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  1. Inaktiver User

    AW: "Die Schwaben" gegen Stuttgart 21 ??

    Die Grünen waren von Anfang an dagegen, die CDU von Anfang an dafür. Die SPD ist auch dafür, aber im März sind Wahlen.
    IrgendWie hat sich doch nichts geändert.

    Tja, die 70er. Da hat der damalige Ministerpräsident auch gedroht Baden das Licht auszuknipsen, weil Leute auf die Idee gekommen sind ihr Demotrationsrecht gegen den geplanten Bau eines AKWs in Wyhl wahr nahmen.
    Geschichte wiederholt sich anscheinend doch.

  2. Inaktiver User

    AW: "Die Schwaben" gegen Stuttgart 21 ??

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und obwohl aus den ursprünglich 3 Röhren inzwischen 4 wurden, mit 4 Spuren je Richtung, reicht der Tunnel in Spitzenzeiten immer noch nicht, weil nahezu ganz Skandinavien an diesem Übergang hängt - und den Zustand nur eines einzigen Elbübergangs mag man sich überhaupt nicht vorstellen.
    Es gibt ja nicht nur einen, sondern 3: Die
    Elbbrücken und die Elbbrücken-Nebenstrecke nicht vergessen.

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    AW: "Die Schwaben" gegen Stuttgart 21 ??

    der letzte Satz ist wichtig:
    Es gebe keine weiteren Auftragsvergaben
    Wie ich es mittlerweile sehe könnte die Geschichte vom Werden und Fall von Stuttgart21 ein Klassiker werden.
    Qualitätsliga: Der Rathausturmbau zu Schilda.

    Wenn man hier und anderswo schon völlig unpassende Großprojekt-Beispiele zum Vergleich heranzieht (zur konkreten S21-Sache aber bezeichnenderweise sprachlos bleiben möchte!?) , dann will ich mal ein einigermaßen passendes erwähnen, das noch dazu sogar in direktem Zusammenhang steht.

    Lt CDU/CSU/SPD/FDP LänderproporzKlüngelVetterlesundSpeziWirtschaft hatte Bayern den Transrapid München genehmigt bekommen sollen und Stuttgart im Gegenzug S21.
    Mistero Presidente Edmundo hatte bekanntlich noch mit den letzten Atemzügen seiner Herrschaft über Bavaria mannhaft die Weichen "endgültig" gestellt dafür, grade so wie zum HypoAlpeAdria Ankauf, für den er ebenso all sein polit. Gewicht in die Waagschale geworfen hatte.
    Indes beim Transrapid half es nicht.
    Nachfolger Beckstein hatte eine klare Linie. Entweder das Konsortium Siemens/Thyssen baut zum Festpreis, der mit 1,8 Mia € damals angegeben war oder die Sache kippt. Die Industrie zog bekanntlich zurück. - So einfach kanns gehen wenn renommierte Generalunternehmer Geld und Ruf zu verlieren haben.

    Bei Stuttgart21 sollen aber Stadt, Land, Bahn(=Bund), Europa ..bauen und zahlen. Und zwar ohne festgezurrte Schranken. So denkt sich die private Bau- und Immobilienbranche das.

    Und so ähnlich wird das bei allen "Großprojekten" zugehen, die im Lande beschlossen werden sollen!!
    Das kann man sich wie in Neapel vorstellen mittlerweile. Vorbilder ala FJS lassen grüßen...Jeder "clevere" Politiker, ob kommunal oder regional, will mitkassieren, profitieren in irgendiener Form, wenn über den Einsatz von Hunderten Millionen oder gar Milliarden entschieden wird.

  4. gesperrt

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    AW: "Die Schwaben" gegen Stuttgart 21 ??

    Zitat Zitat von hombre Beitrag anzeigen
    ...Bei Stuttgart21 sollen aber Stadt, Land, Bahn(=Bund), Europa ..bauen und zahlen. Und zwar ohne festgezurrte Schranken. So denkt sich die private Bau- und Immobilienbranche das.

    ...

    So ähnlich wie bei der Elb-Philharmonie ...

    Alle Politiker, die das teure Projekt ganz ganz toll fanden haben sich inzwischen verabschiedet und es ist immer noch nicht fertig, wird also noch teurer werden.

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    AW: "Die Schwaben" gegen Stuttgart 21 ??

    >Entweder das Konsortium Siemens/Thyssen baut zum Festpreis, der mit 1,8 Mia € damals
    >angegeben war oder die Sache kippt.

    das ist eine sehr gute idee mit dem festpreis.

    luciernago
    LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH

  6. Inaktiver User

    AW: "Die Schwaben" gegen Stuttgart 21 ??

    ...Jeder "clevere" Politiker, ob kommunal oder regional, will mitkassieren, profitieren in irgendeiner Form, wenn über den Einsatz von Hunderten Millionen oder gar Milliarden entschieden wird.
    Ja, es profitieren einige davon, nicht nur "versteckt-offiziell" wie hier:

