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    AW: bodenschätze in afghanistan

    Wenn da Rohstoffe im Wert von 1 Bio. liegen, ist das nach Hebungskosten viel weniger. Wichtiger ist jedoch, dass der Afghanistaneinsatz seit 2001 allein die USA bereits 1 Bio. gekostet hat. Wie sollen also solche schwer erschliessbaren Rohstoffe im Wert unter diesen Einsatzkosten ein wirtschaftliches Interesse belegen können?

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    AW: bodenschätze in afghanistan

    Es geht doch nicht darum diese Bodenschätze zu fördern und in Verkehr zu bringen sondern die Strategie ist, 1. diese Bodenschätze nicht den anderen zugänglich zu machen, 2. eine Option zu haben, wenn die anderen ihre Bodenschätze nicht rausrücken wollen, 3. den Markt über die optionale Angebotsmenge beeinflussen zu können.

    Das Land, welches über die größten Ölreserven der Welt verfügt besitzt noch nicht mal eine Raffinerie. Warum wohl?

    Es geht immer nur um Abhängigkeiten.

    Tzzzz…. als ob irgendeine Regierung dieser Welt ernsthaftes Interesse an preiswerten Rohstoffen zu Vorteil des eigenen Volkes hat, höchsten um die darauf erhobenen Steuern erhöhen zu können.

  3. Inaktiver User

    AW: bodenschätze in afghanistan

    Ich frag mich nur für wie blöd die die Leute halten.

    Erst labert man über humanitäre Eisätze, dann soll den je nach Phantasie armen oder dummen rückständigen plötzlich die westlich Demokratie (mit Gleichberechtigung der Frau, die sie ja selber nur auf dem Papier haben) beigebracht werden und jetzt kommen sie mit angeblichen Bodenschätzen an.

    Mit dieser Äusserung haben sie sich ja selber ans Messer geliefert worum es von Anfang an gegangen ist.

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    AW: bodenschätze in afghanistan

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich frag mich nur für wie blöd die die Leute halten.
    frag ich mich auch.
    kürzlich habe ich gelesen, dass dieses Gebiet mit diesen Rohstoffquellen schon längst bekannt war, und das dieses Gebiet bereits zu UDSSR-Zeiten exakt kartiert war. Alle Nationen wussten davon.
    Es gibt in Afghanistan Rohstoffe ohne Ende. Die Frage wurde ja bereits gestellt: Sind die Kosten der Förderung (inkl. Sicherheit, Militär etc) womöglich höher als die Erträge?

    Die USA ziehen nur in Kriege, wenn die Sache im Vorfeld genau mit führenden Wirtschaftsvertretern besprochen wurde. Es muss sich ja auch rentieren. Im Irak wurden ja auch als erstes die Gebiete, in denen sich die Erdölquellen befinden, abgesichert.

    Nur haben sich die Zeiten verändert. Nachdem die Amerikaner ihre Abermilliarden im Irak und Afghanistan verpulvert haben, kommen jetzt die Chinesen, und kaufen die Ölquellen, Kupfervorkommen etc. auf. Die Amis haben doch gar kein Geld mehr, um da noch mitbieten zu können.
    Ich bin, also denke ich

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    AW: bodenschätze in afghanistan

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich frag mich nur für wie blöd die die Leute halten.

    Erst labert man über humanitäre Eisätze, dann soll den je nach Phantasie armen oder dummen rückständigen plötzlich die westlich Demokratie (mit Gleichberechtigung der Frau, die sie ja selber nur auf dem Papier haben) beigebracht werden und jetzt kommen sie mit angeblichen Bodenschätzen an.

    Mit dieser Äusserung haben sie sich ja selber ans Messer geliefert worum es von Anfang an gegangen ist.
    eosa, die halten die Leute nicht nur dafür, wir sind es auch ...

    Das wurde ja von den Amerikanern den Russen vorgeworfen, dass diese nur wegen der Bodenschätze einmarschiert sind.

    Ich hoffe, dass solche Äußerungen der Einstieg zum Austieg aus den "kriegsähnlichen Zuständen" sind und gezielt von der Politik in Umlauf gebracht werden.

