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    AW: Margot Käßmann wanted for Präsident --laut Brigitte-Umfrage

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    ich halte es für außerordentlich wichtig. Ansonsten wäre die Machtfülle des gerade amtierenden Kanzlers unermeßlich. Ich denke, dass sich die Mütter und Väter unseres Grundgesetzes eine Menge dabei gedacht haben, einen Präsidentenamt zu schaffen, nicht mehr mit der Machtfülle wie Hindenburg, aber als letzte Kontrollinstanz der Gesetze, die Regierung erlassen möchte.
    Die Kontrollinstanz ist das Verfassungsgericht. Das wird doch andauernd von der Opposition bei zweifelhaften Gesetzen angerufen.
    Deshalb fällt auch der einzige Rechtfertigungsgrund für dieses überflüssige Amt weg.
    Gegen Rechtsextremismus zu kämpfen ist nicht links, es ist demokratisch. Demokraten sind per Definition Antifaschisten, ansonsten können sie sich ihr Demokratieverständnis in die sicher akkurat gescheitelten Haare schmieren.

    von Sascha Lobo

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    AW: Margot Käßmann wanted for Präsident --laut Brigitte-Umfrage

    Zitat Zitat von DerJunge82 Beitrag anzeigen
    Die Kontrollinstanz ist das Verfassungsgericht. Das wird doch andauernd von der Opposition bei zweifelhaften Gesetzen angerufen.
    Deshalb fällt auch der einzige Rechtfertigungsgrund für dieses überflüssige Amt weg.
    Korrekt. Außerdem haben die Gesetze ja auch vorher schon einige demokratische Instanzen durchlaufen soviel ich weiß, von einer unermesslichen Machtfülle des Kanzlers (der Kanzlerin) zu sprechen ist daher wohl schwer übertrieben.
    Ich glaube, aus diesem Grund hat bisher auch noch kein Bundespräsident von seinem "Vetorecht" Gebrauch gemacht.
    Kreativität kommt von der Freiheit zu scheitern. Und die Freiheit zu scheitern kommt vom Experiment. (Peter Gabriel)

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    AW: Margot Käßmann wanted for Präsident --laut Brigitte-Umfrage

    Zitat Zitat von Mr_McTailor Beitrag anzeigen
    Wenn sie bei Ihrer Alkoholfahrt einen zum Krüppel gefahren hätte, würdest Du hier wahrscheinlich jetzt kleinere Brötchen backen.
    Und Du noch eifriger hervorheben, dass Du noch nie einen Fehler begangen hast,
    bei dem was Schlimmes hätte passieren können.





    Zitat Zitat von Mr_McTailor Beitrag anzeigen
    Und dass das nicht passiert ist, war reines Glück, und jedenfalls nicht Folge ihrer so genannten Vorbildlichkeit.
    Dass Tschernobyl in Deutschland noch nicht passiert ist, ist sicher den vorbildlichen Sicherheitsmaßnahmen Merkels zu verdanken und nicht reine Glückssache.

    Fragt sich nur, wer hier vorsätzlich Leben und Gesundheit Anderer gefährdet und wer nicht.

    Gönnen wir Frau Käßmann und allen anderen Alk-Fahrern des öffentlichen Lebens, und jedem, dem mal durch eigene Schuld etwas Gefährliches passiert ist, dass es nicht schlimmer kam, anstatt sie dafür zu verurteilen, was passieren hätte können.

    Ich bin mir sicher, wenn sie wirklich jemanden umgefahren hätte, würde Frau Käßmann mehr darunter leiden wie Du oder sonst jemand - abgesehen von den Angehörigen.
    Da hätte man erst recht keinen Grund, extra noch Salz in die Wunde zu streuen.

    Weißt Du, was verzeihen bedeutet?
    Verzeihen setzt Reue voraus.
    Und, dass sie bereut, hat sie nun wirklich bewiesen.
    Und damit sollte die Sache gegessen sein.
    Oder würdest Du sie oder jemanden, dem sowas passiert ist ein Leben lang dafür büßen lassen wollen?

    Schlimm genug, dass es 'Vorstrafen' gibt,
    die entgegen geltender Gesetze bewirken, dass jemand im Falle eines Falles und sogar im alltäglichen (Arbeits-)Leben für das selbe Vergehen nochmal und immer wieder bestraft wird.
    Geändert von Streuner (03.06.2010 um 21:07 Uhr)

  4. gesperrt

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    AW: Margot Käßmann wanted for Präsident --laut Brigitte-Umfrage

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ...und vielleicht wollte sie auch nicht, denn dann wäre sie noch weniger zu Hause (bei den Kinderchen ).
    Ich finde das gar nicht mal so von oben herab belächelnswert.
    Eher respektabel - sollte dies ein Grund für Ablehnung sein.

