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    AW: Werden Merkel/Westerwelle das Jahr 2011 politisch überstehen?

    Die markige Rede von Westerwelle war eine "Es ist nix, Ich mache weiter so"- Rede gespickt mit den üblichen Platitüden FDPlerischen Kämpferei der jüngsten Vergangenheit. Der von Westerwelle.

    Das Echo in den Medien war nicht berauschend:
    Pressespiegel

    Auszug:

    "Guido Westerwelles Durchhalterede hat in ihrer Hermetik etwas Gespenstisches, Endzeithaftes. (...) Die Erfolgsbilanz, die Westerwelle in Stuttgart dröhnend selbstbewusst wie immer präsentierte, ist gefälscht."
    Körperlich Distanz
    Sozial zusammen


    You'd have to be here
    I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
    It's northerly facing and close to an open fjord
    The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
    Calling so slowly from summer's before

    Kari Bremnes

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    AW: Werden Merkel/Westerwelle das Jahr 2011 politisch überstehen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich glaube, die FDP würde den Westerwelle gern abschiessen.
    Ihr großes Problem ist aber, sie haben nix Besseres.

    Man kann die FDP gar nicht ohne Westerwelle sehen, er ist der Einpeitscher par excellence.

    Meine ganz persönliche Meinung ist, ich finde ihn nicht kompetent genug - aber, er ist ein Typ.
    Ich denke, dass sich Lindner zu der Führungsfigur der FDP mausert. Ich halte ihn für gewandt, geschickt, für einen guten Redner und für einen guten Strategen. Die Konkurrenz in der FDP wird sich noch wundern. Er wird Westerwelle recht schnell beerben, dieser taugt höchstens noch zu einer Schießbudenfigur.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Merkels Zukunft sehe ich rosiger....... außer ihrer Außenpolitik und Finanzpolitik weiß ich nicht mehr für was sie wirklich steht. Die CDU ist für meinen Geschmack zu verwässert. Ihr fehlen die Konturen.
    wining-girl
    Das sehe ich auch so, muss aber konstatieren, dass ich die Führungspersönlichkeiten der anderen Parteien ebenfalls als konturlos empfinde. Vielleicht ist es ein Zeichen der Zeit.
    Ich bin, also denke ich

  3. Inaktiver User

    AW: Werden Merkel/Westerwelle das Jahr 2011 politisch überstehen?

    Zitat Zitat von Wolfgang60 Beitrag anzeigen
    Das sehe ich auch so, muss aber konstatieren, dass ich die Führungspersönlichkeiten der anderen Parteien ebenfalls als konturlos empfinde. Vielleicht ist es ein Zeichen der Zeit.
    Wer sich zu stark zeichnet, gibt preis, wo man angreifbar ist ... in Zeiten von z.B. Wikleaks etwas, was man als Führungspersönlichkeit vermeiden sollte

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    AW: Werden Merkel/Westerwelle das Jahr 2011 politisch überstehen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wer sich zu stark zeichnet, gibt preis, wo man angreifbar ist ... in Zeiten von z.B. Wikleaks etwas, was man als Führungspersönlichkeit vermeiden sollte
    eigentlich schade
    Ich bin, also denke ich

  5. Inaktiver User

    AW: Werden Merkel/Westerwelle das Jahr 2011 politisch überstehen?

    Zitat Zitat von Wolfgang60 Beitrag anzeigen
    eigentlich schade
    Liegt aber an beiden Seiten.

    Es liegt in der Natur einer grossen Führungspersönlichkeit, das allumfassend Grosse zusammen zu halten.

    Würde diese Person in Bezug auf Details zu viel Angriffsfläche freiwillig anbieten, würde das heutzutage auch erbarmungslos als Angriffsziel genutzt - und vor allem: genutzt werden können.

    Ergo werden (wieder) verstärkt um den "König" Springer, Türme, Läufer und Bauern platziert und gruppiert, um diesen zu schützen.

    Denn wie wir ja festgestellt haben ... viele gute Könige hat es nicht ...

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    AW: Werden Merkel/Westerwelle das Jahr 2011 politisch überstehen?

    Die neue Politikergeneration entspricht der neuen Managergeneration. Alle wie aus dem Ei gepellt. Glatt, keine Ecken und Kanten. Ziemlich langweilig.
    Der Nachteil: Sie sind austauschbar.
    Ich bin, also denke ich

  7. Inaktiver User

    AW: Werden Merkel/Westerwelle das Jahr 2011 politisch überstehen?

    Zitat Zitat von Wolfgang60 Beitrag anzeigen
    Der Nachteil: Sie sind austauschbar.
    Bei Politikern gilt das nicht ganz so ... DIE müssen schon auch noch ein wenig als Identifikationsfigur wirken (und manchmal nur) können.
    Wäre das nicht so, sässe Spass-Guido heut nicht auf Genschers Stuhl

    Denn um Manager/Minister in einem Unternehmen wie die Bundesrepublik zu werden, braucht man numal nicht messbare Erfolge in kleineren Unternehmen vorweisen, um zu Höherem berufen zu werden, es reicht leider auch, vor dem fachlich (zu grossen Teilen) unbelecktem Wähler ne gute Show zu liefern.

