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  1. Inaktiver User

    AW: Sarrazin: "Migranten sind dumm"

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Diese Frage sollten sich ev einige mal stellen und wenigstens für sich ehrlich beantworten.
    Tja ...
    Dass Menschen unter den Umständen, wie sie sie in ihrer Heimat haben, nicht weiterleben möchten, verstehe ich.

    Da gibt es zwei Lösungen:
    Ich arbeite daran, die Zustände in meinem Land zu verbessern. Das ist hart und mühsam und z.T. auch bitter und riskant (Beispiel u.a. Südafrka, vielleicht Iran).

    Ich wandere aus und passe mich der neuen Gesellschaft an, die mir deutlich besser gefällt als meine Herkunftsgesellschaft, sonst hätte ich sie ja nicht ausgesucht (wie es eine ganze Reihe von Ausländern, allen voran die Vietnamesen, machen).

    Wenn einem die aktuellen Zustände nicht passen, bleibt einem nichts anderes übrig, als sich selbst auch zu ändern und aktiv mit anzupacken - sei es in der Heimat oder in der Fremde.

    Keine Lösung ist:
    Ich wandere aus und erwarte ein höheres materielles und infrastrukturelles Niveau, bin aber darüber hinaus nicht bereit, mich großartig anzupassen. Das führt nämlich zur Bildung von Parallelgesellschaften, in denen bald die Zustände herrschen, vor denen man damals davongelaufen ist. Plus zu Konflikten mit der aufnehmenden Gesellschaft.

  2. Inaktiver User

    AW: Sarrazin: "Migranten sind dumm"

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Tja ...
    Keine Lösung ist:
    Ich wandere aus und erwarte ein höheres materielles und infrastrukturelles Niveau, bin aber darüber hinaus nicht bereit, mich großartig anzupassen. Das führt nämlich zur Bildung von Parallelgesellschaften, in denen bald die Zustände herrschen, vor denen man damals davongelaufen ist. Plus zu Konflikten mit der aufnehmenden Gesellschaft.
    Aber gerade diesen Leuten hilft S. mit seinen platten Äusserungen nicht weiter.
    Für diejenigen, die sich *angepasst* haben ist es ein Schlag ins Gesicht.

    Für die Probleme, die sachlich und ohne Polemik diskutiert werden müssten ist er leider nicht der richtige Ansprechpartner und wäre besser ruhig als rumzuhetzen.

  3. Inaktiver User

    AW: Sarrazin: "Migranten sind dumm"

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Aber gerade diesen Leuten hilft S. mit seinen platten Äusserungen nicht weiter.
    Für diejenigen, die sich *angepasst* haben ist es ein Schlag ins Gesicht.

    Für die Probleme, die sachlich und ohne Polemik diskutiert werden müssten ist er leider nicht der richtige Ansprechpartner und wäre besser ruhig als rumzuhetzen.
    Es ist aber klar, dass irgendwann ein Typ wie Sarrazin rumholzt, wenn Probleme, die schon seit 40 Jahren existieren und immer schlimmer werden, stets nur der aufnehmenden Gesellschaft angelastet werden, was bisher überwiegend der Fall war.

  4. Inaktiver User

    AW: Sarrazin: "Migranten sind dumm"

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es ist aber klar, dass irgendwann ein Typ wie Sarrazin rumholzt, wenn Probleme, die schon seit 40 Jahren existieren und immer schlimmer werden, stets nur der aufnehmenden Gesellschaft angelastet werden, was bisher überwiegend der Fall war.
    Nun, solange die wirtschaftliche Situation besser war, waren auch die Probleme der Migranten nicht so akut.
    Die Leute in Europa wurden ja unter anderem damit ruhiggehalten, dass die Gastarbeiter nur so ca 10-15 Jahre bleiben würden.
    Vorsichtshalber wurden sie auch gesondert weit weg von der "Elite" untergebracht.
    Schon daraus spricht für mich halt die menschenverachtende Mentalität dieser sogenannten Führungselite.
    Manövriermasse, solange sie gebraucht werden duldet man sie an der Peripherie, werden sie nicht mehr gebraucht können sie im besten Fall sehen wo sie bleiben.
    Leute, die damals auf genau das hinwiesen was jetzt eingetreten ist, sind nicht gerne von der "Sarrazin Elite" ignoriert worden.

