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  1. Inaktiver User

    AW: Transaktionssteuer – Trojansisches Pferd für allgemeine Steuererhöhungen?!?

    Zitat Zitat von Ahab Beitrag anzeigen
    die brüche in der logik der bundesregierung müssen doch wirklich jedem auffallen: Finanztransaktionsteuer soll man nur weltweit einführen können oder gar nicht, aber es soll sinn machen ungedeckte leerverkäufe und nicht mit anleihen unterlegte cds allein in deutschland zu verbieten.
    Finanztransaktionssteuer und Regulierung der Finanzmärkte sollen keineswegs deutschlandweit, sondern europaweit eingeführt werden.

    Schäuble meint, nicht ohne weitweite Vereinbarung vorgehen zu können. Das bedeutet, dass die europäische Gesetzgebung sogar von Singapur und Australien abhinge - eine Bankrotterklärung der Politik.
    Junckers ist hingegen der Auffassung, man könne sich nicht ständig hinter den USA u.a. verstecken und müsse europäische Handlungsfähigkeit und Wehrfähigkeit beweisen.

    Ich finde, wenn jeder auf den anderen zeigt und wenn europäische Gesetze sogar von der Zustimmung Kanadas und Australiens abhängen sollen, dann wird nie was daraus. Und wenn man darauf wartet, dass die Nutznießer der gegenwärtigen Situation begeistert zustimmen, wenn ihre Felle wegschwimmen, dann wird man bis zum Sankt Nimmerleinstag warten können.

    Politik sollte ihre Handlungsfähigkeit beweisen dürfen. Und hier ist Handlung gefragt. - Welche, darüber ließe sich vermutlich lange streiten.

    Junckers hatte schon vor einiger Zeit der Finanzwelt gedroht die "Folterwerkzeuge aus dem Keller holen" zu wollen. Nun kommt endlich Butter bei die Fische. Es wird ja auch Zeit. Aber die Finanzwelt hat es einfach übertrieben: erst die Hypothekenzockerei, kurz darauf die Spekulation gegen die EU, also gegen eine Wirtschaftseinheit, die an der Rettung der Banken massiv beteiligt war und sich nicht zuletzt genau dafür weiter verschuldet hat.


    vielleicht ist das ziel ja auch, die märkte möglichst zu beunruhigen - mit welcher motivation auch immer.
    Das ist doch Quatsch. Ziel ist es die Finanzwelt an der Behebung des Schadens zu beteiligen, den sie angerichtet hat, Schäden künftiger Zockereien abzupuffern und so manche fragwürdige Transaktion schlicht unrentabel zu machen.

    Das ist doch der Witz des Jahrhunderts: Staaten retten mit Geld, das sie sich borgen müssen, Banken, die sich hemmungslos verzockt haben. Staaten, deren Zahlen bis vor kurzem gar nicht so schlecht aussahen, fallen durch die mit der Hypothekenkrise verbundene Wirtschaftskrise in eine tiefe Verschuldung. Und diejenigen, die dafür verantwortlich sind, wollen hinterher noch als "reinigende Kraft" gegen diejenigen spekulieren, von denen sie gerettet wurden. Der Hund beißt die Hand, die ihn gefüttert hat.
    Wenn es nach mir (und nach den meisten Menschen in Europa) ginge: einen kräftigen Schlag sollte es geben, und zwar einen, der sich gewaschen hat. Auf dass diejenigen, die in grenzenlosem Zynismus kalkulieren, wo ihre Vorteile liegen, hier auch ein paar Gewichte in die andere Waagschale legen müssen.

    Wobei die Details der Finanzmarktregulierung und Finanzmarktbesteuerung ja noch nicht 'raus sind. Da gibt es noch so viele Unklarheiten, so viele unterschiedliche Konzepte und Details der Konzepte, dass man sowieso noch nicht viel darüber sagen kann.
    .
    Geändert von Inaktiver User (19.05.2010 um 11:21 Uhr)

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    AW: Transaktionssteuer – Trojansisches Pferd für allgemeine Steuererhöhungen?!?

