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  1. Inaktiver User

    AW: Erfahrungsbericht eines Lehrers

    Rosa Gutmenschen-Weltbild ist ja heftig!

    In der Diskussion fehlt mir der praktische Ansatz. Wie könnte es besser laufen. Gut fand ich den Beitrag in dem gesagt wird, eine bessere Mischung der Schüler wäre angebracht. alle problematischen Kinder in eine Klasse zu stecken und dann sogar noch 28 Jugendliche ist vom Schulleiter nicht durchdacht gewesen. Das sind viel zu viele. Er hätte wissen müssen, dass das nur Schwierigkeiten mit sich bringt. Auf jeden Fall hätte er die Klasse zumindest teilen müssen. Wenn es sich um eine AG handelt, wäre das bestimmt machbar. Z.B. könnte man sie in einem 14-tägigen Rhythmus anbieten, so dass der Referendar nur jeweils 14 Schüler vor sich hätte. Das ist vielleicht sogar noch zu viel, aber schon eher zu handeln. Dann gäbe es die Möglichkeit eine weitere Person in der Klasse mitarbeiten zu lassen, so dass sich die Arbeit auf zwei Schultern verteilen würde und die beiden Kollegen sich gut miteinander austauschen könnten. Ein gutes Team das sich ergänzt, hätte größere Chancen an schwierige Kinder heranzukommen.
    Auch wäre eine Elternarbeit sinnvoll. Für die Kinder ist es gewinnbringend wenn ihre Eltern miteinbezogen würden. Der Referendar würde die Familien kennenlernen, würde Einsicht haben in die Lebensauffassung der unterschiedlichen Kulturkreise und ein gegenseitiges Verstehen und Verständnis füreinander könnten mühelos aufgebaut werden; wenn es denn einen wirklichen Wunsch danach gibt, die Kinder zu fördern und hier zu integrieren. Auch die Eltern der Kinder hätten einen Gewinn, ihnen könnte vielleicht manches verständlich gemacht werden, was Schule in Deutschland fordert und wohin die schulische Ausbildung führt, und überhaupt was ihre Kinder in der Schule durch engagierte und aufgeschlossene Lehrkräfte lernen können . Auch über das Leben in Deutschland würden sie vieles erfahren, was sie möglicherweise sonst nicht erkennen können, weil es zu wenig oder gar keine Kontakte zu deutschen Familien gibt.
    Sicherlich ist es auch eine politische Aufgabe die Integration von Familien und Kindern aus anderen Ländern voranzubringen.
    Ich denke, wenn man offen ist, kann man auch kreativ werden und findet einen Weg mit diesen genannten Schwierigkeiten besser umzugehen. Miit einem autoritären Kasernenhofdrill gegen Kinder vorzugehen ist die schlechteste aller Möglichkeiten, die nur Opfer auf allen Seiten fordert und eine Gesellschaft verrohen läßt.

  2. Inaktiver User

    AW: Erfahrungsbericht eines Lehrers


    In der Diskussion fehlt mir der praktische Ansatz. Wie könnte es besser laufen.

    Indem wir hier mal verstehen das mit Wegschauen und Schmusekurs nichts zu regulieren ist .

    Klare Ansagen mit zur Not " brutalsten " Konsequenzen . Ist doch im Prinzip ganz einfach wie im richtigen Leben . Fahr ich z.B. mit 240 durch die Baustelle in den 60er Bereich ist die Fahrkarte weg und ich muss zu Fuss gehen mach ich das im Suff wirds noch härter fahr ich dabei einen tot geh ich in die Kiste . Fragt da einer nach mir ob das eventuell meinen Ruin zur Folge hat ? ? Nö (zurecht natürlich ) .
    Wieso weshalb und warum wird wegen soner Pillepalle so ein Aufriss veranstaltet und wenn ich sonst wie straffällig werde einem richtig aufs Maul haue oder so gibts Bewährung oder ein paar Arbeitsstunden fürs erste .

    Gerade die Migrantenkinderlein werden harte Strafen besser verstehen da sie in ihren Familien und ihren Herkunftsländer sone Samthandschuhanfasserei gar nicht kennen und von daher natürlich auch keinen Respekt vor unserer Gesellschaft haben ( können ) .

