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  1. Inaktiver User

    AW: 40 US-Milliardäre wollen die Hälfte ihres Reichtums spenden

    Zitat Zitat von frank60 Beitrag anzeigen
    Die Halbwertzeit deiner Lobhudelei ist in vielen Strängen zu beobachten inklusive des Ausrufens vom Krisenende.
    Ist allen noch gut in Erinnerung und auch die Lobpreisungen des ach so tollen und stabilen Franken.
    Wer etwas Ahnung hat muss dabei vor Lachen vom Stuhl gefallen sein.
    Also, ich bin wirklich ratlos, was du jetzt wohl wieder gemeint haben könntest.
    Aber könntest du Währungsdiskussionen nicht in einem der Währungs-Stränge führen? Oder einen neuen Währungsstrang eröffnen?
    Ob Franken, Dollar oder Euro - das passt nicht hier her, es sei denn, aus diesem Strang soll eines jener unsäglichen Mülleimer-Stränge werden, die alle erdenklichen Themen ineinander mischen.

  2. Inaktiver User

    AW: 40 US-Milliardäre wollen die Hälfte ihres Reichtums spenden

    Ich finde es offengestanden ziemlich schwierig, das topic recht eng zu diskutieren, da bei der Frage, ob diese Spenden-Aktion Sinn macht, durchaus sehr viele Aspekte zu hinterfragen sind.

    Nehmen wir z.B. die weltweite Spendenmüdigkeit der Menschen im Hinblick auf Pakistan. Wäre es da nicht sinnvoll, aus dem "Spendentopf" der Milliardäre würde kurzfristig Geld entnommen, und die Hilfsverbände zahlen später einlaufende Beträge in den Topf zurück.

    Das wäre für mich z.B. ein aktueller Verwendungszweck, den man in diesem thread durchaus in die Diskussion mit einbeziehen könnte.

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    AW: 40 US-Milliardäre wollen die Hälfte ihres Reichtums spenden

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Also, ich bin wirklich ratlos, was du jetzt wohl wieder gemeint haben könntest .
    Dachte ich mir.
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Aber könntest du Währungsdiskussionen nicht in einem der Währungs-Stränge führen? Oder einen neuen Währungsstrang eröffnen?
    Dann mach mal.
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ob Franken, Dollar oder Euro - das passt nicht hier her, es sei denn, aus diesem Strang soll eines jener unsäglichen Mülleimer-Stränge werden, die alle erdenklichen Themen ineinander mischen.
    Och, denke schon das es passt, es soll Menschen geben, die haben eine konträre Meinung zu deiner und trauen sich auch noch es zu äußern.

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    AW: 40 US-Milliardäre wollen die Hälfte ihres Reichtums spenden

    Ich denke, die Spendenmüdigkeit der Menschen hat weniger mit den Milliardären zu tun.

    Wenn man sich die tatsächliche Situation der Finanzen anschaut, und das tun diese Milliardäre garantiert, dann wird denen wohl eher Angst und Bange.
    Manch Beitrag eines solchen Millionärs im deutschen TV ist entlarvend, im Kontext zu den 50% Vermögensspenden meinte er, das er auch gern 10% mehr Steuern zahlen würde.
    Die Menschen für so blöd zu halten ist schon frech.

    Interessant war auch die Argumentation der Tschechoslowakei im Hinblick auf die Verweigerung der Hilfsgelder für Griechenland.
    Die Tschechen sagten wörtlich, das Nein ist in jedem Kopf von Europa aber wir sprechen es aus.
    Unabhängig von der Notwendigkeit der Hilfsgelder sind viele Argumente der Tschechen nicht von der Hand zu weisen.

    Die Spendenmüdigkeit mit Pakistan hat nichts mit der spärlichen Nachrichtenlage zu tun, die Leute sind es offensichtlich leid, für jede Katastrophe aller Couleur zu zahlen und bei der Prämierung von Erfolgen regelmäßig ausgegrenzt zu werden.