    Das ist der Witz schlechthin.
    Die Politiker machen es sich seit JAHRZEHNTEN bequem entgegen eigenen permanenten entgegensetzt lauten Versprechungen indem sie ständig neue Schulden anhäufen um der Masse der Bürger „zu gefallen“ und blähen damit die Geldmengen auf, sie senken die Zinsen damit sie über diesen Umweg sich noch weiter verschulden können und wundern sich, dass dieses Geld im Markt angenommen wird und auch ankommt.

    Logisch ist doch nur, dass es für einen Investor, neudeutsch Spekulant, recht einfach ist eine Rendite von 2 oder 3% im Markt zu finden, was sich für ihn rentiert, denn er bekommt das Geld von den Politikern für 1% hinterhergeworfen.

    Ich kann doch nicht einem Hund einen Knochen hinwerfen und ihn dafür abstrafen, dass er ihn frisst.


    Wir erinnern uns, vor 2 Jahren, zum Anfang der Krise, versprach man uns nach nur einem das Geld wieder aus dem Markt zu ziehen, was ist geschehen, wir werfen 750 Milliarden hinterher.

    Unabhängig davon ob das nun notwendig war oder nicht, die Konsequenzen waren teilweise gewollt und sind logische Ergebnisse aus dem eigenen Handeln.
    Jetzt haben sie es eilig, mal schauen, wie lange die das durchhalten. Ist schon der zweite Mengentender, der gestrige in Euro wurde mit 0,22% zugeteilt.
    EZB schreibt 7-tägigen Dollar-Tender mit... - Finanztreff

    Dier Politiker wollen immer nur die Märkte „erschrecken“, „beruhigen“ , „bedrohen“ usw..
    Soweit sind die schon gekommen, zahnlose Tiger dabei sind die Politiker die EINZIGEN die Geld erschaffen können.

  3. Inaktiver User

    AW: Transaktionssteuer – Trojansisches Pferd für allgemeine Steuererhöhungen?!?

    Zitat Zitat von frank60 Beitrag anzeigen
    Dier Politiker wollen immer nur die Märkte „erschrecken“, „beruhigen“ , „bedrohen“ usw..
    Soweit sind die schon gekommen, zahnlose Tiger dabei sind die Politiker die EINZIGEN die Geld erschaffen können.
    Und die Spekulanten sind Leute, die es mit dem besten Gewissen vernichten. Nicht nur das Geld verantwortungsloser Schuldenmacher, sondern auch das Geld vieler Sparer und Steuerzahler.

    Klare Rollenaufteilung? Oder Grund diesen Mehrfrontenkrieg beherzt aufzunehmen?

    Das hieße:
    konsequenter Schuldenabbau und Regulierung der Finanzmärkte und Verbot finanzieller Massenvernichtungswaffen (Zitat Warren Buffet)

    Und zwar alles zugleich, beherzt und ohne ..

    .. Ausreden
    (wie z.B.: die ganze Welt, inklusive Burkina Faso, muss erst zustimmen, bevor wir in Europa die Finanzmärkte an der Behebung ihrer Schäden beteiligen, die Finanzmärkte regulieren und den Spekulanten ihre gefährlichsten Waffen aus der Hand nehmen dürfen).
    Geändert von Inaktiver User (19.05.2010 um 11:19 Uhr)

  4. User Info Menu

    AW: Transaktionssteuer – Trojansisches Pferd für allgemeine Steuererhöhungen?!?

    Die Spekulanten „reden“ nicht die Märkte kaputt, sie nehmen Geld in die Hand oder lehen sich Geld bei den Banken.
    Auch bei Leerverkäufen müssen Sicherheiten hinterlegt werden, für den Fall, dass es nach hinten losgeht.

    Die BRIC Staaten machen es vor, dass es kein Naturgesetz ist, dass Politiker ihre Völker zu deren Wohle in unendliche Schulden stürzen müssen.

    Diese zwangsläufige Notwendigkeit gibt es nicht.

    Schön, die Zinsen für griechische Anleihen sind gefallen, ich finde es richtig toll, dass die Griechen sich wieder für 2 oder 3% Zinsen am Geldmarkt bedienen können.

  5. Inaktiver User

    AW: Transaktionssteuer – Trojansisches Pferd für allgemeine Steuererhöhungen?!?