    Stückweit kann ich deren Verhalten ganz gut verstehen nach dem Motto " Wenn mir nichts passiert leb ich eben völlig ungeniert " .

    Man darf sicher nicht die Strafen in deren Herkunftsländern hernehmen um sie zu Massregeln mit Handabhacken Steinigung etc aber a weng Zug sollte schon sein .

  3. Inaktiver User

    AW: Erfahrungsbericht eines Lehrers

    @ floralina



    Leider ist das überhaupt nicht, was die User in diesem Strang lesen wollen.
    .

  4. Inaktiver User

    AW: Erfahrungsbericht eines Lehrers

    Wieso - was wollen die Leser des strangs lesen?

    Außerdem bin ich nicht abhängig von der Meinung mir völlig fremder Leser. Ich schreibe hier meine Einstellung und zeige einen vernünftigen Weg auf mit der Problematik umzugehen, die ein Referendar angesprochen hat. Dass dieser Beitrag in einer rechten Presse abgedruckt war, habe ich gesehen. Wenn es aber hier thematisiert wird, denke ich kann man es auch diskutieren. Und zwar so wie es sozial verträglich und menschlich ist. Ich glaube auch nicht, und das wurde in einigen Beiträgen sehr deutlich, dass alle Leser mir völlig entgegengesetzt eingestellt sind.

  5. Inaktiver User

    AW: Erfahrungsbericht eines Lehrers

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    @ floralina



    Leider ist das überhaupt nicht, was die User in diesem Strang lesen wollen.
    .

    Ach komm Blautanne das ist doch so auch nicht richtig . Nur sehe ich nicht wieso unser Rechtsstaat sonst bei jedem Falschparker und dem kleinsten Steuervergehen mit dem fetten Knüppel draufhaut , und hier son Schmusestrafrecht zelibriert und sich der Verantwortung entzieht .

  6. Inaktiver User

    AW: Erfahrungsbericht eines Lehrers

    Auch wäre eine Elternarbeit sinnvoll. Für die Kinder ist es gewinnbringend wenn ihre Eltern miteinbezogen würden. Der Referendar würde die Familien kennenlernen, würde Einsicht haben in die Lebensauffassung der unterschiedlichen Kulturkreise und ein gegenseitiges Verstehen und Verständnis füreinander könnten mühelos aufgebaut werden; wenn es denn einen wirklichen Wunsch danach gibt, die Kinder zu fördern und hier zu integrieren. Auch die Eltern der Kinder hätten einen Gewinn, ihnen könnte vielleicht manches verständlich gemacht werden, was Schule in Deutschland fordert und wohin die schulische Ausbildung führt, und überhaupt was ihre Kinder in der Schule durch engagierte und aufgeschlossene Lehrkräfte lernen können .
    Zweifellos ist Elternarbeit ein guter Ansatz, allerdings habe ich schon erlebt, dass männliche Kollegen erst mal gar nicht in die (türkische) Wohnung gelassen wurden. Als Frau hat man es da leichter, wird allerdings weniger für voll genommen.

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    AW: Erfahrungsbericht eines Lehrers

    Zitat Zitat von Der-Ohne-Namen
    lasst euch nicht instrumentalisieren. wenn ihr ueber auslaenderprobleme diskutieren wollt, dann nehmt euch wahre begebenheiten und keinen internet hokuspokus.
    Wozu werde ich instrumentalisiert, wenn ich über einen Text diskutiere? Deswegen pöble ich noch lange keine Migranten an oder gebe meine Stimme der NPD.
    Viel eher bin ich doch instrumentalisiert worden, wenn ich ihn nicht diskutiere. Dann habe ich nämlich meinen eigenen Horizont zensiert und nun überleg mal, wer oder was davon profitiert.

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Als Quelle für wirklich verlässliche Informationen sind der Kopp-Verlag oder Herr Ulfkotte eher nicht bekannt.

