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  1. Inaktiver User

    AW: Transaktionssteuer – Trojansisches Pferd für allgemeine Steuererhöhungen?!?

    PS: Mal kein Wiki-Link:

    >>Geldschöpfung

    Vermehrung der Geldmenge durch Aktiv- und Passivgeschäfte des Bankensystems, d. h. Schaffung zusätzlichen Geldes. Hauptquelle der Geldschöpfung ist heute die Kreditgewährung der Geschäftsbanken (aktive Geldschöpfung): Dem Kreditnehmer wird ein Sichtguthaben (Sichteinlagen) in Höhe des aufgenommenen Kredites eingeräumt, wodurch die gesamtwirtschaftliche Geldmenge unmittelbar steigt. Wenn Nichtbanken nicht zur Geldmenge zählende Bankeinlagen (Geldkapital) in solche Einlageformen umschichten, die Bestandteil der Geldmenge sind, so entsteht auch auf diese Art neues Geld (passive Geldschöpfung). Mit der Geldschöpfung der Banken erhöht sich zugleich deren Bedarf an Zentralbankgeld: Zum einen wird in aller Regel ein bestimmter Teil des neu geschaffenen Bankengeldes in Bargeld umgetauscht, zum anderen wachsen mit den Bankeinlagen auch die Mindestreserveverpflichtungen der Geld- und Kreditinstitute. Durch Gestaltung der Zinskonditionen und sonstigen Bedingungen, zu denen die Notenbank laufend Zentralbankgeld bereitstellt, kann sie mittelbar den gesamtwirtschaftlichen Geldschöpfungsprozess beeinflussen.<<
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    AW: Transaktionssteuer – Trojansisches Pferd für allgemeine Steuererhöhungen?!?

    Der Artikel ist unvollständig. Auch Privatwirtschaft kann aktiv Geldschöpfen durch Ausgabe von Geldmarktpapieren.

    Du schreibst in der Quintessenz, das System ist statisch und kein Kreislauf, in welchem das selbe Geld mehrmals zinslos den Besitzer wechselt wobei Mehrwert entstehen würde.

    Desweiteren steht in Deiner Welt die Zentralbank dem Staat gegenüber und ist nicht Teil von ihm.

    Und vor allem: "Teilnehmer", (Länder, Firmen, Nachbarn) müssten pleite gehen, weil insgesamt zu wenig Geld vorhanden ist.

    Glaubst Du das wirklich?
    Geändert von Ahab (20.05.2010 um 18:54 Uhr)

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    AW: Transaktionssteuer – Trojansisches Pferd für allgemeine Steuererhöhungen?!?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Zwar verstehe ich seit einer Weile nur noch Bahnhof und auch nicht, was das mit Finanztransaktionssteuer, Eurokrise usw. zu tun hat, aber ich setze auf Ahab.
    Nett.

    Das hat ganz wesentlich deshalb etwas mit der Eurokrise zu tun, weil man für eine Lösung erstmal verstehen muss, was diese Krise überhaupt ist bzw. ausgelöst hat. Das wird aber nix, wenn man glaubt es wären immer die anderen, Spekulanten oder ein systemimmanentes Mysterium.

    Wir und unsere Eltern haben alle davon profitiert, dass uns das Geld in der Tasche gelassen wurde und ja, auch Ausbildungen und Akademikerlaufbahnen der Mittelschicht auf Pump finanziert wurden. Jetzt müssen wir halt die Zeche auch zahlen und das nicht auf unsere Kinder und Enkel abschieben. - Besonders nicht mit so absurden und fatalistischen Begründung, dass wir ja eh nichts gegen die Überschuldung tun könnten, weil der Staat sowieso pleite geht. Denn selbst wenn er seine Schulden bezahlen wollte, könnte er das gar nicht, weil die entsprechende Geldmenge nicht im Umlauf wäre.

    Es ist Verantwortungsübernahme verlangt jetzt, darum geht es mir!
    Geändert von Ahab (20.05.2010 um 19:11 Uhr)

  4. Inaktiver User

    AW: Transaktionssteuer – Trojansisches Pferd für allgemeine Steuererhöhungen?!?

    Zitat Zitat von Ahab Beitrag anzeigen
    Nett.

    Das hat ganz wesentlich deshalb etwas mit der Eurokrise zu tun, weil man für eine Lösung erstmal verstehen muss, was diese Krise überhaupt ist bzw. ausgelöst hat.
    Dazu ist es IMHO aber wenig zielführend darüber zu diskutieren, was die ökonomische Welt im Innersten zusammenhält: flat money oder Bretton-Woods die Zweite.

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    AW: Transaktionssteuer – Trojansisches Pferd für allgemeine Steuererhöhungen?!?

    Hast Du weitergelesen als bis zum Zitatende? Da wird eigentlich deutlich, dass es mir nicht um Systemfragen geht sondern um Aufklärung und Verantwortung für zukünftiges Handeln.

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    AW: Transaktionssteuer – Trojansisches Pferd für allgemeine Steuererhöhungen?!?

    Mit der Transaktionssteuer wollen uns die Politiker erklären, dass sie das Geld aus dem Markt nehmen.
    Nein, sie wollen sich nur des Geldes bemächtigen um es für sich und ihre Versprechungen ohne Gegenleistung, welche dann zur Widerwahl führen, einsetzen.

    Geld aus dem Markt nehmen können nur Notenbanken.
    Sie verleihen, wie kürzlich wieder geschehen, Geld an die Banken.
    Sie machen eine Ausschreibung (Mengen oder Zinstender) für Geld.
    Letztlich boten sie eine bestimmte Menge Geld an (Mengentender) für einen festen Zinssatz. Die Menge wird auf alle Banken nach Quote verteilt, die sich gemeldet haben. Die letzte Zuteilung lag bei 0,26%, also eine Viertel der benötigten Geldmenge wurde den Banken zugeteilt, den Rest müssen die sich im freien Markt beschaffen, sofern sie welches bekommen usw.

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    AW: Transaktionssteuer – Trojansisches Pferd für allgemeine Steuererhöhungen?!?

    Oh je, jetzt habe den Artikel m al zu Ende gelesen, der Typ hat sie ja nicht alle.

    Die Inflation im Keim ersticken, indem sie die Staatspapiere wieder verkauft, so ein Murks.

    Wer soll die Papiere von den Staaten aufkaufen, die diese Staaten dann vielleicht nicht bedienen können?
    Wer soll der EZB die griechischen Staatspapiere ohne Garantien wieder abkaufen?

    Wenn jemand kauft, dann will der sein Geld von dem Staat sehen, der Staat hat die Möglichkeit den Bürgern ihr Geld weg zu nehmen um die Papiere zu bedienen und sich auf soziale Unruhen einzulassen oder die Papiere nicht zu bedienen und die EZB kann sich danach ihre heiligen Hallen mit diesen Papieren tapezieren.

    Genau das ist der Teufelskreis in dem die Politiker die EZB manövriert haben.

    Die EZB kann nur noch die Geschäftsbanken austrocknen und denen kein Geld oder unter erschwerten Bedingungen Geld geben, diese erpressen dann die Politiker damit, dass die Spareinlagen der Bürger futsch sind, der Kreis schließt sich.

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