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  1. Inaktiver User

    AW: Erfahrungsbericht eines Lehrers

    Zitat Zitat von solar.eclipse Beitrag anzeigen
    Gefälscht ist ein Wort, das man auf Inhalte nicht anwenden kann.
    Selbstverständlich kann man das; genauer gesagt: auf den Text als Ganzes.

    Sie sind vielleicht fiktiv, erfunden, subjektiv eingefärbt oder mit verzerrten Sachverhalten durchzogen, aber niemals gefälscht.
    Der Unterschied zwischen Fiktion und Lüge ist klar.
    Ob etwas "fiktiv" oder "gefälscht" bzw. "gelogen" ist, hängt entscheidend davon ab, ob es dem Leser als unmittelbar wahrnehmbare Realität 'verkauft' wird.


    Sei so gut und gib mir mal deine Definition von „unreflektiert“.
    Solange sich die Leser ihre eigenen Gedanken zu diesem Bericht machen und sich gar darüber austauschen, ist das ja wohl kein unreflektierter Umgang damit. Gerade dann nicht.
    "Sich Gedanken zu machen" schließt mangelnde Reflexion keineswegs aus. Gedanken können auch manipuliert werden.

    Es ist durchaus interessant, wer etwas warum erzählt. Manchmal ist das sogar interessanter als der Text selbst. Reflexion setzt m.E. voraus, dass man sich Fragen auch zum Autor und dessen Absichten stellt. Das gilt jedenfalls dann, wenn es sich um gesellschaftspolitisch brisante Texte bzw. kontroverse Themen handelt.

    Es ist auch deshalb empfehlenswert sich solche Fragen zu stellen, weil ein gut geschriebener Text durchaus Verführungs- und Irreführungspotenzial enthalten kann, das durch solche Fragen möglicherweise leichter aufgedeckt und damit unschädlich gemacht werden kann.


    Was wäre schlimm daran, anhand dieser Annahme Überlegungen anzustellen? Wenn es jetzt noch nicht geschehen ist, könnte es immerhin in Zukunft so passieren. Lieber gleich die Brandverhütung im Vorfeld planen als später mit einer schlecht geplanten Hau-Ruck-Reform die angebrannten Kastanien aus dem Feuer holen zu müssen und sich am Ende doch nur die Finger dran zu verbrennen.
    Wenn die "Brandverhütung" so aussieht, dass man Ausländer-raus! ruft, dann wird die Grenze zwischen Brandverhütung und Brandstiftung fließend.


    Buchstaben sind keine Verbrecher, die es zu ächten gilt.
    Was für ein Satz!
    Wer hätte je ein unschuldiges 'D' oder "P" als "Verbrecher" betrachtet? Nicht einmal das scharfe 'S' wird als Verbrecher betrachtet. (SCNR)

    Texte sind weit mehr als Buchstaben. Es gibt durchaus ächtenswerte Texte.
    Aber das Eröffnungsposting gehört m.E. nicht dazu.
    .
    Geändert von Inaktiver User (18.08.2010 um 23:05 Uhr)

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    AW: Erfahrungsbericht eines Lehrers

