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    AW: Israelische Agression auf hoher See

    Quelle: Israel verweigert Niebel Einreise in Gazastreifen, SPIEGEL

    Tja. Wieder ein Mosaiksteinchen mehr in diesem Bild.
    Dirk Niebel hätte sich beim Außenministerium seines Parteifreundes erkundigen sollen, Israel erlaubt keine Einreise ausländischer Politiker in den Gazastreifen. Das gehört zur Abriegelung des Küstenstreifens. Der Besuch von Politikern bei der Hamas ist unerwünscht. Unser Entwicklungsminister zeigt den selben Fehler wie der Autor Henning Mankell. Beiden bilden sich ein, so wichtig zu sein, dass Israel für sie Ausnahmen macht.
    Mitarbeiter von Hilfsorganisationen erhalten allerdings Einreisegenehmigungen nach Gaza.

    Und warum frage ich, ist keinerlei Entgegenkommen von der Hamas zu erwarten?
    Der israelische Soldat Gilad Shalit wurde vor 1452 Tagen von der Terrororganisation Hamas in den Gaza-Streifen entführt. Er befindet sich noch immer in Geiselhaft.
    Geändert von Opelius (20.06.2010 um 18:12 Uhr)
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

  2. Inaktiver User

    AW: Israelische Agression auf hoher See

    Und wie viele Palästinenser befinden sich in israelischer "Geiselhaft" ????????????

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    AW: Israelische Agression auf hoher See

    Zu Gilad Shalit:
    Auf Vermittlung deutscher und ägyptischer Diplomaten wurde am 30. September 2009 von der Hamas ein Video mit einem Lebenszeichen von Schalit an israelische Behörden übergeben. Im Gegenzug wurden zwei Tage später 19 Palästinenserinnen aus israelischer Haft entlassen. Das Video wurde im September 2009 aufgenommen und zeigt Schalit in guter körperlicher Verfassung.

    Ende November 2009 wurde ein Plan ausgearbeitet, laut dem zuerst 450 Palästinenser von Israel frei gelassen werden sollen, bevor Schalit nach Ägypten gebracht wird. Danach sollen weitere 700 Gefange frei kommen, worauf Schalit nach Israel gebracht wird. Unter den Freigelassenen soll sich auch der zu fünf Mal lebenslänglich verurteilte Marwan Barghouti befinden.
    Quelle: Wikipedia
    Während das Internationale Rote Kreuz sehr wohl zu palästinensischen Gefangenen Kontakt hat (und auch die Familien über ihr Wohlergehen informiert), darf es keinen Kontakt zu Gilad Shalit herstellen.
    Wer fordert hier denn immer das Einhalten von Menschenrechten?
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

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    AW: Israelische Agression auf hoher See

    Im Westjordanland war die Bewegungsfreiheit der Palästinenser massiv eingeschränkt, zum einen durch rund 600 israelische Kontrollpunkte und Straßensperren, zum anderen durch die Mauer bzw. den Zaun auf einer Länge von 700 km, die bzw. der von der israelischen Armee überwiegend auf dem Gebiet des Westjordanlandes weitergebaut wird. Der Ausbau der illegalen israelischen Siedlungen auf beschlagnahmtem palästinensischem Boden stieg auf den höchsten Stand seit 2001.
    Israelische Soldaten und Siedler, die sich schwerer Vergehen gegen Palästinenser schuldig gemacht hatten, darunter auch ungesetzliche Tötungen, Überfälle und Angriffe auf Eigentum, gingen in den meisten Fällen straflos aus. Die israelischen Streitkräfte nahmen Hunderte von Palästinensern fest. Es gab zahlreiche Berichte über Folterungen und Misshandlungen, doch wurden diese Vorwürfe nur sehr selten untersucht. Etwa 8000 Palästinenser befanden sich weiterhin in israelischen Gefängnissen, viele von ihnen nach unfairen Militärprozessen.
    Israel und besetzte palästinensische Gebiete | Amnesty International Deutschland

  5. Inaktiver User

    AW: Israelische Agression auf hoher See

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Dirk Niebel hätte sich beim Außenministerium seines Parteifreundes erkundigen sollen, Israel erlaubt keine Einreise ausländischer Politiker in den Gazastreifen. Das gehört zur Abriegelung des Küstenstreifens. Der Besuch von Politikern bei der Hamas ist unerwünscht. Unser Entwicklungsminister zeigt den selben Fehler wie der Autor Henning Mankell. Beiden bilden sich ein, so wichtig zu sein, dass Israel für sie Ausnahmen macht.
    Wie kommt Israel dazu einen solchen Besuch in einem "unter autonomer Selbstverwaltung" stehenden Palästinensergebiet zu erlauben oder zu verbieten? Offiziell zumindest ist Israel keine Besatzungsmacht.
    Du stehst doch auf formaljuristische Rechtfertigungen. Wirst du darüber nicht stutzig? - Nein. Offenbar nicht.


    Der israelische Soldat Gilad Shalit wurde vor 1452 Tagen von der Terrororganisation Hamas in den Gaza-Streifen entführt. Er befindet sich noch immer in Geiselhaft.
    1. Was hat das mit der Abriegelung und Verelendung von 1,5 Millionen Menschen zu tun?

