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11.11.2010, 14:41
AW: Saatgut und Ernährungssicherheit
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11.11.2010, 15:53
AW: Saatgut und Ernährungssicherheit
Man kann nicht die ganze Welt zum Naturschutzgebiet erklären
und sie gleichzeitig zu einer Großstadt ausbauen.
Aber warum eigentlich nicht?
Die ganze Erde eine einzige Großstadt mit riesigen Naturschutzgebieten als Parks, mit Rückzugsgebieten für bedrohte Tiere und Pflanzen, mit unberührter Natur,
und Orten, wo das Leben tobt, das wär doch was.
Man könnte es theoretisch jedem recht machen.
Man müsste es nur tun.
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11.11.2010, 15:55
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11.11.2010, 16:42Inaktiver User
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11.11.2010, 17:13Inaktiver User
AW: Saatgut und Ernährungssicherheit
Zur Perspektive:
Als im Sommer die Nachrichten über die Brände in Russland den Getreidepreis hochtrieben, wurde geschrieben, dass dies den Pries für Brot und andere Backwaren nur geringfügig beeinflussen würde, da beim Pries für Brötchen (als Beispiel) die Kosten für den Weizen nur mit etwa 10% in den Verbraucherpreis eingehen.
Andere Kostenschließen u.a. ein:
* Transport vom Silo zur Mühle
* Mahlkosten (einschließlich Mahlverlust, Abfallprodukte wie Kleie, ..)
* Packkosten, Konventionierung, Lagerung, Abschreibungen, ...
* Transport vonn der Mühle zum Großhandel
* Bearbeitungsspanne im Großhandel
* Lagerverluste, Abschreibungen, ...
* Transport vom Großhandel zum Bäcker
* Verarbeitung beim Bäcker
* Zutaten, Wasser, Energie, Abschreibungen, Miete, ..
* Vertrieb (u.a. die nette Verkäuferin hinter der Theke)
Auf jeder dieser Verarbeitungsstufen fallen Kosten an, für Transport, Energie, Maschinen, Abschreibungen, Zutaten, Personal, ...
Allein in der Ernährungsindustrie - also ohne den Lebensmittelhandel - sind in Deutschland 535.000 Mitarbeiter beschäftigt. Wenn wir Arbeitskosten (Lohn + Lohnnebenkosten) von 25.000 Euro im Jahr schätzen, dann betragen allein die Personalkosten für die Unternehmen der Lebensmittelverarbeitung über 13 Milliarden Euro im Jahr. Und das geht vom Bäcker an der Ecke bis zu Nestlé oder Oetker.
Das entspricht schon mal 45 Cent umgerechnet auf jeden Bundesbürger am Tag.
Dazu kommen die Kosten für die Anlagen (Anschaffung und Abschreibungen) und ihren Betrieb, und natürlich die Rohstoffe von Mehl bis Wasser (plus Wasser für die Reinigung - vom Auswaschen der Teigschüsseln bis zum Ausspülen der Pfandflaschen).
Dabei ist der Handel noch nicht einmal berücksichtigt, und auch der Bauer hat noch keinen Cent erhalten.
Ich denke meine Schätzung oben liegt eher zu niederig als zu hoch!
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11.11.2010, 17:52
AW: Saatgut und Ernährungssicherheit
War doch schon immer das selbe Thema.
Schon bei der Einführung des Pfluges und dann der Dampfmaschine...
Es kommt immer darauf an, was man mit dem erreichen will, was man macht.
Ist das nicht mit allem so?
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11.11.2010, 17:55
AW: Saatgut und Ernährungssicherheit
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11.11.2010, 18:06
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11.11.2010, 18:35Inaktiver User
AW: Saatgut und Ernährungssicherheit
Man kann sicher durch weitere Rationalisierung einige hunderttausend Mitarbeiter in die Arbeitslosigkeit schicken, und im Handel ähnlich.
Unterhalte dich ei fach gelegentlich mal mit Menschen, die für ihr Geld arbeiten und dies auch weiterhin tun wollen.
Denn es soll einige geben, die sich nicht unbedingt für 30 Euro im Monat ernähren möchten, und die Wert darauf legen, für sich selbst aufzukommen!
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11.11.2010, 19:42



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