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    AW: Fachkräftemangel in Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Um das zu verhindern, möchte man ja Zuwanderung in dieser Liga. So meine Einschätzung. Ich kann schon einen Wandel bemerken in der Haltung zu Fachkräften in den Betrieben. Göttinseidank. War lange überfällig.
    Und zum Thema Löhne steigen kann ich brandaktuell berichten: Das tun sie, also im Fachkräfte-Bereich.



    Arbeitskräfte, die Tätigkeiten mit geringem Anspruch ausführen, sind keine Fachkräfte. Auch wenn manche Umschulungsmaßnahme und Berufsbezeichnung darüber hinwegtäuschen soll. Und genau hier steigen keine Löhne, es sei denn, wir gehen von einem Lohnniveau unter Mindestlohn aus und sehen die gesetzlich angeordneten Verpflichtungen als Lohnsteigerung.

    Noch etwas: "Arbeitgeber", die Löhne zahlen, die sich nicht deutlich von Hartz4 abheben, sind nur Ausbeuter, sonst nichts. Deshalb machen mich solche Äußerungen, Menschen hätten es sich in Hartz4 "eingerichtet" sehr, sehr hellhörig. Und Fachkräfte und "in Hartz 4 eingerichtet" beißt sich schon einmal völlig und sollte als Aussage nicht einmal in ein und demselben Absatz vorkommen.
    Nach 10-jähriger Enthaltsamkeit sind 5 oder 10% nicht sonderlich viel höchstens ein Anfang.

    Jemandem der sich auf H4 eingerichtet hat zu unterstellen, er würde nur zu wenig Geld bekommen ist etwas daneben.

    Es gibt nun mal in jeder Gesellschaft Menschen die einfach nicht arbeiten wollen und auch keine Ziele oder Wünsche verfolgen bzw. bereit sind etwas dafür zu tun.
    Das muss man als Gesellschaft akzeptieren.

    Das wir in D in den letzten 30 Jahren besonders viele derartige unmotivierte Menschen herangezogen haben ist auch unser eigenen Bequemlichkeit zuzuschreiben, wir haben denen einfach Geld gegeben, um Ruhe vor ihnen zu haben.
    Jetzt, wo das Geld knapp wird merken wir natürlich, welche Parallelgesellschaft sich da fast unbemerkt etabliert hat.

  2. Inaktiver User

    AW: Fachkräftemangel in Deutschland

    Ich will dir mal was sagen, mein Freund. Ich arbeite seit 30 Jahren und finanziere den Laden hier mit. Und das nicht zu knapp. Ich stehe nicht ohne Mittel da. Aber wenn mein Arbeitgeber die Tore schließen würde, wäre ich gaaaanz schnell auf Hartz 4. Das Faule-Socken-Geschwätz kannste also stecken lassen.

    Aber mal schauen, was das Leben für dich noch bereit hält. Vielleicht mußt Du ja so einen Weg mal beschreiten, um dir das vorstellen zu können. Mir reicht schon der Gedanke daran.

    Und was ist jetzt mit deinem Bereich? Schwingst Du hier nur Reden, oder gibt es auch eine Branche, in der Du REAL tätig bist?

    Ich wette, Du hast gar keinen Zugang zu Fachkräften ...

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    AW: Fachkräftemangel in Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich will dir mal was sagen, mein Freund. Ich arbeite seit 30 Jahren und finanziere den Laden hier mit. Und das nicht zu knapp. Ich stehe nicht ohne Mittel da. Aber wenn mein Arbeitgeber die Tore schließen würde, wäre ich gaaaanz schnell auf Hartz 4. Das Faule-Socken-Geschwätz kannste also stecken lassen.

    Aber mal schauen, was das Leben für dich noch bereit hält. Vielleicht mußt Du ja so einen Weg mal beschreiten, um dir das vorstellen zu können. Mir reicht schon der Gedanke daran.

    Und was ist jetzt mit deinem Bereich? Schwingst Du hier nur Reden, oder gibt es auch eine Branche, in der Du REAL tätig bist?

    Ich wette, Du hast gar keinen Zugang zu Fachkräften ...
    Was willst du von mir?
    Ich denke nicht, das ich dir etwas beweisen muss und es ist mir so ziemlich egal, was du glaubst zu finanzieren.

    Was bist du denn für eine Fachkraft.

  4. Inaktiver User

    AW: Fachkräftemangel in Deutschland

    Ok. Bei Dir fehlt es also an tatsächlichen Inhalten. Gut. Dann weiß ich bescheid.

  5. Inaktiver User

    AW: Fachkräftemangel in Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Was fehlt sind vor allem Fachkräfte, die nicht nur gut ausgebildet sind, sondern auch ein gewisses Maß an Berufserfahrung vorweisen können.
    .... und die nichts kosten.

    Deshalb nimmt man nicht die deutsche Fachkraft, sondert jammert über Fachkräftemangel - auf ds man die billigen Fachkräfte aus dem Ausland importieren kann.

