Das sehe ich ganz genauso und kann die allgemeine Käßmann-Hysterie und Verehrung absolut nicht verstehen.
Sie wäre doch in ihrem Amt als "Moralapostelin" völlig unglaubwürdig geworden und hätte sich keinen Gefallen damit getan, im Amt zu bleiben. Sie hätte kaum noch eine Äußerung machen können, die man dann nicht irgendwie mit ihrem Fehlverhalten in Zusammenhang gebracht hätte, das wäre ganz schön anstrengend für sie geworden!
Außerdem hat sie anscheinend nichts verstanden: Auf dem Kirchentag verkündete sie, dass "eine rote Ampel" sie zu Fall gebracht habe. Da kann ich nur staunen, ich dachte, es sei ihre Volltrunkenheit am Steuer gewesen?? Da setzt sie jetzt doch eine Verschleierungstaktik ein, das ist nicht sehr souverän!
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17.06.2010, 23:38
AW: Margot Käßmann wanted for Präsident --laut Brigitte-Umfrage
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17.06.2010, 23:54
AW: Margot Käßmann wanted for Präsident --laut Brigitte-Umfrage
Ich würde mal vorschlagen lasst uns das Thema Käßmann beenden.
Ist zwar Schade für die Gutmenschen die sich gerne das Moral Geschwätz reinziehen.
Aber ich glaube unser Land hat zu Zeit andere Probleme als sich mit einer Ex Bischöfin, die besoffen mit dem Auto gefahren ist, zu beschäftigen.
In zwei Monaten spricht niemand mehr über die Frau.
In sechs Monaten weiß keiner mehr das es die jemals gegeben hat.
gruss, Jack
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18.06.2010, 06:13Inaktiver User
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18.06.2010, 06:15
AW: Margot Käßmann wanted for Präsident --laut Brigitte-Umfrage
Zeige den Menschen die Realität und sie werden dich beschimpfen, dich schlagen, dich verachten, dich ignorieren...
Zeige ihnen eine Lüge, an der sie kaputt gehen und du bist ihr Gott...
Am 13.juli 2013 hab ich nach
6 jahren meinen 5000.beitrag geschrieben.viele
Mädels schaffen das bei der BRI an einem Tag
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18.06.2010, 06:38Inaktiver User
AW: Margot Käßmann wanted for Präsident --laut Brigitte-Umfrage
Dazu hätte ich übrigens gern eine Quelle ... ich glaube das nämlich nicht, dass sie das SO gesagt haben soll

So ... hab nun selber mal geguckt. In Zeit-Online, erklärt sie unsere Welt nur zur zweitbesten, dass es schlimme Dinge gäbe, gibt Beispiele, und sagt dann, dass auch rote Ampel gäbe. Mehr nicht. Sie gibt damit einen Hinweis, auf das Schlimme was sie tat. Näher geht sie nicht darauf ein, denn sie selbst war ja nicht Gegenstand ihrer Rede. Wo und wodurch genau ihre Schuld lag, hatte sie ja schon vor dem Kirchentag eingestanden, was hätte sie auf dem Kirchentag also noch verdrehen wollen oder können.
Die Menschen dort, und auch der Autor des Zeit-Artikels hatten das offenbar verstanden.Geändert von Inaktiver User (18.06.2010 um 07:00 Uhr)
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18.06.2010, 07:22Inaktiver User
AW: Margot Käßmann wanted for Präsident --laut Brigitte-Umfrage
Auch dann wäre es ehrlicher gewesen, von Alkohol zu sprechen, den es gibt und der dazu führen kann, rote Ampeln zu überfahren.
Warum wird die Droge tabuisiert, insbesondere, wenn Tausende junge Menschen herumstehen, die genau in diesem Punkt größte Ehrlichkeit bräuchten und offene Worte.
So dolle finde ich diese nonchalante Art eine Tatsache zu verschleiern wirklich nicht.
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18.06.2010, 07:29Inaktiver User
AW: Margot Käßmann wanted for Präsident --laut Brigitte-Umfrage
Hallo Julifrau,
da gabs doch, wie gesagt, gar nix mehr zu verschleiern.
Ich bin sicher, wäre sie dort näher auf ihren Fehler eingegangen, hätten ihr das auch wieder Menschen negativ ausgelegt, indem sie ihr vorgeworfen hätten, sie mache auch der Sache nun die grosse Büßer-Show. Wer unbedingt will findet immer was in oder an der Suppe ...