    Denn um bei Westerwelle zu bleiben:
    nirgendwo hatte er zuvor Regierungskompetenz unter Beweis gestellt ... regieren auf Länderebene war offenbar unter seiner Würde ... denn auf Länderebene kann er kein Ministeramt vorweisen

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    AW: Werden Merkel/Westerwelle das Jahr 2011 politisch überstehen?

    Ich wäre für eine Verfassungsänderung: Minister im Bund kann nur der werden, der zuvor auf Landesebene bewiesen hat, dass er ein Ministerium führen kann. Er oder sie sollte zudem schon mindestens einmal einen Landtagswahlkampf bestritten haben als Kandidat.

    Westerwelle ist in dem Kokon der FDP Hoheit aufgewachsen, quasi vom Elternhaus direkt ins Dehler Haus. In seinem kleinem Machtgefüge konnte er sich ordentlich austoben und alle das Kuschen lehren. Er musste sich nie aussen beweisen, nie Kritik von aussen zu lassen oder sich einer demokratischen parlamentarischen Wahl stellen.

    Mit einer ungeheuren Hybris schlitterte er - mit mithilfe aller Jasager der heutigen FDP - ins Vizekanzleramt. Er ist bis zur höchsten Stufe seiner Inkompetenz befördert.
    Körperlich Distanz
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    Kari Bremnes

  9. Inaktiver User

    AW: Werden Merkel/Westerwelle das Jahr 2011 politisch überstehen?

    Zitat Zitat von Lukulla Beitrag anzeigen
    Er ist bis zur höchsten Stufe seiner Inkompetenz befördert.
    Was lt. Peterprinzip unweigerlich den Abstieg bedeutet.

  10. Inaktiver User

    AW: Werden Merkel/Westerwelle das Jahr 2011 politisch überstehen?

    Zitat Zitat von Wolfgang60 Beitrag anzeigen
    Ich denke, dass sich Lindner zu der Führungsfigur der FDP mausert. Ich halte ihn für gewandt, geschickt, für einen guten Redner und für einen guten Strategen. Die Konkurrenz in der FDP wird sich noch wundern. Er wird Westerwelle recht schnell beerben, dieser taugt höchstens noch zu einer Schießbudenfigur.

    Das sehe ich auch so, muss aber konstatieren, dass ich die Führungspersönlichkeiten der anderen Parteien ebenfalls als konturlos empfinde. Vielleicht ist es ein Zeichen der Zeit.
    Wolfgang,
    der Lindner macht auf mich auch einen sehr smarten Eindruck.
    Aber, nur weil jemand mal ein Amt gut ausübt verleitet es mich nicht ihm was Anderes automatisch zuzutrauen. Außerdem kenne ich den ehrlich gesagt nicht gut genug. Für meinen Geschmack war der plötzlich da.
    Westerwelle ist doch schon so lange Schiessbudenfigur, sein Projekt 18 was er sich auf die Schuhsohlen gemalt hat und das Guidomobil...
    Gehts noch bunter? Unterschätze aber du bitte nicht den Unterhaltungswert von Politikern.
    Übrigens, jede kleinere Partei die mit einer größeren koaliert verliert an Farbe. Den Preis müssen sie zahlen. Was bringen einer Partei gute Umfrageergebnisse und gute Wahlergebnisse in den Landtagen wenn sie es einfach nie in die Regierung schafft?
    Das war das erklärte Ziel der FDP - und davon zehren sie noch lange.

    Diese Verwässerung der Volksparteien ist der Grund für die immer niedriger werdende Wahlbeteiligung - meiner Meinung nach jedenfalls.
    Gestern hab ich Kamingespräch mit Peer Steinbrück gesehen. Den schätze ich an und für sich sehr.
    Aber, auf die vielen Austritte aus seiner Partei führte er auch historische Gründe an. Dabei nennt er noch für was die SPD immer stand: den Aufstieg des Bildungsbürgers und ein bestimmtes Gerechtigkeitsgefühl. Das haben sie sich ja nun selber versiebt.

    Die CDU waren immer die Konservativen und sind jetzt beliebig.
    Ab und an lässt Merkel noch mal was raushängen wie den Satz z.B. den ich sehr gut fand. Statt den Islam zu bekämpfen müssen wir mehr unser Christentum herauskehren. Ist wohl nicht ganz wörtlich wiedergegeben.
    Die FDP hätte große Chancen sich am Thema demoskopische Entwicklung zu profilieren - und zwar bei der sogenannten Sandwich-Generation.

    Keiner traut sich für meinen Geschmack wirklich Farbe zu bekennen.
    schönen Tag noch von
    wining-girl

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