    Eine Grundlage für eine halbwegs sinnvolle Diskussion bietet dieser Strang aus meiner Sicht nicht.
    Ich finde diese Quellen-Diskussion (abseits von Urheberrechts-Fragen) ziemlich daneben. Ein Text ist ein Text, und sobald eine Position darin enthalten ist, ist er es Wert, rezipiert zu werden – ganz egal, ob der Verfasser bekannt, anonym, von einem anderen Verfasser erfunden oder wahnsinnig ist.
    Die Art einer Quelle ist doch nicht entscheidend dafür, ob man sachlich über einen Textinhalt diskutieren kann oder nicht. Lest die Positionen jeder Seite und bildet euch danach ein Urteil, aber setzt nicht gleich die Scheuklappen auf, nur weil euch das Gesicht des Autors nicht gefällt oder euch das Thema zu brenzlig ist.

    Ungeachtet der Herkunft des Textes ist der Inhalt im günstigsten Fall überspitzt dargestellt. Im schlimmsten Fall spiegelt er schlichtweg das wider, was heutzutage an manchen Schulen wirklich abläuft.
    Ich durfte auch schon eine Hauptschulklasse erleben, in der sich der einzige Schüler ohne Migranten-Hintergrung mit „Ey, Deutscher!“ anbrüllen lassen musste, und für Schlägereien, Grüppchen-Bildung und fieses Mobbing muss man sich nicht erst 28 Migranten-Kinder suchen, das können auch deutsche Schüler ziemlich gut. Somit ist der Text für mich authentisch.
    Und unsere Lehrer haben keine Möglichkeit, gegen so einen Sauhaufen irgendwie anzukommen. Da sitzen 28 Teenager, die es kollektiv geil finden, sich wie A****löcher zu benehmen und sich gegenseitig darin bestärken. So was würde auch unabhängig von Nationalitäten immer zu Problemen führen.
    Davon abgesehen sind das 28 potentielle Arbeitslose, die sich mit voller Absicht ihre Bildungsabschlüsse versauen und für deren „Leistung“ ziemlich viele deutsche Gelder aus dem Fenster geworfen werden. Da darf man doch mit Fug und Recht ein wenig ungehalten reagieren und sich über andere Behandlungsformen Gedanken machen.

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Gerade die Migrantenkinderlein werden harte Strafen besser verstehen da sie in ihren Familien und ihren Herkunftsländer sone Samthandschuhanfasserei gar nicht kennen und von daher natürlich auch keinen Respekt vor unserer Gesellschaft haben ( können ) .
    Auf die Einsichtigkeit von Menschen sollte man sich niemals verlassen.
    Die einzige Botschaft, die durch härtere Strafen bei den Jugendlichen ankäme, wäre folgende: „Aha, hatte ich also doch Recht: Die Deutschen wollen mir mit Absicht das Leben versauen, damit sie selbst die Bonbons einstreichen können. Sobald ich aus dem Bau komm, gibt’s wieder aufs Maul.“
    So löst man keine Probleme - so kehrt man sie unter den Teppich.
    Wenn es erst mal so weit ist, dass solche Strafen nötig sind, ist es meiner Meinung nach eh schon längst zu spät, um noch was „an der Wurzel“ zu retten.

    Zitat Zitat von Nadine2
    Da suchen die Jugendlichen nach klaren Regeln, Respekt und Konsequenz - und werden nicht ernst genommen. WIE will denn eine Gesellschaft WERTE vermitteln, wenn der Bruch dieser Werte keine Konsequenzen hat
    Genau da liegt doch der Hund begraben: Ich bezweifle, dass diese Jugendlichen noch Regeln und Werte suchen – im Gegenteil: Sie haben zuhause von der Pike auf mehr als genug davon eingeimpft bekommen. Und das Brechen dieser Werte hat bei ihnen zuhause mit Sicherheit auch oft harte Konsequenzen. Aber genau deshalb haben diese Jugendlichen dann später in der Schule eben auch keinerlei Verständnis oder Veranlassung mehr dafür, sich plötzlich auch noch den Werten unserer Gesellschaft unterzuordnen.