    Auch das Hetzspielchen dt. Politiker mit den „Reichen“, „Lichtenstein“ usw. ist mittlerweile abgegriffen, die Menschen erkennen immer mehr, wie sie teilweise hinter das Licht geführt wurden.
    Vor Jahren konnte man die Benachteiligten noch als Randgruppen titulieren, mittlerweile spüren es ganze Genration aller Schichten, dass die Rechnung von Jahrzehnten nicht mehr aufgeht.

    Es gibt keinen einzelnen Grund für die Spendenmüdigkeit.

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    AW: 40 US-Milliardäre wollen die Hälfte ihres Reichtums spenden

    Zitat Zitat von frank60 Beitrag anzeigen


    Vor Jahren konnte man die Benachteiligten noch als Randgruppen titulieren, mittlerweile spüren es ganze Genration aller Schichten, dass die Rechnung von Jahrzehnten nicht mehr aufgeht.
    Darauf einen Dujardin !!

  6. Inaktiver User

    AW: 40 US-Milliardäre wollen die Hälfte ihres Reichtums spenden

    Zitat Zitat von utopia_2020 Beitrag anzeigen
    Darauf einen Dujardin !!
    Und von mir

    Vor Jahren konnte man die Benachteiligten noch als Randgruppen titulieren, mittlerweile spüren es ganze Generationen aller Schichten, dass die Rechnung von Jahrzehnten nicht mehr aufgeht.
    Schön, daß es langsam doch durchdringt - wenn ich auch sicher bin daß es da unterschiedliche Interpretationen gibt.

  7. Inaktiver User

    The American Way of Life - eine Sackgasse

    USA - das Land der Superreichen, eine schöne Welt ohne soziale Netze.

    Während sich Amerikas Superreiche selbst dafür feiern, dass sie Milliarden spenden, geht es dem Rest des Landes schlechter denn je. Selten zuvor hatte die USA so viele Langzeitarbeitslose. Die Kluft zwischen den Ärmsten und der Spitze der Gesellschaft hat sich dramatisch geöffnet.

    Ventura ist ein kleines Städtchen am Pazifik, rund eine Autostunde nördlich von Los Angeles. Es gibt Strände für Surfer und Villen am Hang mit Meerblick. Ventura ist Märchenbuch-Kalifornien. "Eine gutsituierte Gegend", sagt Captain William Finley. "Aber fast 20 Prozent der Einwohner sind inzwischen von Obdachlosigkeit bedroht." Finley ist Chef der örtlichen Heilsarmee.

    Im vergangenen Sommer hat Ventura unter Finleys Leitung ein Pilotprojekt gestartet, wodurch innerhalb des Stadtgebiets das Übernachten im Auto erlaubt ist. Normalerweise ist das streng verboten, nicht nur hier, sondern überall im Land. Man wollte nachts keine schrammeligen Minibusse voller mexikanischer Wanderarbeiter vor den Häusern parken sehen.

    Aber irgendwann Anfang vergangenen Jahres haben die Menschen in Ventura festgestellt, dass nachts vor ihren Einfahrten keine alten Klapperkisten parken, sondern gepflegte Kombis. Und dass die darin schlafenden Menschen keine Obstpflücker oder Obdachlose sind, sondern ihre eigenen ehemaligen Nachbarn.

    Und William Finley hat auf einmal festgestellt, dass nicht nur doppelt so viele Menschen wie sonst zur kostenlosen Essenausgabe seiner Hilfsorganisation kamen, sondern dass manche sogar im BMW vorfuhren - solange sie den teuren Wagen noch hatten, der sie an eine andere, eine bessere Zeit erinnerte.

    (...)
    Vorvergangene Woche dann kündigten 40 Superreiche rund um den Microsoft-Gründer Bill Gates an, die Hälfte ihres Geldes zumindest nach ihrem Tod spenden zu wollen. Ein Land so voller Überfluss, dass Milliarden einfach verschenkt werden können?

