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  1. Inaktiver User

    AW: Alle Parteien gegen die Mehrheit -das Scheitern der Sozialisierten Schule-

    Gings um 6 Jahre Grundschule und dann erst auf die weiterführenden Schulen?

    Nun, das ist im Kanton Zürich seit Jahrzehnten so, auf den Gymnasien ist im wesentlichen die gleiche Gesellschaftsschicht wie in Deutschland.
    Von da her bin ich nicht so sicher ob da die Chancengleichheit mehr gewährleistet ist.

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    AW: Alle Parteien gegen die Mehrheit -das Scheitern der Sozialisierten Schule-

    Und der Wissenstand der bei der Pisa - Studie überprüften Schweizer Gymnasiasten mit 6 Jahren Grundschule hinkt deutlich hinter denen mit der 4jährigen Grundschule hinterher.

  3. gesperrt

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    AW: Alle Parteien gegen die Mehrheit -das Scheitern der Sozialisierten Schule-

    Das ist ja auch klar! Übrigens werden dann die Schulwechsel NOCH komplizierter - ein "normaler" Wechsel von der 6. Klasse Gesamt- oder Stadtteilschule auf eine 7. Klasse eines herkömmlichen Gymnasiums (mit Schülern ab Klasse 5) wird unmöglich - ALSO bleibt nur die Wiederholung einer Klasse oder eine allgemeine Absenkung des Gymnasialniveaus - und da es keine Sitzenbleiber und Klassenwiederholer mehr geben soll ...

    In NRW soll jetzt, um das Chaos zu Komplettieren, JEDE einzelne Schule über ihren eigenen Weg abstimmen können. Dann gibt es also weiterhin die "klassische" Hauptschule, Grundschule, Realschule und Gymnasien - dann kann ein Gymasium wählen ob die Schuldauer 8 oder 9 Jahre betragen soll, ob die Schüler in Klasse 5 oder 7 kommen oder ob die Schule gleich in eine Einheitsschule umgewandelt wird - daraus ergeben sich dann dutzende Variationen die untereinander nur schwer kompatibel sind - aber die Vergleichsttest im nationalen und internationalen Rahmen sollen ja "überprüft" werden ...

  4. Inaktiver User

    AW: Alle Parteien gegen die Mehrheit -das Scheitern der Sozialisierten Schule-

    Dutzende Schulvarianten, allein in NRW? - Das wohl nicht.
    Aber jedenfalls zu viele Varianten? - Das vielleicht schon.

    In NRW - so die Kompromissformel - sollen die Schulen bzw. die Eltern selbst den Weg der Schule bestimmen. - Ist das jetzt "vordemokratisch" oder "demokratisch"? Ich bin verwirrt.

    Verwirrend sind auch die unüberschaubar zahlreichen Unterschiede zwischen den Bundesländern.
    16 Bundesländer, und somit mindestens 16 verschiedene Schulsysteme oder jedenfalls unterschiedliche Lerninhalte und Lernfortschritte bestimmter Schulklassen und Schulformen. - Ohne Reibungsverluste geht das sicher nicht.

    Die mangelnde Vergleichbarkeit für PISA erscheint mir dabei weniger problematisch, aber ein solches Wirrwarr taugt einfach nicht für eine Zeit, in der es normal ist - oder nach Ansicht der Wirtschaft bzw. der Arbeitsämter normal sein sollte - im Fall des Falles als Berufstätiger beruflich mobil zu sein.

    Berufliche Mobilität geht in Deutschland auf Kosten der Kinder, die eben nicht so einfach zwischen Bundesländern und Schulsystemen wechseln können.
    Eine Vereinheitlichung der Schulpolitik der Bundesländer - meinetwegen in Form einer systematischen Vielfalt und Wahlmöglichkeit (diese aber überall gleich geregelt) - das ist überfällig.
    Geändert von Inaktiver User (27.07.2010 um 15:41 Uhr)

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