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  1. Inaktiver User

    AW: Erfahrungsbericht eines Lehrers

    Warum wurde dieser Strang eigentlich nicht im Forum Erziehung & Familie veröffentlicht? Es passt in den Bereich Gesellschaft & Politik eigentlich nur dann, wenn es nicht um eine konkrete Problemlösung geht. Sehr seltsam.
    So was kann eigentlich nur ein totaler Ignorant schreiben,der nicht sieht, dass es hier nicht um ein individuelles, sondern um ein gesellschaftliches Problem geht.

    Und wie praktisch für diese Foristen, dass Du offenbar da einem (wie ich allerdings meine in Notwehr) den Arm umgedreht hast. Da kann man Dir wieder die Schuld hinschieben. Man sitzt gemütlich in seinem Büro ruft nach erfahrenen Pädagogen, die das Problem lösen sollen.

    Aber die sind in einer solchen Umgebung auch hilflos. Das muss mal zur Kenntnis genommen werden! Ich bin zwar keine Lehrerin, aber als altgediente Bewährungshelferin habe ich es auch mit problematischer Klientel zu tun. Diejenigen meiner Kollegen, die nur mit Geduld und immer neuen Zugeständnissen vorgehen sind heute ausgebrannt und sehnen nur noch den vorzeitigen Ruhestand herbei! So sieht die Realität aus.


    Pirlipat

  2. Inaktiver User

    AW: Erfahrungsbericht eines Lehrers

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    So was kann eigentlich nur ein totaler Ignorant schreiben,der nicht sieht, dass es hier nicht um ein individuelles, sondern um ein gesellschaftliches Problem geht.
    Dem einzelnen Lehrer, der morgens um 8 Uhr vor seine Klasse tritt, ist mit gesellschaftspolitischem Salbader nicht gedient. Der muss wissen, was sagt er zu Mehmet, wie geht er mit Nicole um, was erzählt er den Eltern von Heinz.
    Du verstehst?


    Und wie praktisch für diese Foristen, dass Du offenbar da einem (wie ich allerdings meine in Notwehr) den Arm umgedreht hast. Da kann man Dir wieder die Schuld hinschieben. Man sitzt gemütlich in seinem Büro ruft nach erfahrenen Pädagogen, die das Problem lösen sollen.

    Aber die sind in einer solchen Umgebung auch hilflos. Das muss mal zur Kenntnis genommen werden! Ich bin zwar keine Lehrerin, aber als altgediente Bewährungshelferin habe ich es auch mit problematischer Klientel zu tun.
    Reizend.
    Drehst du denen auch den Arm um, wenn sie z.B. jemanden angerempelt haben?

    Ich finde es vollkommen unangemessen, wegen einer Kopfnuss (!!!) einem Schüler den Arm umzudrehen und ihn auf den Boden zu drücken. Soll das etwa das berühmte pädagogische gute Beispiel sein, was jener Ex-Offizier da vorgeführt hat?
    Ich bin bereit anzuerkennen, dass er verzweifelt, ratlos und hilflos war.
    Aber solches Verhalten ist ein Alarmzeichen, und sicher keine pädagogische Großtat.
    Geändert von Inaktiver User (18.08.2010 um 10:08 Uhr)

  3. Inaktiver User

    AW: Erfahrungsbericht eines Lehrers

    Drehst du denen auch den Arm um, wenn sie z.B. jemanden angerempelt haben?

    Ich finde es vollkommen unangemessen, wegen einer Kopfnuss (!!!) einem Schüler den Arm umzudrehen und ihn auf den Boden zu drücken. Soll das etwa das berühmte pädagogische gute Beispiel sein, was jener Ex-Offizier da vorgeführt hat?
    Ich bin bereit anzuerkennen, dass er verzweifelt, ratlos und hilflos war.
    Aber solches Verhalten ist ein Alarmzeichen, und sicher keine pädagogische Großtat
    Geschenkt! Noch eine Gelegenheit für dich die pädagogisch richtige Gesinnung zu beweisen! (Unterstelle mir aber jetzt bloß nicht das Gegenteil, weitere Gelegenheit gewähre ich Dir hier nicht mehr).

    Dem einzelnen Lehrer, der morgens um 8 Uhr vor seine Klasse tritt, ist mit gesellschaftspolitischem Salbader nicht gedient. Der muss wissen, was sagt er zu Mehmet, wie geht er mit Nicole um, was erzählt er den Eltern von Heinz.
    Neben pädagogischen spielen hier noch soziologische, kulurspeziefische und beamtenrechtliche Probleme rein. Was soll eigentlich das Runtergeputze des TE? Ah ich weiß ! So ein Armrumdreher ist ein ganz, ganz Böser!

    Pirlipat

  4. gesperrt

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    AW: Erfahrungsbericht eines Lehrers

    #pirlipat

    Der Bewährungshelfer eines jungen Mannes, der meinen Mann betrogen hat und vor Gericht zu einer Bewährungsstrafe und Zahlung der Kosten verurteilt wurde - hat dem "armen" Opfer ua. den Tipp gegeben, die Rückzahlung der Schulden nur bis Bewährungsende zu begleichen - anschliessend könne er mit seiner Hilfe Privatinsolvenz beantragen etc.

