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    AW: Horst Köhler tritt zurück

    Was verspricht sich die Merkel nur davon, das wirklich allereinzige Kabinettsmitglied mit Gestaltungskraft wegzubefördern.

    Ich sehe schwarz für Deutschland unter dieser Regierung. Aber das wollen die CDU Kasper wohl so. Gutgehen kann das aber nicht mehr lange. Das Merkel ihren Kandidaten wegen innerparteilicher Querelen nicht durchbekommt halte ich für ausgeschlossen. Das Von der Leyen prasidial wäre kann ich mir schon vorstellen. Ob sies wirklich wird? Da bin ich mir noch nicht so sicher.
    Geändert von Ahab (02.06.2010 um 00:01 Uhr)

  2. Moderation

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    AW: Horst Köhler tritt zurück

    Das ist wohl wieder mal der typisch merkelschen Taktiererei geschuldet.

    Nee, das macht keinen Spaß mehr, vielmehr zum Fürchten ist es....

  3. gesperrt

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    AW: Horst Köhler tritt zurück

    Habe heute den ganzen Tag über viele Nachrichten, Berichte und Talkshows (Maischberger) auf ARD und ZDF gesehen.

    Nicht ein einziges Mal war als Vorschlag der Name Käßmann zu vernehmen.

    Wieder mal wird am Volk vorbei regiert.

    Frau Margot Käßmann wäre einerseits so entbehrlich wie niemand anders sonst,
    andererseits wäre sie im Volk als Bundespräsidentin so beliebt wie kaum jemand sonst.

    Warum zieht man nochmal jemanden aus der aktiven Politik ab,
    wo doch eh schon einer nach dem anderen verloren geht?

    Ich verstehe das nicht.
    ___________________

    Auch die 3%-FDP will bei der Präsidenten-Frage noch ein Wörtchen mitreden.
    Wird doch nicht der Guido...
    Geändert von Streuner (02.06.2010 um 00:43 Uhr)

  4. gesperrt

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    AW: Horst Köhler tritt zurück

    Selten, aber heute muss ich mal dem Kommentator vom ZDF energisch widersprechen.

    In der ganzen Debatte geht vollkommen unter, worum es dabei geht,
    worum es Horst Köhler bei der Begründung für seinen Rücktritt ging.

    Da wird immer so getan als
    'och, was wurde ihm denn schon Schlimmes unterstellt?! Er würde einen Wirtschaftskrieg befürworten? Na und.'

    Das Schlimme dabei ist, dass der überwiegende Teil der Bevölkerung nicht das selbe sagt wie Horst Köhler.
    Nämlich dass dem nicht so sei, sondern lapidar: "Na und, das ist doch auch einer. Und das ist auch gut so."
    Obwohl ein Wirtschaftskrieg gegen jegliches Recht und Gesetz und gegen Menschenrechte verstößt.
    Wo sind wir denn???

    Nein, ein Präsident eines solchen Volkes möchte ich auch nicht sein.
    Es muß ein Alptraum sein, ein Präsident eines Volkes zu sein, das es als Wahrheit und richtig bezeichnet, einen Wirtschaftskrieg zu führen, obwohl man selbst dies verabscheut, anders meinte und missverstanden wurde.

    Eines hat Horst Köhler aber mit seinen missverständlichgen Worten erreicht:
    Er hat, ohne dass er dies beabsichtigte, vielen Menschen den Spiegel vors Gesicht gehalten.

  5. gesperrt

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    AW: Horst Köhler tritt zurück

    Man kann Horst Köhler zu seiner Entscheidung nur beglückwünschen. Das hat überhaupt nichts mit "Beleidigtsein" zu tun, sondern mit dem Mut, unseren linken Kampfmedien, die jeden Nicht-Mitläufer gnadenlos fertig machen, öffentlichen Widerstand entgegenzusetzen. Die rotgrüne Journaille kennt überhaupt keine Grenzen mehr. Und nur wenige Politiker (die meisten uralt und schon lange im Ruhestand, die haben nichts zu verlieren) haben sich getraut, Köhler zu unterstützen und die Medien zu kritisieren. Da läuft etwas grundfalsch.

    Er hat es richtig gemacht. Respekt!

  6. Inaktiver User

    AW: Horst Köhler tritt zurück

    Zitat Zitat von Streuner Beitrag anzeigen
    Selten, aber heute muss ich mal dem Kommentator vom ZDF energisch widersprechen.

    In der ganzen Debatte geht vollkommen unter, worum es dabei geht,
    worum es Horst Köhler bei der Begründung für seinen Rücktritt ging.

