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  1. Inaktiver User

    AW: FAZ, SZ und Spiegel verdienen an Nazi-Literatur

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nämlich was ??


    Mal abgesehen davon dass es hier nicht um Pornographie geht ...
    ... seit wann sind kirchliche Einrichtungen freiheitlich-demokratisch?
    Und seit wann dienen sie zum Vorbild?

    Es ist mir ein Rätsel, wie man die Kirche als Maßstab für eine freiheitlich-demokratische Ordnung missverstehen kann.
    .
    Nein, aber ich erwarte von einer christlichen Buchhandlung nicht das komplett mögliche Buchangebot und wenn ich Pornographie suche, schaue ich wahrscheinlich nicht bei "Weltbild" rein.

    Wal Mart hat in den USA Jahrzehntelang keine Musikträger verkauft, auf denen ein "explizit lyrics" Aufkleber. Ich weiß jetzt nicht, ob das immer noch so ist. Heavy Metal gibt es immer noch.

  2. Inaktiver User

    AW: FAZ, SZ und Spiegel verdienen an Nazi-Literatur

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Aber es geht doch nicht um "Mein Kampf", sondern Um Bücher, in denen z.B. Auschwitz oder Kriegsverbrechen der Wehrmacht/SS geleugnet werden.
    Aber es macht doch keinen Sinn, zu verbieten, Dokumente öffentlich zu machen oder zu verkaufen, mit denen nachgewiesen wird, dass es diese Leugnung faktisch gab.

    Unter Strafe stellen kann man trotzdem weiterhin, wenn man sich diese Falschaussagen zu eigen macht und versucht diese als Wahrheit zu verkaufen.

  3. Inaktiver User

    AW: FAZ, SZ und Spiegel verdienen an Nazi-Literatur

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Aber es macht doch keinen Sinn, zu verbieten, Dokumente öffentlich zu machen oder zu verkaufen, mit denen nachgewiesen wird, dass es diese Leugnung faktisch gab.

    Unter Strafe stellen kann man trotzdem weiterhin, wenn man sich diese Falschaussagen zu eigen macht und versucht diese als Wahrheit zu verkaufen.
    Damit triffst du den Nagel auf den Kopf.

  4. Inaktiver User

    AW: FAZ, SZ und Spiegel verdienen an Nazi-Literatur

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Aber es macht doch keinen Sinn, zu verbieten, Dokumente öffentlich zu machen oder zu verkaufen, mit denen nachgewiesen wird, dass es diese Leugnung faktisch gab.
    Ich verstehe den Satz nicht ganz . (Rein inhaltlich.)

  5. Inaktiver User

    AW: FAZ, SZ und Spiegel verdienen an Nazi-Literatur

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Aber es macht doch keinen Sinn, zu verbieten, Dokumente öffentlich zu machen oder zu verkaufen, mit denen nachgewiesen wird, dass es diese Leugnung faktisch gab.

    Unter Strafe stellen kann man trotzdem weiterhin, wenn man sich diese Falschaussagen zu eigen macht und versucht diese als Wahrheit zu verkaufen.
    Nochmal nachgefragt: Würdest Du also Propagandamaterial von Holocaustleugnern zum Verkauf zulassen wollen?

  6. Inaktiver User

    AW: FAZ, SZ und Spiegel verdienen an Nazi-Literatur

    Wenn in einem der Bücher, auf die sich die Sendung bezog, der Holocaust geleugnet würde, dann wäre es nicht eine Frage des Vertriebs durch Spiegel, FAZ, Libri oder Amazon, sondern eine Frage des Verbots.

    Da die Bücher offenbar nicht verboten sind, trifft dies wohl nicht zu. Denn sonst wäre es die Aufgabe von Report gewesen, solch ein Verbot zu fordern, nicht aber den Vertrieb durch die genannten Verlage zu kritisieren.

    Die aufgeführten Bücher mögen nicht jedermanns Geschmack treffen; sie sind genauso (wenig) Schund wie die Kriegsliteratur, die von Alliierten "Kriegshelden" wie dem Kriegsverbrecher Luftmarschall Harris produziert wurde. Sie verherrlichen den Krieg jedenfalls nicht mehr als es ihre Gegenstücke auf alliierter Seite tun. Sie sind auf jeden Fall Zeugnisse für die Zeit des Dritten Reiches und des Krieges.