    Man kann die Gates-Gründung auch anders interpretieren, als Image-Aktion, denn die Superreichen der USA spüren, dass sie zwar schon wieder zu den Gewinnern der Krise zählen, dass aber im Gegenzug die Zahl der Verlierer enorm gestiegen ist.
    Und dass der Ärger auf "die da oben" in der US-Gesellschaft wächst.

    (...)
    Betroffen sind nun vor allem auch die gutausgebildeten und bislang gutverdienenden Leute. Diejenigen, die sich als solide Mittelklasse begreifen. Und die sich nun so bedroht fühlen wie nie zuvor in der Geschichte des Landes: Vier von zehn Amerikanern, die sich dieser Schicht zurechnen, glauben, dass sie ihren sozialen Status nicht werden halten können.

    "Und tschüs, Mittelklasse" titelte bereits die "New York Post" und präsentierte ihren Lesern "25 Statistiken, die belegen, dass die Mittelklasse in Amerika systematisch zerstört wird". Die führende Online-Kolumnistin Arianna Huffington warnte vergangene Woche geradezu apokalyptisch: "Amerika läuft Gefahr, zu einem Dritte-Welt-Land zu werden."
    (...)

    Chanelle Sabedra (...) Fast drei Wochen hat sie gemeinsam mit ihren Mann im Auto geschlafen. "Das hätte ich nie erwartet, nie, nie, nie", sagt Chanelle. Ihr kommen die Tränen. "Ich komme schon irgendwie klar, aber es ist so hart für die Kinder." Sie hat drei, sie sind neun, fünf und drei Jahre alt.

    "Wir hatten ein Haus weiter südlich, in San Bernadino." Im Juli 2009 verlor ihr Mann seinen Job, er hat Fertighäuser gebaut. Der Energieversorger drehte das Gas ab. "Wir haben das Wasser auf dem Grill heiß gemacht, um unsere Kinder zu baden." Im August wurden sie aus dem Haus geworfen, weil sie die Miete nicht mehr bezahlen konnten.

    Freunde und Verwandte konnten kaum helfen. Jetzt haben sie ein Zimmer im Obdachlosenheim der Heilsarmee im Stadtzentrum von Ventura, das von Captain Finley geleitet wird.

    Der direkte Absturz in die Obdachlosigkeit ist eine Realität, die schwer zu verstehen ist, wenn man an die Bilder denkt, die jeder aus Fernsehserien und Filmen kennt. Dort sind die Vorgärten immer gepflegt, und an jeder Doppelgarage ist ein Basketballkorb montiert. Es gibt dieses Amerika, aber es wird kleiner. Und wer wenigstens die Illusion am Leben hält, kann sie sich oft kaum noch leisten.
    Quelle: Auf dem Weg nach unten, SPIEGEL
    .
    Geändert von Inaktiver User (18.08.2010 um 16:38 Uhr)

  8. User Info Menu

    AW: The American Way of Life - eine Sackgasse

    Und was ist jetzt das Überraschende an diesem Beitrag?
    Neu ist lediglich die vermeintliche Offenheit mit der darüber geschrieben wird, klingt eher wie ein Hilfeschrei.
    Wer rechnen konnte war in den vergangenen 3 Jahren enorm im Vorteil, diese Entwicklung war abzusehen.
    Zahlen und Jubelschreie von Wachstum und was weiß ich nicht alles sollten nur die „Depression“ vermeiden, die Wirklichkeit in Zahlen sieht ernüchternd aus, sie sprechen eine deutliche Sprache, die Party ist zu Ende.

    Wir hinken immer etwas hinter den USA hinterher, sicher werden bei uns Menschen nicht in Autos campieren aber das Leben wird etwas anstrengender, wenn man sich seine Ansprüche weiter erfüllen möchte.

    Die Ausweitung der Sozialleistungen und Hilfsleitungen wird unumgänglich.

    Die Gesellschaft wird sich in ein “ganz oben“ oder ganz unten“ aufteilen. Die Chancen nach „oben“ zu kommen werden gleich Null sein.