  5. 03.06.2010, 19:57

    Grund
    Entweder man antwortet vernünftig oder man hält die Finger still ... soviel Respekt vor einer anderen Meinung muss sein.

  6. Inaktiver User

    AW: Margot Käßmann wanted for Präsident --laut Brigitte-Umfrage

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ach, das glaube ich nicht, Fica. Wer mit Frauen nicht kann, für den ist auch schon eine einzelne Frau zu viel. Aber Ursula von der Leyen wird offensichtlich als Ministerin dringend gebraucht - und vielleicht wollte sie auch nicht, denn dann wäre sie noch weniger zu Hause (bei den Kinderchen ).
    unsere Spekulationen sind nun obsolet: man hat sich ja für Herrn Wulff als Kandiaten entschieden.
    Geändert von Inaktiver User (03.06.2010 um 21:08 Uhr)

  7. gesperrt

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    AW: Margot Käßmann wanted for Präsident --laut Brigitte-Umfrage

    Wenn es nach Horst Köhler gegangen wäre, würde Margot Käßmann jetzt Bundespräsidentin werden.

    Wie aus diesem Artikel von Sprachlos hervorgeht
    Zitat Zitat von Sprachlos Beitrag anzeigen
    Köhler war kein Banker und auch kein Mann der Wirtschaft, wenngleich er auch kein Politiker war.
    Ich fand grad diesen Artikel sehr aufschlußreich, hätte von mir sein können . (Dort wird er übrigens als Beamter bezeichnet)
    ..., befürwortete Horst Köhler
    eine Direktwahl des Bundespräsidenten durch das Volk.

    Dass Horst Köhler ausgerechnet bei einer "Christiansen"-Sendung die Direktwahl des Bundespräsidenten vorschlug, war gleichwohl erstaunlich. Eine daraus folgende Grundgesetzänderung wirft aber die Frage auf, warum das bisherige Auswahlverfahren (Wahl durch eine Bundesversammlung) nicht geeignet war. Eine Direktwahl des Präsidenten gäbe diesem aber eine höhere Legitimation als dem Bundeskanzler, der nicht direkt gewählt wird, sondern nur "indirekt" im Plenum des Bundestages mit der Mehrheit seiner Mitglieder. Bei einer Direktwahl des Präsidenten wäre die bisherige Machtbalance auf Bundesebene verschoben.
    Köhler hat außer dieser öffentlichen Proklamation nichts getan, sein Ziel praktische Realität werden zu lassen - etwa durch Verhandlungen mit der Bundeskanzlerin oder den Ministerpräsidenten.
    Ob Köhler bei einer Direktwahl 2004 gegenüber der eloquenten SPD-Konkurrentin Gesine Schwan gewonnen hätte, darf mit Fug und Recht bezweifelt werden.
    Ich bezweifle allerdings auch, dass Horst Köhler dabei aus rein eigennützigen Grunden für eine Direktwahl plädiert hat.

    Warum er sich nicht mehr dafür eingesetzt hat, ist mir allerdings auch unverständlich.

    Wich er auch da vor Kritik - noch dazu aus den eigenen Reihen - zurück und ließ von solchen Plänen deshalb ab?

    Kritik aus den eigenen Reihen könnte zum Beispiel so ausgesehen haben wie in dem folgenden Brief zu lesen ist, den nicces1989 von dem Bundestagsabgeordneten Dr. Matthias Zimmer, CDU auf eine Anfrage zu verschiedenen Themen erhielt, den mir und vielen anderen Usern nicces1989 freundlicherweise zur freien Verwendung überließ.

    Hier der Brief:
    Hallo,

    habe Herrn Zimmer (MdB) zu verschiedenen Themen Fragen per E-Mail geschickt. Die Antworten haben mich Teilweise schockiert!

    Welche Antwort vielleicht noch verständlich ist, ist die zum bedingungslosen Grundeinkommen. Er ignoriert zwar die Argumente die dazu geschrieben habe, aber egal:
    "Ihre Auffassung zum Bürgergeld teile ich nicht. Mein Leitbild ist der selbstverantwortliche
    Mensch, nicht derjenige, der sich von der Arbeit Anderer finanzieren
    lassen will."

