Das gesamte Lohnniveau ist sowas von unüberschaubar und nicht nachvollziehbar.
Ich hatte mal einen Telekommitarbeiter hier. Er konnte mir zwar nicht weiterhelfen aber die Rechung betrug pro 1/4 Stunde 125 Euro + 40 Euro Fahrtkosten.
Ein Physiotherapeut bekommt pro Hausbesuch für Krankengymnastik (ca. 30 Minuten) 17,90 Euro + 8,20 Euro Wegegeld von der Krankenkasse.
Ein anderes Beispiel sind die Landwirte, die von ihren erwirtschafteten Erträgen nicht existieren können und nur durch Subventionen ihre Höfe erhalten können.
Ich habe das Gefühl, das gesamte Lohngefüge "passt" nicht mehr zusammen.
Da hast Du Recht Leonie, das Lohnniveau ist kein Menschenrecht. Aber eine gewisse Linie wünschte ich mir schon.
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20.12.2010, 16:18
AW: Gehältervergleich der Industriestaaten: Deutschland ist Lohnminus-Meister
Geändert von Anne_dingsda (20.12.2010 um 18:56 Uhr) Grund: immer diese Rechtschreibfehler
Gruß dingsda
Die wichtigste Stunde ist immer die Gegenwart.
Der bedeutendste Mensch ist immer der, der Dir gegenübersteht.
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28.12.2010, 12:40
AW: Gehältervergleich der Industriestaaten: Deutschland ist Lohnminus-Meister
ausgleichend zum Lohnschwund fiel ja aber doch auch in Deutschland das Plus bei erfolgsorientierten Erträgen aus, als auch bei Kapitalerträgen.
Eine politisch gewollte Umverteilung, besser: Umverschichtung, Hochverschaufelung . Von unten und mitte nach immer noch weiter oben.
Dahinter könnte stecken die Idee einer "schlagkräftigen" Nationalökonomie. Nur seltenst so benannt, offiziell sprach man vom solidarischen Europa etc.
Man denkt, daß konzentriertes Kapital im internationalen Maßstab schlagkräftiger auftreten kann. Prinzipiell nicht von der Hand zu weisender Gedanke. Aber wohl auch nicht der Weisheit letzter Schluß ..so hoffe ich mal
Deutschland unter dem Primat seiner Exportwirtschaft
könnte man auch titelnGeändert von hombre (30.12.2010 um 01:30 Uhr)
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28.12.2010, 13:39Inaktiver User
AW: Gehältervergleich der Industriestaaten: Deutschland ist Lohnminus-Meister
Bei uns steht demnächst ein Mann vor Gericht,Hotelier und Gastro-
nom, der seinen Reinigungs-und Spülkräften offiziell 6 Euro die Stunde zahlte,brutto( wenig genug !!) und die Löhne geschickt so "herunterrechnete" das am Ende teilweise weniger als 2 Euro pro Stunden netto blieben, eine
Unverschämtheit ! Solche Sauereien kommen immer häufiger vor,
wie wird es erst, wenn ab Mai hier jeder arbeiten darf ?
Mindestlöhne sind unabdingbar, wenn diese Zustände nicht ausufern sollen...
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29.12.2010, 06:37
AW: Gehältervergleich der Industriestaaten: Deutschland ist Lohnminus-Meister
Aber diese Mindestlöhne müssen so bemessen sein, dass man davon leben kann. Wenn dieser Mindestlohn irgendwo bei 7,50 liegt, hat man bei einem 163-Std-Monat 1.220,- Euro brutto, kann man vergessen. Und der Mindestlohn muss jedes Jahr - und zwar ganz konsequent - an die steigenden Lebenshaltungskosten angepasst werden.
Und ganz wichtig: Wer in derselben Firma dieselbe Arbeit macht, muss exakt dieselbe Bezahlung und dieselben Konditionen bekommen. Sonst kriegt man diese Sauereien nie weg.
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29.12.2010, 09:43
AW: Gehältervergleich der Industriestaaten: Deutschland ist Lohnminus-Meister
So funktionieren Unternehmen nicht. Ein Beispiel:
Mitarbeiter A: Ihm muss man eine neue Arbeit immer Stunden lang erklären. Die jetzige Arbeit macht er zufriedenstellend, aber mit jeder neuen Aufgabe wird er sich wieder schwer tun. Gibt man ihm neue Aufgaben, kommt er jedesmal ins schwitzen. A ist froh, dass er diesen Job hat und zufrieden, wenn er in der Firma ewig bleiben kann.
Mitarbeiter B: Ihm geht alles leicht von der Hand. Man kann ihn leicht für jede Aufgabe einsetzen, in nullkommanix arbeitet er sich ein und macht immer einen guten Job. Er ist der "Joker" in der Firma und kann in Zukunft vielleicht sogar zum Teamleader aufsteigen. Da B sich überall schnell einarbeiten kann, denkt er auch manchmnal über einen Wechsel nach.
Die beiden sollen die gleiche Bezahlung bekommen, nur weil sie im Moment gerade das gleiche machen?
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29.12.2010, 09:49Inaktiver User
AW: Gehältervergleich der Industriestaaten: Deutschland ist Lohnminus-Meister
auf gar keinen fall!
ich bin für leistungsgerechte bezahlung, leider ist das in großen betrieben/konzernen meist ein fremdwort. da können sich luschen leicht durchschlagen und die kriegen dann das gleiche bezahlt, wie einer der zwar das gleiche know-how hat, aber letztendlich viel mehr arbeit wegschafft!
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29.12.2010, 10:08
AW: Gehältervergleich der Industriestaaten: Deutschland ist Lohnminus-Meister
Alles Liebe, Nellie
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WEDER HARTZER NOCH ARBEITSLOS. Trotzdem prügel ich nicht auf diese ein
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29.12.2010, 10:19
AW: Gehältervergleich der Industriestaaten: Deutschland ist Lohnminus-Meister
Die Luschen, die ich so kennenlernen durfte, waren meist Freunderl, Sohnilein, Töchterspätzchen oder der Filius/Freund von Verwandten oder Bekannten des Abteilungsleiters/Chef



Die luschten zwar herum, aber wenn du die reden gehört hast, hast du denken können, der Ernährer der gesamten Welt steht vor dirAlles Liebe, Nellie
Jetzt auch als Next erhältlich
WEDER HARTZER NOCH ARBEITSLOS. Trotzdem prügel ich nicht auf diese ein
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29.12.2010, 10:20Inaktiver User
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29.12.2010, 10:33
AW: Gehältervergleich der Industriestaaten: Deutschland ist Lohnminus-Meister
Die Kundenunternehmen zahlen denen durchaus genug, nur anstatt dass sie es dem Mitarbeiter weitergeben, sacken sie es selber ein uns speisen den Mitarbeiter mit einem Hungerlohn ab.
Die arbeiten oft besser als viele der Stammbelegschaft des Kunden, die sich auf ihrer Betriebszugehörigkeit ausruhen, in der Hoffnung auf einen "richtigen" Job und verdienen nichts. Bei mir vor vier Jahren hat die Leihfirma sogar die Leistungsprämie, die ich eigentlich für gute Arbeit verdient hätte, eingestrichen. Legale Verbrecher sind das.



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