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  1. Inaktiver User

    AW: Saatgut und Ernährungssicherheit

    Dann holzen wir doch Hartz IV ab ...

  2. Inaktiver User

    AW: Saatgut und Ernährungssicherheit

    Zitat Zitat von Streuner Beitrag anzeigen
    Du meinst, es gibt Leute, die zahlen gerne mehr für das gleiche Produkt, als sie müssten?

    Verstehe ich nicht

    Wozu?
    Ich zahle tatsächlich gerne einen gerechten Preis. Einen Preis, der es meinem Geschäftspartner ermöglicht zu existieren.

    Und ja, ich kaufe tatsächlich nicht gerne Produkte, von denen ich weiss, dass die Herstellung dem Hersteller kein Auskommen ermöglicht.

  3. gesperrt

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    AW: Saatgut und Ernährungssicherheit

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich zahle tatsächlich gerne einen gerechten Preis. Einen Preis, der es meinem Geschäftspartner ermöglicht zu existieren.

    Und ja, ich kaufe tatsächlich nicht gerne Produkte, von denen ich weiss, dass die Herstellung dem Hersteller kein Auskommen ermöglicht.
    Du meinst, von 6-Milliarden täglich könnte nichts für den Hersteller übrig bleiben?

    Fünf Hersteller brauchen fünf Anlagen, um etwas herzustellen.
    Zehntausend Hersteller des selben Produktes brauchen zehntausend Anlagen.

    Ein Hersteller braucht nur 1 Anlage, um alle Lebensmittel herzustellen.
    Wenn dadurch eine gerechte Verteilung erreicht wird und trotzdem noch 1 Cent pro Euro für den Hersteller übrig bliebe,
    was spräche dann dagegen?

    6-Milliarden Cent sind 60 000 000 (60-Millionen) Euro - pro Tag!
    (= Reingewinn)

    Ein Zehntel davon würde schon reichen, damit eine Firma bestehen kann.

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    AW: Saatgut und Ernährungssicherheit

    Zitat Zitat von Streuner Beitrag anzeigen
    was spräche dann dagegen?
    Viel!

    Erstens ist die Herstellung von ausreichend Lebensmittel nicht das Problem sondern Transport und Verteilung.

    Zweitens würde die industrielle Herstellung alle Bauern in den Entwicklungsländern schlagartig arbeitslos machen und erst recht Abhängigkeit und Armut erzeugen.

    Die Lösung muss sein den armen Regionen die eigene ausreichende Erzeugung von Lebensmitteln zu ermöglichen.

  5. Inaktiver User

    AW: Saatgut und Ernährungssicherheit

    Es gibt eine sehr begrenzte Einsparung bei Maschinen, und vielleicht eine beträchtliche Einsparung beim Personal.

    Dies bedeutet, dass wahrscheinlich hundertausende von Leuten arbeitslos würden.

    Es mag dir ja gefallen, nicht zu arbeiten, aber die allermeisten Leute arbeiten gern und brauchen zumidesnt einen Job für ihren Lebensunterhalt. Denn wer will schon minimalistisch von Wasser und Brot leben - und mehr gibts nicht für 1 Euro am Tag!

    Wie ich oben ausgeführt habe, liegen allein die Personalkosten im Lebensmittelgewerbe bei 45 Cent pro Bundesbürger und Tag; wenn man Ausrüstung usw. und alle anderen Beteiligten an der Lebensmittelkette - vom Düngemittelhersteller bis zur Aldiverkäuferin hinzurechnet, dann liegen die Kosten bei irgendwo im Bereich von mindestens 3 - 4 Euro pro Kopf und Tag, selbst bei optimaler Rationalisierung und maximaler Arbeitslosigkeit!

    Und natürlich bei moderat erweiterter "Wasser und Brot" Diät.

  6. gesperrt

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    AW: Saatgut und Ernährungssicherheit

    Zitat Zitat von Inspirom Beitrag anzeigen
    Viel!