    Meine zweite Frage war zur Wehrpflicht. Auch hier erkennt man in seiner Begründung sein schlechtes Menschenbild.
    "Wehrpflicht: Ich bin dafür. So sehr ich Ihre angebliche Befindlichkeit verstehen
    kann: Hören Sie auf zu jammern und leisten Sie Ihren Betrag für die Allgemeinheit.
    Das habe ich auch getan, und wie vielen anderen hat es mir weder
    beruflich noch sonst geschadet."

    Achja, ich habe nicht gejammert, ich habe nur geschrieben, dass ich es nicht für richtig halte, wenn man zu etwas gezwungen wird. Ich frage mich sowieso, wie der darauf kommt, dass ich keinen Beitrag für die Gemeinschaft leiste. Ich mache mehrere Ehrenamtliche Tätigkeiten, mehrere Stunden die Woche. Die dritte Antwort hat mich Wirklich schockiert! Ich habe ihn gefragt, ob Volksabstimmungen nichts Sinnvolles sind:
    "Wenn das Volk über alle Fragen selbst abstimmen sollte, dann hätten wir die
    Todesstrafe, ein Verbot von Minaretten und einen gesetzlichen Mindestlohn
    von 20 Euro pro Stunde. Demokratie heißt nicht, dass man alle Interessen befriedigt
    und jedem Ressentiment nachgibt, sondern: Das man unterschiedliche
    Interessen ausgleicht und das Gemeinwohl berücksichtig."


    Jetzt frage mich wie der sein Amt bekommen hat. Dieser Mann gefährdet unsere Demokratie!

    Gruß Nico
    Nico, der Meinung bin ich auch.
    Das sieht mir doch sehr nach Scheindemokratie aus.
    Wir dürfen zwar Wählen gehen, in Wirklichkeit hält man dort aber die Bürger für zu dumm, um "richtig" entscheiden zu können.
    Wir sind unmündige Bürger.
    ______________________

    Ich fordere nicht nur eine Direktwahl des/der Bundespräsidenten/in, sondern auch die des/der Bundeskanzlers/in, sowie im Zweifelsfalle - wie derzeit in NRW - eine Volksabstimmung über die Koalition, die zu bilden ist.

    Dann wäre an den scheinheiligen Interpretationen vom "Wählerwillen" auch mal was Wahres dran.
    Oder will jemand beheupten, dass eine große Koalition in NRW dem Wählerwillen entsprochen hätte, wäre sie zustande gekommen.
    Der gefühlte Aufschrei war doch zu vernehmen.

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    AW: Margot Käßmann wanted for Präsident --laut Brigitte-Umfrage

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    unsere Spekulationen sind nun obsolet: man hat sich ja für Herrn Wulff als Kandiaten entschieden.
    ...um Gauck nicht zu vergessen.

  9. Inaktiver User

    AW: Margot Käßmann wanted for Präsident --laut Brigitte-Umfrage

    Zitat Zitat von Streuner Beitrag anzeigen
    ...um Gauck nicht zu vergessen.
    stimmt.

    das nehme ich allerdings gar nicht ernst.
    der hat gegen die CDU/CSU/FDP Übermacht keine Chance.

  10. Inaktiver User

    AW: Margot Käßmann wanted for Präsident --laut Brigitte-Umfrage

    Zitat Zitat von ceremony Beitrag anzeigen
    Die Haltung von Gesine Schwan war glaubhaft links und parteiisch, völlig ungeeignet für eine/n Bundespräsidenten/in. Sie hat sich mit ihren 2 Kandidaturen absolut lächerlich gemacht.

    zu links? wieviel rechts muss es denn sein? vielleicht einen von der Riege?

    Oder noch weiter rechts?

    Der fehlt hier noch. Der hatte doch immer die alleinseligmachenden Ideen.

  11. Inaktiver User

    AW: Margot Käßmann wanted for Präsident --laut Brigitte-Umfrage

    Ach, mir wären einige lieber gewesen, als der blasse, langweilige, angepasste biedere Herr, der das Rennen jetzt gemacht hat.

    Warum ist er nicht daheim bei Frau und Baby geblieben...
    Allseeligmachende Ideen erwarte ich von dem weniger, Tachles auch nicht- aber dafür Unauffälligkeit, stets gepflegtes Auftreten und Nettigkeit und Nicken in alle Richtungen...

    Ist doch auch was :-/
    Und...er beschert Deutschland die jüngste Forst Lady aller Zeiten!!
    na - wenn das mal kein Kritierium ist :-)))

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