    Zitat Zitat von Der-Ohne-Namen
    willst du hier allen ernstes rechte indoktrinationsschriften mit weltliteratur vergleichen?
    Ich will das, was ich geschrieben habe: vor Augen führen, dass jeder Text eine Botschaft vermittelt, die es Wert ist, dass man sich unvoreingenommen damit auseinandersetzt – und zwar vollkommen egal, ob der Autor nun George Orwell, Mr. Anonym, Mr. Pseudonym oder Ulf vom Kiosk um die Ecke ist.
    Teilweise versteift Ihr euch selbst dermaßen auf den Ausländer-Aspekt dieses Textes, dass dadurch der diskutierenswerte Part völlig unter den Tisch fällt: Nämlich dass es ein Fakt ist, dass (Aus-)Bildung in Deutschland inzwischen eine echt heikle Sache ist:
    Lehrer zu sein ist eine Sisyphos-Arbeit, für die man von Vater Staat statt Hilfestellung auch noch Steine in den Weg gerollt bekommt. Schüler zu sein ist aber keineswegs motivierender – man soll lernen, sich engagieren, freiwillige Praktika leisten, ein paar Jahre im Ausland verbringen und Teamgeist zeigen, weiß aber gar nicht mehr, wofür. Und selbst wenn man es weiß, wird einem am Ende gesagt, man wäre nicht qualifiziert genug. Mama und Papa fluchen auch nur noch über den Druck auf der Arbeit oder den Staat – wozu sollte man sich bei solchen Aussichten als Schüler also noch ein Bein ausreißen oder sich gar dieser wenig attraktiven Gesellschaft anpassen wollen?
    Unter diesen Umständen wäre es für mich überhaupt nicht verwunderlich, wenn die Probleme tatsächlich genau dort hochkochen, wo ohnehin schon ein Konfliktfeld besteht: zwischen unseren Kulturen. Und dass da die Kacke am Dampfen ist, zeigt allein schon unser Thread hier.
    Also Indoktrinations-Vermutungen hin oder her: Der Text weist altbekannte Problemfelder auf und niemand traut sich, durchdachte Reformen für eine Verbesserung auf den Weg zu bringen, weil es zu teuer oder thematisch zu heiß wäre.

    unreflektiert heisst fuer mich, dass jemand es fuer wahr erachtet, was dort geschrieben wurde, ohne dass nachgedacht wird, warum hier ein quote gequotet wird, ohne alle fakten und hintergruende geschweige denn den originalverfasser zu kennen
    Wenn du hier postest und wenn ich hier poste weiß man über unsere Hintergründe und Identitäten genauso wenig Bescheid. Sind wir deswegen Lügner oder Demagogen? Muss nun ab sofort jeder, der hier seine Erfahrungen und Meinungen zur Diskussion stellt, erst mal seine Adresse und noch ein paar Beweisfotos liefern, um als glaubwürdig anerkannt zu werden?
    Diese Vermischung von Themen-Eröffner und Zitat-Verfasser scheint ebenfalls zu hoch für mich zu sein.
    Ich kann dem Nutzen dieser Quellen-Diskussion noch immer nicht folgen. Bin eben einfach zu schlicht gestrickt für diese Welt.

    vorauseilender gehorsam, nach dem motto: erst mal alle wegsperren.
    Ich kann mich nicht entsinnen, hier irgendwo präventives Wegsperren oder Rauswerfen als Maßnahme angeraten zu haben.
    Seht euch mal das G8 an den Gymnasien und die Bologna-Reform an und dann sagt mir, ob das durchdachte, gut geplante Maßnahmen zum Wohle von Bildung, Lehrenden und Jugend waren – und dann überlegt noch mal, was ich mit im Vorfeld geplanter Brandverhütung gemeint haben könnte.
    Kinder sollen vom ersten Lebenstag an erzogen und in die Gesellschaft integriert werden und nicht erst ab dem Teenager-Alter, wenn es schon zu spät ist. Das gilt für vor dem TV geparkte Hartz4-Sprösslinge genauso wie für Immigranten-Kinder.
    Aber Weitsicht verlernt man nur allzu gern in einem Land mit einer politischen Landschaft, die sich 11 Monate im Jahr mit Wahlkampf beschäftigt, also bleibt der holde Wunsch wohl unerhört.

    manchmal sind sie es eben doch, sonst waeren nicht tausende buecher zu recht indiziert und duerften eben nicht verbreitet werden!!!
    Ahso, es ist die Schuld der Bücher, wenn die Menschen zu dumm sind, sie mit gesundem Menschenverstand zu lesen? Ächtet den Autor, wenn es sein muss, aber lasst das Buch Buch sein. Ein Samen ist nur so gut wie der Boden, auf den er fällt.

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    "Sich Gedanken zu machen" schließt mangelnde Reflexion keineswegs aus. Gedanken können auch manipuliert werden.
    Deshalb schrieb ich, man müsse lesen und sich eigene Gedanken dazu machen. Die Arbeit kann einem niemand abnehmen – auch nicht die feste Überzeugung, man wäre tatsächlich in der Lage, die Quelle richtig einzuschätzen. Wer sagt dir, dass deine Einschätzung nicht auch manipuliert wurde? Kann passieren, merkt man nur seltener.
    Wem die Sonne scheint, der fragt nicht nach den Sternen.

