So wollte ich meinen Satz auch nicht verstanden haben.
Mann ist das schwierig (ihr seid zu kritisch)
Mir ging es darum darauf hinzuweisen, daß zur Erziehung, und damit zu Entscheidungen, Dinge so oder so zu tun, erstens materielle Mittel und zweitens Reflektiertheit gehören. Ohne beides geht man den Weg des Herkömmlichen, der Bequemlichkeit und das ist heute, in unserer schnelllebigen Welt, problematisch. Wir müssen uns als Eltern heute anderen Herausforderungen stellen als unsere Eltern, und dafür benötigen wir als wichtigste Ressource das Nachdenken.
Fast Food, TV und Cola waren Beispiele zur Illustration. Bei anderen sind es Comics, Nintendo und Ballett. Was weiß ich!
Gruß
Hans
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12.08.2010, 14:15
AW: Mal wieder sind die kinderlosen Akademiker an allem Schuld...
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"Hören wir einfach auf, uns selbst und unser Land permanent unerträglich zu finden - denn das kam, gemessen an den Realitäten, schon immer einer Undankbarkeit von unappetitlichen Ausmaßen gleich." Juli Zeh.
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12.08.2010, 14:17
AW: Mal wieder sind die kinderlosen Akademiker an allem Schuld...
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"Hören wir einfach auf, uns selbst und unser Land permanent unerträglich zu finden - denn das kam, gemessen an den Realitäten, schon immer einer Undankbarkeit von unappetitlichen Ausmaßen gleich." Juli Zeh.
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12.08.2010, 14:31Inaktiver User
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12.08.2010, 14:32Inaktiver User
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12.08.2010, 15:13
AW: Mal wieder sind die kinderlosen Akademiker an allem Schuld...
Time is an ocean but it ends at the shore - Bob Dylan
Und wenn der Wind mal von vorne kommt - leicht nach vorne beugen und einfach weitergehen - S.B.
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12.08.2010, 15:14
AW: Mal wieder sind die kinderlosen Akademiker an allem Schuld...
Time is an ocean but it ends at the shore - Bob Dylan
Und wenn der Wind mal von vorne kommt - leicht nach vorne beugen und einfach weitergehen - S.B.
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12.08.2010, 22:51Inaktiver User
AW: Mal wieder sind die kinderlosen Akademiker an allem Schuld...
@HansDampf,
ich finde den Satz nicht provozierend. Ich habe ebenfalls Sätze dieser Art in meinem Repertoire. Übrigens meine ich das dann genau so, wie ich es sage. Von meinem eigenen Standpunkt aus stimmt es dann schon.
Wir hatten früher ebenfalls Bereiche, die ich beschränkt habe. Cola und MacDonald waren bei uns selten. So groß ist der Unterschied zu gar nicht dann nicht gewesen.
Wer Franz Fühmanns "Saiäns-Fiktschen" gelesen hat, weiß, was ich jetzt meine.
Wobei meine eher auf "zur Zeit gesellschaftlich anerkanntem Gesunden" stehen. Wenn die Kinder unterwegs sind, machen sie eh' was sie wollen.
Werden die Kinder dann groß, gehen die Beschränkungen in die andere Richtung. Ich wollte vorhin eines der 2 Biere aus dem Kühlschrank nehmen, die Kind1 heute als Reste von einer gestrigen Party hineingestellt hatte. Dabei schrie er: "Mudder, lass' jaa die zwei Biere in Ruhä, die ich jedzd in den Kühlschrank stelle."
Da ich sie nun eine Weile in Ruhe gelassen hatte, dachte ich, jetzt ist es genug und er wird es nicht merken, wenn ich eins davon trinke. Schließlich studiert er nicht Mathe. Es waren eh' nur kleine doppelt gebauchte Bierflaschen. Ich wusste gar nicht, dass es diese noch gibt. Ich gehe also in den Kühlschrank und er hat alle beide mitgenommen
. Das ist schon hart.
Als kinderlose Nicht-/Akademikerin wäre mir das nicht passiert.
Während des Studiums nehmen Jugendliche manchmal zu. Höre ich immer wieder und sehe ich gerade an Kind1. Früher war er sehr sportlich und nun ist das Studium so anstrengend, dass er manchmal nur noch müde in seiner wenigen Freizeit ist. Da hier an der Uni etwas mit den Umstellungen zu den Bachelor-/Masterstudiengängen nicht geklappt hat, hat er keine!!! Sommerferien, teils noch Vorträge ..., und mehrere große Prüfungen über den Sommer verteilt bis in den September hinein. Ich finde es nicht gut, denn ein junger Mensch muss auch mal abschalten, sich dem entspannten Müßiggang hingeben und die Batterien aufladen können.
Nun habe ich ihn die letzten Wochen gescheucht, dass er immer mal Schwimmen geht (habe ihm Zehnerkarten hingelegt und schubse ihn).
Der andere, der in Berlin studiert, hat richtig Ferien, pünktlich alle Prüfungen abgeschlossen. Da sehe ich schon direkt in der Familie, was dieser Unterschied ausmacht.
.Geändert von Inaktiver User (12.08.2010 um 23:01 Uhr)
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13.08.2010, 08:21Inaktiver User
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13.08.2010, 09:16Inaktiver User
AW: Mal wieder sind die kinderlosen Akademiker an allem Schuld...
Und ?
Das gab's früher auch nicht, jedenfalls nicht in naturwissenschaftlichen Studiengängen. Die Semester"ferien" waren mit Großpraktika voll gepackt und teilweise stressiger als das Semester.
Aber zumindest in dem Alter sollte man eine gewisse Leistungsfähigkeit haben. Sonst ist man an der Uni fehl am Platz.
Sport habe ich übrigens trotzdem getrieben, und das nicht zu knapp.
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13.08.2010, 13:53
AW: Mal wieder sind die kinderlosen Akademiker an allem Schuld...
Einspruch! In meinem Physikstudium (1989-1994) waren die Semesterferien frei. Praktika und Prüfungen lagen immer in der Vorlesungszeit. Allerdings gab es keine externen Praktika.
So hatte man Zeit, sich den Lebensunterhalt für das nächste Semester zu verdienen. Und ein wenig von der Welt zu sehen.
Wäre schäde, wenn das heute prinzipiell anders wäre, studieren sollte sich schon etwas vom arbeiten (später) unterscheiden.
Hans----------------------------------------------------------------
"Hören wir einfach auf, uns selbst und unser Land permanent unerträglich zu finden - denn das kam, gemessen an den Realitäten, schon immer einer Undankbarkeit von unappetitlichen Ausmaßen gleich." Juli Zeh.




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