    Wenn man gewährleisten könnte, dass die Migranten-Kinder schon im Kindergartenalter und der Grundschule ganz normalen, regelmäßigen Umgang und Kontakt mit deutschen Kindern erlernen und pflegen können, und zwar auch in ihrer Freizeit, würden sie ganz selbstverständlich mit dem Wissen aufwachsen, dass Nationalität im Prinzip keine Barriere ist.
    Aber: Dazu müsste man, wie von floralina schon schrieb, die Eltern mit einbeziehen, und zwar ziemlich intensiv. Denn es nützt nix, wenn der Lehrer in der Schule vier Stunden lang westliche Kultur vorführt, solange zuhause für den Rest des Tages nur noch muslimische Werte auf dem Plan stehen – sei es nun aus Ignoranz oder schlichtweg aus Unwissenheit seitens der Eltern.
    Geändert von solar.eclipse (18.08.2010 um 17:49 Uhr)
    Wem die Sonne scheint, der fragt nicht nach den Sternen.

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    AW: Erfahrungsbericht eines Lehrers

    Zitat Zitat von solar.eclipse Beitrag anzeigen
    Wozu werde ich instrumentalisiert, wenn ich über einen Text diskutiere? Deswegen pöble ich noch lange keine Migranten an oder gebe meine Stimme der NPD.
    Viel eher bin ich doch instrumentalisiert worden, wenn ich ihn nicht diskutiere. Dann habe ich nämlich meinen eigenen Horizont zensiert und nun überleg mal, wer oder was davon profitiert.
    natuerlich kannst du und sollst du auch ueber alles diskutieren, aber indem du diesen offensichtlich gefaelschten "bericht eines referendares" als grundlage fuer eine vernuenftige diskussion nimmst, akzeptierst du gefaelschte inhalte als tatsache und genau das ist es, was der initiator damit wollte. der funke ist gezuendet und verbreitet sich unreflektiert im internet.

    Ich will hier keinen von einer diskussion ueber schulen, auslaender, deutsche, gewalt, religionen etc abhalten. diese diskussionen sind wichtig. aber es geht mir darum, dass ein falscher bericht als tatsache hingestellt wird. und sei es nur unter dem vorzeichen: "es koennte ja tatsaechlich so passiert sein..."

    in diesem "bericht" werden alle gaengigen klischees in bezug auf auslaender- und islamfeindlichkeit bedient und jede wiederholung des textes bietet der rechten gesinnung des initiators nur ein weiteres forum, seine hasstiraden unter dem deckmantel des armen deutschen (!) lehrers (interessanterweise war er frueher auch noch offizier der bundeswehr, denn bei brauner gesinnung sind immer soldaten mit im spiel) zu verbreiten.

    meine bitte an den moderator daher:

    bitte loescht den anfangsbericht !

    trotzdem ist hier natuerlich jeder gern eingeladen ueber zustaende an schulen unter bezugnahme auf eigene oder nachweisbare erlebnisse zu diskutieren.

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    AW: Erfahrungsbericht eines Lehrers

    Zitat Zitat von Der-Ohne-Namen
    indem du diesen offensichtlich gefaelschten "bericht eines referendares" als grundlage fuer eine vernuenftige diskussion nimmst, akzeptierst du gefaelschte inhalte als tatsache
    Gefälscht ist ein Wort, das man auf Inhalte nicht anwenden kann. Sie sind vielleicht fiktiv, erfunden, subjektiv eingefärbt oder mit verzerrten Sachverhalten durchzogen, aber niemals gefälscht.
    Und jeder Mensch, der schon mal so „an den Haaren herbeigezogene“ Texte wie Nietzsches Zarathustra oder George Orwells 1948 gelesen hat, weiß, dass diese Bücher trotz aller Fiktivität eine ernst zu nehmende Grundlage besitzen, über die man nicht nur diskutieren kann, sondern auch darf und soll. Und da käme wohl keiner auf die Idee, sie als gefälscht oder falsch zu bezeichnen.

    und genau das ist es, was der initiator damit wollte. der funke ist gezuendet und verbreitet sich unreflektiert im internet.
    Sei so gut und gib mir mal deine Definition von „unreflektiert“.
    Solange sich die Leser ihre eigenen Gedanken zu diesem Bericht machen und sich gar darüber austauschen, ist das ja wohl kein unreflektierter Umgang damit. Gerade dann nicht.