  3. gesperrt

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    AW: Erfahrungsbericht eines Lehrers

    Das ganze Dilemma des linken Zeitgeistes (und sein Versagen) erkennt man an der Einstellung von Blautanne: UNSERE Integrationsbemühungen (also die der aufnehmenden Gesellschaft) seien zu wenig erfolgreich. Das wird als Kern des Problems ausgemacht.

    Die Integrationsbemühungen der Migranten stehen nicht zur Diskussion.

    Aber als Einbahnstraße funktioniert Integration nun mal nicht.

    Lest doch mal das Buch von Richterin Kirsten Heisig. Mit "heidi-dei" kommt man jedenfalls nicht weiter.

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    AW: Erfahrungsbericht eines Lehrers

    Die Lösung ist einfach aber eben unpopulär in einer Gesellschaft die sich als Ponyhof und Streichelzoo versteht.

    Die bisherigen Maßnahmen zur Integrationsunterstützung auf den Prüfstand stellen, die wenig oder nicht erfolgreichen Maßnahmen / Unterstützungen künftig weg lassen und weitere unpopuläre Maßnahmen einführen.
    Schon schlimm, wie bekloppt eine ganze Gesellschaft mit immer den gleichen Maßnahmen scheitert und nicht rafft, dass diese NIEMALS zum Ziel führen.

    Da ist im Tierreich regelmäßig eine wesentlich höhere Lernbereitschaft zu beobachten.

  5. Inaktiver User

    AW: Erfahrungsbericht eines Lehrers

    Zitat Zitat von ceremony Beitrag anzeigen
    Das ganze Dilemma des linken Zeitgeistes (und sein Versagen) erkennt man an der Einstellung von Blautanne: UNSERE Integrationsbemühungen (also die der aufnehmenden Gesellschaft) seien zu wenig erfolgreich. Das wird als Kern des Problems ausgemacht.

    Die Integrationsbemühungen der Migranten stehen nicht zur Diskussion.

    Aber als Einbahnstraße funktioniert Integration nun mal nicht.
    Die "rechte" Szene, auch die etablierte "rechte" Szene (in CDU und CSU) ist in der Vergangenheit mit ihrer Ablehnung der Tatsache, dass Deutschland ein Einwanderungsland ist, genauso gescheitert wie jener "linke Zeitgeist".
    Das scheinst du aber völlig auszublenden.
    Meinst du wirklich, ein Mehr an alten, gescheiterten Rezepten und Denkschablonen bringt uns weiter?

    Es geht in manche Köpfe einfach nicht hinein, dass man jemandem, der ein gesichertes Recht hat in Deutschland zu leben, nicht mal eben genau dieses Recht entziehen kann, während der Banknachbar in der Schule, mit Namen Hans Müller, der sich genauso aufmüpfig verhalten hat, selbstverständlich nicht ausgewiesen werden soll.

    Übrigens gibt es viele türkischstämmige Deutsche, die Abitur machen, studieren, die das sind, was man "gut integriert" nennen könnte.

    Und die Deutschland genau deshalb (!!) den Rücken kehren, weil man ihnen gleichwohl in diesem Land kaum eine Chance bietet wirklich gleichzuziehen. Es gibt viele Rückkehrer, die in Istanbul das finden, was man ihnen in Deutschland beharrlich verweigert: Anerkennung und Perspektive.

    Wie idiotisch, wie megamäßig idiotisch ist es eigentlich, nach Begrüßungsgeld für Zuwanderer zu rufen und jene, die Potenzial hätten, zu vergraulen? - Solche Einstellung gegenüber Ausländern und Zugewanderten wird durch kein Begrüßungsgeld jemals wettgemacht.

    Was diejenigen betrifft, die sich verweigern: Die ausländischen Jugendlichen (um sie mal vereinfacht so zu nennen, unabhängig davon, ob sie das tatsächlich sind) haben keine positiven Vorbilder, sehen absolut keinen Silberstreif am Horizont der Mehrheitsgesellschaft. Und wenden sich deshalb aus Trotz gegen sie.
    Das ist in der Tat das Versagen der Mehrheitsgesellschaft.

