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    AW: "Die Schwaben" gegen Stuttgart 21 ??

    Zitat Zitat von Nadine2 Beitrag anzeigen
    Und zum Thema "fremdgesteuert" ... Welche Gruppierung hat den zahlreiche professionell organisierte Verbände wie den BUND, Pro Bahn, Verkehrsclub, Greenpeace, Robin Wood, Die Grünen etc. hinter sich? Meines Wissens hat die CDU noch keine PRO S21 Demo organisiert.

    ...
    .. dafür wird sie aus anderen Bereichen gesteuert. Bereiche, die mit S21 ihren Profit machen werden.

    Ich sage nur .. "Martin Herrenknecht", ECE, Strabag ...

    .... und wenn ich noch etwas länger überlege, fallen mir garantiert noch weitere ein.

  2. Inaktiver User

    AW: "Die Schwaben" gegen Stuttgart 21 ??

    Zitat Zitat von Nadine2 Beitrag anzeigen
    Die Mehrheit der Wahlberechtigten in Ba-Wü ist für S21 - das berichtet zumindest der Spiegel - nicht gerade bekannt dafür "Geschäftsinteressen" bei S21 zu haben und ein Unterstützer der CDU zu sein.

    Übrigens haben sich mehr als 80.000 Menschen bei Facebook für S21 ausgesprochen ...
    Würde mich doch mal interessieren, wie DER SPIEGEL zu den Zahlen kommt. Ich kenne niemanden, egal ob Befürworter oder Gegner, der gefragt worden wäre. Und bei Facebook sind auch die Wenigsten registriert.

    Trau keiner Statistik, die Du nicht eigenhändig gefälscht hast.

  3. Inaktiver User

    AW: "Die Schwaben" gegen Stuttgart 21 ??

    Zitat Zitat von Nadine2 Beitrag anzeigen
    Und zum Thema "fremdgesteuert" ... Welche Gruppierung hat den zahlreiche professionell organisierte Verbände wie den BUND, Pro Bahn, Verkehrsclub, Greenpeace, Robin Wood, Die Grünen etc. hinter sich?
    Sag du's mir, wer hinter den "professionell organisierten" Umweltverbänden steckt - von umweltsensitiven Bürgern abgesehen.


    Komisch nur das die derzeit grössten Demonstrationen von Befürwortern im "Lauf für S21" durchgeführt werden UND die Masse der Medien dies ignoriert.
    Zwei Möglichkeiten: die Medien stecken alle mit den dubiosen S21-Gegnern unter einer Decke.
    Oder: die Journalisten haben das Spiel durchschaut.


    Eigentlich wären jetzt wieder ein paar Bilder mit gewalttätigen Demonstrationen recht. Dann kann man die Reihen wieder schliessen, die Argumente vereinfachen und Bilder statt Worte sprechen lassen ...
    Ich brauche keine Wiederholung der Bilder; ich habe sie noch sehr lebendig im Kopf.


    Aber nette Pirouette, die du da vollziehst:
    Am Ende sind die von Mappus und Rech losgeschickten Brutalos die Opfer von aufmüpfigen Bürgern, die ihnen gemeinerweise diesen Ärger eingebrockt haben.
    .

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    AW: "Die Schwaben" gegen Stuttgart 21 ??

    Zitat Zitat von Nadine2 Beitrag anzeigen
    Komisch nur das die derzeit grössten Demonstrationen von Befürwortern im "Lauf für S21" durchgeführt werden UND die Masse der Medien dies ignoriert.
    etwas auf Bremse bitte.
    Aber immerhin muss jetzt sogar die TAZ die wachsende Zahl der Befürworter anerkennen!
    Die TAZ scheint also demnach besser/ausgewogener zu berichten als die "Masse der Medien", richtig?
    HIer übrigens der Artikel über die Pro S21 Läufer.

    Weniger gut für S21 sieht aus was die Hauptbefürworter so zu tun pflegen:
    Filzvorwurf gegen Frau Gönner



    Nadine2, es wäre nett du würdest eingehen auf gewisse substantielle Fakten, um die es hier geht. Was meinst du zur Bedeutung von Klüngel, Filz, Korruption, Proporzhandel bei S21 ?

