Im Moment haben wir noch sehr wenig Arbeitskose im Vergleich zum Rest der Welt.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass dies längerfristig so bleiben soll, während es im Rest von Europa von Arbeitslosen wimmelt.
allerdings ist es unmöglich, eine Prognose zu stellen. wenn die babyboomer mal in Pension gehen, ist es in vielen Firmen ziemlich leer.
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23.09.2010, 13:42Inaktiver User
AW: Gehen Deutschland die Arbeitskräfte aus ?
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23.09.2010, 13:52Inaktiver User
AW: Gehen Deutschland die Arbeitskräfte aus ?
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23.09.2010, 14:17
AW: Gehen Deutschland die Arbeitskräfte aus ?
"...und gibt's auch kein Wiedersehn, einmal war es doch schön."
(Peter Kreuder et al, Sag beim Abschied leise 'Servus')
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23.09.2010, 15:07Inaktiver User
AW: Gehen Deutschland die Arbeitskräfte aus ?
Wieso ?
Ich finde, Grundschulbildung reicht für eine Frau völlig aus: Lesen, schreiben, Grundrechnenarten - was braucht es mehr für's Heimchen am Herd ? Für's Kochrezepte lesen und Grießbrei abwiegen reicht das ja.
Glaubst Du eigentlich den Stuss, den Du hier absonderst ? Oder willst Du nur provozieren ?Geändert von Inaktiver User (24.09.2010 um 09:38 Uhr) Grund: Tipo
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23.09.2010, 15:20Inaktiver User
AW: Gehen Deutschland die Arbeitskräfte aus ?
Und dieses dumme Gefasel kann ich langsam auch nicht mehr hören, sorry .... Meine Kolleginnen und ich sind alle Akademikerinnen und alle fest liiert (die jüngeren) oder verheiratet. Und z.T Mütter.Zitat von Nalini
Sie würden schon einen finden. Aber gerade Akademikerinnen hätten eben selber gerne einen Akademiker als Mann.
Dummerweise stellen diese mittlerweile nur noch ca. 50 - 60 % der Akademiker beider Geschlechter.
Nun heiraten eben auch Akademiker nicht nur Akademikerninnen, sondern gerade oft mittel ausgebildete Frauen (Berufslehre mit Weiterbildung, höhere Fachschule). Mein Mann und seine Brüder sind alle Akademiker, aber keiner hat eine Akademikerin geheiratet.
Von meinen Freundinnen, alle Ü40, sind einige Singles ... Das betrifft aber Akademikerinnen genauso wie Nicht-Akademikerinnen.
Im Nachbarstrang hatten wir vor kurzem das Thema, daß einige Akademikerinnen es schwerer haben, einen Partner zu finden + eine Familie zu gründen ... Das betrifft aber vornehmlich Frauen, die keine Brotjobs studiert haben, sondern z.B. etwas Künstlerisches.
Naturwissenschaftlerinnen, Lehrerinnen, BWL'lerinnen, Ärztinnen, Apothekerinnen ... heiraten i.d.R. Gerne jemand aus der gleichen Berufsgruppe.
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23.09.2010, 15:27Inaktiver User
AW: Gehen Deutschland die Arbeitskräfte aus ?
weisst du, diese Gedanken habe ich mir auch gemacht in den letzten Jahre, wenn ich so mein Umfeld beobachtet habe.
Gegenüber meiner Zeit ist/wäre es schon ein Riesenfortschritt, wenn man Mädchen nicht noch Steine in den Weg legen würde. Von meiner Grundschulklasse ist kein einziges Mädchen ins Gymnasium gegangen. Klug genug wären etliche gewesen. Der Grundschullehrer fand es nur wohl unnötig und so hat er uns zwei Jahre lang so Angst vor dem Gymnasium gemacht, dass von 40 allen ausser einem die Lust vergangen ist, den Mädchen sowieso.
Ok, das ist heute anders. Aber ehrlich gesagt, ich kenne kaum eine Frau in meinem Alter die mit Kindern wirklich (meand mehr als ca. 6 - 8 Stunden die Woche erwerbstätig ist).
Der Knackpunkt: früher gab es noch gezackte Lebensläufe, Leute, die mit "nur" Berufsausbildung und Weiterbildung wirklich tolle Jobs ergattern konnte. Dies ist je länger je mehr nicht mehr möglich.
Bei uns hängen aber leider die sehr viele Frauen nach dem 2. Kind (oft schon nach dem 1.) ihrem Beruf an den Nagel und finden nachher keine wirklich adäquate Stelle mehr, wenn sie dann doch wieder einsteigen möchten, weil gerade in ihren qualifizierten Berufen sehr viel gegangen ist. Ich habe früher mit Frauen gearbeitet, die nach Studium und Kinderpause eine neue Ausbildung gemacht haben, die weit unter der Qualifikation lag, die sie mal erworben hatten.