  9. Inaktiver User

    AW: 40 US-Milliardäre wollen die Hälfte ihres Reichtums spenden

    In der Sendung Kulturzeit gab es einen brillianten Kommentar zum Thema.
    Das Skript des Beitrags steht auf der Website von 3Sat: Kulturzeit, 3SAT
    Allerdings ist der Text dort nur begrenzte Zeit verfügbar, deshalb nachfolgend der Text:


    ----------------------


    Die Macht der Reichen

    Wieviel Wohltat muss sein?

    Die US-Multi-Milliardäre Warren Buffet und Bill Gates wollen in diesen schwierigen Zeiten ihren Reichtum teilen. 40 weitere US-Milliardäre für ihre Initiative "Giving Pledge" ("Spendenversprechen") gewinnen. Die Frage ist nur: Woher kommt das viele, großzügig gespendete Geld? Eine kontroverse Diskussion.


    "Reicher Mann und armer Mann
    Standen da und sahen sich an.
    Und der Arme sagte bleich:
    Wär’ ich nicht arm, wärst du nicht reich."
    (Bertolt Brecht: "Alfabet", 1934)


    Insgesamt sollen 600 Milliarden US-Dollar (rund 474 MIlliarden Euro) gespendet werden. Eine unverbindliche Absichtserklärung haben die meisten auch schon unterschrieben. Da können wir uns doch glücklich schätzen, bei so viel Philantropie, oder? Am Spenden selbst ist schließlich nichts falsch.

    Milliarden durch Niedrigstlohnarbeit

    "Der Reichtum eines Milliardärs wird in Deutschland großzügig gefeiert", sagt der Ökonom Rudolf Hickel, "obwohl er seinen Milliardenreichtum durch den Einsatz von Niedrigstlohnarbeit, prekärer Arbeit, Leiharbeit bekommen hat. Menschen, die unter der Armutsgrenze arbeiten, sind die Basis seines späteren Reichtums. Das muss man in der Tat offenlegen." Rupert Graf Strachwitz, Direktor des Instituts für Philantropie und Zivilgesellschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin, entgegnet: "Für die Aidskranken im südlichen Afrika ist das eine uninteressante Kategorie, denn ihnen wird zum ersten Mal wirksame Erleichterung durch medizinische Versorgung angeboten. Sie fragen nicht, ob im fernen Seattle bei Microsoft alles optimal gestaltet ist. "Wer hilfsbedürftig ist, fragt nicht danach, woher das Geld für die Finanzierung der Hilfe kommt. Und trotzdem ist dies eine fundamentale Frage.

    Der Kreislauf des Geldes folgt einem paradoxen Denken, denn unser Wirtschaftssystem beruht auf dem Streben nach schnellst- und größtmöglicher Gewinn-Maximierung und damit auch auf der Ausbeutung von humanen Ressourcen. Gerade in der Wirtschaftskrise wurden vielerorts Sozialleistungen gekürzt, um den Unternehmens-Standort nicht zu gefährden und Jobs zu sichern. Eindeutige Profiteure gab es trotzdem auch in der Zeit von Börsencrashs und Bankenkrisen. Tatsächlich hat sowohl der Gewinn, als auch die Zahl der Millionäre insgesamt zugenommen - auf Kosten derer, die den Gewinn miterwirtschaftet haben.

    Reichtum legitimieren

    In Deutschland hat sich das Ausmaß sozialer Ungleichheit in den letzten zehn Jahren erheblich vergrößert. Bei den oberen zehn Prozent der Gesellschaft stieg das Vermögen um 17 Prozent, während das ärmste Zehntel zehn Prozent weniger in der Tasche hat. Umso wichtiger ist es dann, Reichtum zu legitimieren. "Reichtum schafft keine besondere soziale Anerkennung - auch nicht in Deutschland", sagt Rudolf Hickel. "Reichtum schafft dann soziale Anerkennung, auch in den USA, wenn man etwas davon abgibt, wenn man wirklich als großer Spender da steht."