    Erstens ist die Herstellung von ausreichend Lebensmittel nicht das Problem...
    Na das hört sich doch schon mal gut an

    Zitat Zitat von Inspirom Beitrag anzeigen
    ...sondern Transport und Verteilung.
    Und das ist mit der heutigen Technik nicht zu schaffen?
    Vielleicht nur eine Sache der Einteilung?

    Zitat Zitat von Inspirom Beitrag anzeigen
    Zweitens würde die industrielle Herstellung alle Bauern in den Entwicklungsländern schlagartig arbeitslos machen...
    Ja, wäre schon schlimm, wenn sich jemand eine andere Beschäftigung suchen müsste, als Arbeiten, weil Arbeiten nicht mehr notwendig ist.
    Abgesehen davon: BIS es soweit ist, ist eh noch ne ganze Menge zu tun. Aber bevor wir weitermachen, sollten wir uns mal überlegen, was zu tun ist, damit wir unser Ziel erreichen.

    Was könnte man statt dessen (Arbeiten) sonst noch sinnvolles tun - wenn wir es dann mal geschafft haben?
    Das sollten wir uns vorher überlegen, bevor wir leben können wie im Paradies.
    Darüber sollten wir uns mal Gedanken machen.
    Was könnten wir sinnvolles tun, wenn wir einmal nicht mehr Arbeiten müssen, um leben zu können? - wenn wir praktisch leben könnten wie im Paradies.

    Wer hätte da eine Idee?


    Zitat Zitat von Inspirom Beitrag anzeigen
    ...und erst recht Abhängigkeit und Armut erzeugen.
    Abhängig sind wir alle voneinander.
    Die Lasten gerecht verteilen, das ist es was wir bewältigen müssen.
    (Neid und Geiz haben da nichts zu suchen.)

    Zitat Zitat von Inspirom Beitrag anzeigen
    Die Lösung muss sein den armen Regionen die eigene ausreichende Erzeugung von Lebensmitteln zu ermöglichen.
    Genau so

  7. gesperrt

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    AW: Saatgut und Ernährungssicherheit

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es gibt eine sehr begrenzte Einsparung bei Maschinen, und vielleicht eine beträchtliche Einsparung beim Personal.

    Dies bedeutet, dass wahrscheinlich hundertausende von Leuten arbeitslos würden.

    Es mag dir ja gefallen, nicht zu arbeiten, aber die allermeisten Leute arbeiten gern und brauchen zumidesnt einen Job für ihren Lebensunterhalt. Denn wer will schon minimalistisch von Wasser und Brot leben - und mehr gibts nicht für 1 Euro am Tag!

    Wie ich oben ausgeführt habe, liegen allein die Personalkosten im Lebensmittelgewerbe bei 45 Cent pro Bundesbürger und Tag; wenn man Ausrüstung usw. und alle anderen Beteiligten an der Lebensmittelkette - vom Düngemittelhersteller bis zur Aldiverkäuferin hinzurechnet, dann liegen die Kosten bei irgendwo im Bereich von mindestens 3 - 4 Euro pro Kopf und Tag, selbst bei optimaler Rationalisierung und maximaler Arbeitslosigkeit!

    Und natürlich bei moderat erweiterter "Wasser und Brot" Diät.
    Es gibt doch heutzutage schon medizinische Geräte, die dem Menschen beim Denken zuschauen können.
    Mit anderen Worten, es gibt Geräte, die jede noch so kleine Nervenzelle lokalisieren und ihre Aktivität messen und aufzeichnen können.
    Da müsste es doch auch möglich sein, eine Maschine mit solch einem Gerät aus zu statten, welches jedes noch so kleine Bauteil einer Maschine, während die Maschine in Betrieb ist - vom Federl bis zur Klammer bis hin zum kleinsten Schräubchen (falls solch filigrane Technik nicht durch einfachere Bauweise zu ersetzen ist) - permanent überwachen und messen kann.

