Wenn ich das lese:
Eine EU-?Blue Card? für hochqualifizierte Einwanderer? [DE] | EurActiv
komme ich jetzt nicht auf die Idee, bei "EurActiv" nachzufragen, wer denn die EU ist.
Dass auch das EU-Parlament Lobby-gesteuert ist, bezweifel ich nicht.
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21.09.2010, 11:09Inaktiver User
AW: Gehen Deutschland die Arbeitskräfte aus ?
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21.09.2010, 11:17Inaktiver User
AW: Gehen Deutschland die Arbeitskräfte aus ?
Entweder weniger motiviert oder weniger gebildet - dafür wären dann "wir" verantwortlich.
Oder schlicht nicht so billig - dann sollte man sich dringend mehr Gedanken über Export-Abhängigkeiten, Außenhandelsüberschüsse und Binnennachfrage/Binnenwirtschaft machen.
Die Gewinnmaximierung und Sicherung der Marktanteile sind die beiden wichtigsten Aufgaben der Manager bzw. der Unternehmer. Wer von ihnen erwartet, dass sie sich für etwas anderes interessieren, muss wirklich sehr blauäugig sein.Ich glaube, es gibt hier viele Symptome, aber eine gemeinsame Ursache:
die Absicht, die einzige Absicht der Unternehmen zur Gewinnmaximierung. Da wird eben gespart, was das Zeug hält, Menschen, Schicksale sind so was von egal.
Wir finden dies ja alle noch so supergut. auf jedne Fall werden die "erfolgreichsten" Manager (die ihren Unternehmen kurzfristig den höchsten Gewinn generieren) hochgelobt.
Aber es wäre die Aufgabe der Politik einen entsprechenden Rahmen für wirtschaftliche Aktivitäten festzulegen und den Ausgleich zu schaffen zwischen Wirtschaftsinteressen und Interessen der Bevölkerung.
Dazu gehört auch mal Nein zu sagen, wenn ein Unternehmensinteresse dem Interesse der Bevölkerung widerspricht - siehe Zuwanderung billiger Arbeitskräfte oder Erweiterung der Atomkraftwerks-Laufzeiten.
Das muss man von den Politikern verlangen können, und daran müssen sie sich auch messen lassen.
Es darf nicht sein, dass sich die Politik von den (Groß-)unternehmen am Nasenring führen lässt. Im Falle der Laufzeiten für AKW war das in geradezu entlarvender Weise öffentlich gemacht worden, wie unverschämt und erpresserisch Unternehmen vorgehen. Wir können aber davon ausgehen, dass an anderer Stelle ähnliches passiert - wenn auch für gewöhnlich viel diskreter.
Auf die Politik können wir uns also nicht (allein) verlassen. Es ist unsere Aufgabe als Bürger diese Thematik, diese angeblichen "Erfordernisse" und Pläne zu hinterfragen und nicht alles mit Schafsgeduld hinzunehmen. Damit dem Druck der Unternehmen der Gegendruck der Wähler gegenüber steht.Geändert von Inaktiver User (21.09.2010 um 11:20 Uhr)
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21.09.2010, 11:20Inaktiver User
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21.09.2010, 11:25
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21.09.2010, 11:26Inaktiver User
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21.09.2010, 11:35Inaktiver User
AW: Gehen Deutschland die Arbeitskräfte aus ?
Ja, weil man da mehr Leser erreicht.

Nein, weil es ein politisches Thema ist.
Und zwar eines, über das wir wirklich reden sollten.
Sonst wird uns nämlich im Zuge der Eingliederung schon hier lebender Migranten eine weitergehende Änderung der Einwanderungsgesetze untergejubelt, ohne dass wir es merken.
Ich habe kein Problem damit, wenn die Einwanderung ähnlich geregelt wird wie z.B. in Australien oder Kanada.
Dort spielt aber der heimische Bedarf eine entscheidende Rolle. Ich bezweifle stark, dass man Einwanderer nach Australien oder Kanada einwandern lässt, weil diese einfach billiger sind. Ich kann mir auch schwer vorstellen, dass man sie ins Land bittet, während ähnlich qualifizierte Einheimische (weil älter, weiblich oder teurer) "stempeln gehen" oder sich mit minderwertigen Jobs durchwursteln müssen.
Warum sollten wir eine immer höhere Sockelarbeitslosigkeit sowie eine wachsende Zahl prekärer Arbeitsverhältnisse hinnehmen, ohne zu hinterfragen, ob es in Deutschland und Europa eine hidden agenda der Arbeitgeber gibt, die sich mit den Interessen der europäischen Bevölkerung nicht annähernd deckt.
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21.09.2010, 11:46Inaktiver User
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21.09.2010, 11:49Inaktiver User
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21.09.2010, 12:00
AW: Gehen Deutschland die Arbeitskräfte aus ?
Na hör mal, wieso sollte denn die Zuwanderung junger Menschen, die sowohl die Lücken auf dem qualifizierten Arbeitsmarkt füllen können und dadurch Frauen, Älteren und Geringqualifizierten überhaupt erst ermöglichen, erwerbstätig zu werden und die auch noch aufgrund ihres Alters und vielleicht ihrer Lebenseinstellung Familien mit Nachwuchs gründen, dem Interesse der Bevölkerung widersprechen?
Alle Szenarien zur Bevölkerungsvorausberechnung gehen von Zuwanderung aus und im Moment wandern aber mehr jüngere Menschen ab als zu."...und gibt's auch kein Wiedersehn, einmal war es doch schön."
(Peter Kreuder et al, Sag beim Abschied leise 'Servus')
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21.09.2010, 12:36Inaktiver User



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