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    AW: "Die Schwaben" gegen Stuttgart 21 ??

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Würde mich doch mal interessieren, wie DER SPIEGEL zu den Zahlen kommt. Ich kenne niemanden, egal ob Befürworter oder Gegner, der gefragt worden wäre. Und bei Facebook sind auch die Wenigsten registriert.

    Trau keiner Statistik, die Du nicht eigenhändig gefälscht hast.
    Er hat eine Meinungsumfrage in Auftrag gegeben bei TNS Infratest.
    Und demnach sind 46% der Befragten aus BW für S21 und 43% sind dagegen.

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    AW: "Die Schwaben" gegen Stuttgart 21 ??

    Richtig mies fände ich es übrigens
    wenn weiter Aufträge vergeben werden würden zwischenzeitlich!

    Jeder vergebene Auftrag kostet bares Geld im Moment der Unterschrift und Zustellung. Egal ob gebaut wird oder nicht.

    Da ists kostentechnisch gesehen wohl meist unerheblicher ob irgendwo weitergewerkelt wird.

    WICHTIG also: AUFTRAGSSTOPP !!

  7. Inaktiver User

    AW: "Die Schwaben" gegen Stuttgart 21 ??

    "Die Schweizer bejubeln den längsten Bahntunnel der Welt, überall wird an der Zukunft gebaut. Aber die Deutschen gehen gegen Großprojekte auf die Barrikaden. Hängt sich die Bundesrepublik von der globalen Entwicklung ab? Die Gefahr besteht - doch es gibt einen einfachen Weg, das Problem zu lösen. ..."

    Weiterlesen unter: "Streit um Großprojekte. Riskanter Tunnelblick", Spiegel

    Der beste kritische Artikel zum Thema Großprojekte, den ich bisher gelesen habe.

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    AW: "Die Schwaben" gegen Stuttgart 21 ??

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    "Die Schweizer bejubeln den längsten Bahntunnel der Welt, überall wird an der Zukunft gebaut. Aber die Deutschen gehen gegen Großprojekte auf die Barrikaden. Hängt sich die Bundesrepublik von der globalen Entwicklung ab? Die Gefahr besteht - doch es gibt einen einfachen Weg, das Problem zu lösen. ..."

    Weiterlesen unter: "Streit um Großprojekte. Riskanter Tunnelblick", Spiegel

    Der beste kritische Artikel zum Thema Großprojekte, den ich bisher gelesen habe.
    Das eine ist sicherlich, dass man Großvorhaben zukünftig auf eine ganz andere Basis stellen wird stellen müssen.

    Die Art und Weise, wie heute die erforderlichen Planfeststellungsbeschlüsse zustanden kommen, ist sehr formstreng im juristischen Sinne. Es gibt sehr viele Gesichtspunkte, deren Berücksichtigung da eben gar nicht vorgesehen ist.

    In den Bürgeranhörungen zu Stuttgart 21 Ende der 90-er durfte man sich nicht einmal mehr zu den möglichen Alternativkonzepten (K21) äußern. da wurde einem sofort das Wort entzogen.

    Dazu kommt, dass der Staat in diesen Fällen unbedingt unvoreingenommen mit Gutachten etc. an die Dinge herangehen muss. Und verhängnisvoll wird es eben dann, wenn die Politik in einer Doppel- und Mehrfachrolle ein Projekt befürwortet und gleichzeitig als Entscheiderin zugleich aber auch die Herrschaft und Kontrolle über das Verfahren ausübt.

    Und dann noch eines: nicht jedes Großprojekt ist bereits deswegen gut und sinnvoll, nur weil es sich um ein Großprojekt handelt. Auch in Frankfurt und München gab es die Ideen eines F21 und M21 und wurden dort, relativ unspektakulär, jeweils als nicht sinnvoll erkannt.
    aufgewacht und umgezogen: befriendsonline.net

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    AW: "Die Schwaben" gegen Stuttgart 21 ??