    und sei es nur unter dem vorzeichen: "es koennte ja tatsaechlich so passiert sein..."
    Was wäre schlimm daran, anhand dieser Annahme Überlegungen anzustellen? Wenn es jetzt noch nicht geschehen ist, könnte es immerhin in Zukunft so passieren. Lieber gleich die Brandverhütung im Vorfeld planen als später mit einer schlecht geplanten Hau-Ruck-Reform die angebrannten Kastanien aus dem Feuer holen zu müssen und sich am Ende doch nur die Finger dran zu verbrennen.

    in diesem "bericht" werden alle gaengigen klischees in bezug auf auslaender- und islamfeindlichkeit bedient
    Bin ich blöder oder einfach nur objektiver als du? Diese Masse an gängigen Klischees muss mir entgangen sein. Im Gegenteil – vergleicht man das Ganze auch noch mit dem Panorama-Bericht, halte ich den Eingangs-Bericht fast schon für sachlich und sehr beherrscht dargestellt.
    Das plus persönliche Erfahrungen und Gespräche genügen mir, um den Text nicht einfach als bösartige Erfindung abzutun, sondern seinen Kern ernst zu nehmen.

    Also:

    Bitte lasst den Anfangsbericht.

    Buchstaben sind keine Verbrecher, die es zu ächten gilt.
    Wem die Sonne scheint, der fragt nicht nach den Sternen.

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    AW: Erfahrungsbericht eines Lehrers

    Zitat Zitat von solar.eclipse Beitrag anzeigen
    Und jeder Mensch, der schon mal so „an den Haaren herbeigezogene“ Texte wie Nietzsches Zarathustra oder George Orwells 1948 gelesen hat, weiß, dass diese Bücher trotz aller Fiktivität eine ernst zu nehmende Grundlage besitzen, über die man nicht nur diskutieren kann, sondern auch darf und soll. Und da käme wohl keiner auf die Idee, sie als gefälscht oder falsch zu bezeichnen.
    willst du hier allen ernstes rechte indoktrinationsschriften mit weltliteratur vergleichen?


    Sei so gut und gib mir mal deine Definition von „unreflektiert“.
    Solange sich die Leser ihre eigenen Gedanken zu diesem Bericht machen und sich gar darüber austauschen, ist das ja wohl kein unreflektierter Umgang damit. Gerade dann nicht.
    unreflektiert heisst fuer mich, dass jemand es fuer wahr erachtet, was dort geschrieben wurde, ohne dass nachgedacht wird, warum hier ein quote gequotet wird, ohne alle fakten und hintergruende geschweige denn den originalverfasser zu kennen (ich kenne einen, der kennt einen, dessen oma hat gesagt...).
    sich gedanken ueber etwas zu machen und zu diskutieren begruesse ich. mir geht es nur um die verbreitung des anfangstextes. denn der ist auslaenderhetze pur! das sollten wir nicht noetig haben!

    Wenn es jetzt noch nicht geschehen ist, könnte es immerhin in Zukunft so passieren. Lieber gleich die Brandverhütung im Vorfeld planen als später mit einer schlecht geplanten Hau-Ruck-Reform die angebrannten Kastanien aus dem Feuer holen zu müssen und sich am Ende doch nur die Finger dran zu verbrennen.
    genau! vorauseilender gehorsam, nach dem motto: erst mal alle wegsperren. die, die tatsaechlich noch nichts verbrochen haben, wuerden sicherlich noch eine straftat begehen, und dann hat man sie ja schon.


    Bin ich blöder oder einfach nur objektiver als du? Diese Masse an gängigen Klischees muss mir entgangen sein. Im Gegenteil – vergleicht man das Ganze auch noch mit dem Panorama-Bericht, halte ich den Eingangs-Bericht fast schon für sachlich und sehr beherrscht dargestellt.
    Das plus persönliche Erfahrungen und Gespräche genügen mir, um den Text nicht einfach als bösartige Erfindung abzutun, sondern seinen Kern ernst zu nehmen.
    vielleicht bist du einfach nur naiver.

    Buchstaben sind keine Verbrecher, die es zu ächten gilt.
    ok, ich streiche das "vielleicht" von eben.
    manchmal sind sie es eben doch, sonst waeren nicht tausende buecher zu recht indiziert und duerften eben nicht verbreitet werden!!! wir sollten diesem gedankengut hier kein forum bieten!!!

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