    Ich stelle auch jetzt wieder in den Raum, dass diejenigen, die heute die Zeit des Dritten Reiches kritisieren, wenn sie damals gelebt hätten und mit der damaligen deutschen Historie aufgewachsen wären, mit großer Wahrscheinlichkeit zumindest Mitläufer der Nazis gewesen wären. Der Journalist vom Report wäre ebenfalls mit großer Wahrscheinlichkeit damals Mitglied von Goebbels' Reichsschrifttumskammer gewesen.


    Natürlich rede ich nicht von denen, die hier mit diskutieren: Die wären alle aktive Mitglieder des Widerstandes gewesen ....


    Wir sind alle in jeder geschichtlichen Periode Produkte unserer Gesellschaft - heute wie damals.

  7. Inaktiver User

    AW: FAZ, SZ und Spiegel verdienen an Nazi-Literatur

    Ich hätte für meinen Teil das Dritte Reich kaum überlebt. Das T4-Programm wurde nie eingestellt.

  8. Inaktiver User

    AW: FAZ, SZ und Spiegel verdienen an Nazi-Literatur

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nochmal nachgefragt: Würdest Du also Propagandamaterial von Holocaustleugnern zum Verkauf zulassen wollen?
    Ich mache einen Unterschied zwischen aktuellem Propagandamaterial und historischen Dokumenten.
    Mir mag nicht schmecken was in diesen Dokumenten steht, aber als geschichtlicher Nachweis, auch wenn man sie frei erwerben kann, muss das der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden können.

    Ich überlege derzeit noch meinen früheren Standpunkt bzgl. der Stadtbibliotheken/Leihbüchereien, neige aber noch immer eher dazu, dass derartige Dokumente Jugendlichen nur im Rahmen des Geschichts- oder Politik-Unterrichts zugänglich gemacht werden sollten.

    Wenn die Eltern das zu Haus im Regal stehen haben, ist das zwar nunmal so ... aber man sollte einem möglichen unreflektiertem Umgang damit, zumindest von kommunal-staatl. Seite so wenig wie möglich Vorschub gewähren.

    Ein Komplett-Verbot der Verbreitung aber halte ich für kontraproduktiv

  9. Inaktiver User

    AW: FAZ, SZ und Spiegel verdienen an Nazi-Literatur

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich mache einen Unterschied zwischen aktuellem Propagandamaterial und historischen Dokumenten.
    Das kann ich nachvollziehen, dann sind wir uns in etwa einig.


    Allerdings ist mir kürzlich auf einem Flohmarkt ein Verkäufer untergekommen, der ziemlich unverhüllt mit historischen Nazi-Devotionalien gehandelt hat. Ich hatte das zweifelhafte Vergnügen, in ein original anitsemitisches Machwerk schnuppern zu können. Das hat auch im Abstand von 70 Jahren nichts von seiner Ekelhaftigkeit verloren.

    Das Publikum trug auffallend derbes Schuhwerk und auffallend kurzes Haar.

    Ich war mir in dem Moment sehr unsicher, ob der Verkauf legal ist.

  10. Inaktiver User

    AW: FAZ, SZ und Spiegel verdienen an Nazi-Literatur

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Allerdings ist mir kürzlich auf einem Flohmarkt ein Verkäufer untergekommen, der ziemlich unverhüllt mit historischen Nazi-Devotionalien gehandelt hat. Ich hatte das zweifelhafte Vergnügen, in ein original anitsemitisches Machwerk schnuppern zu können. Das hat auch im Abstand von 70 Jahren nichts von seiner Ekelhaftigkeit verloren.
    Ich tat, und tu mich auch häufig immer noch schwer mit solchen Dingen, aber inzwischen wäre ich wohl nur dann noch entsetzt, wenn ich derartiges bei Freunden oder auch Menschen mit denen ich ab und an freundlich ein Bier trinke, finden würde.

    Übrigens erlebte ich den umfangreichsten Verkauf von deratigem Zeug immer auf Flohmärkten in Holland ... und das schon zu Zeiten als Holland noch als das Paradies für links-alternative deutsche Urlauber galt und Leute wie Wilders in den Niederlanden sicher kein Podium bekommen hätten.

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