    Da wird immer so getan als
    'och, was wurde ihm denn schon Schlimmes unterstellt?! Er würde einen Wirtschaftskrieg befürworten? Na und.'

    Das Schlimme dabei ist, dass der überwiegende Teil der Bevölkerung nicht das selbe sagt wie Horst Köhler.
    Nämlich dass dem nicht so sei, sondern lapidar: "Na und, das ist doch auch einer. Und das ist auch gut so."
    Obwohl ein Wirtschaftskrieg gegen jegliches Recht und Gesetz und gegen Menschenrechte verstößt.
    Wo sind wir denn???

    Nein, ein Präsident eines solchen Volkes möchte ich auch nicht sein.
    Es muß ein Alptraum sein, ein Präsident eines Volkes zu sein, das es als Wahrheit und richtig bezeichnet, einen Wirtschaftskrieg zu führen, obwohl man selbst dies verabscheut, anders meinte und missverstanden wurde.

    Eines hat Horst Köhler aber mit seinen missverständlichgen Worten erreicht:
    Er hat, ohne dass er dies beabsichtigte, vielen Menschen den Spiegel vors Gesicht gehalten.
    Ich komm da jetzt grad nicht mit.
    Ich hab Köhler so verstanden, dass er eingeschnappt reagiert hat, dass ihm eben die Legitimation eines "Wirtschaftskriegs" unterstellt worden sein soll.
    Und so daneben ist dieser Vorwurf nämlich nicht, wenn man nicht nur den Meinungsmachern Glauben schenkt.

  7. User Info Menu

    AW: Horst Köhler tritt zurück

    Zitat Zitat von Streuner Beitrag anzeigen

    Das Schlimme dabei ist, dass der überwiegende Teil der Bevölkerung nicht das selbe sagt wie Horst Köhler.
    Nämlich dass dem nicht so sei, sondern lapidar: "Na und, das ist doch auch einer. Und das ist auch gut so."
    Obwohl ein Wirtschaftskrieg gegen jegliches Recht und Gesetz und gegen Menschenrechte verstößt.
    Wo sind wir denn???
    Nein, Streuner, das stimmt so nicht. Die Mehrheit der deutschen Bevölkerung ist gegen den Kriegseinsatz.

    Für mich stellt sich die Sache so dar:

    Seit Jahren wurde uns eingeredet, der Krieg würde aus humanitären Gründen geführt, dann wegen der Bedrohung durch Terrorismus.

    Die meisten wissen jedoch, dass es auch ein "Wirtschaftskrieg" ist.

    Horst Köhler, den ich sehr schätze wegen seiner Ehrlichtkeit war in Afghanistan und hat den Soldaten versprochen, sich für ihr Ansehen in Deutschland einzusetzen. Der Krieg ist nun mal da und die Soldaten können nichts dafür, dass sie dort ihr Leben aufs Spiel setzen müssen.

    Wegen seiner gnadenlosen Ehrlichkeit musste der Bundespräsident von einem Wirtschaftskrieg sprechen, ich würde ihn nicht so bewundern, wenn er da gelogen hätte.

    Nun kommt das Dilemma. Das Bündnis - Die Grünen -, die ich mal wegen ihrer Friedenspolitik gewählt habe - haben mit fliegenden Fahnen einem Wirtschaftskrieg zugestimmt. Wenn die Partei das unwidersprochen hinnehmen würde, würden sie wahrscheinlich ihre Glaubwürdigkeit vollkommen verlieren.

    Darum geht es auch nicht um Kritik an Köhler, die er aushalten müsste sondern um Köhler gegen die Glaubwürdigkeit von allen politischen Parteien außer den Linken. Es geht um die völlige Demontage seines Rufes. Gegen das politische Berlin hatte er doch nie die geringste Chance.
    Gruß dingsda

    Die wichtigste Stunde ist immer die Gegenwart.
    Der bedeutendste Mensch ist immer der, der Dir gegenübersteht.

  8. Inaktiver User

    AW: Horst Köhler tritt zurück

    Ich habe jetzt nicht alles gelesen, vielleicht wiederhole ich bereits Gesagtes. Was mir zum Rücktritt einfällt:

    1) Die konkrete Begründung (die Aussage mit dem "Wirtschaftskrieg") halte ich für "hergeholt". Ich denke, er hat schon länger die Schnauze voll, er war ja auch kaum mehr präsent in der Öffentlichkeit (zumindest kommt mir das so vor)

    2) Köhler hat in Afghanistan vor den Soldaten noch eine andere Aussage gemacht, bei der er später zurückgehuft ist. Ich habe den genauen Wortlaut nicht mehr im Kopf, aber sinngemäß sagte er: "Soldaten anderer Länder in Afghanistan sind stolz auf ihren Einsatz, das würde ich mir von deutschen Soldaten auch mehr wünschen"

    3) Köhler, als jahrelanger "Banker" in der Wirtschaft, hat sich in der heissen Phase der Wirtschaftskrise überhaupt nicht "gezeigt". Ich denke, da hätte er mit Fachkompetenz punkten können. Außer wenigen Allgemeinplätzen habe ich da von seiner Seite nichts in Erinnerung.