    Zitat Zitat von frank60 Beitrag anzeigen
    Schön, die Zinsen für griechische Anleihen sind gefallen, ich finde es richtig toll, dass die Griechen sich wieder für 2 oder 3% Zinsen am Geldmarkt bedienen können.
    Ach. Ist das tatsächlich der Fall? Das wäre ein schöner Erfolg ..

    .. und die unabdingbare Voraussetzung dafür, dass Griechenland sich refinanzieren kann und jemals seine Schulden zurückzahlt.
    Die Sparpakete sind ja verabschiedet, und sie sind bekanntlich brutal. Fast zu brutal, wie manche Wirtschaftsfachleute besorgt feststellten.

    Niedrige Zinsen und hohes Sparvolumen - wie sonst sollte Griechenland sich und die Gemeinschaftswährung retten?
    Den Weckruf haben ohnehin alle gehört; da brauchst du keine Angst zu haben, dass das einfach so weiter geht.

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    AW: Transaktionssteuer – Trojansisches Pferd für allgemeine Steuererhöhungen?!?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Finanztransaktionssteuer und Regulierung der Finanzmärkte sollen keineswegs deutschlandweit, sondern europaweit eingeführt werden.

    Schäuble meint, nicht ohne weitweite Vereinbarung vorgehen zu können.
    Das schrieb ich ja. Verbot von ungedeckten Anleihen und CDS auf solche führt Schäuble/ Bafin aber plötzlich völlig entgegengesetzt zu dieser Haltung lokal für Deutschland ein, obwohl hier nur ein geringer Teil dieses Handels stattfindet. Ich schrieb im von Dir zitierten Absatz nichts über den Sinn oder die Zweckmässigkeit solcher Massnahmen, sondern, wie glaubwürdig eine solche Politik ist. Das gleiche gilt für Aussagen wie: wir werden die Steuern nicht erhöhen, das haben wir vor der Wahl gesagt ... aber wir werden neue Steuern einführen, dazu haben wir uns ja vor der Wahl nicht geäussert. Wie vertrauenswürdig ist das?

    Wie vertrauenswürdig ist eine Kanzlerin, die bisher bei jeder Entscheidung, ob Griechenlandpaket oder Finanzmarksteuer am Anfang dagegen war und plötzlich am nächsten Tag Vollgas gibt?


    Eine Börsenumsatzsteuer hätte man national schon längst wieder einführen können und sollen, gibt es in andereren Ländern ja auch. Nur sollte man sich keine falschen Vorstellungen machen: Weder kommen dadurch massgebliche Steuereinnahmen zustande, wie z.B. die Linkspartei verbreitet, noch werden dadurch hochriskante Spekulationen verhindert. Denn hohes spekulatives Risiko bedeutet ja, dass die erhoffte Rendite so hoch ist, dass eine Transaktionssteuer bei Erfolg nicht ins Gewicht fiele. Was damit unterbunden wird, sind also Geschäfte mit kleinen Renditeerwartungen - naturgegeben eben vermeintlich sicherere Geschäfte. Es könnte also zum einen durchaus sein, dass damit die vielen kleinen Geschäfte mit kleinem Gewinn dadurch unlukrativ würden, was die Volatilität positiv beruhigen könnte.

    Allerdings sollte man als Politiker das eigene Tor im Auge behalten. Denn auch der nicht hochfrequente Handel mit "sicheren" Anlagen wäre betroffen. Was sind nun diese sicheren Anlagen traditionell? Staatsanleihen. Beispielhaft angenommen, eine Finanztransaktion kostet 0,5% Transaktionssteuern, dann muss der Zins der Anleihe logischerweise mindestens um diesen Wert höher sein. Denn der Abstand der tatsächlichen Rendite zur Inflationserwartung darf sich ja bei einer Anleihe für den Investor nicht verändern, sonst kauft er gar nicht, und der Markt bricht zusammen. Wenn Anleihen aber weiterhin nicht nur einmalig begeben werden sollen, sondern auch noch gehandelt, dann müsste der Zinsaufschlag, den Staaten auf die Anleihen zahlen müssen ein Vielfaches betragen, da ja bei jedem Besitzerwechsel die o,5% wieder fällig würden, und die Rendite jedesmal um diesen Betrag schmälern würden und schnell unter die Inflationrate drückten. Oder irre ich mich da?