Ich bin ehrlich gesagt auch nicht für Frauenförderung. Ich bin dafür, dass man Frauen keine Steine in den Weg legt und sie den Weg wählen lässt, den sie wählen möchten. Früher war ein Studium für eine Frau fast ein no Go, heute ist es fast ein no Go, wenn eine Frau bei entsprechender Begabung kein Studium absolviert. Beides ist doch einseitig.
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23.09.2010, 15:33Inaktiver User
AW: Gehen Deutschland die Arbeitskräfte aus ?
Das ist absolut kein dummes Gefasel. Mach mal die Rechnung:
Wenn von 50 % männlichen Akademikern die Hälfte eine Nichtakademikerin heiratet, dann steht diese Hälfte nicht mehr für die Akademikerinnen zur Verfügung.
Ich sage nicht, dass es Akademikerinnen schwerer hätten. Sie haben es aber schwerer, wenn sie zwangsläufig einen Mann heiraten wollen, der mindestens ebenso gebildet ist wie sie und mindestens ebenso gut verdient wie sie. Haben sie damit keine Probleme, gibt es keinen Grund, wieso sie keinen Partner finden sollen. Ich denke sogar, dass viele Männer mit einfachen Berufen kein Problem haben, wenn die Partnerin mehr verdient, im Gegenteil.
Ich stell mir grade vor, dass es z.B. eine Uniprofessorin schwer haben könnte, einen Mann zu finden, wenn für sie nur jemand in Frage kommt, der mindestens ebenso viel erreicht hat. (In einer Reportage habe ich mal gelesen, dass eine Frau gesagt haben soll "was soll ich mit einem, der noch nie eine Sitzung geleitet hat?") nun, obwohl mein Mann Akademiker ist, hätte ich diese Bedingungen gestellt, wäre ich nicht verheiratet.
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23.09.2010, 16:19
AW: Gehen Deutschland die Arbeitskräfte aus ?
Beides. Zu Deiner Zeit war es vielleicht auch anders, einfach andere Zahlenverhältnisse und andere Strukturen. Ich sehe einige Frauen sich von Studiengang zu Studiengang schleppen, ohne jemals wirklich gearbeitet zu haben, die dann mit anfang dreißig resigniert und ohne Aussicht auf feste Partnerschaft geschweige denn Familie und schlimmstenfalls auch ohne Job dasitzen und einfach irgendwas machen (müssen). Vielleicht ist das auch eine zu selektive Wahrnehmung, aber vielleicht kann da ein früherer Einstieg in einen Beruf letztlich besser sein, sogar, um einen Mann zu finden. Nicht, dass das Problem nicht auch bei Männern existiert, aber mein Eindruck ist, es nimmt eher bei Frauen zu.
Wie dem auch sei, es soll natürlich jede und jeder weiterhin freie Berufswahl haben. Und vielleicht hebt sich ja wirklich mal die Asymmetrie zwischen Frauen und Männern bei den gegenseitigen Ansprüchen bei der Partnerfindung auf, dann bleibt Frauen-gegenüber-Männer-Förderung langfristig vielleicht doch kein Schneeballsystem mit demografischer Nebenwirkung."...und gibt's auch kein Wiedersehn, einmal war es doch schön."
(Peter Kreuder et al, Sag beim Abschied leise 'Servus')
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23.09.2010, 16:26Inaktiver User
AW: Gehen Deutschland die Arbeitskräfte aus ?
Ich denke aber nicht, daß das 50 % sind.
Manche mögen unter ihrem eigenem Status heiraten... aber das heißt durchaus: Chefarzt-Assistenzärztin, Professor-Lehrerin etc.
In meiner Abteilung mit 20 Akademikern sind alle auch mit solchen liiert - die Männer übrigens auch.
Mit den meisten Akademikerjobs verdient man nicht unbedingt mehr als mit anderen. Und Bildung ist auch sehr relativ.Ich sage nicht, dass es Akademikerinnen schwerer hätten. Sie haben es aber schwerer, wenn sie zwangsläufig einen Mann heiraten wollen, der mindestens ebenso gebildet ist wie sie und mindestens ebenso gut verdient wie sie.
Und von den 20 % Akademikerinnen, die "übrig bleiben", haben viele halt auch kein Problem mit einem nicht-akademischen Partner. Ich war auch lange mit einem Erzieher liiert .... Übrigens nicht, weil es an akademischen Interessenten gemangelt hätte - sondern weil er jeden von denen toppte.Geändert von Inaktiver User (23.09.2010 um 16:29 Uhr)
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23.09.2010, 16:28Inaktiver User



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