Genau das betrachte ich als Zensur, zumal wenn es von einem großen Online-Buchhändler kommt, und nicht von dem kleinen Buchhändler um die Ecke, der schon aus Gründen der Größe seines Geschäfts aus dem Riesenbüchermarkt sein eigenes Sortiment selektieren muss und sich spezialisieren darf und soll.
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10.11.2010, 11:40Inaktiver User
AW: FAZ, SZ und Spiegel verdienen an Nazi-Literatur
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10.11.2010, 11:47Inaktiver User
AW: FAZ, SZ und Spiegel verdienen an Nazi-Literatur
Aha ... ein kleiner darf selektieren, ein großer nicht?
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10.11.2010, 12:01Inaktiver User
AW: FAZ, SZ und Spiegel verdienen an Nazi-Literatur
Fordern diejenigen, die mezurasii's Meinung sind, auch eine ähnliche Behandlung von Schriften, die den Linksextremismus (z. B. Sowjetunión, Stalin, Mao, ..) verherrlichen?
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10.11.2010, 12:12Inaktiver User
AW: FAZ, SZ und Spiegel verdienen an Nazi-Literatur
Er darf, soll, muss.
Ja, sicher.
Aber du kannst gern erklären, wo er deiner Meinung nach mehrere Millionen Bücher hinstellen soll.
Hast du überhaupt eine Vorstellung davon, wie viele das sind - in Regalkilometern gemessen?
Und wenn du schon dabei bist, kannst du vielleicht noch kurz umreißen, wie ein Buchhändler mit Ladenmiete in der Innenstadt gegenüber einem Buchhändler mit Hochregallager im Industriegebiet konkurrieren soll.
Nur durch die kundengerechte Auswahl kann er überhaupt mit den großen Buchhändlern konkurrieren - durch die Serviceleistung seiner Auswahl, durch das spezialisierte Wissen.
Ich bin überrascht, dass dir das nicht bewusst ist ...
.Geändert von Inaktiver User (10.11.2010 um 12:37 Uhr)
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10.11.2010, 12:14
AW: FAZ, SZ und Spiegel verdienen an Nazi-Literatur
Wäre es, wenn eine moralisch-denkartliche Selektion als Zensur gelten darf. Dann aber auch beim "kleinen... um die Ecke".
Ich glaube aber mezurasi beanstandet, dass bestimmte Aussagen der Hausmitarbeiter in den Eigenveröffentlichungen der Verlage sicher gestrichen würden, Publikationen anderer aber vom gleichen Haus unter die Leute gebracht werden. - Bliebe ein intern von diesen Verlagen reglementiertes Sortiment: Aber wo fängt es an und wo hört es auf, nicht "unserer Weltanschauung" zu sein? Hört sich doch auch kleinkariert und bevormundend an, oder?*
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10.11.2010, 12:15Inaktiver User
AW: FAZ, SZ und Spiegel verdienen an Nazi-Literatur
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10.11.2010, 12:20Inaktiver User
AW: FAZ, SZ und Spiegel verdienen an Nazi-Literatur
OK ... noch kurz dazu:
Ich hätte das bei mezurazii gar nicht konstatiert wer er/sie das nicht anderen vorgeworfen hätte. Denn wenn, sehe ich das eben eher bei mezuraziis Beiträgen. Dort finden sich in erster Linie Begriffe wie Geschmiere, Nazi-Mist, etc. Die anderen User vermeiden es weitgehend ähnliche Polemik zu benutzen.
Daher wunderte ich mich über den Vorwurf der Hysterie
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10.11.2010, 12:20Inaktiver User
AW: FAZ, SZ und Spiegel verdienen an Nazi-Literatur
Wieso schleicht sich mir der Eindruck ein, dass ihr zwei überhaupt keine Beziehung zu Büchern habt, keine Vorstellung von Bibliotheken und Buchhandlungen, von Menge, Volumen und Gewicht dessen, was auf dem Buchmarkt erhältlich ist.
Hier redet mal wieder ein Blinder von der Farbe.
P.S.: Nicht zu reden davon, dass ihr offenbar nicht wirklich eine Vorstellung davon habt, was Zensur bedeutet. Es ist doch keine Zensur, wenn ich 100 m weiter gehen muss, um das Buch zu erhalten, das der andere Laden nicht hat. Es ist aber sehr wohl Zensur, wenn ein Großbuchhändler anfängt sein millionenschweres Sortiment nach Weltbild zu sortieren und auszumustern.Geändert von Inaktiver User (10.11.2010 um 12:23 Uhr)
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10.11.2010, 12:20Inaktiver User
AW: FAZ, SZ und Spiegel verdienen an Nazi-Literatur
Nicht, dass ich micht jetzt irgendwie betroffen fühlte.
Aber für mich ist Rechtsextremismus nicht anders zu bewerten als Linksextremismus.
Beides sind menschenverachtende Ideologien, die zu Massenmord an Millionen von Menschen geführt haben.
Ist es erlaubt, Ukrainer oder Tartaren zu ermorden, Juden aber nicht?
Ein Leben ist ein Leben!
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10.11.2010, 12:24Inaktiver User



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