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  1. Inaktiver User

    Immer mehr für immer wenige, immer weniger für viele

    Hallo

    Mit diesem Thema beschäftige ich mich seit längerem, auch im Zusammenhant mit 3.Welt Politik.

    Es ist ja eine Tatsache, dass es immer mehr Schwerreiche gibt und auch immer mehr Arme und Allerärmste.

    Ich persönlich mache mir Sorgen, dass das System irgendwann kippt.

    Diskutiert jemand?

    Miss Tibet

  2. Inaktiver User

    AW: Immer mehr für immer wenige, immer weniger für viele

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Diskutiert jemand?
    Ich würde schon mittun wollen. Allerdings äh haben Sie da ein recht großes Faß aufgemacht und ich weiß zunächst nicht, wo genau man anfangen sollte. Mir fehlt ein Anknüpfpunkt.


  3. Registriert seit
    29.07.2010
    Beiträge
    187

    AW: Immer mehr für immer wenige, immer weniger für viele

    das wird dir gefallen:
    Initiative von Gates und Buffett: 40 Superreiche spenden Hälfte ihres Vermögens - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft

    finde ich uebrigens auch super. sollte aber jeder aus freien stuecken machen und nicht dazu verpflichtet werden.

  4. Inaktiver User

    AW: Immer mehr für immer wenige, immer weniger für viele

    Soeben im NDR: Die Kik-Story (wird am 7.8. wiederholt)

    Der kurze Beitrag faßt gut zusammen, wie solche Dinge funktionieren. Bitterste Armut einerseits und auf der anderen Seite skrupellose "Geschäftsleute".


  5. Registriert seit
    27.07.2010
    Beiträge
    17

    AW: Immer mehr für immer wenige, immer weniger für viele

    [QUOTE=Der-Ohne-Namen;7317913]das wird dir gefallen:
    Initiative von Gates und Buffett: 40 Superreiche spenden Hälfte ihres Vermögens - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft

    finde ich uebrigens auch super. sollte aber jeder aus freien stuecken machen und nicht dazu verpflichtet werden.[/

  6. Inaktiver User

    AW: Immer mehr für immer wenige, immer weniger für viele

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Soeben im NDR: Die Kik-Story (wird am 7.8. wiederholt)

    Der kurze Beitrag faßt gut zusammen, wie solche Dinge funktionieren. Bitterste Armut einerseits und auf der anderen Seite skrupellose "Geschäftsleute".
    Für mich sind die KIK-Verantwortlichen Verbrecher.
    Sind sie aber nicht, weil sowas möglich ist und niemand ihnen das Handwerk legt.
    Wie weit das alles legal ist, weiß ich auch gar nicht so genau.

    20 - 35 Euro Monatslohn bekommen die Näherinnen in Bangladesh von KIK, bei einer Arbeitszeit von 54 Wochenstunden.
    Zu sehen, wie sie hausen müssen, ist schwer auszuhalten. Aber es ist die bittere Wahrheit.

    Jeder der den Film gesehen hat, wird wohl nichts mehr von KIK kaufen - falls er das überhaupt je getan haben sollte.
    Ich glaube, die KIK-Kunden erreicht dieser Film sowieso nicht.
    Viele in Deutschland müssen ja leider Billig-Waren kaufen, können sich gar nichts anderes leisten.
    Ist wohl auch alles einkalkuliert, die unter so menschenunwürdigen Zuständen hergestellte Billig-Ware findet hier dankbare Abnehmer.
    Da kann KIK-Chef Stefan Heinig bestimmt genauso fröhlich weitermachen wie bisher.

    Hier noch ein Artikel zu dem Film:
    "Die Kik-Story - die miesen Methoden des Textildiscounters". - Springe - myheimat.de

    Link zum Film:
    TV1.at - Die KiK Story - Die miesen Methoden des Textildiscounters...
    Die KiK Story - Die miesen Methoden des Textildiscounters

  7. Inaktiver User

    AW: Immer mehr für immer wenige, immer weniger für viele

    Zitat Zitat von Der-Ohne-Namen Beitrag anzeigen
    das wird dir gefallen:
    Initiative von Gates und Buffett: 40 Superreiche spenden Hälfte ihres Vermögens - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft

    finde ich uebrigens auch super. sollte aber jeder aus freien stuecken machen und nicht dazu verpflichtet werden.
    Mir wäre lieber,
    es würde von vornherein alles gerechter verteilt.