    Ich wäre froh, wenn nicht wieder ein allgemeiner Rundumschlag käme, sondern inhaltlich auf meine Überlegungen eingegangen würde.
    Geändert von Ahab (19.05.2010 um 12:42 Uhr)

  7. User Info Menu

    AW: Transaktionssteuer – Trojansisches Pferd für allgemeine Steuererhöhungen?!?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Zitat von frank60
    Schön, die Zinsen für griechische Anleihen sind gefallen, ich finde es richtig toll, dass die Griechen sich wieder für 2 oder 3% Zinsen am Geldmarkt bedienen können.

    Zitat von Blautanne:
    Ach. Ist das tatsächlich der Fall? Das wäre ein schöner Erfolg ..

    .. und die unabdingbare Voraussetzung dafür, dass Griechenland sich refinanzieren kann und jemals seine Schulden zurückzahlt..
    Dies ist eine normale Reaktion. Wenn zwei Länder, die unterschiedliche Zinssätze haben, erklären, dass jedes Land für die Verbindlichkeiten des anderen Landes bürgen wird, kommt es zu einer Angleichung der Zinssätze. In dem bonitätsmäßig schlechteren Land gehen die Zinsen zurück, in dem Land mit besserer Bonität gehen die Zinsen etwas hoch. Das ist normal.
    Auf Griechenland und Deutschland bezogen, bedeutet dies kurz- mittel- und langfristig: Griechenland muss weniger Zinsen für Darlehen zahlen, Deutschland mehr.



    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die Sparpakete sind ja verabschiedet, und sie sind bekanntlich brutal. Fast zu brutal, wie manche Wirtschaftsfachleute besorgt feststellten.
    Stimmt. Ich glaube, man würgt mit diesen Maßnahmen alles ab. In nächster Zeit wird es daher weitere Unruhen geben. Vielleicht auch so etwas wie allgemeine Agonie.
    Ich bin, also denke ich

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    AW: Transaktionssteuer – Trojansisches Pferd für allgemeine Steuererhöhungen?!?

    Ähmm.. ich will ja nicht die gute Laune verderben, rechnerisch können die Griechen ihre Schulden niemals zurückzahlen, selbst bei 0% Zinsen.

    Das haben Experten bereits berechnet, dass das Geld überhaupt nicht in diesem Markt generierbar ist, selbst wenn die ab morgen den Status Quo halten, ist mit sozialen Unruhen und Verwerfungen der Gesamtwirtschaft zu rechnen.

  9. Inaktiver User

    AW: Transaktionssteuer – Trojansisches Pferd für allgemeine Steuererhöhungen?!?

    Zitat Zitat von Ahab Beitrag anzeigen
    .. Aussagen wie: wir werden die Steuern nicht erhöhen, das haben wir vor der Wahl gesagt ... aber wir werden neue Steuern einführen, dazu haben wir uns ja vor der Wahl nicht geäussert. Wie vertrauenswürdig ist das?
    Sehr vertrauenswürdig, wenn es aus Verantwortungsbewusstsein geschieht.
    Dieses hysterische Geschrei und dieses Mit-dem-Kopf-durch-die-Wand der FDP ist sowieso so unangenehm wie Hämorrhoiden. Ich finde es ausgesprochen erfreulich, dass die FDP-Oberen nun auch mal ihren Verstand einschalten und auf politische Situationen reagieren statt im Autopilot ihren (sowieso idiotischen) Wahlversprechen hinterherzufahren.


    Wie vertrauenswürdig ist eine Kanzlerin, die bisher bei jeder Entscheidung, ob Griechenlandpaket oder Finanzmarksteuer am Anfang dagegen war und plötzlich am nächsten Tag Vollgas gibt?
    Wir wissen nicht, was für Gespräche wie gelaufen sind. Ich enthalte mich deshalb jeglicher Bewertung, auch wenn ich die Frau nicht gewählt habe und auch wenn derzeit Merkel-Bashing angesagt ist.