    Hat der Bewährungshelfer oder vergleichbare "Helfer" wie Pädagogen, Sozialarbeiter etc. nun diesem jungen Mann UND der Gesellschaft mit ihrem milden, verständnisvollen und hilfsbereiten Verhalten einen Dienst erwiesen?

    Kurzfristig kann man Problem meistens überspielen. Da gibt man "einfach" auch og. Schülern einen Schulabschluß, obwohl sie nicht über Basiskenntnisse verfügen "man will ihnen ja denn Lebensweg nicht verbauen" - da gibt es Jugendliche mit 50 Straftaten (nur die zur Anzeige gelangten) die ohne "echte" Strafe bleiben, weil Bewährung ja Freispruch ist und man die Kinder ja nicht "gleich" mit harten Strafen belegen will - da gibt es Bewährungshelfer die ihren Mandanten in seiner Opferrolle (Täter war die Familie, der Freundeskreis oder die Gesellschaft) bestärken und die eh schon milden Urteile der Gerichte unterlaufen helfen "Ali konnte seine Sozialstunden nicht antreten, weil er krank war und den Krankenschein hat er vergessen abzugeben" - na dann mache ich eben neue Termine für dich aus und bitte bitte komm einigermassen pünktlich und mach zumindest so als ob du arbeiten würdest - dann klappt das schon - und die paar Mal fehlen, das regele ich dann schon ...

    Da suchen die Jugendlichen nach klaren Regeln, Respekt und Konsequenz - und werden nicht ernst genommen. WIE will denn eine Gesellschaft WERTE vermitteln, wenn der Bruch dieser Werte keine Konsequenzen hat - dann können diese Werte wie Körperliche und Seelische Unversertheit, Eigentum, Akzeptanz von Gesetzen und Gesetzesvertretern etc. ja nicht viel WERT sein ...

    UND zur Ausländer Raus Keule

    Ich verstehe es wirklich nicht, warum in Deutschland derzeit diskuttiert wird OB man ausländische Fachkräfte für unter € 60.000 garantiertem Jahresgehalt die Einreise erleichtert UND parallel findet eine massive Zuwanderung aus dem türkischen und arabischem Raum faktisch statt. Warum sollte Deutschland nicht Bewohnern eine Aufenthaltserlaubnis entziehen, WENN diese Bewohner wiederholt auch kleine Straftaten begehen oder sich zBsp. nicht in das Schulsystem integrieren wollen?

    WENN ich mit Familie in das Land xy auswandern würde - dann könnte ich eine Ausweisung bei wiederholten Straftaten, keinem gesicherten Lebensunterhalt oder Integrationsunwillen (man denke sich mal Einwanderer in Arabische Länder die die Landesgesetze nicht beachten) verstehen.

  5. Inaktiver User

    AW: Erfahrungsbericht eines Lehrers

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    So ein Armrumdreher ist ein ganz, ganz Böser!
    Was ist das hier eigentlich für eine neue Mode in Kleinkinder-Sprache zu schreiben? Ist mir schon mal anderswo aufgefallen.
    Wie dem auch sei. Man ist ja anpassungsfähig ...

    Ein Armrumdreher ist nur dann ein ganz, ganz Böser, wenn er einen türkischen Vornamen hat.
    Wenn der Armrumdreher aber ein Urdeutscher ist, ist das ein ganz, ganz Guter.
    .

  6. Inaktiver User

    AW: Erfahrungsbericht eines Lehrers

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich bin bereit anzuerkennen, dass er verzweifelt, ratlos und hilflos war.
    Aber solches Verhalten ist ein Alarmzeichen, und sicher keine pädagogische Großtat.
    Ich bin ziemlich sicher, dass er verzweifelt, ratlos und hilflos war. Denn das sind vielerorts auch erfahrene Kollegen von ihm inzwischen.

    Möglicherweise überlegte er auch, ob er mit der Hollywoodmasche Erfolg hat ... also körperliche Präsenz oder gar Überlegenheit demonstrieren um zu zeigen: schaut her, ich kann auch auf eure Weise ... und so versuchen, an sie ran zu kommen.

    Das wäre dann aber wiederum eine ziemlich romantische bis naive Überlegung gewesen, denn heutzutage reagieren (problematische) Jugendliche sehr viel "schmutziger", soll heissen: ALLES wird ausgenutzt, um als scheinbarer Sieger hervorzugehen. Sein Versuch, sich Respekt zu verschaffen, wird von den Schülern also gegen ihn verwendet, um IHN zum Angreifer zu machen. Sie haben also kein Problem damit, sich vor anderen Instanzen klein zu machen, um den Lehrer noch kleiner zu machen.

    Ehrlich gesagt: ich möchte heutzutage nicht mehr in der Haut eines Refrendars/Lehrers stecken, und schon gar nicht an Schulen mit problematischer Klientel.