    Jetzt, wo es besonders schwierig/brenzlig wird in der (Außen-)Politik und in der Wirtschaft (Stickwort: Schuldenkrise), da haut er in Sack. Ich finde das ehrlich gesagt reichlich feige.

    Gruß, Elli
    Geändert von Inaktiver User (02.06.2010 um 09:27 Uhr) Grund: Ergänzung

  9. User Info Menu

    AW: Horst Köhler tritt zurück

    Zitat Zitat von ceremony Beitrag anzeigen
    Man kann Horst Köhler zu seiner Entscheidung nur beglückwünschen. Das hat überhaupt nichts mit "Beleidigtsein" zu tun, sondern mit dem Mut, unseren linken Kampfmedien, die jeden Nicht-Mitläufer gnadenlos fertig machen, öffentlichen Widerstand entgegenzusetzen. Die rotgrüne Journaille kennt überhaupt keine Grenzen mehr. Und nur wenige Politiker (die meisten uralt und schon lange im Ruhestand, die haben nichts zu verlieren) haben sich getraut, Köhler zu unterstützen und die Medien zu kritisieren. Da läuft etwas grundfalsch.

    Er hat es richtig gemacht. Respekt!
    Hätten die "rotgrünen Kampfmedien" tatsächlich diese Macht und Bedeutung, würde ich mir die taz gleich im Stapel abonnieren.

    Nun kann ich von mir zwar auch nicht behaupten, ein profunder Kenner der inneren Befindlichkeit eines Horst Köhlers zu sein, aber trotzdem - ich jedenfalls glaube nicht, dass es die Kritik an seiner jüngsten Äußerung zu Auslandseinsätzen der Bundeswehr war, die den Grund für seinen Rücktritt darstellte.

    Es war allenfalls ein Gesichtspunkt. Und wenn, dann war, trotz seiner schnellen und nachvollziehbaren Klarstellung, die Kritik aus den eigenen Reihen, die mitgewirkt haben mag.

    Als ein Tropfen unter vielen.

    Politische Interna hinter den Kulissen sind selten nach außen erkennbar.

    Manchmal, ganz gelegentlich aber schon, wenn man aufpasst:

    Das durchgepeitschte euro-Gesetz etwa.

    Am Freitag vor Pfingsten im Bundestag durchgenickt, anschliessend im Bundesrat durchgenickt und dann die offizielle Mitteilung, Köhler habe es sofort im Anschluß gleichfalls unterzeichnet.

    Hatte er aber nicht. Er war, glaube ich, zu dem Zeitpunkt, noch in Afganistan. Ein verhaltenes Dementi aus dem Bundespräsidialamt. Unser Präsident mag zwar ein braver, getreuer Gesetzesabzeichner sein, aber dazu müssen ihm die Gesetze zumindest vorliegen.

    Peinlich. Panne.

    Nun ja, wenn man schon nach den Frustursachen für Köhler sucht, dann würde ich jedenfalls mal in diese Richtung spekulieren.

    Wie wurde mit ihm - und vor allem: auch seinem Amt - hinter den Kulissen umgesprungen?
    aufgewacht und umgezogen: befriendsonline.net

  10. User Info Menu

    AW: Horst Köhler tritt zurück

    Zitat Zitat von ceremony Beitrag anzeigen
    Man kann Horst Köhler zu seiner Entscheidung nur beglückwünschen. Das hat überhaupt nichts mit "Beleidigtsein" zu tun, sondern mit dem Mut, unseren linken Kampfmedien, die jeden Nicht-Mitläufer gnadenlos fertig machen, öffentlichen Widerstand entgegenzusetzen. Die rotgrüne Journaille kennt überhaupt keine Grenzen mehr. Und nur wenige Politiker (die meisten uralt und schon lange im Ruhestand, die haben nichts zu verlieren) haben sich getraut, Köhler zu unterstützen und die Medien zu kritisieren. Da läuft etwas grundfalsch.

    Er hat es richtig gemacht. Respekt!
    Ja, wo hat er denn den Mut bewiesen? Dann hätte er erst recht auf dem Posten bleiben müssen !
    So hat er einfach in den Sack gehauen - schwache Leistung.

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