    Was keineswegs heißt, dass nicht Integrationsbemühungen von beiden Seiten kommen müssten. Beide Seiten sind gefordert - die Minderheiten ebenso wie die Mehrheitsgesellschaft. Man kommt aber sicher nicht zusammen, wenn man derartig viele Negativemotionen in jedes ausländerbezogene Thema steckt und jeden, der ein bisschen ausgewogener sein möchte, als "Gutmenschen mit rosarotem Weltbild" tituliert.
    .
    Geändert von Inaktiver User (19.08.2010 um 10:11 Uhr)

  6. User Info Menu

    AW: Erfahrungsbericht eines Lehrers

    „Ausländer raus“ ist keine unpopuläre Maßnahme sondern die Lösung des Problems ohne Maßnahmen zur Integrationsbemühung.

    Pflichtessen in der Schule zum Selbstkostenpreis, wer nicht zahlt bekommt es mit dem H4 oder anderer Sozialleitungen verrechnet.

    Wer Hausaufgaben nicht erledigt wird zum Hortaufenthalt verpflichtet, wenn sich Eltern dagegen stemmen, gegebenenfalls die Eltern mit Freiheitzentzug belegen.

    Das Strafrecht ausschöpfen, es ist ausreichend.

    Gibt am Anfang bisschen Theater und Durcheinander aber das legt sich, so wie es jetzt ist geht es jedenfalls nicht mehr lange gut.

  7. Inaktiver User

    AW: Erfahrungsbericht eines Lehrers

    Zitat Zitat von solar.eclipse Beitrag anzeigen
    Teilweise versteift Ihr euch selbst dermaßen auf den Ausländer-Aspekt dieses Textes, dass dadurch der diskutierenswerte Part völlig unter den Tisch fällt: Nämlich dass es ein Fakt ist, dass (Aus-)Bildung in Deutschland inzwischen eine echt heikle Sache ist ...
    Dass das Bildungssystem in Deutschland heikel ist, das mag ja Fakt sein. ... Ach was. Es ist Fakt.

    Fakt ist aber auch, dass dieser Text im Anfangsposting sich ausdrücklich auf Ausländer bezieht. Mit keiner Silbe kommt zum Ausdruck, dass in bestimmten Schulen, in gewissen sozialen Schichten die deutschstämmigen Jugendlichen sich ebenso verweigern wie Migrantenkinder. Das Bildungsproblem wird in diesem Text zu einem reinen Ausländerproblem. Und als solches wird es in diesem Strang auch aufgefasst.

    Deine Form der Auseinandersetzung mit dem Thema Bildung finde ich lobenswert, wenn ich das so sagen darf. Es ist mir nicht entgangen, dass du das, was der Autor bzw. der Verlag offenbar als Reaktion intendiert, bewusst verweigerst. Es kann dir aber umgekehrt nicht entgangen sein, dass dies für andere User in diesem Strang nicht gilt, die reagieren wie auf das Reflex-Hämmerchen am Knie.

    Sich mit einem Text wirklich auseinander zu setzen heißt aber nicht seine Intention bewusst zu ignorieren und an dieser bewusst vorbei zu argumentieren - egal, wie geschickt man das auch macht, und egal wie wünschenswert das in einem solchen Fall tatsächlich sein mag. Du kannst nämlich sicher sein, dass die anderen User nicht mitspielen werden.
    Der Konsens, dass dieses zuallererst ein Bildungsthema ist, dass sich seine Schwächen nun mal besonders bei Migrantenkindern manifestieren, ist nämlich nicht da.

