(Nicht nur) bei mir kommen Äußerungen von ihm als Hetze an,
und:
1. zum Haß gegen Teile der Bevölkerung aufstachelt oder zu Gewalt- oder Willkürmaßnahmen gegen sie auffordert oder
2. die Menschenwürde anderer dadurch angreift, daß er Teile der Bevölkerung beschimpft, böswillig verächtlich macht oder verleumdet
erfüllt nach Paragraph 130 StGB den Tatbestand der Volksverhetzung.
Daher vertrete ich die Meinung, die ich äußerte.
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01.09.2010, 14:42Inaktiver User
AW: Was ist falsch an Sarrazins Aussagen??
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01.09.2010, 14:44
AW: Was ist falsch an Sarrazins Aussagen??
Doch:
Die Taschendiebe lenken auch mit irgendetwas ab, wenn sie einem in die Tasche greifen.
Wenn jetzt der Haushalt saniert werden muss, indem man die Sozialausgaben kürzt, ist ein Demagoge recht, der eine Bedrohung Deutschlands an die Wand malt, wie weiland die Nazis in den 20er Jahren.
Sarrazin könnte ja stattdessen mal zusammenrechnen, welche Umverteilung von unten nach oben in den letzten zehn Jahren stattgefunden hat, und aufzeigen, wie die Haushaltslöcher entstanden sind, die durch Kürzung der Sozialausgaben gestopft werden.
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01.09.2010, 14:54Inaktiver User
AW: Was ist falsch an Sarrazins Aussagen??



Nur, daß die zeitlichen kausalen Zusammenhänge GEGEN S. sprechen.Wenn jetzt der Haushalt saniert werden muss, indem man die Sozialausgaben kürzt, ist ein Demagoge recht, der eine Bedrohung Deutschlands an die Wand malt, wie weiland die Nazis in den 20er Jahren.
Er könnte! Aber es täte ihm gut, hier den Mund zu halten. Er selbst war ja in Berlin (dem Bundesland) zuständig für die Finanzen.Sarrazin könnte ja stattdessen mal zusammenrechnen, welche Umverteilung von unten nach oben in den letzten zehn Jahren stattgefunden hat, und aufzeigen, wie die Haushaltslöcher entstanden sind, die durch Kürzung der Sozialausgaben gestopft werden.
Du kennst sein "Kochbuch"?
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01.09.2010, 15:05Inaktiver User
AW: Was ist falsch an Sarrazins Aussagen??
Finde es auch sehr kurios, dass jetzt im Windschatten des Wirbels um Sarrazin das Sparpaket durchgewunken wird.
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01.09.2010, 15:06Inaktiver User
AW: Was ist falsch an Sarrazins Aussagen??
Es gibt viele davon.
Wo soll ich anfangen?
Bei dem Geldmangel der Gemeinden, Ländern, hoher Staatsverschuldung?
Worunter Schul- und Bildungspolitik, Sozialkassen, Kulturbereich u.v.m. zu leiden haben.
Der schlechte Arbeitsmarkt, die hohe Arbeitslosigkeit.
Kurz zusammengefasst: schlechte (falsche) Politik.
Wirtschaftskrise ausgelöst durch Verbrechen an den Börsen.
Im Thread wurden Beispiele genannt, die ich jetzt nicht noch mal alle raussuche.
Weil die nicht so einfach in den Griff zu bekommen sind,
werden gerne Hartz-IV-Empfänger, Migranten und Muslime für alles Mögliche verantwortlich gemacht, was S. mit Vorliebe tut.
Ein sehr gutes Beispiel gab z. B. auch utopia_2020 in #1022Geändert von Inaktiver User (01.09.2010 um 15:17 Uhr)
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01.09.2010, 15:07Inaktiver User
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01.09.2010, 15:15Inaktiver User
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01.09.2010, 15:22Inaktiver User
AW: Was ist falsch an Sarrazins Aussagen??
Wie man es nimmt.
Weder laufen in diesem Lande mehrheitlich intellektuell Minderbemittelte herum.
Noch gebricht es uns an der Promärresource Geld.
Die Privatvermögen in Deutschland summieren sich auf 10.5 Billionen Euro, das Staatsdefizit auf ca. 1,7 Billionen.
Also gut Faktor 6.
Quelle für das Privatvermögen übrigens Nachrichten und aktuelle Informationen aus Politik, Wirtschaft, Sport und Kultur - WELT ONLINE - also nicht gerade eine, der man kommunistische Umsturzbestrebungen oder linke Gutmenschentum unterstellen sollte.