  7. Inaktiver User

    AW: Erfahrungsbericht eines Lehrers

    Zitat Zitat von Nadine2 Beitrag anzeigen
    Kurzfristig kann man Problem meistens überspielen. Da gibt man "einfach" auch og. Schülern einen Schulabschluß, obwohl sie nicht über Basiskenntnisse verfügen "man will ihnen ja denn Lebensweg nicht verbauen" - da gibt es Jugendliche mit 50 Straftaten (nur die zur Anzeige gelangten) die ohne "echte" Strafe bleiben, weil Bewährung ja Freispruch ist und man die Kinder ja nicht "gleich" mit harten Strafen belegen will - da gibt es Bewährungshelfer die ihren Mandanten in seiner Opferrolle (Täter war die Familie, der Freundeskreis oder die Gesellschaft) bestärken und die eh schon milden Urteile der Gerichte unterlaufen helfen "Ali konnte seine Sozialstunden nicht antreten, weil er krank war und den Krankenschein hat er vergessen abzugeben" - na dann mache ich eben neue Termine für dich aus und bitte bitte komm einigermassen pünktlich und mach zumindest so als ob du arbeiten würdest - dann klappt das schon - und die paar Mal fehlen, das regele ich dann schon ...

    Da suchen die Jugendlichen nach klaren Regeln, Respekt und Konsequenz - und werden nicht ernst genommen. WIE will denn eine Gesellschaft WERTE vermitteln, wenn der Bruch dieser Werte keine Konsequenzen hat - dann können diese Werte wie Körperliche und Seelische Unversertheit, Eigentum, Akzeptanz von Gesetzen und Gesetzesvertretern etc. ja nicht viel WERT sein ...
    Dem stimme ich zu.
    Geändert von Inaktiver User (18.08.2010 um 10:57 Uhr)

  8. Inaktiver User

    AW: Erfahrungsbericht eines Lehrers

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Ein Armrumdreher ist nur dann ein ganz, ganz Böser, wenn er einen türkischen Vornamen hat.
    Wenn der Armrumdreher aber ein Urdeutscher ist, ist das ein ganz, ganz Guter.
    Naja in der Realität ist es eher umgekehrt . Da ist der Armumdreher mit türkischem Vornamen eher der , der ne schwere Kindheit hatte , selbst Gewalt in der Familie erfahren hatte und nie die Chance sich wirklich zu integrieren etc pp und der Armumdreher mit deutschem Vornamen ein gewaltätiges Arschloch mit rechtsradikalen Tendenzen

  9. Inaktiver User

    AW: Erfahrungsbericht eines Lehrers

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Naja in der Realität ist es eher umgekehrt . Da ist der Armumdreher mit türkischem Vornamen eher der , der ne schwere Kindheit hatte , selbst Gewalt in der Familie erfahren hatte und nie die Chance sich wirklich zu integrieren etc pp und der Armumdreher mit deutschem Vornamen ein gewaltätiges Arschloch mit rechtsradikalen Tendenzen
    Das eine ist so dumm wie das andere.

    Wenn man in solchen Kategorien denkt - hier die Deutschen, dort z.B. die Türken - was unterscheidet einen dann eigentlich noch von den Jugendlichen aus dem Panorama-Bericht? (Link von Nadine2)

    Jugendgewalt ist ein alltägliches Phänomen. Und nein: ich werde nicht wieder damit anfangen, was der Anteil der Medien, insbesondere der B-Movies und TV-Serien daran ist. Ich will lediglich zu bedenken geben, dass diese Jugendgewalt keine spezifische Ausländergewalt ist sondern mit der sozialen Schicht zu tun hat.
    Zur sozialen Unterschicht gehören aber nun mal überproportional viele Ausländer - was auch zeigt, wie wenig erfolgreich unsere bisherigen Integrationsbemühungen sind.
    Glaubt denn jemand im Ernst, dass mit weiteren Ausgrenzungen diesem Problem begegnet werden kann?

  10. gesperrt

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    AW: Erfahrungsbericht eines Lehrers

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich will lediglich zu bedenken geben, dass diese Jugendgewalt keine spezifische Ausländergewalt ist sondern mit der sozialen Schicht zu tun hat.
    Zur sozialen Unterschicht gehören aber nun mal überproportional viele Ausländer - was auch zeigt, wie wenig erfolgreich unsere bisherigen Integrationsbemühungen sind.
    So hättens unsere Gutmenschen gerne, weil dann wäre ja alles ganz einfach und mit ihrem sozialromantischen rosa Weltbild prima kompatibel.

    Wie erfolgreich sind übrigens die Integrationsbemühungen der Migranten deiner Ansicht nach?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Glaubt denn jemand im Ernst, dass mit weiteren Ausgrenzungen diesem Problem begegnet werden kann?
    Wir können es ja noch die nächsten 30 Jahre mit "heidi-dei, das macht man aber nicht" versuchen - damit das rosa Gutmenschen-Weltbild ja nicht ins Wanken kommt.

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