    Bisher heißt es doch immer, wir können aus humanitären Gründen nicht "raus aus Afghanistan". Wenn nun aber in Umlauf gebracht wird, eigentlich sind die "armen Afghanen" unermeßlich reich, könnten doch die Streitkräfte ohne zu großen Gesichtsverlust abziehen (ich hoffe auf dieses Szenario).
    Gruß dingsda

    Die wichtigste Stunde ist immer die Gegenwart.
    Der bedeutendste Mensch ist immer der, der Dir gegenübersteht.

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    AW: bodenschätze in afghanistan

    Zitat Zitat von Anne_dingsda Beitrag anzeigen
    .......könnten doch die Streitkräfte ohne zu großen Gesichtsverlust abziehen (ich hoffe auf dieses Szenario).
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir, nachdem wir die dortigen ohnehin fragilen Gesellschaftsstrukturen zerstört haben, ohne Probleme wieder abziehen können.
    Wie man einen Abzug unserer Militärs ohne anschließende Massaker zwischen den einzelnen gesellschaftlichen Gruppen hinkriegen soll, ist mir ein Rätsel.

    -Ich weiß nicht, was ich hoffen soll, Abzug oder Weiterwurschteln.
    Ich bin, also denke ich

  7. Inaktiver User

    AW: bodenschätze in afghanistan

    Zitat Zitat von Anne_dingsda Beitrag anzeigen
    eosa, die halten die Leute nicht nur dafür, wir sind es auch ...
    Nun, ich kenne einige inklusive meiner Wenigkeit, die sich für die Sache von Anfang an nicht begeistern konnten.


    Bisher heißt es doch immer, wir können aus humanitären Gründen nicht "raus aus Afghanistan". Wenn nun aber in Umlauf gebracht wird, eigentlich sind die "armen Afghanen" unermeßlich reich, könnten doch die Streitkräfte ohne zu großen Gesichtsverlust abziehen (ich hoffe auf dieses Szenario).
    Das würde der sog. führenden Schicht den Spiegel wohl zu sehr vorhalten.
    Dann würde nämlich rauskommen, dass ihnen der ganze Nahe und mittlere Osten im Grunde hundewurst ist, gäbe es dort keine Bodenschätze und wären es keine wichtigen Handelsrouten.
    Aber mich würde es nicht wundern, wenn denen das auch noch egal wäre, solange sie nur ihren Profit machen können.....

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    AW: bodenschätze in afghanistan

    Zitat Zitat von utopia_2020 Beitrag anzeigen
    Gauck denkt es:

    „Warum sagen wir nicht in klaren Worten, was los ist? Dass unsere Soldaten dort im Auftrag der Vereinten Nationen Terrorismus bekämpfen und daneben noch eine Menge Gutes für die Menschen in Afghanistan tun.“
    Einer der Gründe, warum ich bei Gauck als Bundespräsident Bauchgrummeln hätte! (Auf einem anderen Blatt steht, dass mein Bauchgrummeln bei Wulff noch größer wäre, aber das ist eine andere Baustelle.)

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    AW: bodenschätze in afghanistan

    Zitat Zitat von Wolfgang60 Beitrag anzeigen
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir, nachdem wir die dortigen ohnehin fragilen Gesellschaftsstrukturen zerstört haben, ohne Probleme wieder abziehen können.
    Wie man einen Abzug unserer Militärs ohne anschließende Massaker zwischen den einzelnen gesellschaftlichen Gruppen hinkriegen soll, ist mir ein Rätsel.

    -Ich weiß nicht, was ich hoffen soll, Abzug oder Weiterwurschteln.
    Dem kann ich voll zustimmen.

    Aber ich frage mich auch, was soll sich bis 2015 in 5 Jahren (derzeit evtl. geplanter Abzugstermin) geändert haben soll, damit die Streitkräfte abziehen können. Ich halte es nicht für richtig, wenn der Westen versuchen sollte, den Afghanen ein Demokratieverständnis überzustülpen, das der Kultur und der Entwicklung dieses Volkes nicht gerecht werden kann. Einzige Lösung: humanitäre Hilfe in Zusammenarbeit mit der Führung. Aber dazu sind die Armeen nicht nötig.
    Gruß dingsda

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