    2. Was hat das mit dem Besuch des Entwicklungshilfeministers Niebel bei einem Entwicklungshilfeprojekt in Gaza zu tun?

    3. Gilad Shalit war angeblich auch der Grund, warum Israel Splitterbomben und Phosphorbomben auf Libanon abwarf. Wie oft will man ihn eigentlich noch als Vorwand für israelische Politik strapazieren?
    Und was wäre, wenn jeder nach solcher "Logik" vorgehen würde? Denk nur an den kürzlichen Mord in einem Hotel in Dubai.
    Geändert von Inaktiver User (20.06.2010 um 21:05 Uhr)

  6. Inaktiver User

    AW: Israelische Agression auf hoher See

    Ein Minister wie eine Rakete

    Wie gefährlich ist eigentlich ein deutscher Minister? So bedrohlich wie eine Kassam-Rakete? So schädlich wie Zement zum Bunkerbau? Israels Regierung muss sich diese Frage gestellt haben, und im Falle des Entwicklungshilfeministers Dirk Niebel hat sie die Gefahr offenbar so hoch eingeschätzt, dass sie ihm die Einreise nach Gaza verboten hat. Von der angekündigten Lockerung der Blockade sind also offenbar nicht nur kriegstaugliche Güter ausgenommen, sondern auch Politiker befreundeter Staaten. Ein Affront ist das gegenüber der Bundesregierung, ein Akt imperialer Willkür - und für die israelische Regierung ebenso beschämend wie entlarvend.

    Niebel ist beileibe nicht der erste ausländische Politiker, dem Israel anmaßend die Reise in ein Gebiet verweigert, das nicht einmal mehr unter seiner Besatzung steht. Nur selten werden Ausnahmen gemacht, wie bei der EU-Außenbeauftragten Catherine Ashton oder bei UN-Generalsekretär Ban Ki Moon. Doch das hat sich aus Israels Sicht nicht bewährt, weil die beiden nun kraft eigener Anschauung für ein Ende der desaströsen Blockadepolitik plädieren.

    Die Regierung in Jerusalem scheint zu glauben, dass es ihr mehr dient, wenn niemand etwas erfährt über die Folgen der Blockade für 1,5 Millionen eingeschlossene Menschen. Dies zynische Kalkül jedoch darf niemand akzeptieren, und es gibt durchaus Möglichkeiten, diese Art der Blockade zu brechen - auch für Niebel. Er hat in Israel seiner Wut deutlich Luft gemacht, doch das ist wohlfeil. Denn er könnte mehr tun als zu schimpfen: Er könnte schnellstens versuchen, auf anderem Weg nach Gaza zu kommen. Schließlich hat Ägypten die Grenze in Rafah geöffnet.


    Quelle: Süddeutsche Zeitung

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    AW: Israelische Agression auf hoher See

    Israel will Gaza-Blockade deutlich abmildern

    Israel will die Blockade des Gazastreifens weiter lockern: Die Regierung kündigte eine Negativliste an, deren Waren nicht eingeführt werden dürfen. Die Auswahl werde sich aber auf Waffen und Kriegsmaterial beschränken. Der Nahost-Gesandte Blair lobte die Entscheidung.

    Israels Sicherheitskabinett hat die angekündigte Lockerung der Blockade des Gazastreifens präzisiert: Das Büro von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu teilte mit, dass Israel eine Liste mit Waren veröffentlichen wolle, die nicht in den Küstenstreifen eingeführt werden dürften. Die Liste werde sich auf Waffen und Kriegsmaterial beschränken, einschließlich sogenannter "Dual-Use"- Güter, die sich sowohl für zivile als auch für militärische Zwecke nutzen ließen.

    Alle Erzeugnisse, die nicht auf dieser "Negativliste" aufgeführt würden, dürften in den Gazastreifen eingeführt werden. Dies bedeutet eine deutliche Abkehr von der bisherigen Praxis.
    Tagesschau.de

    Israel und die Hamasverwaltung befinden sich nach eigenen Aussagen im Kriegszustand, das beantwortet die Fragen.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

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    AW: Israelische Agression auf hoher See

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen

    Die Liste werde sich auf Waffen und Kriegsmaterial beschränken, einschließlich sogenannter "Dual-Use"- Güter, die sich sowohl für zivile als auch für militärische Zwecke nutzen ließen.


    Tagesschau.de

    Israel und die Hamasverwaltung befinden sich nach eigenen Aussagen im Kriegszustand, das beantwortet die Fragen.
    In einer der Nachrichtensendungen gestern abend wurde vermutet, dass Konservendosen aus diesem Grund nicht eingeführt werden dürfen.....

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    AW: Israelische Agression auf hoher See

    Zitat Zitat von utopia_2020 Beitrag anzeigen
    In einer der Nachrichtensendungen gestern abend wurde vermutet, dass Konservendosen aus diesem Grund nicht eingeführt werden dürfen.....
    Möglich, das Blech der Dosen kann für den Bau der Kassamraketen verwendet werden.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

  10. User Info Menu

    AW: Israelische Agression auf hoher See

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Möglich, das Blech der Dosen kann für den Bau der Kassamraketen verwendet werden.
    Das relativiert für mich die Meldung: "Israel will Gaza-Blockade deutlich abmildern" doch außerordentlich.

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