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Thema: Flutkatastrophe in Pakistan
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21.08.2010, 18:15
AW: Flutkatastrophe in Pakistan

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22.08.2010, 15:21Inaktiver User
AW: Flutkatastrophe in Pakistan
"Heil Hitler" schreien, den "totalen Krieg" bejubeln, systematisch und auf brutalste Weise 6 Millionen Juden ermorden, mindestens 40 Millionen Menschenleben allein in WW 2 aufs Gewissen laden (vom ziemlich kurz zuvor stattgefundenen WW 1 ganz zu schweigen)Die Ungläubigen verteufeln und deren Fahnen immer wieder öffentlich im TV verbrennen , Bomben hochgehen lassen jetzt aber Hilfe vom Westen erwarten ................Nö ich glaub das lassen wir mal besser .
und trotzdem von den Alliierten mit Lebensmittelpaketen beliefert werden und Wiederaufbauhilfe in Milliardenhöhe erhalten (Marshall Plan).
Wir Deutsche haben es echt nötig darüber zu urteilen, wer es "verdient" vor Hunger, Durst und Seuchen gerettet zu werden. Wenn jeder ein solch merkwürdiges Verhältnis zu Humanität und Menschenrechten hätte, dann gute Nacht, Marie.
.Geändert von Inaktiver User (22.08.2010 um 15:36 Uhr)
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22.08.2010, 15:44
AW: Flutkatastrophe in Pakistan
Na der Vergleich hinkt aber jetzt gewaltig.
Wir Deutschen wurden ja erst mit dem Marshall Plan beglückt nachdem wir unseren Fehler eingesehen hatten oder besser, besiegt und von den Alliierten besetzt gewesen sind, während die Taliban ihr Werk fortsetzen, ungeachtet der Hilfe oder Probleme.
Die Weltgemeinschaft hatte damals Grund genug die Deutschen von der Karte zu tilgen aber was hat das mit Pakistan zu tun?
Ehrlich gesagt spende ich auch nicht. Die letzen Spenden wegen des Erdbebens versickert zu 40% in privaten Taschen, die leisten sich eine Atombombe, warum auch immer, wichtige Gründe scheint es ja immer zu geben usw.
Wozu das Land aufpäppeln um sich dann in absehbarer Zeit wieder bedrohen zu lassen.
Mit ist bewusst, die Betroffenen können am wenigsten dafür aber sich jedes Mal mit den Betroffenen erpressen zu lassen ist auch nicht zielführend.
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22.08.2010, 16:00Inaktiver User
AW: Flutkatastrophe in Pakistan
[QUOTE=Speckage;7372001]
Mag schon so sein, aber mir ist es egal gewesen was dort politisch/religiös/militärisch abgeht. Die spontane Entscheidung an die Kindernothilfe zu Überweisen wurde von mir nicht mit dem Kopf sondern mit dem Herz u. Bauchgefühl getroffen. Da ich auch eine Kinderpatenschaft besitze liegt es im gleichen Interessenfeld.
Es kam die Info aus einem kürzlich erschienenen Spiegelartikel und es wurden dort nicht weniger als die geheimen Berichte des westlichen Militärs zitiert und interpretiert, die vor kurzem durch wikileaks veröffentlicht wurden.
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22.08.2010, 16:38Inaktiver User
AW: Flutkatastrophe in Pakistan
Ich habe nichts dagegen, armen Menschen zu helfen.
Nach dem Krieg gab es keine Nazis mehr, die humanitäre Hilfe verhindert oder auf ihr (finanzielles oder ideelles) Konto abgezweigt haben. Das ist der Unterschied.
Mit ein bisschen Glück überfordert die Katastrophe auch die Taliban. Wenn ich in sagen wird in einem halben Jahr spende, kann ich viel sicherer sein, dass meine Hilfe die wirklich Bedürftigen erreicht.
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22.08.2010, 16:40Inaktiver User
AW: Flutkatastrophe in Pakistan
Natürlich hinkt der Vergleich ganz gewaltig!
