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27.08.2010, 11:42
AW: Was ist falsch an Sarrazins Aussagen??
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27.08.2010, 11:44
AW: Was ist falsch an Sarrazins Aussagen??
Wie kommst Du denn darauf Statistiken müssten "demokratisch legitimiert" sein?
Ganz genau das ist der Punkt. Es müsste überhaupt nicht um seine Person gehen - wenn sich die Politik des Themas annehmen würde.
Das tue ich nicht. Das was er vor einiger Zeit über Hartz4-Empfänger gesatz hat (Können doch von 2€ am Tag überleben) finde ich katastrophal. Mir geht es nicht um ihn. Mir geht es darum ein offensichtliches Problem nicht totzuschweigen bis es zu spät ist.
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27.08.2010, 11:51
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27.08.2010, 11:51Inaktiver User
AW: Was ist falsch an Sarrazins Aussagen??
Ich rede von seinen Äußerungen, denen viele zustimmen.
Die Statistiken sind da meines Wissens nur ein Teil von.
Interessant wird es ja, wenn man über Ursachen und Lösungen spricht.
Davon abgesehen hast du sicher schon mal was davon gehört, dass Statistische Werte doch auch stark von den Verfahren beeinflusst werden, mit denen sie erhoben wurden. Also alles andere als objektive, unumstößliche Wahrheiten sind ...
Och ich glaube, ihm gefällt es ganz gut, dass es um seine Person geht
Und dieses Problem ist der Islam? Oder was genau?
Und wie soll diesem Problem begegnet werden?
Die Lösungsansätze der Sarrazin-Anhänger habe ich immer noch nicht verstanden.
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27.08.2010, 11:52
AW: Was ist falsch an Sarrazins Aussagen??
Geändert von Atzel (27.08.2010 um 12:02 Uhr)
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27.08.2010, 11:52Inaktiver User
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27.08.2010, 11:52
AW: Was ist falsch an Sarrazins Aussagen??
Ja, Sarrazin darf und macht es.
Aber er ist auch ein harter Knochen, der seine Meinung sagt, sei sie auch noch so gegenläufig zum politischen und journalistischen Mainstream.
Aber nicht jeder ist so dickhäutig wie er, manch einer in der Politik mag die Probleme ähnlich gelagert sehen wie Sarrazin, aber den Mund aufmachen und darüber reden, das traut sich keiner.
Der Grund ist, das man ruck, zuck in der äußersten rechten Ecke landet, sollte man sich öffentlich so äußern wie Sarrazin es gemacht hat. Das ist in Deutschland gleichbedeutend mit politischem Selbstmord.
Ich finde das, was mir bis jetzt von Sarrazins Thesen bekannt ist, zwar nicht in allen Punkten völlig richtig, aber in der grundsätzlichen Stoßrichtung seiner Aussagen stimme ich ihm zu.
Wenn Deutschland ein Einwanderungsland ist bzw. sein will, dann müssen wir uns auch wie eines verhalten und die Einwanderer, die wir brauchen und suchen, nach bestimmten festgelegten Kriterien auswählen und von ihnen einen stärkeren Integrationswillen erwarten, als das heute zum Teil der Fall ist.
Wer sich dann immer noch nicht integrieren will, den kann man letztlich auch nicht dazu zwingen, aber den braucht die Gemeinschaft dann auch nicht großzügig finanziell zu unterstützen.
Sarrazin fordert im Grunde mehr Selbstbehauptungswillen von unserer europäisch-westlichen Gesellschaft, und das ist der Punkt, wo ich ihm zustimme.
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27.08.2010, 11:54Inaktiver User
AW: Was ist falsch an Sarrazins Aussagen??
Sagst du das als überzeugter Sarrazin-Anhänger oder als Theologe?

Im häuslichen Bereich gibt es zu wichtigen Themen oft so viele Meinungen wie Familienmitglieder.
Der Islam hat 1-1,5 Milliarden Anhänger in aller Welt.
Erstaunlich, dass die Muslime sich so ähnlich sein sollen, viel ähnlicher als die Christen (Katholiken, Protestanten, Orthodoxe, Evangelikale, Zeugen Jehovas, ...)
Aber wie war das noch mal:
für die Allerlangsamsten hier im Forum: es ist von ganz bestimmten Leuten die Rede.
Ja, von welchen denn?
Anscheinend doch von allen Muslimen.
Wie DerJunge82 richtig schreibt: von einer solchen Haltung würde man sich auch als superintegrierter Moslem vor den Kopf gestoßen fühlen.
.Geändert von Inaktiver User (27.08.2010 um 12:09 Uhr)
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27.08.2010, 11:55Inaktiver User
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27.08.2010, 11:57
AW: Was ist falsch an Sarrazins Aussagen??
Ohne sein Gepolter gäbe es das Thema in den Medien nicht. Ich bin sehr froh, dass gerade ein SPD Mensch so Radau macht und keiner aus der Neonazi-Ecke - denn es gibt eine Menge Leute die diese Meinung vertreten. Vor kurzer Zeit wurde gesagt (Quelle habe ich nicht), dass, wenn Sarrazin eine eigene Partei gründen würde, er mit ca. 20% der Wählerstimmen rechnen dürfte. Dann lieber er als 20%+ für die NPD.
Dass das eigentlich etwas Gutes ist, scheinst Du nicht zu sehen.



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