Das ist ein alter Hut, schnarchstop. Außerdem könnte die Konkurrenz auf die Idee kommen, Deine schnarchstop-Firma lahmt, wenn Du nicht ständig Stellen ausschreibst. Sei unbesorgt: Die Konkurrenz macht es ebenso.
Ähm, mit den Agentenfilmen habe ich fast nie Probleme. Ich schlafe da meistens ein. Das ist auch ganz nett.
@evelyn:
Der Staatsdienst wird nicht ausgesourct, weil die Beamten sich nicht selbst aussourcen. Sie haben das Hebelsystem begriffen. Sie sitzen am längeren Hebel - und können nicht entlassen werden. Sonst wären sie schon längst ausgesourct, in 1-€- Jobs oder 400-Euro-Jobs verbannt - zur vollen Arbeitszeit und Arbeitsleistung natürlich.
Im Gegenteil, sie profitieren noch davon. Arbeitslosenverwaltungs-/Hartz IV-/Mangelverwaltungs-Industrie etc.
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18.11.2010, 23:10Inaktiver User
AW: Fachkräftemangel in Deutschland
Geändert von Inaktiver User (18.11.2010 um 23:17 Uhr)
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18.11.2010, 23:32
AW: Fachkräftemangel in Deutschland
Das ist an mir total vorbeigegangen
dieses image-Getue war mir schon immer ein Rätsel.
Das Tohuwabohu in Agentenfilmen ist auch durchaus ermüdend: Wenn der Held vom Anfang des Filmes dann als kleiner Mitläufer geoutet und von einem Doppelagenten erschossen wird, welcher zunächst als Bonbonverkäufer mit einem Bauchladen zwischen Obdachlosen lebte, um dort einen untergetauchten russischen Agenten zu kontaktieren, der ihm den Treffpunkt versehentlich verraten hat, weil die Adresse in einem öffentlichen Mülleimer gelandet war, als er diesen Zettel mit einem Kassenbon zerknüllte und beide gemeinsam dort hineinwarf.Ähm, mit den Agentenfilmen habe ich fast nie Probleme. Ich schlafe da meistens ein
. Das ist auch ganz nett.
usw.
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18.11.2010, 23:39
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18.11.2010, 23:54
AW: Fachkräftemangel in Deutschland
ich auch, eve-lyn
siehe hierzu: Forscherposse beim DIW: Was nicht passt, wird passend gemacht - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - WirtschaftIch bin, also denke ich
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19.11.2010, 00:17Inaktiver User
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19.11.2010, 00:21Inaktiver User
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19.11.2010, 05:31
AW: Fachkräftemangel in Deutschland
Nee, tu mir bitte den Gefallen und sage, dass es dich NICHT wundert, dass so etwas in D möglich ist.
Du glaubst doch nicht wirklich alles, was die Presse so heraus posaunt?
Mittlerweile sind etwa 60% dessen, was da so erzählt wird völlig konträr zur Lebenswirklichkeit und dem, was täglich wahrgenommen wird.
Das politikgefällige Geschwafel ist manchmal kaum noch zu ertragen.
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19.11.2010, 07:36Inaktiver User
AW: Fachkräftemangel in Deutschland
Also, ich weiß ja nicht, was ihr hier alles in einen Topf werft. Ich kann es nur über mein direktes Umfeld wiederholen: Für die Chemiebranche stimmt der Titel.
Ich finde aber auch, man muß selbst in einer Branche nochmal differenziert betrachten. Was fehlt sind vor allem Fachkräfte, die nicht nur gut ausgebildet sind, sondern auch ein gewisses Maß an Berufserfahrung vorweisen können. Und diese große Lücke ist hausgemacht. Es fehlt ein ganzer Jahrgang, der hätte heranwachsen können, hätte man nicht vor 15 Jahren begonnen, die Älteren in den Vorruhestand zu schicken und deren Stellen nicht mehr zu besetzen. Damals gespart, steht man heute auf dem Schlauch und will jetzt die Menschen hier auch wieder aussen vor lassen, durch Auffüllen der Lücken aus anderen Ländern. Das sind alles nur Verschiebungen der heutigen Probleme auf die Zukunft und somit eine Verschärfung aller Probleme. Ich finde, nachhaltig ist das keine Lösung. Die Wirtschaft darf sich nicht immer nur die bequemste und kurzfristig gedacht schnellste Problemlösungsschiene erlauben. Hier muss auch für die Zukunft Verantwortung getragen werden und unsere Politiker haben dafür zu sorgen, diese in die Pflicht zu nehmen und dafür zu sorgen, daß sie nicht nur unsere Infrastruktur geniessen.