  6. Inaktiver User

    AW: Fachkräftemangel in Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Deshalb nimmt man nicht die deutsche Fachkraft, sondert jammert über Fachkräftemangel - auf ds man die billigen Fachkräfte aus dem Ausland importieren kann.
    Man importiert nicht die Fachkräfte, sondern exportiert die Arbeit. das Gejammer ist nichts weiter als eine billige Ausrede gegenüber den Politikern. So kann man zusätzlich noch die Verluste der Gesellschaft auflasten und sich aus der Verantwortung stehlen.

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    AW: Fachkräftemangel in Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ok. Bei Dir fehlt es also an tatsächlichen Inhalten. Gut. Dann weiß ich bescheid.
    Dass du bescheid weißt, wage ich ernsthaft zu bezweifeln.
    Was glaubst du, wer du bist, dass die hier jemand Rechenschaft über seine Tätigkeit ablegt.

    Wenn du aber weiter der Meinung bist, dich hier wichtig zu machen, weiter so, bin auf deine Inhalte gespannt.

  8. Inaktiver User

    AW: Fachkräftemangel in Deutschland

    Zitat Zitat von frank60 Beitrag anzeigen
    dass die hier jemand Rechenschaft über seine Tätigkeit ablegt.
    Das verlangt niemand. Es geht immer noch um
    Sprichst Du von Verkäufern fürs Weihnachtsgeschäft oder Informatikern/Akademikern?
    oder
    Von welcher Branche redest Du?
    Sich hinter dem Spruch Rechenschaft ablegen zu verschanzen, wenn jemand etwas mehr Inhalt als heiße Luft verlangt, macht die Beiträge nicht lesenswerter. Aber davon hatten wir es ja schon.

  9. Inaktiver User

    AW: Fachkräftemangel in Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich will dir mal was sagen, mein Freund. Ich arbeite seit 30 Jahren und finanziere den Laden hier mit. Und das nicht zu knapp. Ich stehe nicht ohne Mittel da. Aber wenn mein Arbeitgeber die Tore schließen würde, wäre ich gaaaanz schnell auf Hartz 4. Das Faule-Socken-Geschwätz kannste also stecken lassen.
    Eben, ein bisschen Demut schadet da nix.

    Man kann ebenso wenig was für sein Alter noch für unverschuldete gesundheitliche Einschränkungen.

    Ich zumindest bin froh, dass ich einen Job habe und gesund bin. Und auch wenn ich dafür viel tue - es ist nicht mein Verdienst allein, sondern eben auch Glück. Und dafür bin ich dankbar!!

  10. Inaktiver User

    AW: Fachkräftemangel in Deutschland

    Zitat Zitat von Inspirom Beitrag anzeigen
    Hier im Forum wurde auch schon oft darüber diskutiert, dass ältere Mitarbeiter es schwer haben ihren Job zu behalten oder einen neuen zu finden. Das Argument gegen Ältere ist immer wieder mangelnde "Flexibilität". Weisst du, was Manager unter Flexibilität verstehen? Sie verstehen darunter z.B. die Einstellung der Mitarbeiter zur Verlagerung der Buchhaltung nach Rumänien oder der SW-Entwicklung nach Indien.

    Junge Mitarbeiter sehen in solch einer Verlagerung nämlich oft eine Chance, freuen sich über mögliche Dienstreisen in diese Länder, machen bei der Verlagerung begeistert mit. Ältere Mitarbeiter dagegen maßen sich gelegentlich an die Entscheidung nicht mitzutragen. Sie sehen sie als Fehlentwicklung, boykottieren die Entscheidung des Management oder unterstützen sie zumindest nicht. Das ist gemeint mit mangelnder Flexibilität und das macht manche Ältere so problematisch.
    Da muss ich, eine für einen Manager mit knapp MItt 40 sicherlich ältere Dame, tief, tief durchatmen!

    Bitteschön, erkläre es mir doch einfach, wozu es mittel- bis langfristig gut sein soll, dass Arbeitsplätze ins Ausland verlagert werden?

    Vielleicht hast du es mitbekommen: unsere GrossbankL(en) mussten mit ca. 50 Milliarden aus der Sch... geholt werden. Zum Dank werden massig Arbeitsplätze abgebaut. Die entlassenen konkurrieren mit anderen Arbeitssuchenden mittlerweile im sozialen und anderen Sektoren um Jobs.

    Werden Menschen dann Arbeitslos oder landen bei der Sozialhilfe, dann ist dafür die Allgemeinheit zuständig und am Schluss heisst es, es gäbe so viele, die zu faul seien zu arbeiten.

    Als ältere Frau habe ich eben schon zu viel gesehen und weiss, dass diese Entwicklung höchstens für kurze Zeit der Brüller sein kann, mittel- bis langfristig ist sie sehr, sehr gefährlich.

    Als junger Mitarbeiter mag man beim Stichwort "Auslagerung" nur die Dienstreisen ins Ausland sehen, als älterer eben vor allem die damit verbundenen Probleme. Vielleicht stimmt es, ältere Mitarbeiter sind nicht mehr so pflegeleicht.

    Als junge Frau habe ich die Mobbinattacke eines Chefarztes auf eine missliebige (oder überflüssige) Mitarbeiterin stillschweigend mitgetragen. (O-Ton: "Ach, die Frau Meier, die kommt weg...") Heute würde ich sicher was dazu sagen oder ich würde die Mitarbeiterin informieren.

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