    Also: Ich finde deine Taktik des souveränen Umgangs mit dem Textthema bemerkenswert und wünschte, sie würde funktionieren. Da ich diesen Wunsch jedoch als illusorisch betrachte, bleibt m.E. nur die zweitbeste Lösung: den Stier bei den Hörnern und den Text bei seiner Intention zu packen.
    .
    Geändert von Inaktiver User (19.08.2010 um 09:51 Uhr)

  8. Inaktiver User

    AW: Erfahrungsbericht eines Lehrers

    Zitat Zitat von solar.eclipse Beitrag anzeigen
    Ich finde diese Quellen-Diskussion (abseits von Urheberrechts-Fragen) ziemlich daneben. Ein Text ist ein Text, und sobald eine Position darin enthalten ist, ist er es Wert, rezipiert zu werden – ganz egal, ob der Verfasser bekannt, anonym, von einem anderen Verfasser erfunden oder wahnsinnig ist.
    Die Art einer Quelle ist doch nicht entscheidend dafür, ob man sachlich über einen Textinhalt diskutieren kann oder nicht. Lest die Positionen jeder Seite und bildet euch danach ein Urteil, aber setzt nicht gleich die Scheuklappen auf, nur weil euch das Gesicht des Autors nicht gefällt oder euch das Thema zu brenzlig ist.
    Dem widerspreche ich ganz entschieden. Mit Scheuklappen-Mentalität oder Angst vor brenzligen Themen hat meine Kritik auch herzlich wenig zu tun.

    Stell Dir vor, in einem Internet-Froum wird ein Text veröffentlicht, der in grellsten Farben ein alptraumhaftes Bild von den Zuständen in deutschen Psychiatrien zeichnet.
    Ist es für die Rezeption tatsächlich völlig belanglos, ob der Verfasser ein chronisch schizophrener Patient ist, ein ehemaliger Zivildienstleistender, ein kritischer Psychiater, ein Psychiatrie-Kritiker mit einer gewissen Nähe zu Scientology oder womöglich ein verkrachter Schriftsteller, der nie im Leben eine psychiatrische Klinik von innen gesehen hat?

    Wenn ich mich auf eine Diskussion einlasse, dann möchte ich Ross und Reiter kennen und die Motivation der Gegenseite zumindest ansatzweise nachvollziehen können.

    Dass in dem hier verlinkten Text durchaus ganz real existierende Probleme zur Sprache kommen, will ich nicht bestreiten. Darüber kann und soll man diskutieren.
    Aber bitte nicht auf der Grundlage von Artikeln, die eingestellt werden, ohne sie auch nur als Zitat kenntlich zu machen und ohne die Quelle anzugeben. Das ist schlechter Stil.

  9. Inaktiver User

    AW: Erfahrungsbericht eines Lehrers

    Ich frage mich immer, WO ieser omnöse linke Zeitgeist denn vorherrschen soll?! Seit 1982 bestehen die Länder- und Bundesregierungen vornehmlich aus einem Bündnis bürgerlicher und sozial-demokratischer Parteien plus zwei Parteien, die jeweils zu einer der beiden tendieren. Über den grössten Zeitraum hinweg, lag die Mehrheit seitdem beim bürgerlichen oder bürgerlich-liberalem Lager.

    Wo also soll dieser vorherrschend bestimmende, linke Zeitgeist sein?

  10. Inaktiver User

    AW: Erfahrungsbericht eines Lehrers

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ach komm Blautanne das ist doch so auch nicht richtig . Nur sehe ich nicht wieso unser Rechtsstaat sonst bei jedem Falschparker und dem kleinsten Steuervergehen mit dem fetten Knüppel draufhaut , und hier son Schmusestrafrecht zelibriert und sich der Verantwortung entzieht .
    Es wäre eventuell hilfreich gewesen, wenn Du den Eingangsbeitrag und die Reaktionen darauf gelesen oder zumindest überflogen hättest.

    Hier geht es um Disziplinarprobleme an Brennpunktschulen und nicht um Fragen des Strafrechts.

    Unsere Gerichte wären gut beschäftigt, wenn man jede Rangelei zwischen Schülern, deren Höhepunkt eine Kopfnuss bildet ,(oder gar die mangelnde Bereitschaft, Hausaufgaben zu machen oder Zuspätkommen/unentschuldigtes Fehlen) strafrechtlich verfolgen würde. In dem Fall hätte man grob geschätzt 70% (100%) meiner ehemaligen Mitschüler (fast durchweg ohne Migrationshintergrund) einknasten müssen.

    Es ist aber symptomatisch, dass hier reflexartig nach einer Verschärfung des Strafrechts oder Abschiebung gerufen wird, ohne sich zumindest Gedanken darüber zu machen, ob diese Forderungen irgend einen Bezug zum Thema haben.

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