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18.08.2010, 10:42
AW: Mal wieder sind die kinderlosen Akademiker an allem Schuld...
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18.08.2010, 10:44
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18.08.2010, 11:50
AW: Mal wieder sind die kinderlosen Akademiker an allem Schuld...
Dieser Mann hat in meinen Augen "nebenbei" gar nichts geschafft. Denn der dürfte ja wohl immer abwesend gewesen sein (außer seine Familie wäre mit ihm in der Welt herumgezogen).
Er müsste ja gar nicht den Job kündigen, um seiner Frau so einen Lebenslauf zu ermöglichen. Er könnte auch Vollzeit weiterarbeiten und alleine die Kinder mit Hilfe von KiTa und Schule managen. Denn genau das machen auch nicht gerade wenige Frauen: sie arbeiten voll und kümmern sich um die Kinder und Haushalt, während die Männer nach der Arbeit ab und zu mal Papa "spielen".
Männer haben absolut keine Lust sich das Leben derart unnötig schwer zu machen, indem sie ihre wertvolle Freizeit mit Organisation und Haushalt verschwenden.
Entweder man ist sich dessen als Frau bewusst, dass ohnehin (trotz vorheriger schöner Phrasen des Partners) die Hauptarbeit an einem selbst hängen bleibt, oder man verzichtet (verständlicher Weise) auf Kinder.
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18.08.2010, 11:51Inaktiver User
AW: Mal wieder sind die kinderlosen Akademiker an allem Schuld...
In dem Alter hab ich mir über sowas noch gar keine Gedanken gemacht.
Nur weil der demografische Wandel in der Schule thematisiert wird und einzelne Lehrer ihre persönliche Meinung zu Thema äußern, heißt das ja noch lange nicht, dass das von "der Schule" lanciert wird.
So eng seh ich das jetzt nicht.
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18.08.2010, 11:57
AW: Mal wieder sind die kinderlosen Akademiker an allem Schuld...
Warum lässt man sich denn als Frau solche Phrasen auftischen?
Und dein Pauschalurteil über Männer passt wirklich nicht.
Also ich sehe jedenfalls, dass sich bei den Männern etwas bewegt. Könnte vielleicht aus der Sicht der Frauen schneller gehen aber so ist es nun mal eben leider nicht.
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18.08.2010, 12:16
AW: Mal wieder sind die kinderlosen Akademiker an allem Schuld...
Wie bitte will man denn vorher wissen, dass das nur Phrasen sind? Man diskutiert mit dem Mann über die gegenseitigen Vorstellungen und dann findet der Mann das ganze hinterher doch nicht so toll, oder es stellt sich heraus, dass er sein, ach so großes, Engagement eigentlich nur als "Mithilfe" verstanden haben wollte, nicht als ein gleichwertiges Übernehmen der Hälfte der Aufgaben.
Wenn es nicht so wäre, würde es wohl kaum so viele Differenzen bei Paaren geben, wenn sie frisch gebackene Eltern sind.
Zumindest kenne ich in meinem Bekanntenkreis kein einziges Paar, in dem sich der Vater auch nur zur Hälfte an der Organisation ums Kind beteiligt.
Von meinen Kolleginnen und Freundinnen höre ich immer wieder: "ich muss mich um die Anmeldung in der Krippe/KiGa/Schule kümmern, ich muss eine Tagesmutter suchen, ich muss Arzttermine vereinbaren, ich muss...
Das sehe ich nicht so. Man behauptet gerne, dass sich bei Männern was bewegt, weil man in den Medien vielleicht mal den ein oder anderen Bericht sieht, oder weil Paare vor der Geburt des ersten Kindes theoretische Absprachen treffen.
Aber was ich im wahren Leben sehe ist, dass Versuche, die Männer ernsthaft zur Hälfte zu beteiligen zu wollen, entweder mit Trennung enden, oder Frau gibt auf und gibt sich mit der abgespeckten Aufgabenteilung ("Mithilfe" genannt) zufrieden.
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18.08.2010, 12:47
AW: Mal wieder sind die kinderlosen Akademiker an allem Schuld...