    Durch die medienwirksame Inszenierung von Spenden wird der Reichtum, aber auch der neoliberale Kapitalismus als solcher legitimiert. Das großzügige Geben im Licht der Öffentlichkeit lässt den Ursprung des Reichtums in den Hintergrund treten. Die Krankheit des Systems wird verdeckt, nicht geheilt und es findet keine fundierte Auseinandersetzung statt. "Das ist eigentlich mein Hauptkritikpunkt", so der Unternehmer Peter Krämer. "Die sogenannten 'guten Leute', die Milliardäre, sagen nicht, wofür das Geld genau eingesetzt werden soll, sondern nur‚ dass es 'für einen guten Zweck' verwendet werden soll. Also kann es nur für etwas ausgegeben werden, dass die Milliardäre gut finden. Das Spenden dieser gewaltigen Summen betrachte ich als eine Aushöhlung des Staatswesens."

    Mit Hilfsaktionen Macht ausüben

    Statt Steuern zu zahlen, wird gespendet. Das dient nicht nur dem Machterhalt, sondern auch der Machterweitung. Denn die Spender entscheiden, wohin das Geld fließt - ohne den Einfluss des Staates. Warum auch nicht? Schließlich wird der Staat allein kaum allen sozialen Aufgaben gerecht. In den Vereinigten Staaten sogar noch weniger als im Sozialstaat Deutschland. Warum sollte man nicht umdenken und die gut gemeinte Hilfe annehmen? "Der Staat hat Aufgaben, die nicht von Stiftern wahrgenommen werden. Das zeigt sich in den USA", erklärt der Finanzwissenschaftler Rudolf Hickel. "Obama kämpft massiv dafür, dass endlich der Skandal eines nicht existierenden öffentlichen Gesundheitssystems abgeschafft wird. Das ist eine Sozialstaatsaufgabe, die für die Gesellschaft wichtig ist. Um diese Aufgabe kümmern sich die Stifter nicht." Rupert Graf Strachwitz sieht das anders: "Der amerikanische Staat hat in den letzten Jahrzehnten gezeigt, dass er mit Hilfsaktionen Macht ausüben will. Und diese Macht wird nun gebrochen, weil der Staat damit nicht mehr alleine ist, und das eigentlich schon lange nicht mehr. Jetzt sind viele andere dabei, die ihre eigenen Ideen verwirklichen."

    Warum all das Misstrauen, wenn die Rede vom "neuen sozialen Gewissen" ist? Schließlich hat sich der Microsoft-Gründer mit der "Bill and Melinda Gates Foundation" ein gewisses soziales Renomée geschaffen und investiert in Katastrophenhilfe und Grundlagenforschung, allerdings nur mit fünf Prozent des Stiftungskapitals. Die restlichen 95 Prozent werden weniger öffentlich investiert, beispielsweise in die Genmanipulationsforschung. [Monsanto] Und bei ihrem Kampf gegen Aids verdient die Stiftung an Aktien von Pharmaunternehmern, die ihre Aids-Medikamente so teuer verkaufen, dass sie für die afrikanischen Patienten unerschwinglich bleiben. Doch bei soviel philantropischer Spendenfreudigkeit der Millionäre spricht darüber kaum jemand.

    Spenden ist eine dem Gemeinwohl dienende Tat, die gerade in Momenten sozialer Not unabdingbar und nicht zuletzt auch ein Zeichen menschlicher Solidarität ist. Doch sie wird auch dazu missbraucht, über die Ursachen ihrer Notwendigkeit hinwegzutäuschen. Und nicht zuletzt deshalb stellt sich die Frage, warum man erwirtschaftete Gewinne nicht fair verteilt, statt den eigenen Profit rücksichtslos zu maximieren und ihn dann gönnerhaft zu spenden.
    .
    Geändert von Inaktiver User (26.08.2010 um 09:45 Uhr) Grund: farblich aufbereitet

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