    Er ist mit seinem Schubladendenken nicht der einzige, nur hat er sich jetzt mit seinem Verhalten noch total ins Abseits manövriert.

  5. Inaktiver User

    AW: Sarrazin: "Migranten sind dumm"

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es ist aber klar, dass irgendwann ein Typ wie Sarrazin rumholzt, wenn Probleme, die schon seit 40 Jahren existieren und immer schlimmer werden, stets nur der aufnehmenden Gesellschaft angelastet werden, was bisher überwiegend der Fall war.
    Naja, wenn ich dem Sarrazinschen Erklärungsmodell folge, dann kann die aufnehmende Gesellschaft von den Migranten keine Anpassungsleistung fordern, weil diese dazu intellektuell nicht in der Lage sind.

    Damit sind sämtliche Integrationsdebatten obsolet. Der Orientale an sich ist eben auch in der 7. Generation nicht bildungsfähig, dabei gewalttätig und ungeheuer triebhaft. Alles angeboren (zumindest zu 80%).

  6. Inaktiver User

    AW: Sarrazin: "Migranten sind dumm"

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nun, solange die wirtschaftliche Situation besser war, waren auch die Probleme der Migranten nicht so akut.
    Doch. Dass die Frauen vielfach einen Status als besseres Haustier haben, war schon immer akut. Es ist aber immer als "Tradition", die wir mit unserer "Toleranz" hinzunehmen hätten, abgetan worden. Es gab und gibt Politiker, die mit aller Vehemenz für rechtsfreie Räume in Deutschland kämpfen und gekämpft haben. Die Leute, die sich dagegen gewandt haben, wurden einfach nicht gehört bzw. verunglimpft. Klar, dass sich deren Frust in Form eines Sarrazin, Wilders, etc. einen Weg bahnt. Klar, dass dieser Weg suboptimal ist. Klar ebenfalls, dass der vernünftige Weg keine Chance hatte.

    Klar auch, dass es ein riesiges Problem mit dem Fundamentalismus gibt. Auch in den Herkunftsländern.

  7. Inaktiver User

    AW: Sarrazin: "Migranten sind dumm"

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Tja ...
    Dass Menschen unter den Umständen, wie sie sie in ihrer Heimat haben, nicht weiterleben möchten, verstehe ich.
    [...]
    Keine Lösung ist:
    Ich wandere aus und erwarte ein höheres materielles und infrastrukturelles Niveau, bin aber darüber hinaus nicht bereit, mich großartig anzupassen. Das führt nämlich zur Bildung von Parallelgesellschaften, in denen bald die Zustände herrschen, vor denen man damals davongelaufen ist. Plus zu Konflikten mit der aufnehmenden Gesellschaft.
    Aber Dein Erklärungsmodell passt auf viele Migranten nicht. Bürgerkriegs- oder politische Flüchtlinge haben oft nicht die Absicht, sich dauerhaft in Deutschland niederzulassen (und verfügen in der Regel auch nur über eine befristete Aufenthaltserlaubnis), sondern warten darauf, dass sich die Zustände in den Heimatländern verbessern.

    Und wer aus wirtschaftlichen Gründen nach Europa strebt, der lässt meist den Rest der Familie in der Heimat zurück und plant nur einen zeitlich befristeten Aufenthalt.

    Ganz ähnlich war es ja bei der ersten Generation der Gastarbeiter: Integration war weder von türkischer, noch von deutscher Seite geplant. Die Politik förderte den "Muttersprachlichen Unterricht", nicht aber den Deutschunterricht für Gastarbeiterkinder. Die Zuwanderer haben ihre Traditionen konserviert, weil sie ihren Lebensabend in der alten Heimat und nicht in Deutschland verbringen wollten.

    Der Lauf der Geschichte hat alle überrascht. Nicht alles ist planbar.