Naja, aber das ist auch Schuld der Frauen. Wenn Küche die Aufgabe des Mannes ist, muss man als Frau halt auch mal drei Tage eine dreckige Küche ertragen.
Kita ist bei uns auch Aufgabe des zukünftigen Vaters - ich bin mit Gyn- und Hebammenterminen sicher mehr zeitlich eingebunden als er mit ein paar Telefonaten mit Kita und Jugendamt. (Kita-Besichtigungen machen wir zusammen.)
Eltern wohnen doch schon vorher als Paar zusammen - da merkt man doch, ob Absprachen funktionieren oder nicht.
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18.08.2010, 13:17
AW: Mal wieder sind die kinderlosen Akademiker an allem Schuld...
Dann hat sich Frau den falschen Mann ausgesucht. Denn so ein Mann meint es dann bei anderen Dingen jawohl auch kaum ernst.
Ich sehe sogar Männer, die sich ganz allein beteiligen, ohne Druck der Frau.Das sehe ich nicht so. Man behauptet gerne, dass sich bei Männern was bewegt, weil man in den Medien vielleicht mal den ein oder anderen Bericht sieht, oder weil Paare vor der Geburt des ersten Kindes theoretische Absprachen treffen.
Aber was ich im wahren Leben sehe ist, dass Versuche, die Männer ernsthaft zur Hälfte zu beteiligen zu wollen, entweder mit Trennung enden, oder Frau gibt auf und gibt sich mit der abgespeckten Aufgabenteilung ("Mithilfe" genannt) zufrieden.
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18.08.2010, 13:20
AW: Mal wieder sind die kinderlosen Akademiker an allem Schuld...
Was, nur 3 Tage?!
Bei uns trifft es 3 Wochen eher
und dann ist sie auch nur sauber, weil ich "Schadensbegrenzung" betreibe.
Wohnung putzen ist übrigens komplett seine Aufgabe. Damit dass das halt eher etwas schmuddelig ist, habe ich mich mittlerweile angefreundet.
Mein Mann wird in Elternzeit gehen, weil er seine Arbeit verloren hat. Alle Kinder werden in KiTas und Schule ganztägig betreut werden.
Da habe ich also nun gewagt zu sagen: "Ich bringe dir waschen und bügeln bei, damit du das übernehmen kannst!"
Den Entsetzensaufschrei hättest du hören sollen. Er wollte sogar die Scheidung
.
Wir werden also sehen, wie das dann ablaufen wird.
Diese edle Aufgabe des Hinbringes und Abholens hatte mein Mann auch schon mal bei Kind Nr. 2. Tja, er hat das Kind einfach öfter vergessen abzuholen, obwohl er nicht berufstätig war. Und so etwas wie Aushänge für Ausflüge und andere Termine hat er nie gelesen. Die armen Erzieherinnen waren am Verzweifeln.
Bei Kind Nr. 3 wird er jetzt ebenfalls wieder diese Aufgabe übernehmen. Ob es dann wohl besser klappen wird? Wir werden sehen.
Ja, aber was ist dann die Konsequenz, wenn die Absprachen nicht klappen? Bekommt das Paar dann keine Kinder? Wahrscheinlich wird es eher so sein, dass man sich nochmal zusammensetzt und erneute Absprachen trifft und dann hofft, dass es klappt.
Allerdings muss man sich eben dann als Frau bewußt sein, dass man, wenn es nicht klappt, die Hauptzuständige ist.
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18.08.2010, 13:28
AW: Mal wieder sind die kinderlosen Akademiker an allem Schuld...
Deshalb habe ich ja geschrieben, dass es dann meist in einer Trennung endet. Das mit dem "Richtigen" scheint ja nun nicht so einfach zu sein, sonst gäbe es keine Scheidungen.

Och, wenn es Dinge sind, die dem Mann wichtig sind, dann meint er es schon ernst.
Der Mann einer Bekannten fuhr durchaus öfter im Jahr alleine in den Urlaub als er arbeitslos war, während Frau den Job und Kind wuppen durfte.
Auch wenn das Kind krank war, musste sie zu Hause bleiben, obwohl er ja auch da war.
Das ist sehr begrüßenswert, aber ist das auch die Mehrheit der Männer oder nur ein kleiner Teil?



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