    Misst dieses Gerät an irgendeinem Bauteil eine Abweichung über einer bestimmten Norm, gibt es das Signal zum Stoppen der Maschine und ein Programm fährt an, nach dem die Maschine zu reparieren ist.
    Natürlich repariert eine Maschine diese andere Maschine.

    Jede Entnahme eines Bauteils aus dem Lager bewirkt eine Meldung an den verkehrstechnisch am günstigsten gelegenen Herstellerort - welcher dort ist, wo die Rohstoffe für das benötigte Produkt liegen.

    Die empfangenen Daten am Herstellungsort setzen den vollautomatischen Herstellungsprozess in Gang.
    Falls für das benötigte Produkt/die benötigten Produkte (Sammelbestellung) nicht genügend Rohstoffe auf Halde liegen, wird eine Meldung an die vorderste Front durchgegeben, und die Förderung des Rohstoffes setzt weitgehendst vollautomatisch ein.
    Was ist einer der vielen Vorteile:
    Es wird nur noch produziert, was auch wirklich gebraucht wird.
    Ist es nicht schon von vornherein unsinnig, etwas zu produzieren, von dem jeder weiß, dass es niemand braucht?
    Nur damit die Menschen eine Beschäftigung haben?


    Womit wir wieder bei dem letzten Problem angelangt wären:
    Was sollen wir tun, wenn es keine Arbeit mehr gibt?


    Das MÜSSEN wir uns überlegen, BEVOR es so weit ist.
    Erst dann sind wir dafür bereit
    Geändert von Streuner (13.11.2010 um 04:25 Uhr)

  8. Inaktiver User

    AW: Saatgut und Ernährungssicherheit

    Zitat Zitat von Inspirom Beitrag anzeigen
    Viel!

    Erstens ist die Herstellung von ausreichend Lebensmittel nicht das Problem sondern Transport und Verteilung.

    Zweitens würde die industrielle Herstellung alle Bauern in den Entwicklungsländern schlagartig arbeitslos machen und erst recht Abhängigkeit und Armut erzeugen.

    Die Lösung muss sein den armen Regionen die eigene ausreichende Erzeugung von Lebensmitteln zu ermöglichen.
    Euch ist aber schon klar, dass auch Nestle Rohstoffe benötigen würde? Oder fallen die etwa vom Himmel? Auch hochindustrielle Nahrungsmittel (die den Namen Lebenmittel nicht mal verdienen) werden nur aus traditionelllen Rohstoffen hergestellt: Getreide, Zuckerrüben, Milch, Fleisch, Fett, Pflanzenöle

    Das Ganze wird dann einfach hochverarbeitet, aber die Grundstoffe brauchts. Abgesehen davon wäre es der menschlichen Gesundheit zuträglicher, die Nahrung so zu verzehren, wie sie vom Feld käme.

  9. Inaktiver User

    AW: Saatgut und Ernährungssicherheit

    Da gibt es doch diesen Film von Louis de Funès. ach ja. Brust oder Keule ? Wikipedia

    Mit Analogkäse und zusammengeklebten Schnitzeln aus Fleischabfällen sind wird dem Film dich schon recht nahe gekommen.

  10. Inaktiver User

    AW: Saatgut und Ernährungssicherheit

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Da gibt es doch diesen Film von Louis de Funès. ach ja. Brust oder Keule ? Wikipedia

    Mit Analogkäse und zusammengeklebten Schnitzeln aus Fleischabfällen sind wird dem Film dich schon recht nahe gekommen.
    Glaub mir, du willst gar nicht wissen, wie z.B. das Erdbeeraroma im Erdbeerjoghurt zustande kommt. (Es sind, so viel ich informiert bin, irgendwelche zellulosenartigen Stoffe aus der Holzindustrie.)

    Im Pesto, das eigentlich aus Basilikum, Olivenöl und Salz sowie Knoblauch bestehen sollte, hat es vor allem Öle, Aromen und Kartoffelflocken sowie Farbstoffe.

    Guten Appetit.

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