Zu dem Beitrag stelle ich mal (weils grad so gut passt) nen aktuellen Artikel (heute, 10.08.10) von heute.de ein
Der ganze Artikel:Hauptschulabsolventen leben gesünder als Akademiker
Studie: Junge Menschen haben wenig Gesundheitsbewusstsein
Stress, zu viel Alkohol und zu wenig Bewegung: Nur rund jeder siebte Deutsche lebt wirklich "rundum gesund". Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Deutschen Krankenversicherung. Eine Erkenntnis daraus: Hauptschüler leben gesünder als Akademiker.
Hauptschulabsolventen leben gesünder als Akademiker
Antworten
Ergebnis 511 bis 520 von 639
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10.08.2010, 21:45Inaktiver User
AW: Mal wieder sind die kinderlosen Akademiker an allem Schuld...
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10.08.2010, 21:55
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11.08.2010, 00:17Inaktiver User
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11.08.2010, 09:05Inaktiver User
AW: Mal wieder sind die kinderlosen Akademiker an allem Schuld...
Na, da stehts doch:
Stimmt schon .... Mit Job, Autofahren, Fernsehen ([/Eine Begründung für diese Erkenntnis: Je geringer die Schulbildung, desto mehr bewegen sich die Menschen während der Arbeit. Akademiker sind dagegen vor allem in ihrer Freizeit körperlich aktiv
) sitze ich ca. 15 h am Tag auf'm Hintern. Da bringts die Stunde Sport 3-4x die Woche auch nicht als Kontrastprogramm.
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11.08.2010, 10:00Inaktiver User
AW: Mal wieder sind die kinderlosen Akademiker an allem Schuld...
Also, das nimmt doch wohl niemand ernst, oder?
2.500 wurden befragt - da würde ich gerne mal die Fragen sehen und vor allem die mit Sicherheit nicht immer ganz ehrlichen Antworten (abgesehen davon, dass ein Rückschluss von 2.500 Personen auf die Gesamtbevölkerung doch reichlich gewagt ist).
Dazu kommen Untersuchungen, die feststellen, dass deutlich mehr "Ungebildete" rauchen als "Gebildete".
Und dass "Ungebildete" letztlich weniger über gesundes Essen wissen
etc.pp.
Ich kann über solche Ergebnisse nur lachen.
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11.08.2010, 10:20
AW: Mal wieder sind die kinderlosen Akademiker an allem Schuld...
Ich kann darüber immer nur lachen, dass jetzt wieder bestimmte Zeitgenossen nur die Überschrift lesen und diese stolz als gesicherte, allgemeingültige Kenntnis verbreiten werden, ohne a. den Artikel gelesen zu haben und sich b. mit einer kritischen Auseinandersetzung desselben beschäftigt zu haben.
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11.08.2010, 13:55
AW: Mal wieder sind die kinderlosen Akademiker an allem Schuld...
jetzt hat's doch eine gemerkt: ich kann nämlich nicht lesen ...

obwohl ich immer gesunde Lebensmittel kaufe.

Stimmt schon .... Mit Job, Autofahren, Fernsehen (
) sitze ich ca. 15 h am Tag auf'm Hintern. Da bringts die Stunde Sport 3-4x die Woche auch nicht als Kontrastprogramm.
ach, um Bewegung geht es, wieviel Bewegung hat denn so eine Frisöse täglich ? Meine Bäckereiverkäuferin klagt oft über dicke Beine. Irgendwie ist das auch nicht so gesund.
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11.08.2010, 14:01
AW: Mal wieder sind die kinderlosen Akademiker an allem Schuld...
Ich glaube, zu dieser ungesunden Lebensweise sehen sich viele Menschen gezwungen.
Im Ernst: einige Leute in meinem Umfeld versuchen immer wieder, morgens mal ne halbe Stunde zu walken oder nach der Arbeit einen Spaziergang einzustreuen.
Aber wenn man 11/12 Stunden täglich unterwegs ist, dann ist diese Aktivität für den Körper keine Bereicherung mehr, sondern eine Zumutung.
12 Stunden täglich unterwegs sein ist ja schlimmer als in den 50er Jahren. Angeblich haben wir kürzere Arbeitszeiten als früher.
wo denn ?
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12.08.2010, 12:50
AW: Mal wieder sind die kinderlosen Akademiker an allem Schuld...
Die meisten Statistiken, die ich kenne, sprechen eine andere Sprache.
Aus der Wiki (Stichwort Lebenserwartung):
Für viele Länder ist ein deutlicher Zusammenhang zwischen der Länge des Lebens eines Menschen und seinem sozialen Status – gemessen über den Bildungsabschluss, den Berufsstatus oder das Einkommen – dokumentiert (Mackenbach 2006). Diese Befunde waren der Ausgangspunkt, um auf europäischer Ebene eine eigene Strategie zum Abbau gesundheitlicher Ungleichheiten zu fordern.[13]
Auch für Deutschland weisen Analysen auf Basis des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) deutliche Einkommensunterschiede in der Lebenserwartung aus (Lampert et al. 2007). So werden Männer und Frauen aus der Armutsrisikogruppe durchschnittlich nur 70 bzw. 77 Jahre alt, während Männer und Frauen mit sehr hohen Einkommen fast 10 Jahre länger leben (81 bzw. 85 Jahre). Die Ergebnisse verweisen zudem darauf, dass auch der Anteil der in Gesundheit verbrachten Lebensjahre deutlich variiert.
Gemäß Daten aus der privaten Rentenversicherung aus den Jahren 1995-2002 liegt die auf ein Jahr bezogene Sterbewahrscheinlichkeit für Bezieher hoher Renten um bis zu 20 % niedriger als für Bezieher geringer Renten. Aus Daten der gesetzlichen Rentenversicherung und des statistischen Bundesamtes geht hervor, dass die Wahrscheinlichkeit für einen 65-jährigen Mann, innerhalb eines Jahres zu sterben, für Versicherte der Arbeiterrentenversicherung fast doppelt so hoch ist wie für Versicherte der Angestelltenversicherung und für Beamte. [14]
Aktuelle Modelle zur Erklärung des Zusammenhangs gehen nicht von einem direkten Einfluss des sozialen Status auf die Gesundheit und Lebenserwartung aus (Mackenbach 2006). Stattdessen wirkt der soziale Status indirekt, weil er ein wichtiger Bestimmungsfaktor für Unterschiede in gesundheitlich relevanten Faktoren – wie materielle und psychosoziale Ressourcen und Belastungen sowie das Gesundheitsverhalten – ist. Die Chancen und Risiken für ein gesundes und langes Leben werden bereits in der Kindheit und Jugend gelegt und verfestigen sich im Lebensverlauf durch Wechselwirkungen zwischen dem sozialen Status und dem Gesundheitszustand.
Gruß
Hans----------------------------------------------------------------
"Hören wir einfach auf, uns selbst und unser Land permanent unerträglich zu finden - denn das kam, gemessen an den Realitäten, schon immer einer Undankbarkeit von unappetitlichen Ausmaßen gleich." Juli Zeh.
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12.08.2010, 12:51
AW: Mal wieder sind die kinderlosen Akademiker an allem Schuld...
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"Hören wir einfach auf, uns selbst und unser Land permanent unerträglich zu finden - denn das kam, gemessen an den Realitäten, schon immer einer Undankbarkeit von unappetitlichen Ausmaßen gleich." Juli Zeh.




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