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25.06.2010, 13:11
AW: Margot Käßmann wanted for Präsident --laut Brigitte-Umfrage
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25.06.2010, 13:18
AW: DIREKTWAHL des BUNDESPRÄSIDENTEN
DIREKTWAHL des BUNDESPRÄSIDENTEN
Die Idee ist so gut in vielerlei Hinsicht, daß ich erstaunt bin über die Parteien, daß sie sie nicht aufgegriffen haben!?
Sie wurde ja von Horst Köhler selbst angeführt.
Politik- und Demokratieverdrossenheit würden offensiv wie spektakulär angegangen!
Dem Repräsentativ-Prinzip wäre weiter vollauf Rechnung getragen, lediglich die Parteien müssten bereit sein tatsächlich etwas Macht, ein kleines Quantum nur, abzugeben, was sie aktuell nur vorgaukeln wenn sie bspw irgendwelche Wahlmänner von ausserhalb nach Berlin zur BP-Wahl entsenden.
Zu klären wäre natürlich ein Modus nach dem die Kandidatenliste für eine Wahl durchs Volk gefunden würde !
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25.06.2010, 13:38Inaktiver User
AW: DIREKTWAHL des BUNDESPRÄSIDENTEN
Der Grund ist ganz einfach und hat m.E. auch etwas für sich.
Wenn das Volk den Bundespräsidenten wählen könnte, wie seinerzeit den Reichspräsidenten in der Weimarer Republik, wäre das auch mit gewissen Vorstellungen verknüpft.
Die Menschen erwarten zu Recht von jedem den sie wählen auch, daß er ihre Erwartungen erfüllt.
Ein BP kann das aber nicht. Er ist de facto vollkommen machtlos und dient lediglich der Repräsentation.
Die Mütter und Väter unseres GG wollten diese Machtlosigkeit ganz bewußt nach den schlechten Erfahrungen die man z.B. mit Hindenburg gemacht hat.
Den Bundeskanzler wählen wir ja auch nicht direkt und dennoch wissen wir ganz genau, wenn wir Partei X zu einer Mehrheit verhelfen, dann wird Person Y auch Kanzler.
Ebenso können wir uns an zehn Fingern abzählen, daß diese Mehrheit, die ja nunmal ganz klar den Mehrheitswillen der Bürger darstellt ( zumindest am Wahlabend. Und ganz ehrlich gesagt kann man ja nicht nach jeder Umfrage neu wählen gehen), ebenfalls Person Z zum Bundespräsidenten machen wird.
Aber das wichtigste Argument gegen eine Direktwahl ist m.E., daß ein direkt gewählter Präsident die Menschen nur enttäuschen kann da er die in ihn gesetzten Erwartungen nie erfüllen kann.
Ein von der Bundesversammlung gewählter Präsident kann aber hingegen die Menschen durchaus positiv überraschen und für sich einnehmen. Er hat es m.E. sogar viel leichter, da von ihm niemand etwas erwartet.
Und wenn wir mal ganz ehrlich sind hatten wir mit unseren Bundespräsidenten doch wirklich immer Glück gehabt. (Lassen wir Lübke mal aussen vor
)
Alle haben doch in ihrem Amt eine gute Figur gemacht und keiner hat uns richtig blamiert. Im Gegenteil.
Ungeschlagen in der Beliebtheit bleibt wohl von Weizsäcker, dem seinerzeit eine überwältigende Mehrheit der Deutschen das Amt sogar am liebsten auf Lebenszeit gegeben hätte.
Aber auch jetzt traue ich beiden Kandidaten ohne Einschränkungen zu dieses Amt perfekt auszuführen.
Was ich hingegen für eine überlegenswerte Alternative halten würde, wäre ein grundsätzlicher Umbau des Amtes.
Warum z.B. nicht das Amt des Kanzlers mit dem des Präsidenten zusammenlegen ?
Ebenfalls mit der Beschränkung auf 2 Amtszeiten die meinetwegen jeweils 5 Jahre dauern könnte.
Es hätte m.E. folgende Vorteile:
1. würden wir ein Gehalt und eine Pension einsparen.
2. Jede Partei wäre gezwungen nach spätestens 10 Jahren ein neues Gesicht zu bringen. Das würde, so glaube ich, einiges an Abnutzungserscheinungen vermindern.
Nur mal so als Idee.




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. Das ist ja aber nun wirklich eine fast unverschämte Verdrehung der Realität, um im guten Lichte Jesus stehen zu bleiben. 