Natürlich sind Libri oder Amazon nicht neofaschistisch!
Wenn man allerdings jeden, der Literatur vertreibt, die man persönlich nicht mag, kritisiert wird, dann ist dies in der Tat (wie Blautanne feststellt) ein Angriff auf die Pressefreiheit und ein Aufruf zur Zensur.
Und das spricht dann nicht gegen Spiegel, FAZ, Libri oder Amazon, sondern gegen denjenigen, der derart freiheitsfeindliche Aufrufe verbreitet.
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Ergebnis 21 bis 30 von 63
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09.11.2010, 19:24Inaktiver User
AW: FAZ, SZ und Spiegel verdienen an Nazi-Literatur
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09.11.2010, 19:26Inaktiver User
AW: FAZ, SZ und Spiegel verdienen an Nazi-Literatur
Ja, für seine Freiheitsfeindlichkeit ist "Report" ja bekannt.
(Zur Info: Das war Ironie.)
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09.11.2010, 19:29
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09.11.2010, 19:32Inaktiver User
AW: FAZ, SZ und Spiegel verdienen an Nazi-Literatur
Nämlich was ??
Mal abgesehen davon dass es hier nicht um Pornographie geht ...
... seit wann sind kirchliche Einrichtungen freiheitlich-demokratisch?
Und seit wann dienen sie zum Vorbild?
Man darf sich als Angestellter der Kirche noch nicht einmal ganz legal scheiden lassen und wieder verheiraten, ohne im Job gekündigt zu werden. Der Vatikan hatte bis in die Siebziger Jahre offizielle Verbotslisten mit mehreren Tausend Büchern, die ein Christ nicht lesen durfte (darunter Kant, Heine, Sartre); inoffiziell gibt es diesen Index Librorum Prohibitorum immer noch.
Man hat als Priester, Bischof, Kardinal auch keine Meinungsfreiheit, wenn es z.B. um die Ökomene geht, oder um andere Streitfragen.
Es ist mir ein Rätsel, wie man die Kirche als Maßstab für eine freiheitlich-demokratische Ordnung missverstehen kann.
.Geändert von Inaktiver User (09.11.2010 um 19:50 Uhr)
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09.11.2010, 19:38Inaktiver User
AW: FAZ, SZ und Spiegel verdienen an Nazi-Literatur
Bei Zensur geht es um Verbote - darum geht es hier aber gar nicht.
Sondern um die Verwunderung, dass ... wie ich schon schrieb und der Bericht ja deutlich sagt.
Ich erwarte jedenfalls von Leuten, die Nazidreck bekämpfen, dass sie diesen nicht gleichzeitig verbreiten.
Und dass die Kirche freiheitlich-demokratisch sei, habe ich nirgendwo behauptet. Und das weißt du auch selbst.
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09.11.2010, 19:46Inaktiver User
AW: FAZ, SZ und Spiegel verdienen an Nazi-Literatur
Offizielle Zensur also nicht. Dir schwebt mehr so ein inoffizielles Verkaufsverbot vor.
Ein bisschen feige, findest du nicht?
Von "verbreiten" kann übrigens nicht die Rede sein, denn aktiv unter die Leute gebracht werden die Bücher nicht. Sie sind aber abrufbar, bestellbar, kaufbar.
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09.11.2010, 19:59Inaktiver User
AW: FAZ, SZ und Spiegel verdienen an Nazi-Literatur
Du verdrehst mir die Worte im Mund, das kann ich nicht leiden, daher nehme ich zu deinem Posting keine weitere Stellung.
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09.11.2010, 20:03Inaktiver User
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09.11.2010, 20:04Inaktiver User
AW: FAZ, SZ und Spiegel verdienen an Nazi-Literatur
Natürlich ist das Schund. Mal reingelesen? Hitler ist als Schriftsteller langweilig. Wenn er nicht da nicht schon geschrieben hätte, was er später mal gemacht hat, würde sich doch außer den Nazis niemand mehr dafür interessieren.
Aber es geht doch nicht um "Mein Kampf", sondern Um Bücher, in denen z.B. Auschwitz oder Kriegsverbrechen der Wehrmacht/SS geleugnet werden.
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09.11.2010, 20:12Inaktiver User
AW: FAZ, SZ und Spiegel verdienen an Nazi-Literatur
Mario Simmel und Rosemunde Pilcher sind auch Schund. Willst du sie auch verbieten?
Wie langweilig oder spannend ein Autor schreibt, ist nicht das Kriterium für historische Dokumente und erst recht nicht ein Kriterium für Zensur.
In der Tat. Es geht nicht um Mein Kampf. Es geht zum Teil um Bücher, in denen ein einzelner Satz Basis für die Forderung darstellt das ganze Buch zu verbieten.Aber es geht doch nicht um "Mein Kampf", sondern Um Bücher, in denen z.B. Auschwitz oder Kriegsverbrechen der Wehrmacht/SS geleugnet werden.
Aus meiner Sicht ist das gefährlicher Unsinn.
Der Staat greift ohnehin immer mehr in unsere Freiheitsrechte ein. Ich billige ihm nicht zu auch noch (möglicherweise durchaus interessante) Autobiographien und Erinnerungen von Altnazis zu verbieten, nur weil sie für Leute, die nicht kritisch lesen können, als Propagandamaterial dienen können.
Er sollte lieber den Unterricht so gestalten, dass die Schüler bzw. Bürger in der Lage sind kritisch zu lesen.
Aufklärung ist nach Kant der Ausgang des Menschen aus der selbst verschuldeten Unmündigkeit.
Lasst uns aufklärerisch sein, und nicht Aufseher und Kindermädchen.


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