Sicher - ich habe auch den Eindruck, als sei das hier verschwendete Energie.
Hier können Sie die Alternativen der etablierten Politik in D nachlesen:
Gesundheitsreform: Schwarz-Gelb knickt erneut vor Pharmalobby ein - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
Das ist eine Kriegserklärung an das deutsche Volk!
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Thema: Rösler`s Gesundheitsreform
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26.09.2010, 11:54Inaktiver User
AW: Rösler`s Gesundheitsreform
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26.09.2010, 11:59Inaktiver User
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26.09.2010, 16:23
AW: Rösler`s Gesundheitsreform
Okay, dieses Beispiel ist vermutlich etwas zu simpel. Natürlich müssen echte Risiken ausreichend abgesichert sein.
Dennoch bin ich überzeugt, dass jedes komplexe System einen geschlossenen Regelkreis benötigt, in dem die Nutzung des Systems zu einem Nachteil (z.B. Kosten) führt. Ein offenes, ungeregeltes System führt immer zu unkontrollierten Auswüchsen und damit zum Kollaps.
Es muss also auch im Gesundheitssystem einen Mechanismus geben, der schonenden Gebrauch belohnt und ungebremsten Gebrauch bestraft (Bonus/Malus). Die Praxisgebühr war ja ein erster Schritt in die Richtung. Nur muss es noch mehr Schritte in diese Richtung geben.
Als weiteres Potenzial die Kosten zu senken sehe ich:
-Freie, internationale Marktwirtschaft im Medizinvertrieb
-Reduzierung der Anzahl Krankenkassen (10-20 sind genug)
-mehr medizinische Versorgungszentren
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27.09.2010, 10:30
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07.10.2010, 00:27
AW: Rösler`s Gesundheitsreform
Ja, ich stimme da Inspirom auch zu.Volle Zustimmung !!
Nur: Warum widerfährt eigentlich meinem Beitrag Nr.30 nicht wenigstens eine Teilzustimmung in Punkt 5, den ich eigens fett markierte?
Warum widerfährt dem BeitragNr.31 nicht ebensolche Zustimmung zumindest in den ersteren Punkten? Zumal in Beitrag Nr.33 explizit wunschgemäß dazu ergänzend ausgeführt wurde.
Punkte 1 und 2 scheinen mir essentiell wichtig, Punkt 4 wohl auch auf der Hand zu liegen.
Betreff mehr oder weniger Ärzte gibt es gute Argumente für und wider.
Ich denke man muss differenzieren nach Fachgebieten, Regionen etc.
Jedenfalls:
In Kliniken abseits der Großzentren siehts heute schon mau mau aus mit Ärztenachwuchs. Man akzeptiert jedweden ausländischen Medizinabschluß, beschäftigt Ärzte, die nicht annähernd ausreichend Deutsch können.
Gleichzeitig sehne wir die Niederentlohnung und Ausbeutung der Assistenzärzte zb an Uni-Kliniken. Unsagbare Mißstände!!!
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Ich fasse zusammen:
Zitat von Inaktiver User
Geändert von hombre (07.10.2010 um 00:55 Uhr)
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07.10.2010, 00:44Inaktiver User
AW: Rösler`s Gesundheitsreform
Das System krankt in Deutschland daran (oder anders ausgedrückt: ist ungerecht) da sich trotz eines Bonus/Malus-Systems an der Grundprämie nix ändert (oder gar über Anhebung nachgedacht wird)
Zitat von Inspirom
Ziel sollte doch wohl sein, die Grundbelastung des Versicherten zu senken, und im Fall der Inanspruchnahme eine Gebühr (die je nach Inanspruchnahme variert) zu zahlen.
Nicht aber die Grundbelastung erhöhen, und durch Zusatzgebühren indirekt Profit maximieren ...
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07.10.2010, 01:02
AW: Rösler`s Gesundheitsreform
Sehr richtig, Baselitz!
man kann haben was du willst...
eine Formel dahin lautet:
was man verfeinern könnte bis hin zu diversen Eigenbeteiligungsmodellen/Tarifen ala PKV-Usus.
Zitat von Inaktiver User
Allerdings gibt es auch gute Gründe bei einem oder wenigen Tarifen zu bleiben, die für alle klar übersichtlich und über manifestierungsfähige Zeiträume konstant bleiben.
Bei einer Pflichtselbstbeteiligung von im Mittel zb 15% ließe sich der Kassenbeitrag sofort um bis zu 15% im ersten Jahr senken , und um sicher weitere Prozentpunkte in Folgejahren. Da die Eigenbeteiligung natürlich wirkt beim Kosteneinsparen. Auch Patienten werden dann findig / resp (Kosten/Kasse)"schonend" wie du es schonend ausdrückst.Geändert von hombre (08.10.2010 um 12:59 Uhr)
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08.10.2010, 13:13
AW: Rösler`s Gesundheitsreform
@Dolcinianer
Folgende Anmerkung bitte als ein kleines Kräftemessen unter Wohlgesinnten verstehen.
Ich kann mir gut vorstellen, daß du 34 Milliarden im Kopf hast als Ausgaben für Pharmaka etc aus dem Topf der GKV, richtig ?
Hinzu kämen dann
-Ausgaben für Pharmaka der PKV,
- weitere Ausgaben für Pharmaka der Privatversicherten selbst (nirgends verzeichnet),
- Ausgaben für Pharmaka der Gesetzlichversicherten,die diese aus eigener Tasche zusätzlich berappen (wohl auch nicht verzeichnet?);
Man könnte sich hilfsweise am Apothekengesamtumsatz orientieren; wobei da eigentlich auch Umsätze von Lutschbonbons etc auszusortieren sein sollten.... wobei ich nicht glaube, daß es die fett machen.
Abverkaufte nicht-rezeptpflichtige medizinische Pharmaka dagegen sind auch Kosten, die der Bürger aufwendet für Gesundheit.
In diesem Sinne dürften meine 40-50 Milliarden€ p.a. konservativ geschätzt sein. Willst du mir da nun zustimmen
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12.10.2010, 09:11
AW: Rösler`s Gesundheitsreform
Was ist los Leute, gibts schon wieder weniger trockene "attraktivere" Debattenthemen

Muss ich schon selbst meine eigenen Vorschläge problematisieren?!
Punkt 5 = Selbstbeteiligung für alle
auszugestalten wäre nicht trivial !
Warum dürfte es nicht einfach heissen
"Jeder zahlt 15% weniger Beitrag und trägt dann im Mittel 15% der Kosten selbst."
?
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13.10.2010, 12:55Inaktiver User
AW: Rösler`s Gesundheitsreform
Hola hombre,
ja, die 34 Mrd. sind Umsätze mit der GKV.
Freilich kommen andere Umsätze noch hinzu.
Da von den Bürgern für die Gesundheit bzw. die Gesundheitsvorsorge zuletzt insgesamt 270 Mrd. Euro ausgegeben wurden, dürften die 40-50 Mrd. insgesamt ziemlich genau hinkommen.


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