    Eine Börsenumsatzsteuer hätte man national schon längst wieder einführen können und sollen, gibt es in andereren Ländern ja auch. Nur sollte man sich keine falschen Vorstellungen machen: Weder kommen dadurch massgebliche Steuereinnahmen zustande, wie z.B. die Linkspartei verbreitet, noch werden dadurch hochriskante Spekulationen verhindert. Denn hohes spekulatives Risiko bedeutet ja, dass die erhoffte Rendite so hoch ist, dass eine Transaktionssteuer bei Erfolg nicht ins Gewicht fiele. Was damit unterbunden wird, sind also Geschäfte mit kleinen Renditeerwartungen - naturgegeben eben vermeintlich sicherere Geschäfte. Es könnte also zum einen durchaus sein, dass damit die vielen kleinen Geschäfte mit kleinem Gewinn dadurch unlukrativ würden, was die Volatilität positiv beruhigen könnte.
    Offenbar ist bei vielen Zockereien eine hohe Zahl an Transaktionen erforderlich.

    Im übrigen klingt dein Einwand für mich zwar plausibel, aber was besagt das schon. Dazu passt jedenfalls nicht, dass die britische Lobby der Hedge Fonds und Equity Unternehmen sich mit Händen und Füßen gegen diverse finanzpolitische Maßnahmen wehrt, die dann, wenn sie näher rücken, als "sowieso unwirksam" bezeichnet werden.


    Allerdings sollte man als Politiker das eigene Tor im Auge behalten. Denn auch der nicht hochfrequente Handel mit "sicheren" Anlagen wäre betroffen. Was sind nun diese sicheren Anlagen traditionell? Staatsanleihen. Beispielhaft angenommen, eine Finanztransaktion kostet 0,5% Transaktionssteuern, dann muss der Zins der Anleihe logischerweise mindestens um diesen Wert höher sein.
    Die Rede ist von 0,1-0,5%, also von einer relativ geringen Summe, die nur ins Gewicht fällt, wenn man in kurzer Zahl sehr viele Transaktionen vornimmt. Das wiederum ist für solides Investieren eher untypisch, anscheinend typisch hingegen für Finanzgeschäfte, die man bremsen WILL.
    Außerdem lässt sich ein solcher Vorhalt in ein finanzpolitisches Konzept einarbeiten, indem man die Transaktionssteuer staffelt.


    Ich wäre froh, wenn nicht wieder ein allgemeiner Rundumschlag käme, sondern inhaltlich auf meine Überlegungen eingegangen würde.
    Und ich wäre froh, wenn auch auf meine Überlegungen, entsprechend eingegangen würde, anstatt sie als "allgemeinen Rundumschlag" abzuwerten. Das Gesamtbild finde ich nämlich mindestens so wichtig wie die Details.

  10. Inaktiver User

    AW: Transaktionssteuer – Trojansisches Pferd für allgemeine Steuererhöhungen?!?

    Zitat Zitat von frank60 Beitrag anzeigen
    Ähmm.. ich will ja nicht die gute Laune verderben, rechnerisch können die Griechen ihre Schulden niemals zurückzahlen, selbst bei 0% Zinsen.

    Das haben Experten bereits berechnet, dass das Geld überhaupt nicht in diesem Markt generierbar ist, selbst wenn die ab morgen den Status Quo halten, ist mit sozialen Unruhen und Verwerfungen der Gesamtwirtschaft zu rechnen.
    Wie auch immer diese Rechnungen konkret aussehen - eines ist klar:
    je niedriger die Zinsen, desto leichter können die Schulden zurückgezahlt oder richtiger: abgebaut werden, wobei es reicht, wenn die Schulden auf ein vertretbares Maß zurückgefahren werden.

    Wir dürfen auch nicht vergessen, dass vor dieser Griechenland-Spekulation die Griechen immer ihre Schulden bedient haben. Zwar mit gleichzeitig erhöhter Kreditaufnahme, aber damit soll jetzt ja Schluss sein.
    Somit ist die Situation für Griechenland unvergleichlich weniger dramatisch als noch vor wenigen Wochen, ja durch die Sparbemühungen sogar erheblich weniger dramatisch als vor einem Jahr.

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