Beispielsweise die Staatsverschuldung ist demnach einfach zu handhaben, um dieses Land wieder politisch handlungsfähig zu machen.
1. Erkennen, dass wir alle der Staat sind.
All diese Privatvermögen haben eines gemeinsam: Sie sind in einer Phase inneren wie äußeren Friedens, der wirtschaftlichen Prosperität sowie der Umverteilung von [woauchimmer] nach [woauchimmer] der letzten 60 Jahre entstanden.
Diese Schulden haben wir alle "gemacht".
2. Teilenteignung:
Wer 100 Millionen besitzt, gibt 20 Millionen ab.
Wer 10 Millionen besitzt, gibt 2.000.000.
Wer 1 Million besitzt, gibt 200.000.
Wer 100.000 besitzt, gibt 20.000.
Wer 10.000 besitzt, gibt 2.000.
Wer 1.000 besitzt, gibt 200.
Ich könnte mir statt 20 % flat auch vorstellen, dass wir sagen:
Bis 50.000 Vermögen 10%.
Ab 50.000 Vermögen 20%.
Da sind dann aber schon drei Parameter drin, über die sich dieses Land bestimmt Jahre streiten würde: Gerechtigkeit, Grenzbetrag und Prozentsatz.
Also reisse ich das Pflaster lieber in einem Ruck ab.
Damit wäre die Staatsverschuldung vom Tisch.
Wäre da nicht "das gesunde Volksempfinden" - Neid, Missgunst, die panische Angst, zu kurz zu kommen.
Und dann:
3. Konsequente Verfolgung jeder Art von Steuerhinterziehung, Ahndung derselben nicht mit Haftstrafen, sondern dadurch, dass die Leute den verursachten Schaden plus Faktor x auszugleichen haben. Zur Not mit Enteignungen.
"Hallo Herr Zumwinkel, schönes Haus haben Sie - oder präzise gesagt, hatten Sie mal."
4. Steuerliche Gleichbehandlung aller Arten von Einkommen - wieso muss ich auf mein Arbeitseinkommen eigentlich 33% ESt/Soli zahlen, auf meine Kapitaleinkünfte aber nur 25%?
5. Grundlegende Korrektur an der Auf- und damit Ausgabenstruktur des Staates.
Abschaffung der Kultushohheit der Länder - wieso müssen Kinder in Garmisch-Partenkirchen was anderes lernen als auf Helgoland?
Abschaffung der BA - kostet nur unendlich viel Kohle, bringt aber niemanden in Arbeit. War'n Versuch, hat nicht geklappt, ab dafür.
Und so weiter.
Weg vom individuellen Vorteil einzelner Interessensgruppen hin zu dem "was sein muss und sinnvoll ist".
Ade günstigere Abschreibungsmöglichkeiten oder Steuervorteile für Selbständige und Unternehmen, weg mit der Minderbesteuerung bestimmter Einkünfte, verringerten Umsatzsteuersätzen für diese oder jenes, Subventionen aller Art (Kilometergeld, Eigenheimzuschüsse, Agrarsubventionen, Bergbausubventionen und Kohlepfennigen), usw. usf. et cetera.
Alles bestens bekannt, man lese die Berichte des Bundes und Landesrechnungshöfe.
Dann können wir auch generell Steuersenkungen durchführen.
Und weil wir nicht blöd sind, setzen wir diese zunächst da an, wo die Leute das Geld, welches sie mehr in der Tasche haben, dann auch ausgeben und so Binnennachfrage, Arbeitskraftnachfrage und Umsatzsteuer erzeugen.
Also bei den mittleren und niedrigen Einkommen sowie den mittelständischen deutschen Unternehmen.
EUR 10.500.000.000.000,00 - nicht schlecht, was?
Kann ja jeder mal gucken, was er so hat.
Und sich fragen, ob es wirklich wehtun würde, davon 20 % abgeben.
So ... ganz leise, nur mal so für sich.
Aber das ist nichts als ein Traum, der in diesem Lande mit diesen Menschen nicht zu verwirklichen sein wird.
Ein Traum, der, wenn man ihn im Ernst äußert, eben eher einsam macht.
Cheers,
NMGeändert von Inaktiver User (01.09.2010 um 15:41 Uhr)
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01.09.2010, 15:31Inaktiver User
AW: Was ist falsch an Sarrazins Aussagen??
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01.09.2010, 15:35Inaktiver User
AW: Was ist falsch an Sarrazins Aussagen??



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