Aber die denken meist nur in 4-Jahresetappen. Was wir brauchen sind Staatsmänner und -frauen, die langfristig für unser Land Entscheidungen treffen und lenken.
Aber zu einem möchte ich noch etwas sagen:
@frank 60
Fachkräfte, die es sich in Harz 4 eingerichtet haben???? Da möchte ich doch bitte mal hören, von welchen Stellen du hier sprichst. Mir fehlt da die weitschweifende Phantasie, das deckungsgleich zu bekommen. Welche Branche ist das? Wenn ich es richtig sehe, wurde die Frage bereits gestellt und die Antwort dazu steht ja noch aus. Ich hoffe doch nicht, es geht um Weihnachtsmänner für Kaufhäuser? Und von welchen Löhnen reden wir hier?
Und noch etwas, ich als Fachkraft wäre nicht daran interessiert, ein Weihnachstgeschäftsblabla-Saisonding abzudecken. DAS sind nämliche kein Stellen, das sind allenfalls Jobs für Tagelöhner.Geändert von Inaktiver User (19.11.2010 um 08:03 Uhr)
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19.11.2010, 09:42
AW: Fachkräftemangel in Deutschland
Da habe ich mich wohl etwas undeutlich ausgerückt.
Ich sehe keinen Fachkräftemangel, andernfalls würden die Löhne steigen.
Musst deine Fantasie also nicht bemühen.
Allerdings spreche ich nicht von erfahrenen Naturwissenschaftlern.
Ich denke, da bestand und besteht immer Bedarf.
Es gibt aber einen starken und tatsächlichen Bedarf an Kräften für weniger anspruchsvolle Tätigkeiten.
Das erkennt man nicht nur daran, dass deren Entlohnung gestiegen ist.
Im Übrigen gibt es auch Akademiker die ewig suchen und nicht finden und das hat nicht immer mit dem Arbeitsmarkt zu tun.
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19.11.2010, 10:02Inaktiver User
AW: Fachkräftemangel in Deutschland
Um das zu verhindern, möchte man ja Zuwanderung in dieser Liga. So meine Einschätzung. Ich kann schon einen Wandel bemerken in der Haltung zu Fachkräften in den Betrieben. Göttinseidank. War lange überfällig.
Und zum Thema Löhne steigen kann ich brandaktuell berichten: Das tun sie, also im Fachkräfte-Bereich.
Arbeitskräfte, die Tätigkeiten mit geringem Anspruch ausführen, sind keine Fachkräfte. Auch wenn manche Umschulungsmaßnahme und Berufsbezeichnung darüber hinwegtäuschen soll. Und genau hier steigen keine Löhne, es sei denn, wir gehen von einem Lohnniveau unter Mindestlohn aus und sehen die gesetzlich angeordneten Verpflichtungen als Lohnsteigerung.
Noch etwas: "Arbeitgeber", die Löhne zahlen, die sich nicht deutlich von Hartz4 abheben, sind nur Ausbeuter, sonst nichts. Deshalb machen mich solche Äußerungen, Menschen hätten es sich in Hartz4 "eingerichtet" sehr, sehr hellhörig. Und Fachkräfte und "in Hartz 4 eingerichtet" beißt sich schon einmal völlig und sollte als Aussage nicht einmal in ein und demselben Absatz vorkommen.
Aber noch einmal die Frage, Frank: Von welcher Branche redest Du? ...Geändert von Inaktiver User (19.11.2010 um 10:23 Uhr)


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