Denn die Pakistaner haben nicht medizinische Experimente an lebenden Menschen durchgeführt und 6 Millionen Juden ermordet; sie haben nicht Angriffskriege geführt und dabei zig Millionen Kriegstote auf ihr Gewissen geladen.
Unsere Fehler eingesehen? Das darf nun wirklich bezweifelt werden.Wir Deutschen wurden ja erst mit dem Marshall Plan beglückt nachdem wir unseren Fehler eingesehen hatten oder besser, besiegt und von den Alliierten besetzt gewesen sind, während die Taliban ihr Werk fortsetzen, ungeachtet der Hilfe oder Probleme.
Du gehst mit heutigem Bewusstsein an die damalige Generation heran. Mag sein, dass inzwischen allerlei eingesehen wurde, aber in den unmittelbaren Nachkriegsjahren?
Wo sind sie denn plötzlich nach Mai 1945 alle hin - die NSDAP-Angehörigen, die SA-, die SS-Leute, diejenigen, die Juden verpfiffen und deportiert haben, die ihnen für nen Appel und ein Ei ihr Hab und Gut abgenommen haben?
Hat man sie nach 1945 von humanitären Hilfen ausgeschlossen? Hat überhaupt irgendwer versucht sie zu selektieren, um sie und ihre Familien von humanitären Hilfen ausschließen zu können?
Es hat etwas mit der Frage zu tun, ob wir - ausgerechnet wir! - das Recht haben unerbittlicher zu sein als man den Deutschen gegenüber gewesen ist.Die Weltgemeinschaft hatte damals Grund genug die Deutschen von der Karte zu tilgen aber was hat das mit Pakistan zu tun?
Ich spreche nicht von denen, die grundsätzlich nie spenden, weil sie chronisch klamm sind oder gleichgültig und egoistisch. Das muss jeder selbst mit sich ausmachen.
Aber hier maßen sich einige das Recht an zu urteilen, wem das humanitäre Recht gewährt werden solle vor Hunger, Durst, Ertrinken, Seuchen etc. gerettet zu werden.
Denen sei gesagt: alle Menschen haben elementare Menschenrechte. Es gibt kein wertes und unwertes Leben - auch wenn einige Leute nun welches in Ländern wie Pakistan entdeckt haben wollen (ohne es freilich so zu nennen).
.Geändert von Inaktiver User (22.08.2010 um 17:09 Uhr)
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22.08.2010, 18:09Inaktiver User
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22.08.2010, 20:24Inaktiver User
AW: Flutkatastrophe in Pakistan
In Pakistan werden Spenden nach Religionszugehörigkeit zugeteilt.
*klick*
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22.08.2010, 22:34Inaktiver User
AW: Flutkatastrophe in Pakistan
So allgemein, wie du das formulierst, gibt das der Artikel nicht her.
Aber selbst wenn das tatsächlich so wäre, hieße das lediglich, dass angesichts knappester Mittel, die nicht annähernd für alle reichen, die Familie A gegenüber der Familie B bevorzugt würde.
Leute, die denken, dass Pakistaner keine Hilfe wert sind, tragen dazu bei, dass das so ist. Denn klar ist: wenn nicht für alle genug Hilfen da sind, sind eben nicht für alle genug Hilfen da. Punkt.
Nun kannst du weiterhin auf dem Standpunkt stehen, dass du das "Leiden nicht verlängern" willst, dann musst du für Familie B logischerweise sogar froh sein.
Übrigens: du weißt sicher, dass auch nach dem Hurrican Katrina Gewalt, Übergriffe und Plünderungen vorgekommen sind. Trotzdem wurden Artikel darüber nicht als Begründung gegen Spenden verlinkt.
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22.08.2010, 23:09Inaktiver User
AW: Flutkatastrophe in Pakistan
Also ... wenn ich mich einer Spende grundsätzlich verweigere, weil die Verwendung der Spende in einem Land mit einer Regierung, dessen Haltung nicht meinem Weltbild entspricht, benötigt wird ... dann handele ich doch genauso wie die, die die eingehende Spenden in die Finger bekommen und selektiv verteilen ... oder etwa nicht?!



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