man der SPD in Brandenburg Milliarden an Fördergeldern überlassen hat. Man subventionierte "die weltgrösste Halle" zum Bau des "weltgrössten Zeppelins" - nach der Pleite ... - subventionierte man die "weltgrösste Indoor-Badelandschaft" ... War da nicht auch der Bau der neuesten Formel 1-Strecke in Ostdeutschland, also der 3. in Deutschland ...
Worüber reden wir eigentlich? Die Steuereinnahmen sollen steigen? Das geht ganz von allein, wenn die Wirtschaft zufrieden ist, investiert und Arbeitsplätze schafft - dann steigen nicht nur die Steuer- sondern auch die Sozialversicherungseinnahmen.
Übrigens HAT der Staat laufend Mehreinnahmen! In den letzten 10 Jahren stiegen die Steuereinnahmen um 144 Milliarden Euro - und wo ist das Geld? Und nun sollen 10 Milliarden Mehreinnahmen ohne Gewichtung der Gegenreaktion - DIE Probleme lösen ...?
Die Eine-Billion-Euro-Frage: Wofür gibt der Staat das ganze Geld aus? - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
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17.01.2011, 15:45Inaktiver User
AW: Initiative Vermögensabgabe
Zwang insofern das man z.b. sagt OK du investierst jetzt hier und da meinetwegen in Bildung , in einen ICE der fährt , oder was halt wirklich gebraucht wird , aus deinem Privatvermögen und bekommst dafür ne Sonderafa für zukünftige Gewinne die du erzielst . Das staatliche Geeiere um steuerliche Beutezüge wie man nun wen am besten schröpfen kann wäre somit vom Tisch und der Staat hätte den Vorteil dass keine Zinsen und Neuverschuldungen anfallen .
Momentan bekommt bzw. gibt`s eh nirgends wirklich gute Zinsen auf seine gebunkerten Kontomöpse also kann ich die " ich habe leider einen Igel in der Tasche * Mentalität nicht wirklich verstehen .
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19.01.2011, 18:12
AW: Initiative Vermögensabgabe
Meine Gründe sind: Gerechtigkeitsempfinden, Logik und gesunder Menschenverstand. Nach meinem Empfinden darf es nicht dazu kommen, dass man auf versteuertes Einkommen nochmals Steuern zahlt. Das würde denjenigen besser stellen, der sein Geld verprasst. Derjenige, der sein Geld investiert und anspart z.B. für seine Nachkommen wäre der Dumme. Find ich nicht gerecht. Diese Vermögensabgabe ist eine reine Neidsteuer.
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19.01.2011, 19:38
AW: Initiative Vermögensabgabe
Warum wird eigentlich nie mal darüber nachgedacht eine Steuer auf Gewinne zu erheben? Wieso die immer noch steuerfrei sind erschließt sich mir nicht. Hat dazu jemand eine Erklärung?
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19.01.2011, 20:17
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19.01.2011, 21:33



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