  8. Inaktiver User

    AW: Sarrazin: "Migranten sind dumm"

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Doch. Dass die Frauen vielfach einen Status als besseres Haustier haben, war schon immer akut. Es ist aber immer als "Tradition", die wir mit unserer "Toleranz" hinzunehmen hätten, abgetan worden. Es gab und gibt Politiker, die mit aller Vehemenz für rechtsfreie Räume in Deutschland kämpfen und gekämpft haben. Die Leute, die sich dagegen gewandt haben, wurden einfach nicht gehört bzw. verunglimpft. Klar, dass sich deren Frust in Form eines Sarrazin, Wilders, etc. einen Weg bahnt. Klar, dass dieser Weg suboptimal ist. Klar ebenfalls, dass der vernünftige Weg keine Chance hatte.
    Du sprichst das Thema häuslich Gewalt an, das ich auch nicht isoliert nach Bevölkerungsgruppen sondern gesamthaft betrachten würde.

  9. Inaktiver User

    AW: Sarrazin: "Migranten sind dumm"

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Doch. Dass die Frauen vielfach einen Status als besseres Haustier haben, war schon immer akut. Es ist aber immer als "Tradition", die wir mit unserer "Toleranz" hinzunehmen hätten, abgetan worden. Es gab und gibt Politiker, die mit aller Vehemenz für rechtsfreie Räume in Deutschland kämpfen und gekämpft haben. Die Leute, die sich dagegen gewandt haben, wurden einfach nicht gehört bzw. verunglimpft. Klar, dass sich deren Frust in Form eines Sarrazin, Wilders, etc. einen Weg bahnt. Klar, dass dieser Weg suboptimal ist. Klar ebenfalls, dass der vernünftige Weg keine Chance hatte.

    Klar auch, dass es ein riesiges Problem mit dem Fundamentalismus gibt. Auch in den Herkunftsländern.
    Aber glaubst Du eine Sekunde lang, dass sich ein Sarrazin oder Wilders für die Belange von Migrantenfrauen interessiert? Gerade die politische Rechte, die den Fundamentalismus am schärfsten anprangert, ist im Allgemeinen nicht des feministischen Eifertums verdächtig.

    Ein Beispiel: Eine "Importbraut" hat in der Regel keinen eigenständigen Aufenthaltstitel. Das Bleiberecht in Deutschland steht und fällt in den ersten Jahren mit ihrem Status als Ehefrau. Wenn es in der Ehe zu massiven Übergriffen kommt, dann hat sie die Wahl zwischen Ausharren und Abschiebung. Dass sie im Fall einer Scheidung im Herkunsftsland einen frostigen Empfang zu erwarten hat, kann man sich vorstellen.
    Wer interessiert sich für die Belange dieser Frauen? Wilders? Sarrazin?

    (Übrigens muss man bei diesem Beispiel nicht unbedingt an Türkinnen denken. Der importierten asiatischen Ehefrau eines gestandenen deutschen Mannes geht es nicht anders.)

  10. gesperrt

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    AW: Sarrazin: "Migranten sind dumm"

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Aber Dein Erklärungsmodell passt auf viele Migranten nicht. Bürgerkriegs- oder politische Flüchtlinge haben oft nicht die Absicht, sich dauerhaft in Deutschland niederzulassen (und verfügen in der Regel auch nur über eine befristete Aufenthaltserlaubnis), sondern warten darauf, dass sich die Zustände in den Heimatländern verbessern.
    Politische Flüchtlinge machen nur einen geringen Anteil der Migranten aus. Und wenn sie doch zurückkehren müssen, machen sich Menschenrechtsorganisationen stark für ihr Bleiberecht. Offenbar ist die Sehnsucht nach der Heimat nicht immer ausgeprägt.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und wer aus wirtschaftlichen Gründen nach Europa strebt, der lässt meist den Rest der Familie in der Heimat zurück und plant nur einen zeitlich befristeten Aufenthalt.
    Kannst du das belegen? Wird nicht vielmehr versucht, die Familie nachzuholen? Sonst gäbe es doch das Problem der "Importbräute" nicht (arrangierte Ehen in der Verwandtschaft, Nachzügler mit null Deutschkenntnissen, hier geborene Kinder lernen wiederum kein Deutsch, weil die Mutter es nicht kann).

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