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    "Die Schweizer bejubeln den längsten Bahntunnel der Welt, überall wird an der Zukunft gebaut. Aber die Deutschen gehen gegen Großprojekte auf die Barrikaden. Hängt sich die Bundesrepublik von der globalen Entwicklung ab? Die Gefahr besteht - doch es gibt einen einfachen Weg, das Problem zu lösen. ..."

    Weiterlesen unter: "Streit um Großprojekte. Riskanter Tunnelblick", Spiegel

    Der beste kritische Artikel zum Thema Großprojekte, den ich bisher gelesen habe.
    wie meinst du das.."kritischer Artikel zum Thema Großprojekte" ?

    ich hab ihn ziemlich komplett überflogen.

    Das ist exakt der jung-dynamisch-technokratisch hypernervöse Anteil an S21, von dem hier zu lesen ist.

    Nahezu jeder Zeile von Sven Böll stimme ich nicht zu, oder hätte ich mindest einige meinerseits kritische Anmerkungen beizugeben.


    Schon beim Aufhänger schwächelt es gewaltig:
    1 km Tunnel unter 2000m Berg zu graben, kann leichter oder schwerer sein als unter 50m oder 150m Berg. Nehmen wir an im Mittel sei es ähnlich teuer.
    Nun kommt die Gretchenfrage: Wo wirds wohl relativ nutzbringender sein?
    Was der Schweiz als lebenswichtig erscheinen kann, muss noch lange nicht in der schwäbischen Alb genauso gesehen werden. Es haben einige Jahrmilliönchen mehr schon heftig ihre Buckel gesenkt

  10. Inaktiver User

    AW: "Die Schwaben" gegen Stuttgart 21 ??

    Zitat Zitat von Kraaf Beitrag anzeigen
    Das eine ist sicherlich, dass man Großvorhaben zukünftig auf eine ganz andere Basis stellen wird stellen müssen.

    Die Art und Weise, wie heute die erforderlichen Planfeststellungsbeschlüsse zustanden kommen, ist sehr formstreng im juristischen Sinne. Es gibt sehr viele Gesichtspunkte, deren Berücksichtigung da eben gar nicht vorgesehen ist.

    In den Bürgeranhörungen zu Stuttgart 21 Ende der 90-er durfte man sich nicht einmal mehr zu den möglichen Alternativkonzepten (K21) äußern. da wurde einem sofort das Wort entzogen.

    Dazu kommt, dass der Staat in diesen Fällen unbedingt unvoreingenommen mit Gutachten etc. an die Dinge herangehen muss. Und verhängnisvoll wird es eben dann, wenn die Politik in einer Doppel- und Mehrfachrolle ein Projekt befürwortet und gleichzeitig als Entscheiderin zugleich aber auch die Herrschaft und Kontrolle über das Verfahren ausübt.

    Und dann noch eines: nicht jedes Großprojekt ist bereits deswegen gut und sinnvoll, nur weil es sich um ein Großprojekt handelt. Auch in Frankfurt und München gab es die Ideen eines F21 und M21 und wurden dort, relativ unspektakulär, jeweils als nicht sinnvoll erkannt.
    In diesen Punkten gebe ich dir völlig Recht.

    Ich sehe diesen Artikel übrigens gar nicht unbedingt als Stellungnahme pro S21.

    Es ist aber ein Artikel, der - zu Recht, wie ich finde - das Sankt-Florian-Prinzip anprangert, das bei vielen Großprojekten eine Rolle spielt. (Ob es auch für S21 ein gewichtiges Thema ist, sei dahin gestellt, aber der Artikel führt ohnehin über S21 weit hinaus.)

    Der Artikel zeigt außerdem, wie zäh diese aufoktroyierten Großprojekte bei uns - im Vergleich zu anderen Ländern - ablaufen, was letztlich allen, aber auch wirklich allen Beteiligten schadet.

    Er fordert außerdem klare, bürgernahe Entscheidungswege, gegebenenfalls regelmäßige Bürgerentscheide über solche Projekte - und darin sind wir wohl beide mit dem Autor einig.
    .
    Geändert von Inaktiver User (15.10.2010 um 14:16 Uhr)

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