  8. Inaktiver User

    AW: Immer mehr für immer wenige, immer weniger für viele

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Jeder der den Film gesehen hat, wird wohl nichts mehr von KIK kaufen - falls er das überhaupt je getan haben sollte. Ich glaube, die KIK-Kunden erreicht dieser Film sowieso nicht.
    Die teuren Labels "arbeiten" genauso. Deren Kunden wird nur viel viel mehr Geld abgeknöpft. Zwar ist die Qualität besser, als bei Kik oder H&M, aber in Anbetracht der Herstellungskosten sind die Preise extrem überhöht und die Hersteller bekommen nur ganz wenig dafür. Ist ja klar: In diesem Zirkus der Eitelkeiten will jeder seinen Schnitt machen und das am-Laufen-halten des Zirkus verschlingt auch enorme Summen. Und trotzdem es sich wenigstens die teureren Marken leisten könnten, besser zu bezahlen, tun sie es nicht.

    Die Modebranche (hauptsächlich "im Dienst der Frau tätig", aber interessanterweise die frauenverachtendste Industrie neben der Pornobranche) vagabundiert en gros dorthin, wo es am billigsten ist. Türkei, Marokko, China und Bangla Desh als bisherige Endstation. Ich bin gespannt, wie es da weitergehen wird. Recht viele Möglichkeiten gibt es nicht mehr.

    Viele in Deutschland müssen ja leider Billig-Waren kaufen, können sich gar nichts anderes leisten.
    Das sehe ich nicht so. Diese Ausrede ist so billig wie die Kikware.

    Mir wäre lieber, es würde von vornherein alles gerechter verteilt.
    Richtig.

  9. Inaktiver User

    AW: Immer mehr für immer wenige, immer weniger für viele

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das sehe ich nicht so. Diese Ausrede ist so billig wie die Kikware.
    Nein ... das ist keine Ausrede ... denn wie Du selber sagst: auch Hersteller und Vertreiber vermeintlich qualitativ hochwertigerer Waren lassen auf dieselbe Weise produzieren wie KiK.

    Die logische Schlussfolgerung daraus, die nach meinen Erfahrungen bittere Realität ist (ich habe z.B. mal im Ausverkauf einen Daunenparka von Tommy Hilfiger gekauft, von über 400 Okken auf 200 runtergesetzt ... taugt aber (wie sich später herausstellte) qualitativ absolut nix):
    Leute, die sich nur Kleidung von KiK leisten können, können auch nicht in teureres investieren, da dies höchstwahrscheinlich auch keine längere Brauchbarkeitsdauer aufweisen wird, wie die Produkte von KiK.

    Aber sie sind eben nur in der Lage, zu Preisen von KiK die Kleidung zu erneuern ...
    Geändert von Inaktiver User (05.08.2010 um 23:19 Uhr)

  10. Inaktiver User

    AW: Immer mehr für immer wenige, immer weniger für viele

    Leider sehe ich nicht so leicht einen Ausweg aus diesem Mechanismus.

    Boykott wird nur spürbar, wenn viele sich beteiligen.
    Und wie ihr hier ja auch schreibt: auch teure Lables produzieren in Billigstlohn-Ländern.

    Also wäre wohl in erster Linie der Gesetzgeber gefragt, um diesen Kreislauf
    (Billigware --> Billiglöhne --> Billigkonsum --> weitere Produktion von Billigware)
    zu durchbrechen, um diesen menschenunwürdigen Zuständen ein Ende zu setzen.

    Um doch auf die "Anständigkeit" des Käufers zu setzen - der eine oder andere kauft sicher lieber faire Produkte, wenn er ausreichend informiert ist (man kauft ja oft aus Zeitmangel oder aus Bequemlichkeit so "gedankenlos") - wäre wenigstens größere Aufklärung über die Herstellungsweise der Produkte wünschenswert.
    Da ist der KIK-Film ja schon mal ein ganz guter Anfang.

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