    Das umstrittene Riesenprojekt Stuttgart 21 bringt dem Staatskonzern einen Extragewinn von Hunderten Millionen Euro. Das belegt ein Geheimpapier des DB-Vorstands, das der Frankfurter Rundschau vorliegt.
    Die Konzerntochter DB Netz hat im Juni eine hohe Risikovorsorge von 615 Millionen Euro voll gewinnerhöhend aufgelöst, wie das Geheimpapier dokumentiert. Die Rückstellung stand jahrelang für S21 in der Bahnbilanz – als gesetzlich vorgeschriebene Absicherung, falls das mindestens gut vier Milliarden schwere Bahnhofsprojekt Projekt scheitert. Denn schon 2002 hatte die Bahn stolze 459 Millionen Euro Steuergeld für S21 kassiert.
    Die Zahlung leistete damals die Stadt Stuttgart, um den damaligen DB-Chef Hartmut Mehdorn zur Neuauflage des bereits eingemotteten Projekts zu bewegen. S21 sieht unter anderem den Teilabriss des denkmalgeschützten Stuttgarter Kopfbahnhofs und den Bau einer Station im Tunnel vor. Auf den bisherigen Gleisgelände soll ein neues Stadtviertel entstehen.
    Den größten Teil der erhofften Baugrundstücke kaufte die Stuttgarts Bürgermeister Wolfgang Schuster (CDU) damals schon der DB ab und übernahm somit auch das Vermarktungsrisiko. Baustart für S21 soll aber erst 2010 sein, Fertigstellung frühestens 2019. Größere Rechnungen werden erst ab 2015 zu bezahlen sein, erwarten Experten. Somit kann die DB seit Jahren die gezahlten 459 Millionen Euro ohne Zweckbindung für eigene Geschäfte nutzen.
    Fachleute wie Michael Holzhey von der Beratungsfirma KCW veranschlagen den Vorteil für den Konzern auf mehrere 100 Millionen Euro.



    Quelle (19.12.2009):

    Geheimpapier: Bahn profitiert von Projekt Stuttgart 21 | Wirtschaft- Frankfurter Rundschau

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    AW: "Die Schwaben" gegen Stuttgart 21 ??


    Das ist unglaublich dreist und ignorant !

    Oben im Thread nannte jemand die Stadt Neapel - in der Tat mafiöse Zustände !

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    AW: "Die Schwaben" gegen Stuttgart 21 ??

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Denn schon 2002 hatte die Bahn stolze 459 Millionen Euro Steuergeld für S21 kassiert.
    Die Zahlung leistete damals die Stadt Stuttgart, um den damaligen DB-Chef Hartmut Mehdorn zur Neuauflage des bereits eingemotteten Projekts zu bewegen.
    das hieße zusammen mit Aussagen am Ende vonStuttgart 21 - Der unheilbare Mangel - Politik - sueddeutsche.de
    daß in den Jahren 2001 und 2002 es intern hoch hergegangen sein müsste. Stuttgart sah sich schließlich veranlasst der Bahn hohe Liquidität zufließen zu lassen. Wollte die ihren Cashflow besser aussehen lassen vor erwartetem anstehendem Börsengang?
    Wie hat Stuttgart die Vorstreckung finanziert? Keine Kommune dürfte derart im Geld schwimmen, daß sie soviel aus Portokasse auf den Tisch legen kann !??

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    AW: "Die Schwaben" gegen Stuttgart 21 ??

    Ich bin für Stuttgart 21 - weil es Arbeitsplätze schafft, ein wirklich hässliches Bahnhofsviertel hoffentlich in eine schöne Gegend verwandelt, Möglichkeit für Wohnraum schafft - und weil wir eben Projekte wie dieses brauchen, um Stuttgart nicht ins Abseits zu schießen.
    Stuttgart hätte dann als 2. Stadt in Deutschland einen Flughafen mit ICE-Anschluss - was auch ein deutlicher Wirtschaftsfaktor für die Region darstellen wird. Die neugebaute Messe gewinnt dadurch noch zusätzlich an Attraktivität.

    Man kann aus dem Projekt für die Zukunft lernen - dass die Bürger lauter sein müssen! Und zwar rechtzeitig. Suttgart 21 wurde meines Wissens nach schon Mitte der 90er Jahre vertraglich abgesichert - und viele Verträge haben heute noch ihre Gültigkeit.

    Ich finde es peinlich, wie die SPD jetzt auf den Zug der Stuttgart 21-Gegner aufgesprungen ist. Sie hat für mich dadurch auch ein Stück das Gesicht verloren.
    Und die Grünen - ja die wollen, dass wir alle Zug fahren. Aber idealerweise auf alten Gleisen - mit unmöglichen Umstiegszeiten in Stuttgart (bis zu 45 Minuten Aufenthalt, weil es "eben so lange dauert" bis die Lok umgedreht ist.

    Und ich bin der Meinung, dass Zugbesetzungen der falsche Weg sind. Die Bahn ist sowieso schon unglaublich unpünktlich - und da ist es eine Frechheit, dass Demonstranten für noch mehr Verspätungen sorgen.

    Ich bin Schwabe - und FÜR Stuttgart 21.

    Und im Übrigen: Ich habe schon mit vielen Leuten über S21 gesprochen - die Gegner sind sehr dünn gesäht. Es sind zwar viel - aber ich habe den Eindruck, dass die schweigende Mehrheit für Stuttgart 21 ist.
    Ich hab meine Ernährung umgestellt.


    Die Chips stehen jetzt links von der Tastatur.

  10. gesperrt

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    AW: "Die Schwaben" gegen Stuttgart 21 ??

    Zitat Zitat von Franca81 Beitrag anzeigen
    ... Und ich bin der Meinung, dass Zugbesetzungen der falsche Weg sind. Die Bahn ist sowieso schon unglaublich unpünktlich - und da ist es eine Frechheit, dass Demonstranten für noch mehr Verspätungen sorgen.

    Ich bin Schwabe - und FÜR Stuttgart 21.

    Und im Übrigen: Ich habe schon mit vielen Leuten über S21 gesprochen - die Gegner sind sehr dünn gesäht. Es sind zwar viel - aber ich habe den Eindruck, dass die schweigende Mehrheit für Stuttgart 21 ist.

    Du kannst ganz gelassen bleiben, du wirst eh' bekommen was du willst.

    Schade ist es um die schönen alten Bäume, die den Glubschaugen weichen müssen.

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